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	<title>Shengtai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shengtai&amp;diff=1478454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 2. Februar 2026 um 05:12 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-02T05:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shengtai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|v=圣胎|t=聖胎|p=shèngtāi}}) bedeutet wörtlich &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Embryo&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnet im chinesischen [[Daoismus]] das eigentliche Ziel der [[Innere Alchemie|inneren Alchemie]] ([[Neidan]]), die Heranbildung eines reinen Körpers innerhalb des physischen Körpers durch fortgesetzte  [[Daoistische Meditation|Meditation]]s- und [[Sublimierung (Psychoanalyse)|Sublimationstechniken]]. Dabei wird der Körper des [[Adept (Schüler)|Adepten]] mit dem Kessel der äußeren Alchemisten ([[Waidan]]) verglichen. In ihm werden die drei Weltsubstanzen oder Lebenskräfte Jing ({{zh|kurz=1|c=精|p=jīng|b=Essenz, Körper}}), [[Qi]] ({{zh|kurz=1|v=气|t=氣|p=jīng|b=Lebensenergie, Seele}}) und Shen ({{zh|kurz=1|c=神|p=shén|b=Geist}}), welche den chemischen Substanzen des Waidan entsprechen, fortwährend erzeugt, aufgefangen, umgewälzt und zurückgeführt, bis sich der Geist (Shen) zum &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Embryo&amp;#039;&amp;#039; verdichtet hat. Dieser Embryo muss sodann ständig genährt und gefördert werden. Schließlich dehnt er sich aus und bildet eine Einheit mit dem Körper des Übenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer-Schreiber, Erhard u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der östlichen Weisheitslehren&amp;#039;&amp;#039;, Barth Verlag, 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die umfangreich beschriebenen Meditationsübungen gleichen in vielen Teilen denen der indischen Alchemie.&amp;lt;ref&amp;gt;Rasayana,(„Weg oder Fahrzeug des Quecksilbers“) als alchimistischer Zweig im [[Hatha Yoga]] und [[Tantrismus]]. Siehe hierzu: Mircea Eliade: &amp;#039;&amp;#039;Yoga. Unsterblichkeit und Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, 1985, Suhrkamp. Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Schmiede und Alchemisten&amp;#039;&amp;#039;, 1992, Herder.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so entstandene &amp;#039;&amp;#039;neue Mensch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Heilige Embryo&amp;#039;&amp;#039; wird von den Daoisten auch als „Goldene Blüte“ bezeichnet, als Getreidekorn, Perle und schließlich als Perlenkind. Der &amp;#039;&amp;#039;Heilige Embryo&amp;#039;&amp;#039; gilt als die „unsterbliche Seele“, die auch den physischen Tod des Adepten übersteht und als reiner Körper die sterbliche Hülle verlassen wird. Der Übende ist dann zum [[Xian (Mythologie)|Hsien]] ({{zh|kurz=1|c=仙|p=xiān|w=hsien}}), zum  Unsterblichen geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mokusen Miyuki: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfahrung der Goldenen Blüte&amp;#039;&amp;#039;, Bern 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;C. G. Jung: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; 13. Band, 1978: &amp;#039;&amp;#039;Studien über alchemistische Vorstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Darin: Kommentar zu &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Goldenen Blüte&amp;#039;&amp;#039; von 1929/1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sekundäre Entsprechung stellt der Goldmensch (Chrysanthropos) des [[Zosimos von Panopolis|Zosimus]] von Alexandria dar und die anderen „Menschlein“ ([[Homunculus]]) in den Retorten der abendländischen Alchemisten. Die Erscheinung des Homunculus wurde hier häufig nicht als Ziel, sondern nur als Nebenprodukt (Parergon) der Laborarbeiten verstanden. Denn jene, die nicht das „philosophische“, sondern nur das vulgäre Gold suchten, waren wie die chinesischen Anhänger des Waidan, nicht primär auf Erleuchtung und geistig-persönliche Vollendung aus, sondern auf Herstellung einer konkreten, Gewinn und Vorteil verschaffenden Medizin ([[Elixier]]), Wandlungssubstanz ([[Stein der Weisen]]) oder Droge der Unsterblichkeit (Changsheng Busiyao, {{zh|kurz=1|v=长生不死药|t=長生不死藥|p=chángshēng bùsǐyào|b=Lebenselixier}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Alchemie#Chinesische Alchemisten|Chinesische Alchemisten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daoismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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