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	<title>Shackleton Range - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Shackleton Range 01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Coatsland]], [[Ostantarktika]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Transantarktisches Gebirge|Transantarktischen Gebirges]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=Teil des&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Holmes Summit]]&lt;br /&gt;
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|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|BILD1=C80020s1 Ant.Map Shackleton Range.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=Karte der Shackleton Range von 1983&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shackleton Range&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein teilweise eisfreies Gebirge in [[Coatsland]], [[Ostantarktika]], das sich 240&amp;amp;nbsp;km in Ost-West-Richtung erstreckt und eine Fläche von etwa 14.000&amp;amp;nbsp;km² aufweist. Die Haupt-Gipfel erreichen Höhen von 1400 bis 1600&amp;amp;nbsp;m; die größte Höhe weist der Holmes Summit mit 1875&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;{{Peakbagger|12359|Holmes Summit}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. Das Gebirge wurde nach dem britischen [[Polarforscher]] [[Ernest Shackleton]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Shackleton Range wurde erstmals im Dezember 1955 von einem argentinischen Flugzeug aus gesichtet. Weitere Sichtungen erfolgten während der [[Commonwealth Trans-Antarctic Expedition]] (1955–1958) durch britische Flugzeuge. Im Oktober 1957 betraten erstmals zwei [[Vermessungsingenieur]]e und ein [[Geologe]] einer britischen Expedition das Gebirge. Neben der topographischen Geländeaufnahme wurden geologische Proben gesammelt. In den Südsommern zwischen November 1968 und Februar 1971 wurden die Vermessungsarbeiten fortgesetzt und die Geologie des Gebirges in ihren Grundzügen erforscht. Detaillierte geologische Forschungen in einzelnen Gebirgsteilen wurden in den Südsommern 1975/76 bis 1982/83 durch [[Sowjetunion|sowjetische]] Expeditionen vorgenommen, deren Ergebnisse allerdings nur bis zur Expedition 1977/78  wissenschaftlich ausgewertet und publiziert wurden. Zwei Expeditionen wurden in der Folgezeit von der [[Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe]] organisiert, die sogenannte GEISHA-Expedition 1987/88&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Polarforschung/Bilder/Sticker/Antarktis/geisha_g.html?nn=1542068 BGR-Logo der GEISHA-Expedition] aufgerufen am 22. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; und die EUROSHACK-Expedition 1994/95&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Polarforschung/Bilder/Sticker/Antarktis/euroshack_g.html?nn=1542068 BGR-Logo der EUROSHACK-Expedition] aufgerufen am 22. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;. Schwerpunkt dieser Expeditionen waren geologische und [[geophysik]]alische Arbeitsprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Shackleton Range erstreckt sich über eine Distanz von etwa 240&amp;amp;nbsp;km vom südöstlichen Ende des [[Filchner-Ronne-Schelfeis]]es in östliche Richtung bei einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung von 70&amp;amp;nbsp;km. Im Norden wird der Gebirgszug durch den [[Slessor-Gletscher]], im Süden durch den [[Recovery-Gletscher]] begrenzt. Die eisfreien [[Nunatak]]ker und Gebirgsmassive steigen von 400&amp;amp;nbsp;m am westlichen Rand des Gebirges bis auf über 1800&amp;amp;nbsp;m am östlichen Ende an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch kleinere [[Gletscher]] und ausgedehnte Schneefelder werden die eisfreien Bereiche in sechs Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
* im äußersten Westen die [[Otter Highlands]], an deren Ostrand der [[Blaiklock-Gletscher]] nach Norden abfließt;&lt;br /&gt;
* daran anschließend die [[Haskard Highlands]], die im Osten durch den [[Stratton-Gletscher]] begrenzt werden;&lt;br /&gt;
* die [[La-Grange-Nunatakker]], die im Norden des Gebirges zwischen dem Stratton- und dem [[Gordon-Gletscher]] über eine Fläche von mehr als 1600&amp;amp;nbsp;km² verstreut sind;&lt;br /&gt;
* die [[Herbert Mountains]] im zentralen Nordteil der Shackleton Range;&lt;br /&gt;
* das [[Pioneers Escarpment]] im Nordosten;&lt;br /&gt;
* und im Süden des Gebirges die [[Read Mountains]] mit der etwas nach Westen abgesetzten [[Stephenson Bastion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zentrale Bereich der Shackleton Range bildet eine alte [[Rumpffläche|Peneplain]], die von Schneefeldern fast vollkommen bedeckt wird.&lt;br /&gt;
Im nordwestlichen Teil der Shackleton Range liegen zwei kleine, permanent eisbedeckte Seen, der [[Nostoc Lake]] am Fuße des [[Mount Provender]] in den Haskard Highlands und der [[Folkertssee]] in den nordwestlichen La Grange-Nunatakkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shackleton Range ist keine „[[Meteoritenfalle]]“ wie andere Regionen Antarktikas. Der bisher einzige dokumentierte Fund ist ein 3,5&amp;amp;nbsp;kg schwerer Nickel-Eisen-[[Meteorit]], der von der GEISHA-Expedition entdeckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nikola Koglin |url=https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Sammlungen-Grundlagen/GG_Sammlungen/Objekt_Quartal/0103_meteorit.html |titel=1/03: Der Mount Wegener Meteorit, Das Sammlungsobjekt des Monats |werk=Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe |hrsg=Bundesrepublik Deutschland |datum=2003 |sprache=de |abruf=2024-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Im Süden der Shackleton Range ist der Rand des [[Präkambrium|präkambrischen]] antarktischen [[Schild (Geologie)|Schildes]] aufgeschlossen. Dort in den Read Mountains bilden [[Mesoproterozoikum|mittelproterozoische]] [[Gneis]]e das [[Grundgebirge|Basement]], auf dem Reste eines [[Kambrium|unterkambrischen]], gering [[Metamorphose (Geologie)|metamorphen]] [[Deckgebirge]]s erhalten sind. Am Ende des Kambriums vor etwa 500 Millionen Jahren kollidierte der antarktische Kontinent mit einem anderen Kontinent (wahrscheinlich ein Teil des südlichen Afrika), dessen Fragmente heute in der nördlichen Shackleton Range erhalten sind. Bei dieser Kollision wurden Gesteine dieses Kontinents als [[tektonische Decke]] nach Süden auf die Read Mountains überschoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://epic.awi.de/28341/1/Polarforsch1993_1_5.pdf Georg Kleinschmidt &amp;amp; Werner Buggisch (1993): Plate tectonic implications of the structure of the Shackleton Range, Antarctica. &amp;#039;&amp;#039;Polarforschung&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, S. 57–62] (PDF; 596&amp;amp;nbsp;kB) aufgerufen am 22. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im [[Ordovizium]] begann die [[Erosion (Geologie)|Erosion]], wodurch die alten Gesteine des antarktischen Kontinents im Zentrum der Read Mountains als geologisches [[Fenster (Geologie)|Fenster]] freigelegt und der Abtragungsschutt im Nordwesten des Gebirges zur Ablagerung kam. Vor allem die Otter Highlands werden von grünen [[Sandstein]]en, [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeraten]] und [[Siltstein]]en aufgebaut, von denen letztere [[Spurenfossil]]ien enthalten, die ein ordovizisches Alter aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Karbon (Geologie)|Karbon]] war die Shackleton Range erstmals von Gletschern bedeckt. Bei deren Rückzug im [[Perm (Geologie)|Perm]] wurden [[Geschiebe]] abgelagert, deren Reste heute im östlichsten Teil des Gebirges an einigen Stellen erhalten sind und die jüngsten bekannten Gesteine der Shackleton Range bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Tessensohn, [[Georg Kleinschmidt (Geologe)|Georg Kleinschmidt]], [[Werner Buggisch]] (1999): Permo-Carboniferous glacial beds in the Shackleton Range. &amp;#039;&amp;#039;Terra Antartica&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, S. 337–344&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Clarkson, P.D., Tessensohn, F., Thomson, J.W. et al. (1995) &amp;#039;&amp;#039;Geological map of Shackleton Range, Antarctica&amp;#039;&amp;#039;. BAS GEOMAP Series, Sheet 4, 1:250 000, with supplementary text. 79 S., Cambridge. {{ISSN|0951-8886}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{cite web|url= http://www.antarctica.ac.uk/documents/bas_bulletins/bulletin30_07.pdf |author= Skidmore, M.J. &amp;amp; Clarkson, P.D.|year= 1972|title= Physiography and Glacial Geomorphology of the Shackleton Range. British Antarctic Survey Bulletin 30|page= 69–80|language= en|archiveurl= https://web.archive.org/web/20130517235025/http://www.antarctica.ac.uk/documents/bas_bulletins/bulletin30_07.pdf |archivedate= 2013-05-17}} (PDF-Datei; 5,25&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.bkg.bund.de/DE/Produkte-und-Services/Shop-und-Downloads/Landkarten/Karten-Downloads/Antarktiskarten-und-luftbilder/Satellitenbildkarten/Scale1000/Daten/Shackleton-Range-vorlaeufig-1991.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 Satellitenbildkarte der Shackleton Range] aufgerufen am 23. Mai 2017 (PDF-Datei; 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Shackleton Range| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernest Shackleton als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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