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	<title>Sha&#039;ar HaGai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T18:41:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sha%27ar_HaGai&amp;diff=2834637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-25T17:47:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Machsom.jpg|mini|Blockade der Straße nach Jerusalem 1948]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=31.814508|EW=35.024865|type=landmark|map=right|maptype=relief|maplevel=adm1st|article=/ |maplabel=Schaʿar haGai|dim=1000|region=IL-JM}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sha&amp;#039;ar hagai armored vehicle3.JPG|mini|Konservierte Torsi gepan&amp;amp;shy;zerter Konvoifahrzeuge bei Bab al-Wad in Gedenktagsflor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A1-Latrun1.jpg|mini|Blick von den Bergen über Bab al-Wad auf die Anschlussstelle Schaʿar haGai]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaʿar HaGai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|שַׁעַר הַגַּיְא&amp;amp;lrm;}}, {{arS|باب الواد&amp;amp;lrm;|d=Bāb al-Wād|b=Tor zum Tal}}), bis 1948 auch in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bab El Wad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zionism-israel.com/dic/Bab-el-wad.htm Zionism and Israel - Encyclopedic Dictionary: Bab-el-Wad] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet ein Teilstück der Haupt-Landesstraße {{RSIGN|IL|A|1}}, der Straße vom Meer nach [[Jerusalem]]. Dieses Straßenstück spielte als [[Talpass (Engtal)|Talpass]] eine wichtige Rolle bei der [[Schlacht um Jerusalem (1948)|Einschließung Jerusalems]] und in den [[Schlachten von Latrun]] im [[Palästinakrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab al-Wad liegt ungefähr zwei Kilometer östlich von [[Latrun]] und ist der Eingang zum &amp;#039;&amp;#039;Wadi Imam Ali&amp;#039;&amp;#039;, einem sechs Kilometer langen engen schluchtartigen Trockental im [[Judäisches Bergland|Judäischen Bergland]], das sich die Wässer des &amp;#039;&amp;#039;Nachal Nachschon&amp;#039;&amp;#039; gruben. Kalif [[Abd al-Malik (Umayyade)|ʿAbd al-Malik]] ließ im 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch dieses Tal als neue Route die &amp;#039;&amp;#039;Landstraße Jaffa-Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; bahnen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chajun 2025-05-28&amp;quot; /&amp;gt; die seit den 1860er Jahren für Wagen ausgebaut hinauf nach [[Saris (Palästina)|Saris]] führt, einem früheren arabischen Dorf am oberen Ende des Tals. Vor dem unteren Ende des engen Talabschnitts steht der &amp;#039;&amp;#039;[[Karawanserei#Osmanisches Reich|Ḫān]] Schaʿar haGai&amp;#039;&amp;#039;, ein traditionsreiches Gasthaus am Weg, wo die Cousins und Schwippschwäger [[Ludwig IV. (Hessen-Darmstadt)|Prinz Ludwig von Hessen und bei Rhein]] und der preußische [[Friedrich III. (Deutsches Reich)#Orientreise 1869|Kronprinz Friedrich Wilhelm]] gemeinsam und kurz darauf der österreich-ungarische Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Josephs&amp;amp;nbsp;I.]] im November 1869 zu Gast waren, als sie auf dem Hinweg zur [[Geschichte des Suezkanals#Eröffnungsfeierlichkeiten|Eröffnungsfeier]] des [[Suezkanal]]s Abstecher ins Heilige Land machten, wie dort auch 1898 auf [[Palästinareise Kaiser Wilhelms II.|ihrer Palästinareise letzterer Sohn Wilhelm II.]] und [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Auguste Victoria]] mit beider Entourage einkehrten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chajun 2025-05-28&amp;quot;&amp;gt;Avi Chajun ({{he|אָבִי חָיוּן&amp;amp;lrm;}}), [https://www.kkl.org.il/parks_and_forests/eshtaol-forest-burma-road/ {{he|יער אשתאול-דרך בורמה&amp;amp;lrm;}}] (28.&amp;amp;nbsp;Mai 2025), auf: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kkl.org.il/ Webseite des] [[Jüdischer Nationalfonds|Jüdischen Nationalfonds]]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Nacht zum 29.&amp;amp;nbsp;Oktober d.&amp;amp;nbsp;J. dort im Zeltlager weilten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alex Carmel|Alex Carmel ({{heS|אַלֶכְּס כַּרְמֶל&amp;amp;lrm;}})]], „Der Kaiser reist ins Heilige Land: Realität und Legende“, in: &amp;#039;&amp;#039;Dem Erlöser der Welt zur Ehre: Festschrift zum hundertjährigen Jubiläum der Einweihung der evangelischen Erlöserkirche in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;, Karl-Heinz Ronecker (Hrsg.) im Auftr. von &amp;#039;Jerusalem-Stiftung&amp;#039; und &amp;#039;Jerusalemsverein&amp;#039;, Leipzig: Evangelische Verlags-Anstalt, 1998, ISBN 3-374-01706-1, S.&amp;amp;nbsp;116–135, hier S.&amp;amp;nbsp;126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Wadi Imam Ali&amp;#039;&amp;#039; säumen Felswände und Steilhänge die Straße, die es erlauben, sie mit geringen Kräften militärisch zu blockieren. Nach dem [[UN-Teilungsplan für Palästina]] und vor dem Abzug der britischen Mandatsmacht begannen Araber im Bab al-Wad Hinterhalte zur Bekämpfung jüdischer Konvois aus leicht gepanzerten sogenannten [[Sandwich-Panzerwagen]] zu legen, die die 100.000 Juden in Jerusalem versorgen sollten. Sie versuchten, das erste Fahrzeug mit Minen in die Luft zu sprengen. In dem Stau, der sich hinter den Wracks auf der Straße bildete, beschossen sie die steckengebliebenen Fahrzeugkolonne aus dem Hinterhalt. In der [[Operation Nachschon]] versuchten Juden, die Straße freizukämpfen und die Blockade immer wieder zu durchbrechen. Im gleichen Zeitraum wurden die täglichen britischen Konvois der Mandatsmacht bei der Durchfahrt nicht behelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße wurde Schauplatz vieler Tragödien. Viele Fahrer und bewaffnete Begleiter verloren hier ihr Leben. Die gepanzerten Fahrzeugwracks blieben am Straßenrand liegen als Denkmäler der Tapferkeit der Männer und Frauen, die durch Einsatz ihres Lebens versuchten, die Bewohner Jerusalems vor der Aushungerung zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;April 1948 gelang letztmals einem Konvoi der Durchbruch nach Jerusalem. Von da an sperrten die Araber die Straße durch Felsbrocken. Als es der israelischen Harʾel-Brigade unter Befehl [[Jitzchak Rabin|Jizchaq Rabins]] nach der [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|Staatsgründung]] schließlich gelang, die Araber vom Bab al-Wad zu vertreiben, war dennoch kein Durchkommen für Konvois möglich, weil die Briten das [[Polizeistation (Palästina)|Tegart-Fort]] Latrun der [[Palestine Police]] beim Abzug an die [[transjordanien|transjordanische]] [[Arabische Legion]] übergeben hatten und nun der Weg hier blockiert war. Erst als die [[Burma Road (Israel)|Burma Road]] als Umgehung von Latrun fertiggestellt war, kurz vor dem ersten Waffenstillstand, waren die israelischen Teile Jerusalems ab 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1948 wieder mit Fahrzeugen vom übrigen Israel aus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Straße durch den Bab al-Wad vierstreifig als [[Haupt-Nationalstraße 1 (Israel)|Autobahn Nr. 1]] ausgebaut. Direkt südlich befindet sich die [[Machal]]-Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Shaar HaGai|Schaʿar haGai}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Israel|Schaar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Israels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talpass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Verkehrsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mateh Jehuda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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