<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sh-Boom</id>
	<title>Sh-Boom - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sh-Boom"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sh-Boom&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T08:41:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sh-Boom&amp;diff=2665761&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17115-21: Bairisch korrigiert - Sprache und Schrift ist etwas komplziert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sh-Boom&amp;diff=2665761&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T17:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bairisch korrigiert - Sprache und Schrift ist etwas komplziert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Musiktitel]] eines der erfolgreichsten Songs der [[Doo-Wop]]-Ära von den [[The Chords (US-amerikanische Band)|Chords]] aus dem Jahr 1954, der zu den ersten Übergangssongs zum [[Rock ’n’ Roll|Rock &amp;amp; Roll]] gehört. Die Aufnahme gilt als eine der ersten [[Crossover (Musik)|Crossover]] des [[Rhythm &amp;amp; Blues]] von einem [[Independent (Musik)|Independent-Plattenlabel]], das die Pop-Hitparade erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Original ==&lt;br /&gt;
Vier der fünf Mitglieder der Doo-Wop-Gruppe Chords schrieben den Song 1953 in einem alten [[Buick]]-Cabrio. Als Komponisten sind Carl Feaster (Leadsänger), Floyd „Buddy“ McRae (Tenor), James C. Keyes (Tenor) und William „Ricky“ Edwards (Bass) registriert. Außerdem sang noch Bruder Claude Feaster (Bariton) mit, der als Komponist nicht beteiligt war. Mit „Sh-Boom“ griffen sie einen Jugendausdruck auf, der auf den Straßen New Yorks als Modewort populär war. „Hey Junge, boom, wie geht’s Dir?“ Das vielseitig einsetzbare Modewort kam in fast jedem Satz vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination &amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom&amp;#039;&amp;#039; konnte auch [[Onomatopoesie|onomatopoetisch]] als Explosion einer Bombe interpretiert werden. Aus diesem Grund kann dem Song auch ein gewisser Zeitbezug zugesprochen werden, denn etwa zur gleichen Zeit begann die US-Kernwaffentestserie [[Operation Castle]] mit dem Atomtest [[Castle Bravo]], bei dem am 1. März 1954 eine Kernwaffe ([[Deckname|Codename]]: &amp;#039;&amp;#039;„Shrimp“&amp;#039;&amp;#039;) von einem 45 Meter hohen Turm abgeworfen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;David Halberstam, &amp;#039;&amp;#039;The Fifties&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 345&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Intro]] ist [[a cappella]] im [[Close harmony|Close-harmony]]-Stil gesungen. Arrangeure [[Jesse Stone]] und Howard Biggs mit seinem Orchester gaben der nachfolgenden Instrumentation nur einen leichten Beat, während die erfolgreichen Musikproduzenten [[Ahmet Ertegun]] und [[Jerry Wexler]] (beide bildeten das Management von [[Atlantic Records]]) auf Pop-Ansätze achteten. Der [[Sprechchor]] im [[Refrain]] hob den Song von anderen ähnlichen Doo-Wop-Aufnahmen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlie Gillett, &amp;#039;&amp;#039;Making Tracks – The Story of Atlantic Records&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 96&amp;lt;/ref&amp;gt; Der vom begeistert vorgetragenen [[Scat]]-Gesang und vermischten Harmonien durchsetzte Song wird durch einen markanten Instrumentalteil unterbrochen, dominiert durch ein von [[Sam Taylor (Jazzmusiker)|Sam „the Man“ Taylor]] gespieltes Tenorsaxophon-Solo. [[Mickey Baker]] liefert eine solide Gitarrenarbeit. Aufnahmetermin war der 15. März 1954, an dem drei weitere Titel entstanden. &amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom&amp;#039;&amp;#039; erforderte insgesamt 22 [[Take (Musik)|Takes]] bis zur endgültigen Aufnahme.&lt;br /&gt;
[[Datei:Chords - Sh-Boom.jpg|mini|Chords – Sh-Boom]]&lt;br /&gt;
Am 3. April 1954 verkündete Atlantic Records die Gründung des kurzlebigen Tochterlabels &amp;#039;&amp;#039;Cat Records&amp;#039;&amp;#039; (hier erschienen nur 18 Singles) mit den Chords als „Blues-Quartett“, da im Süden der USA der [[Rhythm &amp;amp; Blues]] als „Cat music“ bezeichnet wurde. Mit Katalog-Nr. 104 wurde die 78rpm-Single mit Anthrazit-Label &amp;#039;&amp;#039;Cross Over the Bridge / Sh-Boom&amp;#039;&amp;#039; am 24. April 1954 veröffentlicht. Doch die Radiostationen, insbesondere Discjockey Dick „Huggy Boy“ Hugg bei KRKD in [[Los Angeles]] begannen die B-Seite beim [[Airplay]] zu bevorzugen. Dem Trend folgend, wurde im Juni 1954 die 45rpm-Single als &amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom / Little Maiden&amp;#039;&amp;#039; (mit rotem Label) auf den Markt gebracht. Beide B-Seiten stammten aus derselben Aufnahmesession. Sh-Boom gehörte damit zu den ersten [[Single (Musik)|Singles]] mit einer Umdrehungszahl von 45 Umdrehungen pro Minute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sh-Boom entwickelte sich zum Katalysator für die Popularisierung des Rhythm &amp;amp; Blues und erreichte Rang zwei der R&amp;amp;B-Charts. Mit Rang fünf der Pop-[[Hitparade]] waren die Chords zugleich die erste R&amp;amp;B-Gruppe mit einem Top-10-Hit in den Popcharts und konnten damit einen bedeutsamen Crossover-Hit platzieren. Die Single verkaufte innerhalb einer Woche seit ihrer Veröffentlichung 100.000 Exemplare, insgesamt knapp 400.000. Sie wurde mit einem [[Broadcast Music Incorporated|BMI-Award]] ausgezeichnet. Für die Chords war es ein [[One-Hit-Wonder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Veröffentlichung mussten die Chords ihren Namen in Chordcats ändern, weil eine andere Vokalgruppe im Streit um den Namen Recht bekommen hatte. Beim Nachfolgehit &amp;#039;&amp;#039;Zippity Zum (I’m in Love)&amp;#039;&amp;#039; (Cat #109) im Oktober 1954 hießen sie offiziell – zur Verwirrung der Konsumenten – Chordcats. Inzwischen hatte der zu Atlantic Records gehörende [[Musikverlag]] &amp;#039;&amp;#039;Progressive Music&amp;#039;&amp;#039; 50 % seiner Rechte an &amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom&amp;#039;&amp;#039; für 6.000 Dollar an [[Hill &amp;amp; Range]] übertragen, um den Verkauf des Originals zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coverversion der Crew-Cuts ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Crew Cuts - Sh-Boom.jpg|mini|Crew Cuts – Sh-Boom]]&lt;br /&gt;
[[Mercury Records]] schlug den kanadischen [[The Crew-Cuts|Crew-Cuts]] vor, dass sie im Mai 1954&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ZNwMKESNeOEC&amp;amp;pg=PA438&amp;amp;lpg=PA438&amp;amp;dq=sh-boom+crew+cuts+universal+recording+studios&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=8ehqY4z0hj&amp;amp;sig=G0J-zo5Pa8D-C2n1C6zsTQ-nr9k&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-_vMT4iaJ4HRsgbd-czoBg&amp;amp;sqi=2#v=onepage&amp;amp;q=sh-boom%20crew%20cuts%20universal%20recording%20studios&amp;amp;f=false Michael Ruppli/Ed Novitsky, &amp;#039;&amp;#039;The Mercury Labels: A Discography Volume I&amp;#039;&amp;#039;, 1945-1956 Era, 1993, S. 438]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Coverversion von &amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom&amp;#039;&amp;#039; aufnehmen sollten. Die Gruppe war nicht begeistert hiervon, beugte sich jedoch schließlich dem Druck. Sie waren eine der ersten – wenn nicht sogar die erste – weiße Gruppe, die afro-amerikanische Rhythm-&amp;amp;-Blues-Originale für den Pop-Markt erschlossen. Dafür war es erforderlich, den Song mit einer Bigband-Begleitung deutlicher als Popsong zu arrangieren. Orchesterleiter [[David Carroll (Musiker)|David Carroll]] wählte hierzu für sein Orchester eine bläserorientierte Bigband-Instrumentation und an Stelle des Saxophon-Solos während einer [[Kadenz (Verslehre)|Kadenz]] einen langgezogenen Paukenschlag. Intoniert wurde die Fassung in den [[Tonstudio]]s der [[Universal Recording Corporation]] (Chicago) von den Gruppenmitgliedern John Perkins (Leadsänger), Bruder Ray Perkins (Bassgesang),&amp;lt;ref&amp;gt;auch in dieser Gruppe sangen Brüder&amp;lt;/ref&amp;gt; Pat Barrett (Erster Tenor) und Rudi Maugeri (Bariton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Aufnahmemonat der Coverversion (Mai 1954) hatte das Original noch nicht die R&amp;amp;B-Charts erreicht. Die Veröffentlichung der geglätteten Fassung erfolgte im Juni 1954 als Mercury #70404 &amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom (Life Could be a Dream) / I Spoke to Soon&amp;#039;&amp;#039;. Als am 3. Juli 1954 das Original die höchste Platzierung in den Charts erreichte, stiegen die Verkaufszahlen der Coverversion deutlich über das Volumen des Originals. Die Nummer-eins-Position der Pop-Charts, die das Original knapp verfehlte, wurde erstmals am 7. August 1954 erreicht und für sieben Wochen zementiert. Als die Crew Cuts den Song in [[Ed Sullivan]]s Show &amp;#039;&amp;#039;Talk of the Town&amp;#039;&amp;#039; am 12. Dezember 1954 präsentierten, hatte er bereits [[Millionenseller]]-Status erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://torontoist.com/2011/07/historicist_life_could_be_a_dream_sweetheart/ Toronto Star vom 13. Dezember 1954]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Version der Crew Cuts verkaufte bis 1955 insgesamt 1,5 Millionen Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://news.google.com/newspapers?nid=2194&amp;amp;dat=19550705&amp;amp;id=4N0wAAAAIBAJ&amp;amp;sjid=Td0FAAAAIBAJ&amp;amp;pg=3085,614167&amp;amp;hl=en The Ottawa Citizen vom 5. Juli 1955, &amp;#039;&amp;#039;Sh-Boom Boys in Shampoo&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde in der Fachwelt als „Sham-Rock“ bezeichnet, womit bereinigte Fassungen afro-amerikanischer Originale gemeint waren. Mercury Records brachte nachfolgend eine Vielzahl weißer Coverversionen von afro-amerikanischen Originalen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Coverversionen ==&lt;br /&gt;
Nur wenige Interpreten griffen den Song auf. Bobby Williamson veröffentlichte am 24. Juli 1954 (RCA Victor 47-5799) eine Version, es folgten Leon McAuliff (7. August 1954; Columbia 4-21283) und eine Parodie von Stan Freberg mit dem Billy May Orchestra (26. August 1954; Capitol 2929). 1968 veröffentlichte die Gruppe [[The Ethiopians]] eine [[Rocksteady]]-Version des Liedes.&lt;br /&gt;
Die Münchener Rock’n Roll Band [[Spider Murphy Gang]] hat den Song erst im Original in Englisch nachgespielt, dann unter dem Titel Sch-Bum (&amp;#039;s Leben is wir a Traum) adaptiert und 1985 auch als Single veröffentlicht. Diese Version wurde wiederum von der Erlangener [[Fun Metal|Fun-Metal]]-Band [[J.B.O.]] im Titel „Tschibum“ des Albums „Rosa Armee Fraktion“ parodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Shboom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lied 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doo-Wop-Song]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:R&amp;amp;B-Song]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nummer-eins-Hit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17115-21</name></author>
	</entry>
</feed>