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	<title>Sezession - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Entstehung von Staaten.svg|mini|Sezession bzw. [[Inkorporation (Recht)|Inkorporation]] im Gegensatz zur [[Dismembration]] bzw. [[Fusion (Völkerrecht)|Fusion]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sezession&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|secessio|de=Abspaltung}}, ‚Abseitsgehen‘, ‚Trennung‘; die Gebietsabtrennung ist auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Separation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt) bezeichnet im [[Politik|Politischen]] die Loslösung einzelner Landesteile aus einem bestehenden [[Staat]] mit dem Ziel, einen eigenen [[Staatliche Unabhängigkeit|unabhängigen]] und neuen [[Souveränität|souveränen]] Staat zu bilden oder sich einem anderen Staat anzuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Proelß]], &amp;#039;&amp;#039;Erwerb und Verlust von Staatsgebiet&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wolfgang Graf Vitzthum]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, 6. Aufl. 2013, S.&amp;amp;nbsp;370; [[Kay Hailbronner]]/Marcel Kau, in: Graf Vitzthum (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., Rn. 173&amp;amp;nbsp;f., hier u.&amp;amp;nbsp;a.: {{&amp;quot;|Bei einer Sezession besteht der Vorgängerstaat auf einem verkleinerten Gebiet im neuen Rechtsstatus unverändert weiter.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Burkhard Schöbener]], &amp;#039;&amp;#039;Staatennachfolge&amp;#039;&amp;#039;, in: ders. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht. Lexikon zentraler Begriffe und Themen&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S.&amp;amp;nbsp;413.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge einer Sezession entstehen in der Regel ein oder mehrere staatliche Subjekte, und gleichzeitig existiert weiterhin der verkleinerte &amp;#039;&amp;#039;Altstaat&amp;#039;&amp;#039;, der oft auch als „Rumpfstaat“, „Reststaat“ oder „Schrumpfstaat“ bezeichnet wird. Obgleich jener vor der Teilung vorhandene Altstaat oder [[Abtretung (Völkerrecht)|Zedent]] infolge seiner Kontinuität und [[Völkerrechtssubjekt|Subjektidentität]] mit dem Rumpfstaat nicht zu den [[Nachfolgestaat]]en gehört,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Schweisfurth]], &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2006, Kap. 9 §&amp;amp;nbsp;5.II [http://books.google.de/books?id=SbnGHvVLzE4C&amp;amp;pg=PA335 Rn. 206], [http://books.google.de/books?id=SbnGHvVLzE4C&amp;amp;pg=PA339 218].&amp;lt;/ref&amp;gt; muss er nicht seinen traditionellen Namen behalten. Die Lostrennung eines Teilgebietes eines Staates kann unter Umständen dazu beitragen, schwere [[Menschenrechtsverletzung]]en zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Separatismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von lat. {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;separatus&amp;#039;&amp;#039;}} für ‚getrennt‘, ‚(ab-)gesondert‘, ‚einzeln‘) werden Sezessionsbestrebungen einer Teilbevölkerung bezeichnet. Sie gehen oft –&amp;amp;nbsp;jedoch nicht zwangsläufig&amp;amp;nbsp;– mit [[krieg]]erischen Auseinandersetzungen einher. Im engeren Sinne steht der Separatismus für die ideologische Grundlage oder die politisch-soziale Aktion, die bei Erfolg zu einer Sezession führt, welcher der alte Staat in der heutigen Lesart nicht widerspricht. Separatismus kann, aber muss nicht identisch sein mit [[Regionalismus]] oder [[Nationalismus]] von [[Minderheit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recht auf Sezession ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Diese Überschrift bitte nicht ändern, es wird auf diesen Abschnitt verlinkt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Recht auf Sezession?}}&lt;br /&gt;
=== Völkerrecht ===&lt;br /&gt;
Unter [[Völkerrecht]]lern ist umstritten, ob das [[Selbstbestimmungsrecht der Völker]] auch das Recht von [[Nationale Minderheit|Minderheiten]] einschließt, aus einem Staatsverband auszutreten. Die in der [[Rechtswissenschaft]] [[Literaturmeinung|vorherrschende Meinung]] lehnt ein solches &amp;#039;&amp;#039;offensives Selbstbestimmungsrecht&amp;#039;&amp;#039; unter Hinweis auf das [[Territoriale Integrität|Integritätsinteresse]] bestehender Staatsverbände, also das &amp;#039;&amp;#039;defensive Selbstbestimmungsrecht&amp;#039;&amp;#039;, ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VölkerR&amp;quot;&amp;gt;Herdegen, §&amp;amp;nbsp;36 Rn. 5&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Matthias Herdegen]] etwa vertritt dagegen die Ansicht, dass einer diskriminierten Minderheit, deren [[Menschenrechte]] fundamental verletzt werden und die vom Prozess der politischen Willensbildung ausgeschlossen ist, ein Recht auf Sezession einzuräumen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VölkerR2&amp;quot;&amp;gt;Herdegen, §&amp;amp;nbsp;36 Rn. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch ist darüber hinaus, was eigentlich ein „[[Volk]]“ im Sinne des Selbstbestimmungsrechts der Völker ist. Wird etwa in einem [[Vielvölkerstaat|Nationalitätenstaat]] eine [[Volksgruppe]] nicht als solche anerkannt, werden ihr auch keine Sonderrechte zugestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu [[Samuel Salzborn]], &amp;#039;&amp;#039;Geteilte Erinnerung. Die deutsch-tschechischen Beziehungen und die sudetendeutsche Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;, Lang, Frankfurt am Main 2008, [https://books.google.de/books?id=Ys0VDtoRVskC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA20 S.&amp;amp;nbsp;20]: „Weil die Angehörigen der deutschen Minderheit staatlicherseits als deutsch sprechende Tschechoslowaken angesehen wurden, erhielten sie ebenso wenig gesonderte [Volks-]Gruppenrechte wie alle anderen Bürger der Tschechoslowakei. Teil dieses [[Demokratie]]verständnisses war es, dass die [[Sudetendeutsche]]n ungehindert – wie alle anderen auch – durch eigene Parteien ihre Interessen im [[Parlamentarisches System|parlamentarischen System]] vertreten konnten.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren etliche sezessionistische Völker und [[Region]]en, die sowohl friedlich als auch aggressiv und militärisch nach [[Souveränität|Unabhängigkeit]] streben oder auf die &amp;#039;&amp;#039;Verselbständigung&amp;#039;&amp;#039; von Staatsteilen hinwirken. Unter diesen besitzen einige [[De jure/de facto|de facto]] bereits die vollständige Kontrolle über ihr [[Staatsgebiet|Territorium]]. Um allerdings in die [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] als eigenständiger [[Staat]] aufgenommen zu werden, bedarf es grundsätzlich einer Mehrheit in der [[UN-Vollversammlung]]; außerdem kann die Anerkennung als Staat im [[Sicherheitsrat der Vereinten Nationen]] beantragt werden, dessen fünf ständige Mitglieder ([[Vereinigte Staaten|USA]], [[Russland]], [[Volksrepublik China|China]], [[Frankreich]] und [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland|Großbritannien]]) zustimmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsrecht ===&lt;br /&gt;
==== Deutschland ====&lt;br /&gt;
In der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] gibt es keinen [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Verfassungsartikel]] oder Gesetze, die den Austritt eines [[Gliedstaat]]s oder bestimmten Gebiets regeln würden. Die Sezession wird damit weder erlaubt noch explizit verboten. Strafbar macht sich hingegen ausdrücklich, wer „mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt“ eine Sezession durchzuführen versucht („[[Hochverrat]] gegen den Bund“ gemäß §&amp;amp;nbsp;81 StGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2016 beschloss das [[Bundesverfassungsgericht]], einen Antrag der [[Bayernpartei]] nicht zur Entscheidung anzunehmen. Mit dem Antrag wollte die Bayernpartei die Zulassung einer [[Volksabstimmung (Deutschland)|Volksabstimmung]] über den Austritt des [[Bayern|Freistaats Bayern]] aus der Bundesrepublik Deutschland erzwingen, wobei diese Abstimmung nur in Bayern erfolgen sollte. Das Bundesverfassungsgericht begründete seine Ablehnung damit, dass die einzelnen [[Land (Deutschland)|Länder]] nicht „Herren des Grundgesetzes“ seien, eine [[Verfassungsänderung|Änderung]] also nicht auf Landesebene erfolgen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;BVerfG, [https://www.bverfg.de/e/rk20161216_2bvr034916.html Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 16. Dezember 2016] – 2 BvR 349/16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== USA ====&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten von Amerika]] hat der [[Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten|Oberste Gerichtshof]] im Fall [[Texas v. White]] entschieden, dass der Beitritt zur Union unwiderruflich ist und ein einseitiges Recht auf Sezession der [[US-Bundesstaat]]en demzufolge nicht besteht. Eine Sezession bedarf somit einer [[Recht der Vereinigten Staaten#Bundesrecht|bundesrechtlichen]] Übereinkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Westfaelischer Friede in Muenster (Gerard Terborch 1648).jpg|mini|Abschluss des Westfälischen Friedens 1648]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Separatisten&amp;#039;&amp;#039; werden radikale [[Kongregationalisten]] bezeichnet, die sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts von der [[Church of England|Kirche von England]] trennten, da ihnen die [[Reformation]] dieser Kirche nicht weit genug ging. Insbesondere lehnten sie das [[Bischof]]samt ab. Um der Verfolgung zu entgehen, wanderte eine Gruppe von ihnen, die später [[Pilgerväter]] (&amp;#039;&amp;#039;Pilgrim Fathers&amp;#039;&amp;#039;) genannt wurde, zunächst in die [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Vereinigten Niederlande]] aus und überquerte dann 1620 auf der [[Mayflower]] den Atlantik. Kurz vor Verlassen des Schiffes bei [[Cape Cod]] (Massachusetts) verfassten sie den [[Mayflower-Vertrag]] (&amp;#039;&amp;#039;Mayflower Compact&amp;#039;&amp;#039;), der für die demokratische Entwicklung der Gemeinwesen in [[Nordamerika]] grundlegend wurde. Sie gründeten die [[Plymouth Colony]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Fall einer politischen Sezession war die Trennung der [[Sklaverei|sklavenhaltenden]] [[Südstaaten]] von den Vereinigten Staaten im Jahr 1860/61 und die Bildung der [[Konföderierte Staaten von Amerika|Konföderierten Staaten (CSA)]]. Sie hatte den [[Sezessionskrieg]] zur Folge, der mit der Wiederherstellung der staatlichen Einheit der USA endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Unabhängigkeitskriege waren die der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] vom Ende des 13. Jahrhunderts an und die der [[Niederlande]] ab 1568. Beide richteten sich gegen die Herrschaft des Hauses [[Habsburg]] und erreichten im [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] von 1648 die Anerkennung ihrer Selbständigkeit durch die Habsburger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erreichten mehrere Staaten Europas durch Sezession ihre [[staatliche Unabhängigkeit]]:&lt;br /&gt;
* In der [[Griechische Revolution|Griechischen Revolution]] (1821–1829) errang [[Griechenland]] seine Unabhängigkeit vom [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]].&lt;br /&gt;
* Die [[Belgische Revolution]] 1830 führte zur Abspaltung [[Belgien]]s vom [[Königreich der Vereinigten Niederlande]].&lt;br /&gt;
* Das [[Fürstentum Bulgarien]] erlangte 1878 seine staatliche Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich (Verfassung vom 16./28. April 1879).&lt;br /&gt;
* Durch den [[Vertrag von Karlstad]] beendete [[Norwegen]] 1905 seine Union mit [[Schweden]].&lt;br /&gt;
* In der Folge der [[Oktoberrevolution]] löste sich [[Finnland]] Ende 1917 vom [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reich]], musste seine Unabhängigkeit aber in zwei Kriegen gegen die [[Sowjetunion]] verteidigen ([[Winterkrieg]], [[Fortsetzungskrieg]]).&lt;br /&gt;
* Der [[Irischer Unabhängigkeitskrieg|Irische Unabhängigkeitskrieg]] führte zunächst zur Bildung des [[Irischer Freistaat|Irischen Freistaats]] (1922), schließlich zur Bildung der [[Republik Irland]] (1937).&lt;br /&gt;
* 1944, mitten im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], erklärte [[Island]], das damals von amerikanischen Truppen besetzt war, seine Unabhängigkeit vom [[Dänemark|Königreich Dänemark]], das zu dieser Zeit [[Dänemark unter deutscher Besatzung|unter deutscher Besatzung]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland kam es zuletzt während der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|alliierten Rheinlandbesetzung]] im Jahr 1923 zu Sezessionsbestrebungen [[Rheinische Republik|rheinischer Separatisten]]. Sie traten für eine Abtrennung des [[Rheinland]]s vom [[Deutsches Reich|Reich]] beziehungsweise vom Land [[Freistaat Preußen|Preußen]] ein, scheiterten aber an der fehlenden Unterstützung der Bevölkerungsmehrheit. Auch versuchte die französische [[Besatzungsmacht]], den Separatismus im [[Saargebiet]] zu fördern. Dieser Plan scheiterte, als die unter der Losung „[[Heim ins Reich]]“ durchgeführte [[Saarabstimmung]] vom 13. Januar 1935 eine Mehrheit für die Rückgliederung ergeben hatte und das Saargebiet am 1. März 1935 wieder Teil des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]] wurde. Ebenso votierte nach dem Zweiten Weltkrieg die Bevölkerung am 23. Oktober 1955 für die Ablehnung des [[Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über das Statut der Saar|Saarstatuts]] und damit –&amp;amp;nbsp;statt für die Unabhängigkeit oder eine weitergehende Angliederung an Frankreich&amp;amp;nbsp;– für die Eingliederung des [[Saarland 1947 bis 1956|Saarlands]] als eigenes [[Land (Deutschland)|Bundesland]] in die [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer sehr lang anhaltenden [[Geschichte Indiens#Unabhängigkeitsbestrebungen nach dem Ersten Weltkrieg|Unabhängigkeitsbewegung]] erlangten [[Indien]] und [[Pakistan]] 1947/49 im Zuge der [[Dekolonisation|Dekolonisierung]] [[Britisch-Indien]]s als Teile des [[Commonwealth of Nations|Commonwealth]] (mit der Verkündigung der [[Verfassung Indiens|indischen Verfassung]] 1950 bzw. durch Verkündung und Inkrafttreten der Verfassung der Islamischen Republik Pakistan 1956) wie auch [[Birma]] (1948) vollkommene Unabhängigkeit von der [[British Raj|Kolonialmacht Großbritannien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[LTTE]] versuchte ab 1983 in [[Sri Lanka]] für die [[Tamilen]] einen unabhängigen Staat zu errichten, welcher [[Tamil Eelam]] heißen sollte. Daraufhin kam es zum [[Bürgerkrieg in Sri Lanka]], der bis 2009 mit der Niederlage der LTTE anhielt. Die Tamilen fühlten sich von der [[Singhalesen|singhalesischen]] Bevölkerung und Regierung unterdrückt und diskriminiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Separatistische Bewegungen spielten 1991 eine große Rolle bei dem [[Zerfall der Sowjetunion]] in die Staaten [[Armenien]], [[Aserbaidschan]], [[Estland]], [[Georgien]], [[Kasachstan]], [[Lettland]], [[Litauen]], [[Kirgisistan]], [[Republik Moldau|Moldau]], [[Russland]], [[Tadschikistan]], [[Turkmenistan]], [[Ukraine]], [[Usbekistan]] und [[Belarus]]. Als Gründungsmitglieder der [[Vereinte Nationen|UNO]] bestanden die [[Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik|Weißrussische SSR]] und die [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainische SSR]] allerdings schon dadurch seit 1945 als eigene [[Völkerrechtssubjekt]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Loslösung der früheren Teilrepubliken [[Slowenien]], [[Kroatien]] und [[Bosnien-Herzegowina]] aus dem [[Jugoslawien|jugoslawischen]] Staatsverband 1991/92 löste vor allem in den letzteren beiden Republiken [[Jugoslawienkriege|mehrere Kriege]] aus, die 1995 mit dem [[Daytoner Abkommen]] beendet wurden. Die Trennung [[Nordmazedonien|Mazedoniens]] erfolgte jedoch zur selben Zeit friedlich. [[Serbien]] trat weiterhin als [[Bundesrepublik Jugoslawien]] auf, sah diese als [[Völkerrechtssubjekt#Völkerrechtliche Identität|identisch]] mit der [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien]] (SFRJ) und nahm damit eine [[Mindermeinung]] an (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch Abschnitt&amp;#039;&amp;#039; „[[#Sonderfälle|Sonderfälle]]“). Folglich bewertete es die Vorgänge als Sezessionen der übrigen Teilrepubliken. Im Mai 2006 stimmte auch die Bevölkerung von [[Montenegro]] mehrheitlich für eine Auflösung der Union mit Serbien, welche ebenfalls friedlich vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedlich verlief auch der Zerfall der [[Tschechoslowakei]] zum 31. Dezember 1992, nachdem die [[Slowakei]] ihre Abspaltung angestrebt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein langwieriger Krieg ging dagegen der im selben Jahr erreichten Unabhängigkeit [[Eritrea]]s von [[Äthiopien]] voraus. Im [[Biafra-Krieg]] scheiterte zuvor in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre die Loslösung [[Biafra]]s von [[Nigeria]]. Gleichermaßen scheiterte 1994 in einem kurzen Bürgerkrieg die Sezession der vormaligen [[Demokratische Volksrepublik Jemen|Demokratischen Volksrepublik Jemen]] von [[Jemen]], nachdem es erst vier Jahre zuvor zur Vereinigung mit der [[Jemenitische Arabische Republik|Jemenitischen Arabischen Republik]] gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste erfolgreiche Unabhängigkeitsbewegung des 21. Jahrhunderts war jene in [[Osttimor]], die 2002 nach 24-jähriger Besatzung, Guerillakrieg und drei Jahren UN-Verwaltung die Trennung ihres Inselteils von [[Indonesien]] durchsetzte. Da die vorangegangene [[völkerrecht]]swidrige [[Annexion]] Osttimors durch Indonesien von der internationalen Staatengemeinschaft nie anerkannt worden war, fand aber keine wirkliche Sezession eines Teilgebietes statt, sondern vielmehr eine [[Restauration (Geschichte)|Restauration]] der Staatsgrenze zwischen den beiden Ländern. Jüngstes Beispiel ist die Abspaltung des [[Südsudan]] von [[Sudan]], die nach einem erfolgreichen Unabhängigkeitsreferendum am 9. Juli 2011 in der neuen Hauptstadt Juba erklärt wurde. Seit dem 14. Juli 2011 ist Südsudan der 193. [[Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen|Mitgliedstaat der Vereinten Nationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeitsbewegungen ===&lt;br /&gt;
Zurzeit gibt es innerhalb der [[Europäische Union|Europäischen Union]] in [[Katalonien]], im [[Baskenland]] (→&amp;amp;nbsp;[[Autonome Gemeinschaft Baskenland]], [[Katalonien-Krise|Katalonien]]), in [[Nordirland]], in [[Südtirol]], in [[Sardinien]], in [[Venetien]] und in den beiden Teilen [[Belgien]]s sowie auch vereinzelt in der [[Bretagne]] und in [[Bayern]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bayernpartei.de/wp-content/uploads/2018/05/Bayernpartei_Wege-zur-Eigenstaatlichkeit-Bayerns.pdf |titel=Der Weg zu Bayerns Freiheit |titelerg=Kap. 3: &amp;#039;&amp;#039;Juristische Wege zur Eigenstaatlichkeit&amp;#039;&amp;#039; |seiten=6 |abruf=2019-06-21 |format=PDF; 275&amp;amp;nbsp;kB |zitat=Es gibt viele nachvollziehbare und gut begründete rechtswissenschaftliche Ansätze, die die Zulässigkeit einer bayerischen Unabhängigkeitserklärung stützen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (bzw. in [[Franken (Region)|Franken]], wiederum vom Freistaat Bayern)&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Otzelberger: [http://www.focus.de/politik/deutschland/volksbegehren-freiheit-fuer-franken_aid_162630.html &amp;#039;&amp;#039;Volksbegehren: Freiheit für Franken&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Focus Online]], 26. Mai 1997. Abgerufen am 19. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat: „Ein eigenes Bundesland ist das Ziel bei einer Neuordnung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland.“ – Aus dem [https://www.partei-fuer-franken.de/tag/parteiinformationen Grundsatzprogramm] der [[Partei für Franken]], verabschiedet am 31. Oktober 2009. Abgerufen am 19. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[politische Partei]]en, die eine Sezession anstreben.&lt;br /&gt;
Auf [[Korsika]] und im Baskenland gab es immer wieder terroristische [[Attentat]]e durch Separatisten. Die [[Euskadi Ta Askatasuna|ETA]] hat im November 2011 einen „dauerhaften“ [[Waffenstillstand]] vereinbart und gab 2018 ihre Selbstauflösung bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Der Spiegel]] |url=https://www.spiegel.de/politik/ausland/eta-baskische-untergrundorganisation-gibt-ihre-aufloesung-bekannt-a-1205847.html |titel=Eta gibt Auflösung bekannt |abruf=2020-10-28 |datum=2018-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grönland]] strebt für die nahe Zukunft die Unabhängigkeit von [[Dänemark]] an. Die [[Republika Srpska]] strebt die Unabhängigkeit von [[Bosnien und Herzegowina]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit existieren aktive Unabhängigkeitsbewegungen unter anderem in [[Schottland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.handelsblatt.com/politik/international/referendum-2014-schottland-stimmt-ueber-unabhaengigkeit-ab/7967120.html |hrsg=[[Handelsblatt]] |titel=Referendum 2014: Schottland stimmt über Unabhängigkeit ab |datum=2013-03-21 |abruf=2013-06-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305144608/http://www.handelsblatt.com/politik/international/referendum-2014-schottland-stimmt-ueber-unabhaengigkeit-ab/7967120.html |archiv-datum=2016-03-05 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, den [[Kurdistan|Kurdengebieten]] der [[Türkei]], des [[Irak]]s und des [[Iran]]s, in [[Tibet]] und [[Xinjiang]] (Uigurien), in der [[Russland|russischen]] Teilrepublik [[Tschetschenien]], in [[Québec]] (siehe den [[Renvoi relatif à la sécession du Québec]]), in [[Kalifornien]] (siehe [[Kalifornische Nationalpartei]] und [[Calexit]]), in [[Bougainville]] und in einigen Minderheitengebieten [[Myanmar]]s, [[Republik Moldau|Moldawiens]], [[Georgien]]s und [[Aserbaidschan]]s, im Südjemen &amp;#039;&amp;#039;(Southern Movement / al-Hirak)&amp;#039;&amp;#039;, in der Ukraine sowie im Norden von [[Mali]] (→&amp;amp;nbsp;[[Azawad]]), im Süden [[O Sul é o Meu País|Brasiliens]] und in der südafrikanischen Provinz Westkap.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unabhängigkeitserklärungen ===&lt;br /&gt;
Folgende [[Staatsgebiet|Gebiete]] haben ihre Sezession erklärt, sind aber derzeit noch nicht vollständig oder gar nicht als unabhängige Staaten anerkannt:&lt;br /&gt;
* [[Abchasien]] – betrachtet sich seit 1992 als unabhängig von Georgien und wurde nur von Russland (26. August 2008), Nicaragua (3. September 2008), Venezuela (10. September 2009), [[Nauru]] (15. Dezember 2009) und [[Tuvalu]] (23. September 2011) anerkannt.&lt;br /&gt;
* [[Demokratische Arabische Republik Sahara]] – 1976 von der [[Frente Polisario|Polisario]] ausgerufen, seit 1991 Waffenstillstand mit Marokko, von ca. 50 Staaten anerkannt.&lt;br /&gt;
* Das Parlament des [[Kosovo]] mit seiner [[Albaner|albanischen]] Bevölkerungsmehrheit erklärte am 17. Februar 2008 die Unabhängigkeit von Serbien. Während {{Internationale Anerkennung des Kosovo}} der 193 UN-Mitgliedstaaten den Kosovo bisher als unabhängigen Staat anerkannten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;countries recognition&amp;quot;&amp;gt;Siehe Website des kosovarischen Außenministeriums: [http://www.mfa-ks.net/?page=2,33 &amp;#039;&amp;#039;Countries Recognitions&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die Unabhängigkeit u.&amp;amp;nbsp;a. durch Serbien sowie Russland und China nicht anerkannt.&lt;br /&gt;
* [[Somaliland]] (seit 1991), [[Puntland]] (seit 1998) und [[Galmudug]] (seit 2006) – international nicht anerkannte Unabhängigkeit von [[Somalia]]&lt;br /&gt;
* [[Südossetien|Süd-Ossetien]] – erklärte sich 1991 unabhängig von [[Georgien]] und wurde nur von Russland (26. August 2008), Nicaragua (3. September 2008), Venezuela (10. September 2009)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/chavez_erkennt_suedossetien_und_abchasien_an-1.3537695 |titel=Chávez erkennt Südossetien und Abchasien an |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2009-09-11 |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Nauru (15. Dezember 2009) anerkannt.&lt;br /&gt;
* [[Transnistrien]] – seit 1991 von der [[Republik Moldau]] abgespalten und wird von Russland unterstützt.&lt;br /&gt;
* [[Tschetschenien]] – völkerrechtlich Teil von Russland, erklärte sich 1991 für unabhängig von der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
* [[Türkische Republik Nordzypern]] – betrachtet sich seit der Besetzung durch türkische Truppen 1974 und insbesondere seit der Proklamation der [[Staatsgründung]] am 15. November 1983 nicht mehr als Teil der [[Republik Zypern]], sondern als eine eigene Republik. Sie wird nur von der [[Türkei]] anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderfälle ===&lt;br /&gt;
Kein Fall von Sezession liegt im Falle des [[Taiwan-Konflikt]]s vor. Taiwan hat sich zwar als [[Republik China (Taiwan)|Republik China]] infolge des [[Chinesischer Bürgerkrieg|Chinesischen Bürgerkrieges]] von [[Kontinentalchina]] gelöst, jedoch verstehen sich bis heute beide chinesische Staaten laut ihrer Verfassung als rechtmäßige Vertreter [[China]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten war die Rechtslage nach dem [[Zerfall Jugoslawiens]], der teilweise als Sezession, teilweise als [[Dismembration]] angesehen wurde. Die internationale Gemeinschaft entschied sich für die letztgenannte Option (→&amp;amp;nbsp;[[Badinter-Kommission]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[De-facto-Regime]]&lt;br /&gt;
* [[Liste derzeitiger Sezessionsbestrebungen in Europa]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der von den Vereinten Nationen nicht als selbständige Staaten anerkannten Gebiete]]&lt;br /&gt;
* [[Organisation der nicht-repräsentierten Nationen und Völker]] (UNPO)&lt;br /&gt;
* [[Unabhängigkeitsbestrebungen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* zur Überlebensfähigkeit im Allgemeinen: Ökonomische Vor- und Nachteile von [[Kleinstaat]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Matthias Herdegen]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53277-2.&lt;br /&gt;
* [[Christopher Heath Wellman]]: &amp;#039;&amp;#039;A Theory of Secession. The Case for Political Self-Determination&amp;#039;&amp;#039;. University Press, New York 2005, ISBN 978-0-521-84915-9.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hrbek]], Martin Große Hüttmann, Carmen Thamm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Autonomieforderungen und Sezessionsbestrebungen in Europa und in der Welt. Beweggründe – Entwicklungen – Perspektiven&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung Tübingen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 50). Nomos, Baden-Baden 2020, ISBN 978-3-8487-6528-7.&lt;br /&gt;
* Harald Bergbauer, Gerald Mann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neugestaltung der Staatenwelt im 21. Jahrhundert. Wie Sezession neue politische und ökonomische Strukturen schafft.&amp;#039;&amp;#039; Springer Gabler, 2021, ISBN 978-3-658-30853-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eurotopics.net/de/magazin/magazin_archiv/separatimus_2007_07/ Separatismus in Europa] Schwerpunkt auf eurotopics.net (Angebot der [[Bundeszentrale für politische Bildung]])&lt;br /&gt;
* [[Jochen Bittner]], Karin Ceballos Betancur, [[Reiner Luyken]], Birgit Schönau, [[Ulrich Ladurner]], [[Matthias Krupa]]: [https://www.zeit.de/2012/48/Essay-Separatismus-EU-Staaten/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Am prächtigsten allein – Reiche EU-Regionen wollen raus aus ihren Staaten.&amp;#039;&amp;#039;] [[Zeit Online]], 2. Dezember 2012&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/secession/||Allen Buchanan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4302041-0|LCCN=sh85119406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sezession| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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