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	<title>Sexualangst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:06:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sexualangst&amp;diff=396400&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Link korrigiert</title>
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		<updated>2024-10-14T18:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sexualangst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genophobie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet im weitesten Sinne die [[Angst]] vor [[Intimität]] und [[Sexualität]]. Sie ist individuell unterschiedlich stark ausgeprägt und kann bis zur völligen Ablehnung körperlicher Nähe reichen.&lt;br /&gt;
== Psychoanalyse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sigmund Freud]] ging davon aus, dass sexuelle Probleme, so auch die Sexualangst, durch Erlebnisse in den psychosexuellen Phasen der [[Kindheit]] entstanden. Zeuge werden der elterlichen geschlechtlichen Vereinigung, der sogenannten [[Urszene]], aber auch nicht angemessene Reaktionen auf die kindliche Sexualität im Sinne von [[Sexualtrieb|Triebunterdrückung]] seien dabei besonders pathogen. Ebenfalls stelle die Überwindung des [[Ödipuskomplex]]es einen wesentlichen Faktor für die gesunde, angstfreie Sexualentwicklung dar. Eine puritanische, körperfeindliche [[Sexualethik|Sexualmoral]] mit (unterschwelligen) Verboten und Äußerungen wie: &amp;#039;&amp;#039;Das tut man nicht&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Das ist eine Sünde&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Du bist ein Verlierer&amp;#039;&amp;#039;, aber ebenso eine übersexualisierte Kindheit, machten im späteren Leben eher geneigt, sexuelle Ängste, Störungen und Beziehungsprobleme zu entwickeln. Nach dem Freud-Nachfolger [[Erik Erikson]] sei entscheidend, ob der Mensch in der kritischen frühkindlichen Phase [[Urvertrauen]] aufbauen konnte oder ob er aufgrund emotionaler Mangelerfahrungen nicht vertrauen kann und zu wahrer Intimität nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Harry Stack Sullivan]] betont, dass bestimmte Verhaltensweisen von wichtigen Bezugspersonen die spätere Sexualität prägen. Eine ablehnende und negative Haltung der Intimität gegenüber – durch Elternteile etwa – führe so zu Konflikten und Ängsten im Sexualleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß die Anzahl der Fälle ist, die sich durch [[Sozialisation]] oder traumatische Erfahrungen ([[sexueller Missbrauch]], [[Vergewaltigung]] u.&amp;amp;nbsp;a.) erklären lassen, ist noch offen, zumal viele bzw. die meisten Opfer sich später nicht bewusst an diese schwerwiegende Traumatisierung erinnern können und sie deswegen auch nicht als Ursache ihrer Probleme benennen. Fehlende oder liberalisierte Sexualerziehung haben sich als untauglich erwiesen, derartige Ängste nicht aufkommen zu lassen. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass dieser Form der Angst eine natürliche Schutzfunktion zukommt, die beispielsweise vor der Verletzung der emotionalen [[Integrität (Ethik)|Integrität]] bewahren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychotherapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst auf dem Gebiet der Sexualität muss zunächst abgegrenzt werden von normaler [[Ängstlichkeit]], die ein allgemeinmenschliches Merkmal ist. Sie kann allerdings das Ausmaß einer [[Angststörung|psychischen Störung]] erreichen. Wenn eine therapeutische Hilfe aufgesucht wird, erfolgt zunächst diese Abklärung. Liegt tatsächlich eine Störung vor, stehen verschiedene Therapieformen für die Behandlung zur Verfügung ([[Gesprächspsychotherapie]], [[Verhaltenstherapie]] oder [[Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie|tiefenpsychologisch fundierte Methoden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sexualmedizin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sexualmedizin]] spielt die Sexualangst bei [[Sexuelle Dysfunktion|sexuellen Dysfunktionen]] eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sexueller Reaktionszyklus|sexuelle Reaktionszyklus]] des Menschen besteht nach [[Masters und Johnson]] hauptsächlich aus drei differenzierbaren, aber ineinandergreifenden Phasen, die jede für sich gestört oder blockiert sein können:&lt;br /&gt;
* Phase der Erregbarkeit,&lt;br /&gt;
* Phase der Erregung (Plateauphase),&lt;br /&gt;
* Phase des Orgasmus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sexuelles Verlangen motiviert den Menschen zu sexuellen Handlungen. Ist der Gedanke daran jedoch von Angst oder Schmerz besetzt, liegt ein gestörtes sexuelles Verlangen vor. Dies kann auch zu Feindschaft gegenüber dem Partner führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine während des [[Geschlechtsverkehr]]s aufkommende, wie auch immer geartete Angst kann zu zeitweiliger [[Erektile Dysfunktion|Impotenz]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es Symptome der [[Orgasmus]]-Störung und/oder der verzögerten, aber auch der vorzeitigen [[Samenerguss|Ejakulation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufklärung seitens des Arztes oder des Psychologen bezüglich Ursachen und Verbreitung sind zur Überwindung der Sexualangst ebenso hilfreich wie ein Vertrauensverhältnis zum Partner. Die Sexualangst verliert für den Menschen in der Regel an Bedeutung, wenn die sexuellen Erfahrungen dergestalt sind, dass der Gewinn an Lebensfreude durch Sexualität schwerer wiegt als der Verzicht darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probate &amp;#039;&amp;#039;Hausmittel&amp;#039;&amp;#039;, die eigene Sexualangst zu manipulieren, erweisen sich als zweischneidig. So suchen junge Männer kulturübergreifend oft Prostituierte oder vergleichbare Frauen auf, um erste sexuelle Erfahrungen zu machen. Auch Frauen sind nicht selten bei in entsprechendem Ruf stehenden Männern bereit, ihre Hemmungen zu vergessen. Diesem vorausgegangen war nicht selten der Entschluss zu einer emotionalen Selbstvergewaltigung, bei der sich der Mensch zu einem Handeln gezwungen sieht, hinter dem er gefühlsmäßig eigentlich nicht steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Coitophobie]]&lt;br /&gt;
* [[Sexuelle Appetenzstörung]]&lt;br /&gt;
* [[Asexualität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Masters und Johnson]]: &amp;#039;&amp;#039;Impotenz und Anorgasmie. Zur Therapie funktioneller Sexualstörungen (Human sexual inadequacy, dt.)&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/M. (Goverts) 1973. ISBN 3-7740-0434-X (Ausgabe 1993, S. 516 u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angst und Furcht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexuelle Dysfunktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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