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	<title>Sewanawank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sewanawank&amp;diff=1859931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martinus KE: /* Heutiger Zustand */</title>
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		<updated>2025-06-11T16:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heutiger Zustand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = &lt;br /&gt;
| BILD             = Sevanavanq5.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Sewanawank &lt;br /&gt;
| ORT              = NW-Ufer des Sewansees&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKT        = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKTIN      = &lt;br /&gt;
| BAUHERR          = &lt;br /&gt;
| BAUHERRIN        = &lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = &lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = &lt;br /&gt;
| ABRISS           = &lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 40.563917&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 45.010808&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = AM-GR&lt;br /&gt;
| KARTE            = Armenien&lt;br /&gt;
| KARTE2           = &lt;br /&gt;
| KARTE2-TEXT      = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:The Vaskenian Seminary in Sevan from the medieval chapel.jpg|mini|Priesterseminar]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sewanawank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hyS|Սևանավանք}}, „Sewankloster“) ist ein [[Kloster]] am nordwestlichen Ufer des [[Sewansee]]s in der [[Armenien|armenischen]] Provinz [[Gegharkunik]], unweit der Stadt [[Sewan (Stadt)|Sewan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster stand auf der bis zum Ende des 8. Jahrhunderts unbewohnten [[Sewaninsel]]. Erst die massive Ableitung des Seewassers für landwirtschaftliche [[Bewässerung]]sprojekte während der [[Sowjetunion|Sowjetzeit]] und der dadurch stark reduzierte [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Wasserpegel]] machten aus der einstigen Insel die heutige [[Halbinsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sevanakmonasterys.jpg|mini|Insel und Kloster Sewanawank im 19. Jahrhundert (Paris, 1869, T. Deyrolle)]]&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde, laut einer Inschrift in der kleineren der beiden Kirchen, im Jahr 874 (871) durch die Fürstin Mariam, Tochter des „Fürsten der Fürsten“ (ab 862, 884–890 König) [[Aschot I. (Armenien)|Aschot Bagratuni]] und Witwe des Regionalfürsten Vasak Gabor von [[Gegharkunik]] in [[Sjunik]] (reg. 851–859), gegründet und mit Gütern ausgestattet. An der Stelle einer um 701/02 durch [[Muhammad ibn Marwan]] zerstörten Festung hatten einige [[Mönch]]e bereits um das Jahr 800 eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] und einige [[Klosterzelle|Zellen]] erbaut. Gründungsabt des Fürstenklosters wurde der Mönch und spätere Katholikos [[Maschtoz (Katholikos)|Maschtoz]]. 883 schenkte Aschot Bagratuni dem Kloster eine von Kaiser [[Basileios I.]] erhaltene  [[Heiliges Kreuz|Kreuzreliquie]] mit kostbarer [[Staurothek]] sowie zahlreiche weitere Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kern des Klosters waren drei kleine um das Jahr 874 geweihte Kirchen, von denen heute noch zwei bestehen (&amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Surb Astvatsatsin]]&amp;#039;&amp;#039;). Um diese waren die anderen Klosterbauten (Bibliothek, Schule, Wohngebäude usw.) gruppiert, von denen heute nichts geblieben ist. Sewanawank war, im Gegensatz zu fast allen anderen armenischen Klöstern, von keiner Wehrmauer umgeben, da die Insellage dies nicht erforderlich machte. Das Leben im Kloster war streng, denn das Kloster war für Mönche aus [[Etschmiadsin]] bestimmt, die dort gesündigt hatten, sowie für armenische Adlige, die in Ungnade gefallen waren. Der französische [[Kaukasus]]forscher [[Jean-Marie Chopin]] besuchte Sewanawank im Jahr 1830 und berichtete, dass es dort weder Fleisch noch Wein, Jugendliche oder Frauen gab. Ein anderer Forschungsreisender berichtete im Jahr 1850, dass man noch immer [[Manuskript]]e handschriftlich kopierte. Sewanawank diente Ašot Bagratuni auch als Zuflucht und Basis während seiner Kämpfe gegen arabische Invasoren, und Priester und Mönche kämpften auf der armenischen Seite sowohl gegen wiederholte Angriffe der Araber als auch der [[Osmanisches Reich|Osmanen]]. Die Mönche von Sewanawank waren bekannt für ihre [[Volksmedizin|Heilkunde]], die auf den um den See wachsenden Pflanzen basierte, und einige ihrer Naturrezepte sind noch heute in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster war über Jahrhunderte ein [[Wallfahrt]]sort und bestand als solcher bis 1930, als die letzten Mönche während der [[Stalin]]zeit den Ort verlassen mussten. Heute wird die Anlage von der [[Armenische Apostolische Kirche|Armenischen Apostolischen Kirche]] unterhalten, die am nördlichen Ende der Halbinsel ein [[Wasgenische Theologische Akademie|Priesterseminar]] betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die beiden Kirchen, &amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039; („Heilige Apostel“) und &amp;#039;&amp;#039;Surb Astvatsatsin&amp;#039;&amp;#039; („Mutter Gottes“), haben kreuzförmigen Grundriss mit oktogonalem [[Kuppel#Bauformen|Tambour]] über dem Zentrum, in traditionell armenischer Kirchenarchitektur. Auf dem Tambour sitzt eine konische Kuppel, mit konischen [[Trompe]]n, außen durchgestaltet in Form eines [[Prisma (Geometrie)|Prismas]] mit oktogonaler Turmpyramide. Der Innenraum beider Kirchen ist auf der Westseite rechteckig, während die drei anderen Arme des Kreuzes halbkreisförmige [[Apsis|Apsiden]] bilden. Die südöstlich von &amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039; stehende &amp;#039;&amp;#039;Surb Astvatsatsin&amp;#039;&amp;#039; ist mit etwa 12&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;15 Meter Grundriss etwas größer als &amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039; mit ihren 8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;10 Meter und wurde wohl erst nach &amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039; erbaut. Auch enthält sie eine kleine, später angebaute Seitenkapelle sowie mehrere Nebenräume an den beiden Enden der Nordseite. Direkt westlich der &amp;#039;&amp;#039;Surb Astvatsatsin&amp;#039;&amp;#039; befinden sich die Reste eines im 9. oder 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an die Kirche angebauten quadratischen [[Gawit]]s (Vorhalle), durch den man die Kirche betrat und dessen Dach einst von sechs hölzernen Säulen getragen wurde. Reste des Gawits und zwei der hölzernen Säulen[[kapitell]]e befinden sich heute im Historischen Museum in [[Jerewan]], ebenso wie mehrere geschnitzte Türen aus dem Kloster aus der Zeit vom 12. bis zum 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Innerhalb der Gawit-Grundmauern stehen eine Anzahl eindrucksvoller [[Chatschkar]]e, kunstvoll behauener Steine mit einem Kreuz in der Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sewanhalbhinsel ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sewaninsel}}&lt;br /&gt;
Am Südufer der heutigen Halbinsel steht das markante [[Schriftstellerhaus am Sewansee]]. An der Ostspitze befindet sich die Sommerresidenz des Präsidenten von Armenien. Auf Grund guter Straßen- und [[Eisenbahn|Bahnverbindungen]] mit der Hauptstadt [[Jerewan]], der bedeutsamen Bauwerke und der landschaftlich malerischen Lage ist die Halbinsel ein vielbesuchter Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sevan Monastey 2019-05-13.jpg|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
2014 Prowincja Gegharkunik, Sewanawank, Kościół Matki Bożej.jpg|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Surb Astvatsatsin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Sevanavank Arakelots door closed.jpg|Tür der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Monasterio de Sevanavank, Armenia, 2016-10-02, DD 100.jpg|[[Chatschkar]]&lt;br /&gt;
Վանական համալիր. Սևանի վանքը 9-21 դդ.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039; mit Sewansee und [[Geghama-Gebirge]] (links) im Hintergrund&lt;br /&gt;
Chsevan2.jpg|Halbinsel Sewanawank&lt;br /&gt;
Monasterio de Sevanavank, Armenia, 2016-10-02, DD 97.jpg|Sewanawank von weitem&lt;br /&gt;
Sevanavank W bank.jpg|Sewanawank vom See aus gesehen&lt;br /&gt;
20160606 039-Sevan-Kloster-Armenien-027.jpg|Kirchen &amp;#039;&amp;#039;Surb Arakelots&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Surb Astvatsatsin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Patrick Donabédian: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation der Kunststätten&amp;#039;&amp;#039;. In: Jean-Michel Thierry: &amp;#039;&amp;#039;Armenische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg/B. 1988, S. 578f, ISBN 3-451-21141-6&lt;br /&gt;
* Zaroui Pogossian: &amp;#039;&amp;#039;The Foundation of the Monastery of Sevan: A Case Study on Monasteries, Economy and Political Power in IX-X Century Armenia.&amp;#039;&amp;#039; In: Letizia Ermino Pani (Cur.): &amp;#039;&amp;#039;Le Valli dei Monaci.&amp;#039;&amp;#039; Atti del Convegno Internazionale di Studio, Roma-Subiaco, 17-19 maggio 2010. Vol. 1. Centro Italiano di Studi sull’Alto Medioevo, Spoleto 2012, S. 181–215.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sevanavank|Sewanawank}}&lt;br /&gt;
* [http://www.armenica.org/cgi-bin/armenica.cgi?578318357308493=2=ba=1====baz0020=== Sewanawank, auf Armenica.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.armeniapedia.org/index.php?title=Sevanavank_Monastery Sewanawank, bei Armeniapedia.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.armeniainfo.am/sites/?section=religious_desc&amp;amp;page=2&amp;amp;site_id=86 Sewanawank, bei ArmeniaInfo]&lt;br /&gt;
* [http://armeniaphotos.info/photos/armenia_sights/sevan Fotos, bei ArmeniaPhotos.info]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Armenische Klöster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (9. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Armenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armenisch-apostolisches Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegharkunik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martinus KE</name></author>
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