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	<title>Sevgein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-17T22:11:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Sevgein wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Sevgein 2019.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Ilanz/Glion&lt;br /&gt;
| BFS = 3584&lt;br /&gt;
| PLZ = 7127&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.765&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.22&lt;br /&gt;
| HÖHE = 861&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.55&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 197&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2013&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.ilanz-glion.ch/portrait/fraktionen/sevgein Sevgein]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Sevgein 2013.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sevgein 2011.JPG|mini|Blick auf Sevgein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sevgein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Sevgein.ogg|[sɛvˈɟɛɪ̯n]}}, deutsch und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Seewis im Oberland&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Fraktion der Gemeinde [[Ilanz/Glion]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]]. Bis Ende 2013 bildete sie eine eigenständige [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Sevgein liegt im Kreis [[Gruob]] südöstlich von [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]] auf einer Hangterrasse südlich über dem [[Vorderrhein]]tal am Ausgang des [[Val Lumnezia|Lugnez]]. Die westliche Gemeindegrenze bildete der [[Glenner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Sevgein gehörten nebst dem Dorf die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Curschetta&amp;#039;&amp;#039; (870–{{Höhe|880|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Isla&amp;#039;&amp;#039; nahe bei Ilanz, die Streusiedlung [[Darpinaus]] sowie etliche Einzelgehöfte. Im Osten erreicht die Gemeinde am Westabhang des &amp;#039;&amp;#039;Cauma&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2240|CH-m}}) ihren höchsten Punkt auf {{Höhe|1540|CH-m}}. Vom gesamten Gemeindegebiet von 460&amp;amp;nbsp;ha waren 237&amp;amp;nbsp;ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 182&amp;amp;nbsp;ha wurden landwirtschaftlich genutzt. Im Gegensatz zu zahlreichen Gemeinden handelt es sich nur zu einem kleinen Teil um Maiensässe. Vom restlichen Gemeindeareal waren 24&amp;amp;nbsp;ha Siedlungsfläche und 17&amp;amp;nbsp;ha unproduktive Fläche (meist Gebirge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Dorfes steht die [[Wallfahrtskapelle Sontga Fossa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sevgein ist in alten Dokumenten als &amp;#039;&amp;#039;Sifis, Sivis, Syfis, Syffis&amp;#039;&amp;#039; belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/ekud/afk/sag/dienstleistungen/bestaende/Archivdreibuende/Documents/Urkundensammlung_Teil1_Register.pdf |wayback=20160302213612 |text=Sifis}} (PDF; 843&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname ist von einer Grundform &amp;#039;&amp;#039;sequienos&amp;#039;&amp;#039; abzuleiten, dem Namen eines zu den [[Sequaner]]n gehörenden keltischen Volksstamms, der aus der Provinz [[Maxima Sequanorum]] nach [[Rätien]] gewandert war. Die eigentliche Bedeutung des Namens ist nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert von Planta (Begr.), [[Konrad Huber (Romanist)|Konrad Huber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rätisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Andrea Schorta: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Romanica Helvetica.&amp;#039;&amp;#039; Band 63). 2 Halbbände. 2. Auflage. Droz, Paris u.&amp;amp;nbsp;a. 1985, ISBN 3-7720-0565-9 (Halbbd. 1), ISBN 3-7720-0565-9 (Halbbd. 2).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name [[Savognin]] ist gleicher Herkunft.&lt;br /&gt;
Der Ort wurde um 840 als &amp;#039;&amp;#039;Souiene&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Kirche wurden Funde aus der [[bronzezeit]]lichen [[Crestaulta]]-Kultur und aus [[Schweiz in römischer Zeit|römischen Zeit]] entdeckt. Die Hügelnamen Purnal/Parnaul und das aus castellum abgeleitete Chischlatsch über dem Dorf deuten auf alte Volksburgen hin. Um 840 wurde ein [[Karolinger|karolingisches]] [[Königspfalz|Königsgut]] nachgewiesen. Neben freien Bauern verfügten im 14. Jahrhundert die Freiherren von [[Montalt]] über umfangreichen Besitz. Ihre Stammburg Casti lag am alten Weg von Sevgein nach [[Pitasch]]. Abgaben und Flurnamen belegen den im [[Spätmittelalter]] vorherrschenden Ackerbau neben der Viehwirtschaft. In der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformationszeit]] blieb Sevgein mehrheitlich beim alten Glauben, löste sich 1575 kirchlich von [[Castrisch]], das zur Reformation übergetreten war und wurde 1647 zur Pfarrei St. Thomas erhoben. Die kunstgeschichtlich bedeutende [[Barock]]kirche von 1694 ist die fünfte Anlage, die sich seit dem 8. Jahrhundert an diesem Ort befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter gehörte Sevgein zur [[Grafschaft Laax|Herrschaft Laax]], von der es sich 1518 löste. Danach bildete es bis 1850 mit Laax ein Gericht. 1851 bis 2000 zählte Sevgein zum [[Bezirk Glenner]]. 1976 zeichnete es der [[Europarat]] für seine vorzügliche Ortsplanung und Denkmalpflege aus. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bildeten Viehwirtschaft und Gewerbe noch die wichtigsten Erwerbsquellen der mehrheitlich [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] Gemeinde. 1997 bis 2010 wurde eine Gesamtmelioration durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 fusionierte Sevgein mit den damaligen Gemeinden [[Castrisch]], [[Duvin]], [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Ladir]], [[Luven]], [[Pigniu]], [[Pitasch]], [[Riein]], [[Rueun]], [[Ruschein]], [[Schnaus]], [[Siat]] zur neuen Gemeinde [[Ilanz/Glion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Sevgein wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau ein geschliffenes silbernes [[Ankerkreuz|Volutenkreuz]] (Ankerkreuz mit eingerollten Enden)&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das Wappenbild ist die Abwandlung des Motivs einer Seewiser Wappenscheibe, durch Wechsel der [[Wappenschild|Schildfarbe]] von Rot zu Blau. Die Kombination Blau-Silber steht für die [[Freie von Laax|Freien von Laax]], mit denen Sevgein im Gericht der Freien ob dem Flimserwald verbunden war.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1970|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2004|| 2013&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 173|| 179|| 210|| 151|| 207|| 211|| 197&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Von den 213 mehrheitlich [[Katholische Kirche|katholischen]] Bewohnern waren 211 Schweizer Staatsangehörige (Ende 2004). Es wird [[Sursilvan]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle S.Fossa.jpg|mini|Wallfahrtskapelle Sontga Fossa]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ilanz/Glion}}&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskapelle Sontga Fossa]] (Wallfahrtskapelle zum heiligen Grab).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche Sankt Thomas&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_thomas.31634 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche Sankt Thomas |wayback=20230925022115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1447|Sevgein|Autor=[[Martin Bundi]]|Datum=2016-12-07}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger, Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ilanz-glion.ch/ Offizielle Website von Ilanz-Glion]&lt;br /&gt;
* [https://www.grisun.ch/region/surselva-2/gemeinden-p-bis-s/sevgein Webseite der ehemalige Gemeinde Sevgein]&lt;br /&gt;
* [https://www.surselva.info/Ferienregionen/Ilanz-Glion/Sommer/Sevgein Sevgein] auf surselva.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1447|Sevgein|Autor=[[Martin Bundi]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7537221-6|VIAF=234808443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruob]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilanz/Glion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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