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	<title>Seulingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seulingen&amp;diff=390050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;StTscAle: /* Persönlichkeiten */ Augustinus Nachtwey</title>
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		<updated>2026-03-05T20:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Augustinus Nachtwey&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Seulingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/32/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/09/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Seulingen in GÖ-2016.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göttingen&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Radolfshausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 167&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37136&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05507&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03159033&lt;br /&gt;
|Straße            = Neue Straße 5&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.seulingen.de/ www.seulingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Niklas Wucherpfennig&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Seulingen 2009-08-04.jpg|mini|Seulingen (Ansicht von Westen)]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seulingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Göttingen]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- === Geografische Lage === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seulingen liegt im [[Untereichsfeld]] und gehört der [[Samtgemeinde Radolfshausen]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Ebergötzen]] hat. Durch das Dorf fließt die [[Suhle (Hahle)|Suhle]], welche der Gothenbeek zufließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Ebergötzen]], [[Seeburg (Niedersachsen)|Seeburg]], [[Landolfshausen]], [[Desingerode]], [[Bernshausen (Seeburg)|Bernshausen]], [[Germershausen]] und [[Esplingerode]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ausdehnung des Stadtgebiets === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Nachbargemeinden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeindegliederung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung Seulingens als &amp;#039;&amp;#039;Sulliggi&amp;#039;&amp;#039; wird heute für die Zeit 973–975 in den [[Corveyer Traditionen]] angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamenbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph |Hrsg=Jürgen Udolph |Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen |Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) |Band=Teil IV |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2003 |ISBN=3-89534-494-X |Seiten=369–371}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;homepage&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.seulingen.de/cms/index.php/geschichte |titel=www.seulingen.de - Geschichte |abruf=2012-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Traditiones Corbeienses wird folgendermaßen auf den Ort eingegangen: &amp;#039;&amp;#039;Tradidit Sicca promatre sua Bertha I familiam in Sullig, x iugera et aliam familiam in Neghenborne x iugera, in Gitlithi x iurnales&amp;#039;&amp;#039;. Eine, vermutlich männliche, Person schenkt dem Kloster Corvey eine „familia“ (Hofgenossenschaft) in Sulligi neben einer anderen „familia“ und verschiedenen Gütern in den heutigen Orten [[Negenborn (Einbeck)|Negenborn]] und [[Gittelde]] für seine Mutter Bertha, d.&amp;amp;nbsp;h. für die Verpflichtung der Mönche, für seine Mutter zu beten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Bommer: Die Problematik der Ersterwähnung. &amp;#039;&amp;#039;Warum Seulingen im Jahr 2005 kein Ortsjubiläum feiert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimatzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;47. 2003, Heft&amp;amp;nbsp;10. S.&amp;amp;nbsp;346.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufzeichnung fungiert damit als eine Art Merknotiz für die Mönche, sie stellt somit auch eine Schenkungsnotiz dar für alle Ewigkeit, da ein Datum nicht mit angegeben wurde. Die Festlegung auf die Jahre 973 bis 975 stammt von Klemens Honselmann, welcher die Corveyer Traditionen neu editierte. Ortsnamenforscher Uwe Ohainski spricht sich bei der Bezeichnung Sullige eindeutig für Seulingen statt [[Sohlingen]] bei Uslar aus. Dagegen wird in anderen Ausarbeitungen fälschlicherweise eine weitere frühe Erwähnung aus dem Jahr 1055 als Ersterwähnung angeführt. In dieser Urkunde tritt der Ort dabei unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Suligge&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Ferdinand Lufen |Hrsg=Christiane Segers-Glocke |Titel=Landkreis Göttingen, Teil 2. Altkreis Duderstadt mit den Gemeinden Friedland und Gleichen und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen |Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen |Band=5.3 |Verlag=CW Niemeyer |Ort=Hameln |Datum=1997 |ISBN=3-8271-8257-3 |Seiten=314–316}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mittelalterliche [[Ministeriale]]nfamilie&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, 1865, [http://books.google.de/books?id=-U95WFbX7g0C&amp;amp;pg=PA421&amp;amp;dq=seulingen&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=47A-TONq3Y3iBsDZ_cIK&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;ved=0CFEQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=seulingen&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;421]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Seulingen (Adelsgeschlecht)|von Seulingen]] besaß dabei ihren Sitz im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Herpaul&amp;#039;&amp;#039; (Herrenpfuhl, -sumpf). Das seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bezeugte Geschlecht starb im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus, wobei die Gemeinde das Wappen, welches die drei Säulen darstellt und bis heute seine Gültigkeit besitzt, von dem ausgestorbenen Geschlecht übernahm. Mit der Expansion des Machtbereichs [[Duderstadt]]s geriet auch Seulingen unter die [[Grundherrschaft]] und Gerichtsbarkeit der Stadt. Der Ort gehörte fortan zu den fünf [[Kespeldorf|Kespeldörfern]] der Stadt Duderstadt, welche später der Kurfürst [[Albrecht (Brandenburg)|Albrecht von Mainz]] 1525 der Gerichtsbarkeit des Amtes [[Gieboldehausen]] unterstellte, wobei jedoch an Duderstadt die bisherigen Abgaben und Dienste belassen wurden. Unter der Obhut von Duderstadt hatte Seulingen Getreideabgaben sowie [[Hand- und Spanndienste]] zu leisten. Daneben wurde das Dorf verpflichtet, Dienste bei Bauvorhaben zu erbringen und Wegeverbindungen zu realisieren. Die enge Anbindung an Duderstadt zeigt sich, wenn man den äußeren Befestigungsring der Stadt betrachtet. Dieser umfasste nicht nur die Stadt selbst, sondern schloss auch Seulingen ein. Erst im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sollten sich bezüglich der Abgaben, die Seulingen zu leisten hatte, diese Umstände verändern. Mit den Agrarreformen und den Ablösungsgesetzen befreite man das Dorf von diesen Diensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Former watchtower lookout Seulinger Warte.jpg|mini|hochkant=1.8|Seulinger Warte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ließ die Stadt Duderstadt auf dem Westerberg in der Gemarkung Seulingen eine [[Warte]] errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Bommer: &amp;#039;&amp;#039;Seulingen. Aus der Geschichte eines Dorfes im Untereichsfeld&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 2004, ISBN 3-936617-32-5, S.&amp;amp;nbsp;98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zählte als Landwehr mit Knicken, Gräben und 15 weiteren Warten im Mittelalter zum äußeren Befestigungssystem der Stadt Duderstadt. Die Seulinger Warte stand u.&amp;amp;nbsp;a. mit der Tettelwarte bei Breitenberg, der Sulbergwarte bei Mingerode, der Euzenbergwarte bei Westerode, der Wehnder Warte und mit der Stadt Duderstadt selbst in Sichtkontakt. Ferner diente sie der Sicherung der hier entlang verlaufenen alten Heerstraße über Duderstadt nach Göttingen. Heute befindet sich am Standort der ehemaligen Seulinger Warte eine gleichnamige Ausflugsgaststätte. Dieser Standort ist ein Aussichtspunkt auf die Kulturlandschaft der [[Goldene Mark|Goldenen Mark]] im nördlichen Eichsfeld. Darüber hinaus gewährt er einen Blick auf die Stadt Duderstadt, den Großteil der Dörfer des nördlichen Eichsfeldes, das Ohmgebirge, den Roten Berg südlich von Berlingerode, den Höhenzug des Rotenberges, den Harz sowie bei guter Fernsicht bis zum Brocken.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerold Wucherpfennig: &amp;#039;&amp;#039;Die Goldene Mark um den Seeburger See&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 25 (2017), S. 293–303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Verteidigungsanlagen fand man in der damaligen [[Wehrkirche]]. Der damalige Kirchturm ist heute Bestandteil der örtlichen [[Pfarrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;St.-Johannes-Baptist&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Kirchturm und drei weitere Häuser blieben die einzigen Gebäude, die nicht von [[Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel|Christian von Braunschweig]] während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1623 niedergebrannt wurden. Nach dem Krieg entstand aus der alten [[Bürgerwehr]] eine [[Schützengilde]]. Während der beiden [[Weltkrieg]]e gab es unter den Seulingern zahlreiche Opfer, während der Ort selbst von Zerstörungen verschont blieb. Nach 1945 suchten viele Flüchtlinge und Heimatlose in Seulingen Zuflucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Ortskern Seulingens zeichnet sich durch eine Vielzahl von [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]] aus, die im Kontrast zu den errichteten Neubaugebieten stehen. Im Ort entstanden Kindergärten, eine Sport- und Freizeitanlage, ein Schulneubau, ein Bürgerhaus mit Verwaltung, eine [[Bibliothek]], eine Jugendraum sowie Gesellschaftsräume. Es gab Bemühungen, Industrie-, Handwerks- und Versorgungsbetriebe anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Religionen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Einwohnerentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeindewahl 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;kdo.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031595404/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2095 |titel=Wahl des Gemeinderates 12.09.2021 - Samtgemeinde Radolfshausen - Gemeinde Seulingen |werk=kdo.de |datum=2021-09-13 |abruf=2021-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wbg.:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 71,65 % (+3,55 %p)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2016&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2021&lt;br /&gt;
|GUV            = &lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 62.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 71.37&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 37.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 28.63&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat]] aus Seulingen setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 7 Sitze (−1)&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 4 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister Niklas Wucherpfennig wurde am 21. Oktober 2024 gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung|Blasonierung=In Grün drei 2:1 gestellte stilisierte silberne (weiße) Säulen.|Begründung=Das von der Duderstädterin Clara Gerlach entworfene und vom [[Oberpräsident]]en der preußischen [[Provinz Hannover]] am 9. Juni 1938 verliehene Wappen ist abgeleitet vom Wappen der Herren von Sulingen (Seulingen). Es wurde erstmals auf einem Siegel aus dem 14. Jahrhundert nachgewiesen. Es handelt sich um ein sogenanntes „[[redendes Wappen]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wappenbuch Landkreis Duderstadt, 1960, S. 17 und 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Baudenkmale ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Seulingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Johannes Baptist ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StJohannes Baptist Seulingen.jpg|mini|hochkant|Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenansicht der Kirche St. Johannes Baptist in Seulingen.JPG|mini|hochkant|Innenansicht der Kirche]]&lt;br /&gt;
Die heutige Seulinger [[Pfarrkirche]] ist bereits der dritte Kirchenbau im Ort. Archäologische Ausgrabungen, die im Jahre 1986 stattfanden, förderten als Vorgängerbauten einen [[Romanik|romanischen]] Saalbau und eine [[Gotik|gotische]] Hallenkirche zutage.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Dittrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche „St. Johannes der Täufer“ zu Seulingen. Eine architekturhistorische Studie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 7 (1999) S. 64–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Saalkirche besaß damals einen eingezogenen, [[Kreuzgewölbe|kreuzgewölbten]] Quadratchor und eine Emporenabtrennung im westlichen Teil der heutigen Kirche und hatte eine Länge von etwa 19 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert erfolgte nach einer Brandzerstörung des alten Gotteshauses der Neubau, und zwar als vergrößerte gotische [[Hallenkirche]] mit eingezogenem polygonal gebrochenen [[Chor (Architektur)|Chor]] und einem quadratischen Turm. Die Länge der Kirche betrug etwa 30,5 m. Die Kirche wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Theo Petersen: &amp;#039;&amp;#039;Seulingen im Dreißigjährigen Kriege. Was an jene Zeit erinnert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Goldene Mark: Zeitschrift für die Heimatarbeit im Kreise Duderstadt&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1610-255X}}, Jg. 19 (1968), Heft 2, S. 30–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der dritten Kirche erfolgte in den Jahren von 1685 bis 1687 unter Leitung des italienischen Maurermeisters Domenico Bennoth im [[Barock|barocken]] Stil.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Dittrich: &amp;#039;&amp;#039;Die katholischen Dorfkirchen des Eichsfeldes in kurmainzischer Zeit (1670–1802)&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 2001, ISBN 3-932752-40-6, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der quadratische [[Kirchturm|Turm]] der Vorgängerkirche wurde beibehalten. 1869 wurde die Kirche durch ein [[Kirchenschiff|Querhaus]] und einen Chor mit halbrunder [[Apsis]] erweitert sowie eine [[Sakristei]] angebaut. Am heutigen Kirchenschiff findet man deshalb eine teilweise barocke, aus [[Bruchstein]]mauerwerk errichtete, teilweise eine neuromanische, mit [[Buntsandstein]]quadern gemauerte Fassade vor, die eine deutliche Höhenstaffelung der einzelnen Bauteile aufweist. Der Turm erhielt 1996 eine Kupferbedachung, während man im Innenraum der Kirche eine flache [[Kassettendecke]] vorfindet und inzwischen mehrfach erneuerte Wandmalereien. Ursprünglich gestalteten sich die Verzierungen in einem [[Neuromanik|neuromanischen]] Stil und wurden 1879 angefertigt, jedoch im Jahre 1924 durch den flämischen Maler [[Lode van der Linden]] mit [[Jugendstil]]elementen erweitert. 1977 bekam die Kirche neue, abstrakt gestaltete Fenster, welche die frühere Verglasung der Hannoveraner Henning und Andres ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Stilmischung in der Architektur, finden sich auch unterschiedliche Elemente im Inventar wieder. So existiert ein neuromanischer [[Altar|Hauptaltar]] aus dem Jahre 1869 mit einer barocken [[Mensa (Altar)|Mensa]], die sich auf das Jahr 1687 datieren lässt. Weiterhin befinden sich im Kirchenraum verteilt Reste des Barockaltars, der Kanzel, ein Schmerzensaltar aus dem frühen 17. Jahrhundert, Figuren von Joseph und Maria, ein überlebensgroßer [[Kruzifix]]us sowie eine [[Marienbildnis|Marienstatue]] aus dem 17. Jahrhundert. Ein Gemälde der Krönung Mariens stammt aus dem Jahre 1694 und wurde vom Hofmaler Dominikus aus [[Aschaffenburg]] angefertigt. Der sandsteinerne [[Taufbecken|Taufstein]] ist in den Formen der [[Renaissance]] gehalten, stammt aus dem Jahre 1630 und wurde im Oberteil durch [[Volute|Barockvoluten]] erweitert. 2018 bekam die Kirche drei neue Bronzeglocken, da die Vorgängerglocken schadhaft geworden waren. Die neuen Glocken ([[Schlagton|Schlagtöne]]: d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;) wurden am 20. Oktober 2017 in der [[Glockengießerei Bachert]] in [[Karlsruhe]] gegossen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kath-kirche-seulingen.de/gemeindeleben/aktuelles/artikel/news-title/glockenguss-der-seulinger-glocken-15156/ &amp;#039;&amp;#039;Glockenguss der Seulinger Glocken.&amp;#039;&amp;#039;] kath-kirche-seulingen.de, abgerufen am 25. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; am 10. Mai 2018 von [[Weihbischof]] [[Heinz-Günter Bongartz]] geweiht&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-untereichsfeld.de/dekanat/aktuelles/artikel/news-title/neue-glocken-fuer-seulingen-16301/ &amp;#039;&amp;#039;Neue Glocken für Seulingen.&amp;#039;&amp;#039;] kirche-untereichsfeld.de, abgerufen am 25. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; und läuten seit dem 23. Juni 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. November 2014 gehören zur Pfarrei Seulingen auch die Kirchen in [[Bernshausen (Niedersachsen)#Pfarrkirche St. Peter und Paul|Bernshausen]], [[Germershausen#Kirche Mariä Verkündigung|Germershausen]], [[St. Blasius (Obernfeld)|Obernfeld]], [[Rollshausen#Kirche St. Margareta|Rollshausen]] und [[Seeburg (Niedersachsen)#Katholische Kirche St. Martinus|Seeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Am [[Karsamstag]] wird das Osterfeuer vom [[Feuerwehrverein]] am [[Feuerwehrhaus]] ausgerichtet.&lt;br /&gt;
* Am 30. April ist „Tanz in den Mai“ im Bürgerhaus.&lt;br /&gt;
* Am dritten Wochenende im Juni findet das Schützenfest statt.&lt;br /&gt;
* Ende Dezember findet das Weihnachtskonzert in der Kirche St. Johannes statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Seulingen liegt zwischen [[Seeburg (Niedersachsen)|Seeburg]] und [[Esplingerode]] unmittelbar an der [[Bundesstraße 446]], die von [[Nörten-Hardenberg]] nach [[Duderstadt]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Seulinger Wald ist für Seulingen und seine Realgemeinde ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Zudem ist er in der relativ waldarmen überwiegend agrarisch geprägten Kulturlandschaft des Untereichsfeldes ein ökologisch wertvoller Landschaftsbestandteil aufgrund seiner relativ naturnahen Bestockung und bemerkenswerten Größe. Er liegt ein bis zwei km westlich bzw. südwestlich des Dorfes Seulingen. Er beinhaltet die Baumbestände auf dem Sonnenberg (278 m ü. NN), dem Ottenberg (273 m ü. NN) und dem Westerberg (265 m ü. NN). Bewirtschaftet wird der Wald seit altersher durch die Realgemeinde Seulingen, deren älteste Unterlagen nachweislich aus dem Jahr 1577 stammen. Die Realgemeinde Seulingen, mit bisher 340 ha Eigentum bereits eine der größten Realgemeinden Südniedersachsens, hat im April 2011 38 ha Wald vom Land Niedersachsen käuflich erworben und damit seinen Grundbesitz um 11 % auf nunmehr 378 ha vergrößert. Als Besonderheiten im Seulinger Wald sind vereinzelte bronzezeitliche Hügelgräber auf dem Sonnenberg sowie dem Ottenberg und die verbliebenen Reste der das Eichsfeld in kurmainzischer Zeit umgebenden Landwehr zu verzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerold Wucherpfennig: Der Seulinger Wald und seine Realgemeinde. In: Eichsfelder Heimatzeitschrift, 2011, Heft 10. S. 356–359&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anna Maria Nachtwey]] (1737–1815), letzte Äbtissin des [[Kloster Beuren|Klosters Beuren]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Carl Fuhlrott]] (1803–1877), Fuhlrott gilt als Entdecker des Neandertalers. Er verbrachte in seiner Kindheit einige Jahre bei seinem Onkel Bernhard Fuhlrott, der von 1810 bis 1838 Pfarrer in Seulingen war&lt;br /&gt;
* [[Augustinus Nachtwey]] (1869–1950), Apostolischer Präfekt von Cimbebasia Inferiore&lt;br /&gt;
* [[Sigrid Erfurth]] (* 1956), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)&lt;br /&gt;
* [[Gerold Wucherpfennig]] (* 1957), Minister/MdBR/MdL a. D. (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erika Dittrich&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kirche „St. Johannes der Täufer“ zu Seulingen. Eine architektonische Studie&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Eichsfeld-Jahrbuch&lt;br /&gt;
   |Band=7&lt;br /&gt;
   |Verlag=Mecke&lt;br /&gt;
   |Ort=Duderstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |Seiten=64–87}}&lt;br /&gt;
* Bettina Bommer: &amp;#039;&amp;#039;Seulingen. Aus der Geschichte eines Dorfes im Untereichsfeld&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt, 2004, ISBN 3-936617-32-5.&lt;br /&gt;
* Johannes Turi: &amp;#039;&amp;#039;Zum Schulwesen in Seulingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimatzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 48 (2004), S.&amp;amp;nbsp;252–256.&lt;br /&gt;
* Gerold Wucherpfennig: &amp;#039;&amp;#039;Der Seulinger Wald und seine Realgemeinde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimatzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 55 (2011), S.&amp;amp;nbsp;356–359&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seulingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe, [[Hansjörg Küster]], [[Torsten W. Müller]], [[Haik Thomas Porada]], [[Gerold Wucherpfennig]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 79). [[Verlag Böhlau]], Wien, Köln, Weimar 2018, S. 204–206.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4840073-7}}&lt;br /&gt;
* [https://www.seulingen.de/ Website von Seulingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4840073-7|LCCN=no2012002856|VIAF=249425508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seulingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;StTscAle</name></author>
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