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	<title>Seußling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-25T21:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Altendorf (Landkreis Bamberg)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Altendorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/47/29/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/59/59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 257&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.34&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name =&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 533&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgn.de/planungsprojekte/nvp-landkreis-bamberg/endbericht_2019.pdf |titel=Nahverkehrsplan Landkreis Bamberg |werk=vgn.de |hrsg=Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH |seiten=73 |format=PDF; 20,1 MB |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 96146&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09545&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Seußling Kirche.jpg|mini|hochkant|[[St. Sigismund (Seußling)|St. Sigismund]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seußling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Altendorf (Landkreis Bamberg)|Altendorf]] im [[Landkreis Bamberg]] ([[Oberfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=27331042494 |objekt=Gemeinde Altendorf |abruf=2024-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Seußling hat eine Fläche von 4,337&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 910 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4766,46&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/092287 |titel= Gemarkung Seußling (092287) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Rk5sg |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Nachbarorte des [[Pfarrdorf]]es sind im Norden [[Hirschaid]], im Osten Altendorf, im Süden Trailsdorf (Gemeinde [[Hallerndorf]], [[Landkreis Forchheim]]), im Südwesten Großbuchfeld sowie Rothensand und im Nordwesten [[Sassanfahrt]] (alle drei Orte Markt Hirschaid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ausgrabungen belegen, dass eine [[Slawen|slawische]] Besiedlung seit dem [[Frühmittelalter]] bestand. Vermutlich war Seußling der Standort einer der 14 [[Slawenkirche]]n, die [[Karl der Große]] 795 im Rahmen der [[Slawenmission]] im Gebiet zwischen [[Main]] und [[Regnitz]] erbauen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.aisch.info/Geschichte.html | abruf=2013-08-16 | datum=2008-12 | titel=Aisch im Spiegel der Geschichte | hrsg=aisch.info }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reste der Vorgängerbauten unter der [[Krypta]] der Kirche St. Sigismund werden bis ins 9. Jahrhundert datiert. Die Grabungen in der Regnitzfurche brachten slawische Keramik zutage, die hier in ihrer für [[Franken (Region)|Franken]] ältesten Form vorliegt. In verschiedenen Gruben, die die Form von Gräbern hatten, wurde Brandschutt mit durchglühten Rollsteinen gefunden. Dies könnte auf Scheiterhaufen hindeuten. Weitere Funde, die mit Kult und Bestattungsbräuchen der Zuwanderer zusammenhängen dürften, sind noch nicht endgültig gedeutet. Sehr bald dürften allerdings auch die zugewanderten Slawen den Kirchhof als Bestattungsplatz genutzt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Slawen_Oberfranken.htm | abruf=2013-08-16 | titel=Archäologisches Lexikon {{!}} Slawische Funde aus Oberfranken {{!}} Frühes Mittelalter: 7.-10. Jh. n. Chr. | hrsg=landschaftsmuseum.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Seußling 1013. Damals tauschte [[Heinrich II. (HRR)|König Heinrich]] [[Groß-Gerau]] gegen Seußling und Amlingstadt ein. Tauschpartner war der Bischof von Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Seußling im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] nach Altendorf eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 706}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Der letzte Bauabschnitt der im Jahr 2000 innenrenovierten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hofmann-internet.de/archiv/seussling_innen/SEUSSLING_INNEN.HTML | wayback=20160527060150 | text=Kath. Pfarrkirche St. Sigismund in Seußling&lt;br /&gt;
Innenraum }}, auf hofmann-internet.de&amp;lt;/ref&amp;gt; [[St. Sigismund (Seußling)|Pfarrkirche St. Sigismund]] endete um 1740. Die ungewöhnlich große, im  [[Gotik|gotischen]] Stil aus Sandsteinquadern errichtete Kirche besitzt ein [[Beinhaus]] und war zeitweise vermutlich ein [[Wallfahrt]]sziel. Das Bauwerk steht über einer [[Krypta]] mit vier freistehenden und zehn Wandpfeilern. Im Jahr 1354 wurden dort die [[Reliquie]]n des [[Sigismund (Burgund)|heiligen Sigismund]] für eine Nacht aufgebahrt, als sie von [[Abtei Saint-Maurice|St. Maurice]] nach [[Prag]] in den dortigen [[Veitsdom]] überführt werden sollten, ein Arm des einstigen [[Burgunden|Burgunderkönigs]] blieb damals in Seußling zurück. Seitdem steht die Kirche in Seußling unter dem [[Patrozinium]] des heiligen Sigismund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.zeilitzheim.de/die-kirchengemeinden/kirchenrundgang-zeilitzheim | wayback=20170828090001 | text=Kirchenrundgang Zeilitzheim }}, auf zeilitzheim.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die teilweise erhaltene Kirchhofbefestigung stammt aus dem 15. oder 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Denis André Chevalley (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler in Bayern. Band 4: Oberfranken&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52395-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kirche befindet sich das [[Barock|frühbarocke]] Pfarrhaus. Es wurde von Bischof Fuchs von Dornheim, dessen Wappen auf der Straßenseite zu sehen ist, in den Jahren 1624 bis 1627 erbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrscheune, die als Versammlungsraum genutzt wird, stammt aus dem 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.in-franken-wandern.de/modules.php?op=modload&amp;amp;name=Sections&amp;amp;file=index&amp;amp;req=viewarticle&amp;amp;artid=301&amp;amp;page=1 | archive-is=20120804065220 | text=Vom Bhf Buttenheim über Waldhaus zum Bhf Hirschaid }}, auf in-franken-wandern.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seußling Stein.jpg|mini|hochkant|Bildstock]]&lt;br /&gt;
Der heilige Sigismund ist auch auf der Seitenfläche eines [[Bildstock]]s aus dem späten 15. Jahrhundert dargestellt, der am Ortsausgang in Richtung Sassanfahrt steht. Auf der gegenüberliegenden Seitenfläche ist der heilige Sebastian zu sehen, das Hauptbild stellt die Kreuzigung Christi dar. Der Bildstock ist aus Sandstein gefertigt, etwa 4,20 Meter hoch und mit einem Ruhestein versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine etwa vier Meter hohe Sandsteinsäule befindet sich im Garten des Hauses Regnitzstraße 2.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suehnekreuz.de/bayern/seuszling.htm Seußling], auf suehnekreuz.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasserschutz ==&lt;br /&gt;
Seußling befindet sich am linken Ufer der [[Regnitz]] und war mehrfach von schwerem [[Hochwasser]] betroffen. In den Jahren 2001 bis 2004 wurden ein Deich und ein Schöpfwerk errichtet, um diesem Problem zu begegnen. Zugleich wurde durch Uferaufweitungen und Vorlandabsenkungen im Bereich des Baggersees und des Ufers der Regnitz den Folgen der Flussbegradigung entgegengewirkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wwa-kc.bayern.de/projekte_und_programme/technischer_hochwasserschutz/hws_seussling/index.htm |wayback=20080628154944 |text=Hochwasserschutz Seußling }}, auf wwa-kc.bayern.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimat Bamberger Land 12, Heft 3+4, 2000&lt;br /&gt;
* Annette Faber und Konrad Rainer, &amp;#039;&amp;#039;Kath. Pfarrkirche St. Sigismund Seußling&amp;#039;&amp;#039;, Lindenberg (Kunstverlag Fink) 2005, ISBN 3-89870-248-0&lt;br /&gt;
* J. Haberstroh: &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen in der Krypta von St. Sigismund von Seußling, Gde. Altendorf, Lkr. Bamberg, Oberfranken&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Das Archäologische Jahr in Bayern&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 96–99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.altendorf-gemeinde.de/Ortsteil-Seussling.22506.html Geschichte von Seußling auf der Seite der Gemeinde Altendorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.foracheim.de/cms.php?cmspid=223 Ortsgeschichte, Fotos und Geschichte der Kirche bei Foracheim]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Seußling |ID= ODB_S00038758 |abruf=2023-01-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seussling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altendorf (Landkreis Bamberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bamberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Regnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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