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	<title>Setzkeil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Kückhoven (Erkelenz), Brunnenbaureste um 5300 v. Ch. .jpg|mini|Spaltbohlen von Kückhoven]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Setzkeil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein durchbohrtes, geschliffenes [[Neolithikum|neolithisches]] Großgerät aus Stein, das vom Beginn der [[Bandkeramische Kultur|Linearbandkeramik]] (5500 v. Chr.) bis zur Periode der Epi-[[Rössen]]-Gruppen in Gebrauch war. Setzkeile stellen im Verbreitungsgebiet dieser [[Kultur (Archäologie)|Kulturen]] neben dem [[Schuhleistenkeil]] eine häufig vertretene Fundgattung dar. Obwohl sie auch als Steinbeil oder Steinaxt bezeichnet wurden, war sich die Forschung früh darin einig, dass ein solcher Gebrauch auszuschließen ist. Auffallend ist die im Verhältnis zum Gewicht oft viel zu kleine Lochung und die [[Asymmetrie|asymmetrische]] Form. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Clemens Eibner]] hat zuerst die Verbindung zur neuzeitlichen Verwendung von Setzkeilen hergestellt, der Spaltung von Holz entlang der Faser. Durch eine solche Erklärung wird klar, wie die Bretter und Bohlen der großen Häuser beim Fehlen von [[Säge]]n gefertigt werden konnten. Einen Einblick in die [[Zimmerer|Zimmermann]]skunst der späten [[Linearbandkeramik]] hat das Eichenwerk der drei [[Bandkeramischer Brunnenbau|Brunnen]] von [[Kückhoven]], [[Kreis Erkelenz]] erbracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abnutzungsspuren entstehen bei Setzkeilen an jenen Stellen, auf die geschlagen wurde und an denen der Spaltdruck wirkte. Da die Schneide keine Hauptrolle spielte, war sie oft stumpf. Da jedoch Schäden am vorderen Teil die Funktion beeinträchtigten, wurde das Gerät häufig nachgeschliffen und dadurch ständig weiter gekürzt. Wahrscheinlich hat man bei den unterschiedlichen Funden lediglich zufällige Stadien der Abnutzung vor sich. Ein 4,1 kg schwerer Setzkeil von 44,8 cm Länge, neun Zentimetern Breite und 5,9 cm Dicke, der bei [[Welver]] im [[Kreis Soest]] gefunden wurde, weist bereits Gebrauchs- oder Nacharbeitungsspuren auf, obwohl er zu den größten jemals gefundenen Exemplaren gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clemens Eibner: &amp;#039;&amp;#039;Zur Nomenklatur und ergologischen Interpretation des neolithischen Setzkeiles&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeologia Austriaca&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 50 (1971), S. 1–20, {{ISSN|1816-2959}}&lt;br /&gt;
* [[LWL-Museum für Archäologie|Westfälisches Museum für Archäologie]]: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://westfalen.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=4964&amp;amp;navlang=de Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Fundgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinwerkzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nobody perfect</name></author>
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