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	<title>Setzin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Setzin&amp;diff=227157&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Geschichte */ wl</title>
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		<updated>2026-01-05T15:34:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Toddin&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/24/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/4/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 58&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 20.60&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 465&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-05-26&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 19230&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03883&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 038856&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung  = Lage in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Setzin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Toddin]] im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Setzin liegt wenige Kilometer westlich von [[Hagenow]]. Innerhalb des Gemarkung Setzin fließen &amp;#039;&amp;#039;De Beck&amp;#039;&amp;#039; und weitere Gräben. Die Bundesstraßen&amp;amp;nbsp;[[Bundesstraße 5|5]] und [[Bundesstraße 321|321]] sind jeweils nur etwa drei Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Setzin Schild Naturpark Mecklenburgisches Elbetal B5 2012-07-25 057.JPG|mini|Markierung Beginn [[Naturpark Mecklenburgisches Elbetal]] bei Setzin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bedeutende Grabfunde in der Umgebung, in [[Körchow]], [[Pritzier]] und auf Setziner Gebiet, weisen auf den Siedlungsraum der germanischen Stämme der [[Langobarden]] und [[Goten]] seit der [[Bronzezeit]] hin. Nach der [[Völkerwanderung]], während der die hier ansässigen [[Germanen]] wegen vermuteter Klimaverschlechterungen nach Süden zogen, drangen nach und nach slawische Stämme in das Gebiet des heutigen Mecklenburg ein. Aufzeichnungen lassen vermuten, dass sich vom 7. bis ins 10. Jahrhundert eine Slawenburg in der Gemarkung befunden hat, von der heute nur noch ein Wall zeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzin und Schwaberow wurden 1230 im [[Ratzeburger Zehntregister]]  als &amp;#039;&amp;#039;Cetsin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Scarbenowe&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Beide Dörfer waren ursprünglich als [[Rundling]]e angelegt. In der Gegend entstanden einige [[Glashütte]]n sowie [[Gutshof|Güter]] mit [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhäusern]] in Setzin und Grünhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grünhofer Herrenhaus ließen die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Behörden abreißen, weil man vom oberen Stockwerk in die Schießbahn des nahen Truppenübungsplatzes der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] Einblick hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gut Setzin lebte von 1830 bis 1853 [[Friedrich Adolph Gottlieb von Eyben]]; dann wurde es von [[Heinrich von Döring]] (1805–1880) erworben, und bis 1901 lebte hier dessen Sohn Heino von Döring mit [[Döring (Familie)|Familie]]. Er war [[Kammerherr]] beim [[Herzog zu Mecklenburg|Großherzog von Mecklenburg]], musste aber nach einer [[Affäre]] sein Gut verkaufen und Mecklenburg verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Kasten]]: &amp;#039;&amp;#039;Herren und Knechte: gesellschaftlicher und politischer Wandel in Mecklenburg-Schwerin 1867–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bremen: Edition Temmen 2011 (Quellen und Studien aus den Landesarchiven Mecklenburg-Vorpommerns 11) ISBN 978-3-8378-4014-8, S. 90–92&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hamburger Bankier [[Max von Schinckel]] wurde Folgeeigentümer. Ende der 1920er Jahre, kurz vor der großen Wirtschaftskrise, umfasste der Besitz Setzin 863 ha Land. Davon waren 84 ha Waldbesitz. Betrieben wurde eine intensive Viehwirtschaft. Zum Gutskomplex gehörten 107 ha Bauernland. Die Leitung führte Verwalter C. Pechel. Die Begüterung war [[allod]] und ein [[Familienfideikommiss]]. Als Eigentümer weist das letztmals publizierte &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgische Güteradressbuch&amp;#039;&amp;#039; Ernst von Schinckel-Kartzitz (1889–1945)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck, Erik Amburger, Ernst-Otto v. Dewitz, Friedrich Wilhelm Euler |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv]] e. V. |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel nach 1400 urkundlich erwähnt) 1986 |Band=XVI |Nummer=86 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1986 |ISSN=0435-2408 |Seiten=374–378 |Online=https://d-nb.info/850828252 |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus. Im Ort bestanden des Weiteren drei Höfe mit 15 ha der Familien K. Riechert, G. Rump sowie H. Stützer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Hrsg=Mit Unterstützung vieler Behörden und der Landbünde zu Güstrow und Neubrandenburg |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe von Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=4. Letzte Ausgabe |Band=IV Reihe Paul Niekammer |Auflage=4. |Verlag=Verlag von Niekammer’s Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=74 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1934 bis 1945 gehörte das Gut dem Margarineproduzenten der [[Walter Rau Lebensmittelwerke]]. Am 3. Mai 1945 wurde es von amerikanischen Truppen besetzt und geplündert. Nach Abzug der Amerikaner besetzten die Russen das Gut. Kurze Zeit später flüchteten die meisten Arbeiter des Gutes in den Westen. Der eingesetzte Verwalter des Gutes, Studt, durfte von den Russen unbehelligt mit zwei Pferdegespannen nach Ostmecklenburg abziehen, wo er vor 1934 schon gearbeitet hatte. Durch die sogenannte [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] wurden die wirtschaftlichen Strukturen zerschlagen und das Land erhielten [[Vertreibung|Flüchtlinge und Vertriebene]] aus Ostdeutschland. Zunächst gab es für die „[[Neubauer (Agrarreform)|Neusiedler]]“ auf dem Hof eine [[Maschinen-Traktoren-Station#Maschinen-Traktoren-Stationen in der DDR|Maschinenausleihstation]] für Traktoren und Landmaschinen. Später befanden sich auf dem Hof des Setziner Gutes bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] ein [[Kreisbetrieb für Landtechnik|Kreisbetrieb-für-Landtechnik]]-Ersatzteillager und Werkstätten. Auch wurden hier Lehrlinge aus den sozialistischen Staaten untergebracht und ausgebildet. Die [[Neogotik|neogotische]] Fassade des Setziner Herrenhauses, die einst das malerische Aussehen eines englischen Landsitzes hatte, wurde 1959 entfernt und durch einen grauen Putz ersetzt, durch den das Gebäude ein kasernenähnliches Erscheinungsbild bekam. Das ortsbildprägende [[Bauensemble|Ensemble]] des Gutshofes mit seinen noch vorhandenen Wirtschaftsgebäuden steht unter Denkmalschutz. Durch die 2002 erfolgte Privatisierung stand eine Rekonstruktion des Herrenhauses in Aussicht. Das Vorhaben scheiterte jedoch und nahezu das gesamte Gebäude ist eingestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzin ist von je her land- und forstwirtschaftlich geprägt. Erst zu Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts begann die Besiedlung des heutigen Ortsteils Ruhetal, Bauernhöfe mit Stall und Scheune im Gemeindegebiet wurden erst 1939 bis 1941 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 26. Mai 2019 fusionierte die Gemeinde mit der östlich angrenzenden Nachbargemeinde Toddin zu einer neuen Gemeinde Toddin.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung des Ministeriums für Inneres und Europa vom 16. Januar 2019, AmtsBl. M-V S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Gemeinde Setzin gehörten die Ortsteile Grünhof, Ruhetal und Schwaberow&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;1 der {{Webarchiv |url=https://www.amt-hagenow-land.de/export/sites/amt-hagenow-land/.galleries/Gemeindedateien/Setzin/Satzungen/Lesefassung-der-Hauptsatzung-einschl.-8.-Aenderung.pdf |text=Hauptsatzung |wayback=20170115154729 |archiv-bot=2024-05-09 06:05:58 InternetArchiveBot}} (PDF; 32&amp;amp;nbsp;kB) der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Siedlung Clausenheim. Sie wurde vom [[Amt Hagenow-Land]] mit Sitz in der Stadt [[Hagenow]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Döring]] (* 1805; † 1880 in Setzin), Amtmann in Cismar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ludwigslust-Parchim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1230]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Toddin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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