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	<title>Set-Point-Theorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T04:57:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Set-Point-Theorie&amp;diff=1066384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2025-12-25T09:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Set-Point-Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine wissenschaftlich umstrittene These, nach der das menschliche [[Körpergewicht]] genetisch programmiert ist und nicht willentlich geändert werden kann. Die meisten Menschen besitzen dieser Theorie zufolge einen relativ stabilen Set-Point, auf den das Gewicht bei Abweichungen nach oben oder unten automatisch wieder zusteuert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/973638745/34 Petra Wiedmer, Geschlechtsspezifische Körpergewichtsregulation bei Mäusen. Untersuchungen zur Set-point-Theorie der Körpermasse (Diss.), S. 4 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; So wie ein Thermostat die Temperatur in einem Raum reguliere, gebe es bei Erwachsenen ein individuelles Gewicht, das der Körper beibehalten wolle. Dieses Gewicht wird &amp;#039;&amp;#039;Set-Point-Gewicht&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Set-Point stammt aus der [[Regulationstheorie]] der [[Kybernetik]] und bezeichnet einen [[Sollwert]]. Das theoretische Modell basiert auf der Annahme, dass der Körper stets versucht, einen Zustand der [[Homöostase]] aufrechtzuerhalten. Reguliert werde der Sollwert für das Gewicht von einer „Schaltstelle“ im Gehirn, genannt &amp;#039;&amp;#039;Ponderostat&amp;#039;&amp;#039;. Sie wird im [[Hypothalamus]] vermutet. Die Schaltstelle vergleiche ständig den Ist-Wert des Organismus mit dem eingestellten Sollwert und reagiere auf Abweichungen nach unten mit körperlichen Signalen wie [[Hunger]]. Der so genannte Hungerstoffwechsel, durch den der [[Grundumsatz]] des Körpers in Phasen unterkalorischer Ernährung reduziert wird, wird als Beleg für die Set-Point-Theorie angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adipositas&amp;quot;&amp;gt;[http://www.adipositas-online.de/diaet-abnehmen-9.htm Darstellung der Set-Point-Theorie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Set-Point-Theorie will erklären, warum die meisten Menschen mit [[Adipositas]] trotz wiederholter [[Diät]]en zur Gewichtsreduktion langfristig nicht abnehmen und ihr [[Übergewicht]] behalten.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Herden: [https://www.zeit.de/2007/13/M-Abnehmen &amp;#039;&amp;#039;Dick bleibt dick.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Wolpert: {{Webarchiv |url=http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/Dieting-Does-Not-Work-UCLA-Researchers-7832.aspx?RelNum=7832 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dieting Does Not Work, UCLA Researchers Report.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120130224027}} Vom 3. April 2007, abgerufen am 25. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie geht davon aus, dass ein vorhandener innerer Regelmechanismus für das Körpergewicht, der den &amp;#039;&amp;#039;Set-Point&amp;#039;&amp;#039; bestimmt, genetisch bedingt zu hoch eingestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer modifizierten Set-Point-Theorie, die z.&amp;amp;nbsp;B. von Keesey vertreten wird, erhöht sich der zunächst normale Set-Point durch längerfristige [[Überernährung]] und bleibt dann dauerhaft auf dem neuen erhöhten Sollwert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adipositas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der [[Molekularbiologie]] versuchen Forscher, den Nachweis für einen solchen Regelkreis zu führen. Die Forschung ist jedoch längst noch nicht abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jeffrey S. Flier]]: &amp;#039;&amp;#039;Obesity Wars - Molecular Progress Confronts an Expanding Epidemic.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cell.&amp;#039;&amp;#039; 116, 2004, S.&amp;amp;nbsp;337, [[doi:10.1016/S0092-8674(03)01081-X]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;DGE Moleküle regulieren das Gewicht {{Webarchiv |url=http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=312 |text=Archivierte Kopie |wayback=20070927015100 |archiv-bot=2023-01-09 00:26:44 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten publizierten Forschungsergebnisse beziehen sich auf Tierversuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibel und Hirsch untersuchten 1984 den Energiebedarf von gewichtsstabilen dicken und dünnen Personen. Der Energiebedarf pro Quadratmeter Körperoberfläche war vergleichbar mit 5989&amp;amp;nbsp;[[Joule|kJ]]/m²/Tag (1432 kcal/m²/Tag) (Dicke) und 5608 kJ/m²/Tag (1341 kcal/m²/Tag) (Dünne). Nach einer Diät sank der Energiebedarf der Dicken auf 4270 kJ/m²/Tag (1021 kcal/m²/Tag) unter den Wert der dünnen Kontrollgruppe. Die Dicken nahmen 9079 kJ/Tag (2171 kcal/Tag) auf, weniger als die Dünnen mit 9535 kJ/Tag (2280 kcal/Tag). Und dies, obwohl sie noch 60 % mehr wogen als die dünne Kontrollgruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;R. L. Leibel, J. Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Diminished energy requirements in reduced-obese patients.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Metabolism: clinical and experimental&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Nummer 2, Februar 1984, S.&amp;amp;nbsp;164–170, PMID 6694559.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Sims und Kollegen aus dem Jahr 1968&amp;lt;ref&amp;gt;Sims EA, Horton ES: [http://m.ajcn.nutrition.org/content/21/12/1455.short &amp;#039;&amp;#039;Endocrine and Metabolic Adaptation to Obesity and Starvation.&amp;#039;&amp;#039;] Am J Clin Nutr 21 (1968) 12, pp. 1455–1470. PMID 4881681&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde versucht, das Gewicht um 15 bis 25 % zu steigern. Dafür waren 25.000 bis 42.000 kJ/Tag (6000 bis 10000 kcal/Tag) nötig. Es wurden weit mehr kJ benötigt, als rechnerisch eigentlich zum Fettaufbau nötig wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwede [[Fredrik Nyström]] überprüfte die Folgen einer massiven Überernährung bei Bewegungsarmut, ähnlich wie es im Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Super Size Me]]&amp;#039;&amp;#039; dargestellt war, unter Laborbedingungen. Dazu verdoppelten 18 Studenten ihre Zufuhr an [[Physiologischer Brennwert|Nahrungsenergie]] durch Fastfood und vermieden dabei sich zu bewegen. Nach dem Energiebilanzmodel hätten alle Studenten massiv zunehmen müssen. Dies war nicht der Fall. Die Zunahme war individuell stark unterschiedlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Kate Douglas: &amp;#039;&amp;#039;„Super size me“ revisited - under lab conditions.&amp;#039;&amp;#039; [[New Scientist]], Ausgabe 2588 vom 27. Januar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. A. Levine, N. L. Eberhardt, M. D. Jensen: &amp;#039;&amp;#039;Role of nonexercise activity thermogenesis in resistance to fat gain in humans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science&amp;#039;&amp;#039; Band 283, Nummer 5399, Januar 1999, S.&amp;amp;nbsp;212–214, {{ISSN|0036-8075}}. PMID 9880251. ([http://www.sciencemag.org/cgi/content/short/283/5399/212 Abstract])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Set-Point-Theorie ist nur ein Ansatz von vielen, um Gewichtsveränderungen zu verstehen. Insgesamt beeinflussen viele unterschiedliche Faktoren das Körpergewicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.healthline.com/health/set-point-theory |titel=Set Point Theory and How It Relates to Diet and Weight Loss |datum=2020-03-19 |sprache=en |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sättigung (Physiologie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://jn.nutrition.org/cgi/content/full/127/9/1875S Richard Keesey/Matt Hirvonen: Body Weight Set-Points: Determination and Adjustment]&lt;br /&gt;
* [http://ajpregu.physiology.org/cgi/content/full/274/2/R412 Barry Levin/Richard Keesey: Defense of differing body weight set points in diet-induced obese and resistant rats]&lt;br /&gt;
* [http://www.ajcn.org/cgi/reprint/60/6/861.pdf Patrick Pasquet/Marian Apfelbaum: Recovery of initial body weight and composition after long-term massive overfeeding in men] (PDF-Datei; 488 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diätetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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