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	<title>Sespenroth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:08:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sespenroth&amp;diff=1104853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siegbert v2: Artikel Osterdienstag verlinkt nach LD vom 8. April 2023 =&gt; bleibt</title>
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		<updated>2023-04-15T04:00:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel Osterdienstag verlinkt nach &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/8._April_2023&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Löschkandidaten/8. April 2023 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;LD vom 8. April 2023&lt;/a&gt; =&amp;gt; bleibt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SespenrothWuestung5.jpg|mini|Wüstung Sespenroth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sespenroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] südöstlich des heutigen [[Montabaur]]er Stadtteils &amp;#039;&amp;#039;Reckenthal&amp;#039;&amp;#039;. Die Gemeinde Sespenroth bestand bis 1853 und gehörte zuletzt zum [[Amt Wallmerod]] im [[Herzogtum Nassau]]. Sespenroth lag im Westen der heutigen [[Gemarkung]] [[Heilberscheid]]. Heute erinnert auf der Wüstung nur noch eine Gedenktafel an das ehemalige Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SespenrothHinweistafel4.jpg|mini|Hinweistafel]]&lt;br /&gt;
Sespenroth lag in einem [[Orographisch links|linken]] Seitental des [[Gelbach]]s auf einer Höhe von etwa {{Höhe|200|DE-NN|link=true}}. Der Ort Heilberscheid ist etwa 1,6 Kilometer entfernt, Reckenthal nur etwa 500 Meter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SespenrothWegekreuz1.jpg|mini|Wegekreuz]]&lt;br /&gt;
Sespenroth wurde 1392 erstmals erwähnt und war Teil des Kirchspiels Nentershausen. Im 16. Jahrhundert wird eine Größe von vier Feuerstellen genannt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war der Ort unbewohnt. 1853 werden 60 Einwohner genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auswanderungswelle aus dem damaligen [[Herzogtum Nassau]] erstreckte sich insbesondere auf die Jahre 1817 bis 1854. Nachdem 1842 im [[Schloss Biebrich|Schloss Wiesbaden-Biebrich]] der [[Mainzer Adelsverein|Texasverein]] gegründet wurde, entschlossen sich auch viele Westerwälder zur Besiedlung von Texas und waren bei der Begründung von [[Fredericksburg (Texas)]] im Jahre 1846 beteiligt. So entschieden sich auch fast alle Einwohner der Gemeinde Sespenroth 1852 nach Amerika überzusiedeln und verkauften oder verpfändeten ihr Hab und Gut. Zu der Zeit lebten 76 Personen in 19 Familien in Sespenroth, das Dorf hatte elf Häuser, eine Kapelle und ein [[Backhaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;brunner&amp;quot;&amp;gt;[[Bernd Brunner]]: [http://books.google.de/books?id=2jy-DM5IqkEC&amp;amp;dq=Sespenroth&amp;amp;pg=PA59 Nach Amerika: die Geschichte der deutschen Auswanderung], C.H.Beck, 2009, ISBN 978-3-406-59184-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Osterdienstag]], dem 29. März 1853, brachen 13 Familien mit 48 Personen über Koblenz und Köln nach Bremen auf. Von Bremen fuhren die Auswanderer am 11. April 1853 mit der [[Brigg]] Leander nach [[New York City|New York]], wo sie am 30. Mai 1853 ankamen. Im Juni 1853 erreichten sie ihre neue Heimat in [[Milwaukee]] im amerikanischen Bundesstaat [[Wisconsin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;konsulat&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://german.frankfurt.usconsulate.gov/root/pdfs/sistercities/rundbrief14_2008.pdf |wayback=20100527165919 |text=Rundbrief Nr. 14 des US-Konsulats }}, Sommer/Herbst 2008, Seite 6 (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Familien, die nicht auswanderten, wurden in umliegende Dörfer umgesiedelt. Die Gebäude des Dorfs wurden eingerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brunner&amp;quot; /&amp;gt; Der Gemeinde Heilberscheid wurde die Gemarkung zugeschlagen. Sie kaufte auch das Sespenrother Gemeindeland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vier Kirchspiele.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen#Nassauische Annalen|Nassauische Annalen]]&amp;#039;&amp;#039; Band 63, 1952, S. 309–327.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsch-texanische-gesellschaft.de/ Deutsch-Texanische Gesellschaft Montabaur-Fredericksburg e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=tit+all+%22Sespenroth%22&amp;amp;method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true Literatur über Sespenroth] in der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.411937|EW=7.872212|type=city|dim=500|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4682249-5|VIAF=241223953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Westerwaldkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Westerwaldes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilberscheid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siegbert v2</name></author>
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