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	<title>Sertoli-Zelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sertoli-Zelle&amp;diff=83365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: /* Funktion */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktion&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Germinal epithelium testicle.svg|mini|Lage der Sertoli-Zellen (7) im Keimgewebe der Hodenkanälchen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sertoli-Zellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind spezielle, teilungsunfähige Zellen des [[Hoden]]gewebes, die die [[Hodenkanälchen]] gegenüber den [[Blutgefäß]]en abschirmen. Ihren Namen verdanken sie ihrem Entdecker, dem italienischen Physiologen [[Enrico Sertoli]] (1842–1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Morphologie ==&lt;br /&gt;
Sertoli-Zellen sind große Zellen mit einem gelappten [[Zellkern]], der einen deutlich erkennbaren [[Nucleolus]] enthält. Im [[Cytoplasma]] finden sich reichlich raues [[endoplasmatisches Retikulum]], Fetttröpfchen, längliche [[Mitochondrien]] und [[Charcot-Böttcher-Kristalle]]. Zahlreiche [[Lysosom]]en sind Zeichen für die Aufnahme und den Abbau von Zytoplasmaanteilen, die bei der Reifung der Spermatiden entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Sertoli-Zellen dienen als Stützzellen der Hodenkanälchen und bilden die so genannte [[Blut-Hoden-Schranke]], die die sich entwickelnden [[Spermium|Spermien]] vor dem körpereigenen [[Immunsystem]] und vor [[Gift]]en schützt. Darüber hinaus produzieren die Sertoli-Zellen auch zwei für das hormonelle Milieu der sich bildenden Spermien wesentliche [[Protein]]e. Dabei handelt es sich um das [[Sexualhormon-bindendes Globulin|androgenbindende Globulin]] (ABG), welches die Passage des [[Testosteron]] zu den Keimzellen ermöglicht, sowie das [[Inhibin]], welches die Produktion von [[Follikelstimulierendes Hormon|follikelstimulierendem Hormon]] (FSH) in der [[Hypophyse]] vermindert und somit negativ rückkoppelt. FSH wirkt anregend auf die [[Spermatogenese]]. Es wird angenommen, dass die Sertoli-Zellen diese anregende Wirkung vermitteln. Die Inhibinkonzentration im Blut wird dazu verwendet, die Aktivität der Sertoli-Zellen zu bestimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Renate Lüllmann-Rauch, Friedrich Paulsen|Titel=Taschenlehrbuch Histologie|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=4. Auflage|Verlag=Georg Thieme Verlag Stuttgart|Ort=|Datum=|Seiten=492|ISBN=978-3-13-129244-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Embryonalentwicklung wird in den Sertolivorläuferzellen das [[Anti-Müller-Hormon]] (AMH) gebildet, welches für die Rückbildung der Müller-Gänge verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tumoren ==&lt;br /&gt;
Das [[Androblastom]] ist ein sehr seltener Tumor im Hoden oder Eierstock, bei dem neben Sertoli-Zellen auch [[Leydig-Zwischenzelle]]n und Zellen anderer Gewebe vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Kleine, Winfried Rossmanith: &amp;#039;&amp;#039;Hormone und Hormonsystem&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 2009, ISBN 978-3-540-37702-3, S. 145.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Welsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Histologie: Zytologie, Histologie, mikroskopische Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer-Verlag, 2006, ISBN 3-437-44430-1, S. 478.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zelltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologie der Geschlechtsorgane]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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