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	<title>Serpnewe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Serpnewe&amp;diff=1728392&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Murli: lf.</title>
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		<updated>2026-02-24T16:22:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Siedlung städtischen Typs in der Oblast Odessa, Ukraine, für Informationen zum gleichnamigen Dorf in der Oblast Charkiw, Ukraine, siehe [[Serpnewe (Bohoduchiw)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
|Ort = Serpnewe&lt;br /&gt;
|OrtK = Серпневе&lt;br /&gt;
|Wappen = Serpneve smt gerb.png&lt;br /&gt;
|Oblast = Oblast Odessa&lt;br /&gt;
|Rajon = Rajon Bolhrad&lt;br /&gt;
|Gliederung = 1 [[Siedlung städtischen Typs]]&lt;br /&gt;
|Adresse = вул. Леніна 174&amp;lt;br /&amp;gt;68522 смт. Серпневе&lt;br /&gt;
|Website = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Serpnewe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS-Cyrl|Серпневе}}; {{ruS|Серпневое|Serpnewoje}}, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, {{roS|Leipțig}}) ist eine [[Siedlung städtischen Typs]]  in der [[Ukraine|ukrainischen]] [[Oblast Odessa]] mit etwa 1800 Einwohnern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Улица с.Серпневое. Безасфальтовый участок на паре км. - panoramio.jpg|mini|links|Blick auf die Hauptstraße im Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Serpnewe liegt westlich von Odessa, etwa 20 km nordwestlich von [[Bessarabske]]. Die Siedlung am Ufer des [[Kohylnyk]] befindet sich im [[Rajon Bolhrad]] an der [[Grenze zwischen der Republik Moldau und der Ukraine|Grenze zur Republik Moldau]]. Jenseits der Grenze liegt in der [[Republik Moldau]] die Stadt [[Basarabeasca]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 2020 wurde die Siedlung ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsgemeinde [[Bessarabske|Tarutyne]]&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/720-2020-%D1%80#Text Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 720-р &amp;quot;Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Одеської області&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis dahin bildete sie die &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsratsgemeinde Serpnewe&amp;#039;&amp;#039; (Серпневська селищна рада/&amp;#039;&amp;#039;Serpnewska selyschtschna rada&amp;#039;&amp;#039;) im Zentrum des [[Rajon Tarutyne|Rajons Tarutyne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Juli 2020 ist sie ein Teil des [[Rajon Bolhrad|Rajons Bolhrad]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/807-IX Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX &amp;quot;Про утворення та ліквідацію районів&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in der [[Historische Landschaft|historischen Landschaft]] [[Bessarabien]]. Das Gebiet von Bessarabien kam 1812 im [[Friede von Bukarest (1812)|Frieden von Bukarest]] vom [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Vasallenstaat [[Fürstentum Moldau]] zusammen mit dem [[Budschak]] an das [[Russisches Kaiserreich|Russische Kaiserreich]]. Die Neuerwerbung wurde als Kolonisationsgebiet behandelt und zunächst dem Generalgouverneur von [[Neurussland]] zugeordnet. Kaiser [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] rief in einem Manifest von 1813 deutsche Kolonisten ins Land, um die neu gewonnenen Steppengebiete in Neurussland zu kolonisieren. Hier gründeten 1814 deutsche Auswanderer Leipzig als &amp;#039;&amp;#039;Dorf Nummer 8&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort gehört zu den 24 [[bessarabiendeutsche]]n Mutterkolonien. Sie wurden von Einwanderern gegründet, während Tochterkolonien später von Bewohnern der Mutterkolonien gegründet wurden. Bei den Auswanderern, die sich hier 1814 niederließen, handelte es sich um 126 deutsche Familien. Sie kamen im Herbst 1814 im Gebiet des späteren Leipzig in drei Zügen an. Aufgrund des bevorstehenden Winters suchten sie sich Quartier in den nahe gelegenen [[Moldauer|moldauischen]] Dörfern. Für die Dorfgründung hatten die russischen Behörden in der weitläufigen Steppenlandschaft, die lediglich von Viehherden beweidet wurde, ein Landstück ausgemessen. Es hatte eine Länge von 11,5&amp;amp;nbsp;km und eine Breite von 7,7&amp;amp;nbsp;km. Jede Familie bekam im Frühjahr 1815 eine Fläche von 60 Desjatinen zugewiesen. Das Land blieb im Eigentum der Gemeinde und wurde den Siedlern zur weitervererblichen Nutzung überlassen. Das Dorf wurde als [[Straßendorf]] mit einer 50&amp;amp;nbsp;Meter breiten Hauptstraße angelegt. Es hatte eine Länge von 5&amp;amp;nbsp;km. Jeder einzelne Hofplatz hatte eine Fläche von einer Desjatine und war an der Straßenfront 43&amp;amp;nbsp;m breit sowie 260&amp;amp;nbsp;m lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
1815 und 1816 trug die Siedlung den Ortsnamen „Skinos“. Er leitet sich vom moldauischen Namen des Flusses [[Kohylnyk]], an dem die Siedlung gegründet wurde, ab. Später wurde sie nach [[Katharina II. (Russland)|Katharina die Große]] kurzzeitig „Catharinensruh“ bzw. „Katharinenruh“ genannt. Ab 1817 trug sie bis zur Umsiedlung der Deutschen aus Bessarabien 1940 den Namen „Leipzig“. Er leitet sich von der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] von 1813 ab. Auf Weisung der russischen Ansiedlungsbehörde wurden viele neu gegründete Siedlungen in Bessarabien nach Orten von siegreichen Schlachten im [[Russlandfeldzug 1812|Vaterländischen Krieg]] gegen [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen Dörfern deutscher Auswanderer waren in Leipzig alle Bewohner in der Landwirtschaft tätig. Im Laufe der Zeit entwickelten sich im Ort Gewerbe und Handwerk. Dazu gehörten Getreide-, Schrot- und Ölmühlen, zwei Molkereien, eine Tuchfabrik, eine Tonziegelei und ab 1934 eine Gießerei, die landwirtschaftliche Maschinen, wie Putzmühlen, Maissetzer, Weinpressen und Maisrebbelmaschinen herstellte. Ab 1912 wurden zur Wasserversorgung vermehrt [[Artesischer Brunnen|artesische Brunnen]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahr 1877 errichtete Bahnstation Leipzig an der [[Bahnstrecke Bender–Galați]] trug zur wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung des Ortes bei. Das an derselben Strecke nördlich von Leipzig gelegene [[Basarabeasca]] wurde mit der [[Bahnstrecke Odessa–Basarabeasca]] zum Eisenbahnknotenpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1927 ereignete sich in Leipzig eine schwere Überschwemmungskatastrophe. Durch starke Regenfälle stauten sich im Tal des Flusses [[Kohylnyk]] große Wassermassen am Bahndamm nördlich des Ortes. Als der Damm brach, strömte ein Flutwelle auf Leipzig zu. Dabei kamen 31 Menschen und fast 1400 Haustiere zu Tode. Nahezu 1000 Gebäude wurden völlig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Ordnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Bess Ethnien 1930.jpg|mini|Ethnische Verteilung in Leipzig auf Basis der rumänischen Volkszählung von 1930, 2150 Deutsche, 100 Russen, 50 Juden, 50 Rumänen]]&lt;br /&gt;
Verwaltungsmäßig gehörte Leipzig zum 1818 gegründeten Gebietsamt [[Wessela Dolyna (Bolhrad)|Klöstitz]], das im Jahr 1924 aufgelöst wurde. In der Gründungsphase erhielten die Kinder keinen Schulunterricht, der erst 1829 begann und ab 1868 in einem eigenen Schulhaus stattfand. Kirchlich gehörte Leipzig anfangs zum [[Kirchspiel]] [[Bessarabske|Tarutino]]. Eine Kirche wurde 1826 nach elfjähriger Bauzeit, unterbrochen von einem Religionsstreit, eingeweiht. Ein Blitzschlag zerstörte sie 1893 und machte sie unbenutzbar. Der Gottesdienst fand bis zur Errichtung einer neuen Kirche im Jahr 1908 für 1000 Besucher im Schulhaus statt. 1926 wurde das Kirchspiel Leipzig gegründet. Daneben fand in Leipzig die Separatistengemeinde viele Anhänger, die sich von der evangelischen Kirche absetzte und sich in einem eigenen Haus im Unterdorf zu Bußpredigten und „stillen Stunden“ traf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Alfred Lächelt |Titel=Heimatbuch Leipzig/Bessarabien |Ort=Nördlingen |Datum=1998 |Seiten=106-111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig herrschten zwischen den Bewohnern des Unter- und des Oberdorfes eine Konkurrenz, die stärker als in anderen bessarabiendeutschen Siedlungen ausgeprägt war. Die Bewohner von Leipzig sprachen eine in Bessarabien eher seltene Mundart. Es handelte sich um eine Mischung von Plattdeutsch und Hochdeutsch, die als Kaschubisch bezeichnet wurde. Unter den Bessarabiendeutschen war ansonsten überwiegend die schwäbische Mundart verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Siedlung Leipzig gehörte, wie ganz Bessarabien, bis zum Jahre 1917 dem russischen Zarenreich an. Nach dem Ersten Weltkrieg war es ab 1918 [[Rumänien|rumänisches]] Staatsgebiet. Als Folge des [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Hitler-Stalin-Paktes]] besetzte die [[Rote Armee]] Ende Juni 1940 Bessarabien. Nach dem Zustandekommen eines Umsiedlungsvertrages zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich im September 1940 bekamen die rund über 90.000 deutschstämmigen Bewohner Bessarabiens die Möglichkeit zur Umsiedlung „[[Heim ins Reich]]“ auf freiwilliger Basis. Davon machten auch die nahezu 2300 „volksdeutschen“ Einwohner von Leipzig Gebrauch. Die Umsiedler wurden im September und Oktober 1940 über den Hafen [[Galați|Galatz]] auf der [[Donau]] mit Dampfschiffen und ab Jugoslawien per Eisenbahn ins Deutsche Reich transportiert, wo sie zunächst in den Lagern der [[Volksdeutsche Mittelstelle|Volksdeutschen Mittelstelle]] untergebracht wurden. Die Leipziger aus Bessarabien kamen in mehrere Lager im gleichnamigen sächsischen [[Leipzig]]. Nach ihrer Einbürgerung wurden sie ab 1941 im von NS-Deutschland besetzten [[Wartheland]] angesiedelt. Nach der Flucht in den Westen zu Kriegsende 1945 verteilten sich die früheren Einwohner Leipzigs wie fast alle Bessarabiendeutsche in Deutschland und Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Leipzig viele Häuser durch Kriegshandlungen zerstört. Die große Kirche wurde bereits am Ende der Umsiedlungsaktion durch ein Erdbeben stark beschädigt. Nach der Umsiedlungsaktion 1940 gehörte das Dorf kurzzeitig bis 1941, und dann im Verlaufe des Krieges wieder ab dem Jahre 1944 zur [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Januar 1947 ist der Ort eine Siedlung städtischen Typs. In der Zeit der Zugehörigkeit zur Sowjetunion entstand in dem Dorf eine [[Sowchose]]. Die Kirche wurde nun abgerissen, und mit den Steinen wurde 1959 ein neues Schulgebäude errichtet. In den Hochzeiten wurden annähernd 700 Schüler unterrichtet, heute (2015) sind es etwa 250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Zerfall der Sowjetunion]] 1991 befindet sich das Dorf auf ukrainischem Staatsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[New Leipzig]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Bezeichnungen bessarabiendeutscher Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Bezeichnungen ukrainischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gotthilf Aldinger: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Leipzig&amp;#039;&amp;#039; (1927), veröffentlicht in: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Volkskalender für Bessarabien&amp;#039;&amp;#039;, 1928&lt;br /&gt;
* Albert Kern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Bessarabiendeutschen&amp;#039;&amp;#039;. Hilfskomitee der Evangelisch-Lutherischen Kirche aus Bessarabien, Hannover, 1964&lt;br /&gt;
* Alfred Lächelt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Leipzig/Bessarabien&amp;#039;&amp;#039;, Nördlingen 1982&lt;br /&gt;
* Egon Sprecher: &amp;#039;&amp;#039;Heimat verloren - Heimat gewonnen. Schicksale einer bessarabiendeutschen Familie von 1813 bis 1947&amp;#039;&amp;#039;, Hofgeismar 2011. (Familienbiografie betr. Leipzig und Kurudschika)&lt;br /&gt;
* Egon Sprecher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Serpenewoje – Leipzig. 1815 bis 2015. Die Entwicklung eines bessarabischen Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web138.webgo24-server52.de/siedlungen/leipzig.pdf Historische Kurzbeschreibung]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160802072100/http://www.grhs.org/vr/vhistory/leipzig.htm Geschichte des Ortes bis 1848] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.bessarabien.de/geschichte/heimatgemeinden-in-bessarabien/heimatgemeinde/leipzig.html Kurzbeschreibung] beim [[Bessarabiendeutscher Verein|Bessarabiendeutschen Verein]]&lt;br /&gt;
* [http://www.remmick.org/Hein.Genealogy/PageLeipzig.html Englische Zeittafel zur Geschichte des Ortes]&lt;br /&gt;
* [https://web138.webgo24-server52.de/siedlungen/leipzig_chronik.pdf Ortschronik] von etwa 1930&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/media/set/?set=a.283147468412277.68868.172727712787587&amp;amp;type=1 Heutige Fotos]&lt;br /&gt;
* [http://www.armin-zimmermann.eu/Bessarabien/Einwanderung/Einwanderung_Leipzig.html Datenliste der deutschen Auswanderer als Gründer von Leipzig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Odessa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Odessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajon Bolhrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabiendeutsche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
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