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	<title>Sergius Heitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:58:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-07-18T15:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sergius Heitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Alfons A. Heitz&amp;#039;&amp;#039;; * [[6. Juni]] [[1908]] in [[Illkirch-Graffenstaden|Illkirch-Grafenstaden]] bei [[Straßburg]] im [[Elsass]]; † [[7. Oktober]] [[1998]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutsch-französischer [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] und später [[orthodox]]er [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sergius Heitz wurde am 24. Juni 1908 im [[Straßburger Münster]] [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] getauft und erhielt den [[Taufe|Taufnamen]] Alfons. Nachdem er von 1919 bis 1924 das Bischöfliche [[Gymnasium]] in [[Straßburg]] besucht hatte, studierte er von 1924 bis 1931 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der [[Universität Straßburg]] [[Philosophie]] und [[Theologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1931 wurde Heitz im lateinischen Ritus zum [[Priester (Christentum)|Priester]] der römisch-katholischen Kirche geweiht. Nach seiner [[Kaplan]]szeit war er von 1935 bis 1945 Pfarrer in [[Hartmannswiller]] im [[Département Haut-Rhin|Oberelsass]], wo er einen [[Ökumenische Bewegung|ökumenischen]] Arbeitskreis zwischen Lutheranern und Katholiken gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit arbeitete er auch bei der evangelischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Liturgie&amp;#039;&amp;#039; mit. Außerdem war Heitz Mit[[herausgeber]] der kirchlichen Wochenschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Sonntag&amp;#039;&amp;#039;, die aber 1942 von den Nationalsozialisten verboten wurde. Ferner war er an der Herausgabe des Gesang- und Gebetbuchs für das [[Bistum Straßburg]], &amp;#039;&amp;#039;Jubilate&amp;#039;&amp;#039;, beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1947 war er [[Studentenpfarrer]] in [[Paris]] und von 1946 bis 1948 stellvertretender [[Generalvikar]] für ausländische Katholiken in [[Frankreich]]. Nach einem längeren Prozess konvertierte Heitz zum orthodoxen Glauben und wurde am 24. Juni 1948 in die Orthodoxie aufgenommen. Unmittelbar danach heiratete er Iljena Alexandrowna Gregorian. 1949 wurde er zum Priester für die französischsprachigen Gläubigen des Moskauer Patriarchats in Paris geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Herausgeber der orthodoxen [[Zeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Dans l’ Esprit et la Vérité&amp;#039;&amp;#039;, ferner Dozent am Institut Orthodoxe Saint-Denis (des Moskauer Patriarchats). Allerdings wurde er im Herbst 1949 Hausgeistlicher in [[Rüschlikon]]/[[Zürich]], um die ökumenischen Beziehungen nicht zu belasten. Im Mai 1950 wurde sein Sohn Sergius geboren, der unmittelbar nach der Geburt starb. Im Herbst 1950 musste Heitz zurück nach Paris, da ihm die Schweiz keine Daueraufenthaltsgenehmigung erteilte. 1952 wurde seine Tochter Olga in [[Paris]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 riet [[Erzbischof]] [[Johannes von Shanghai und San Francisco]], damals [[Bischof]] der [[Russische Orthodoxe Kirche im Ausland|Russischen Auslandskirche]] in [[Versailles]], Heitz nach [[Deutschland]] überzusiedeln. Dies tat er im ausdrücklichen Auftrag des [[Rumänien|rumänischen]] [[Metropolit]]en [[Visarion Puiu]], der damals im Pariser [[Exil]] amtierte. In [[Düsseldorf]], seiner neuen Heimat, gründete Heitz daraufhin eine deutschsprachige [[Gemeinde]]. Kurz darauf gab er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Orthodoxie Heute&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde er zum [[Erzpriester]] ernannt. Von 1969 bis zu seinem Tode hielt Heitz samstags orthodoxen theologischen Unterricht in Düsseldorf, zunächst in einer Privatwohnung, zuletzt im Alexianerkrankenhaus in Neuss. 1972 war Heitz Teilnehmer des Landeskonzils der russischen Kirche in [[Sagorsk]] ([[Sergijew Possad]]), wobei ihm von [[Patriarch]] [[Pimen I.|Pimen]] die [[Mitra]] verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 musste Heitz vorübergehend in die russische [[Diözese]] des Patriarchats Konstantinopel, also das heutige [[Exarchat der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa]] ([[Paris]]), wechseln. 1992 wurde er aber wieder in die [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] des Moskauer Patriarchats aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Sergius Heitz war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen [[Orthodoxie]], die durch ihn stark geprägt wurde. Nach seinem Verständnis soll eine Konversion zur Orthodoxie nicht zur Folge haben, dass der Konvertit seine eigene Kultur, Mentalität und Sprache ablegt, wenn er orthodox wird. Es ging ihm dabei um den universellen Anspruch der Orthodoxen Kirche. Seine Lebensaufgabe blieb es stets, der Orthodoxie im Westen einen für alle Christen zugänglichen Raum zu schaffen, weswegen er sich für die Festigung der deutschsprachigen Orthodoxie eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Abt [[Ildefons Herwegen]] von [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] und Professor [[Johannes Pinsk]] in [[Berlin]] war Sergius Heitz freundschaftlich verbunden. Außerdem war er mit orthodoxen Theologen wie [[Chrysostomos Koronaios]], dem letzten Direktor des [[Seminar von Chalki|Seminars von]] [[Heybeliada|Chalki]], [[Patriarch]] [[Iustin Moisescu|Justin von Bukarest]], [[Metropolit]] [[Philaret Drosdow|Philaret]], Koregent des minderjährigen bulgarischen [[Zar]]en, [[Archimandrit]] [[Benedict Ghiuṣ]], dem späteren Reformator des rumänischen [[Mönchtum]]s und Gründer der [[akademisch]]en Gemeinschaft „vom Brennenden Dornbusch“ („Rugul Aprins“), befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1973 von Heitz gegründete „[[Orthodoxe Fraternität in Deutschland|Orthodoxe Fraternität für die deutschsprachigen Gemeinden]]“ bemüht sich, seinem Werk Dauer zu verleihen, und setzt sich für die deutschsprachige Orthodoxie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christus in euch. Hoffnung auf Herrlichkeit. Orthodoxes Glaubensbuch für erwachsene und heranwachsende Gläubige.&amp;#039;&amp;#039; 4. überarbeitete Auflage, Edition Hagia Sophia, Wachtendonk 2016, ISBN 978-3-96321-033-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mysterium der Anbetung&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Göttliche Liturgie und Stundengebet der Orthodoxen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Luthe-Verlag, Köln 1986. Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Mysterienhandlungen der Orthodoxen Kirche und das tägliche Gebet der Orthodoxen Gläubigen.&amp;#039;&amp;#039; ebd. 1988. Bd. 2 nicht erschienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.orthodoxfrat.de/seite3.htm Nachruf der Orthodoxen Fraternität in Deutschland]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20041024203724/http://www.kokid.de/nachrichten/1998/a9810-06.htm Todesmeldung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1112627057|VIAF=59255885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heitz, Sergius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Studentenpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heitz, Sergius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heitz, Alfons A. (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-französischer römisch-katholischer und später orthodoxer Priester und Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Illkirch-Graffenstaden]] bei [[Straßburg]], [[Elsass]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr Lol</name></author>
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