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	<title>Serge Brignoni - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cheyron: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-12-03T09:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Serge Brignoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1903]] in San Simone di Vacallo oberhalb [[Chiasso]]; † [[6. Januar]] [[2002]] in [[Zollikofen]], [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Breno TI|Breno]]) war ein [[Schweiz]]er [[Malerei|Maler]], [[Plastik (Kunst)|Plastiker]] und Sammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Serge Brignoni war ein Sohn des Romeo Brignoni und der Cesira, geborene Muschetti. 1907 zog die Familie nach [[Bern]]. Als Brignoni 15 Jahre alt war, schenkte ihm sein Vater einige deutsche Kunstzeitschriften. Dadurch kam er zum ersten Mal mit zeitgenössischer und klassischer Kunst in Kontakt. Zudem versuchte er, die abgebildeten Werke zu kopieren. 1919 schrieb er sich an der [[Schule für Gestaltung Bern und Biel|Kunstgewerbeschule Bern]] ein und besuchte hauptsächlich den Aktzeichnenkurs von [[Victor Surbek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Vater zum Vizedirektor der Post in [[Bellinzona]] ernannt wurde, zog die Familie in das [[Kanton Tessin|Tessin]]. In der Folge hielt sich Brignoni oft in [[Mailand]] auf, um die Baudenkmäler zu studieren und die zahlreichen Museen zu besuchte. Da die Mailänder Kunstakademie für ihn zu konservativ war, entschied er sich, an der Akademie der bildenden Künste in [[Berlin-Charlottenburg]] zu studieren. Neben dem Studium besuchte er die Galerien und Museen in Berlin. So lernte er die Werke der französischen Impressionisten und der russischen Konstruktivisten kennen. Insbesondere die Werke von [[Wassily Kandinsky]] beeinflussten sein Schaffen nachhaltig. Brignoni war u. a. mit dem Künstler und Bühnenbildner [[Anton Flüeler]] und dem Maler [[Eduard Gunzinger]] befreundet. Durch diese fand er Zugang zur Berliner Theater- und Filmwelt. In der Folge erhielt er ein Engagement in [[Fritz Lang]]s Nibelungenfilm und damit einen willkommenen Nebenverdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anraten von Gunzinger ging Brignoni 1923 nach [[Paris]] und studierte an der Akademie von [[André Lhote]]. Zum Mittagessen traf er sich regelmässig im «Ruggero» im [[Quartier du Montparnasse]] mit anderen Schweizer Künstlern wie [[Otto Charles Bänninger]], [[Louis Conne]], [[Karl Geiser]], [[Alberto Giacometti]], [[Willy Guggenheim|Varlin]], [[Leonhard Meisser (Maler)|Leonhard Meisser]], [[Oswald Petersen]] und [[Massimo Campigli]]. Mit seinem Malerfreund [[Max von Mühlenen]] unternahm er zudem Reisen nach [[Sanary-sur-Mer]] und [[Arles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Brignoni den Winter 1925/1926 in Mailand verbracht hatte, liess er sich in Paris nieder. Er mietete ein Atelier in [[Meudon]]-Bellevue und beteiligte sich mit Erfolg regelmässig an Pariser Ausstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brignoni begeisterte sich schon 1926 für die Kunst [[Neuguinea]]s und begann ab den 1930er-Jahren, diese zu sammeln. Zudem war er ein freiwilliger Mitarbeiter bei der Ausstellung der Südsee-Abteilung im [[Musée de l’Homme]]. 1929 lernte er in Paris durch [[Uli Schoop]] [[Walter Kurt Wiemken]] kennen. Dieser machte ihn auch mit [[Otto Abt (Maler)|Otto Abt]] und [[Walter Bodmer (Maler)|Walter Bodmer]] bekannt. In der Folge hielten sie sich zusammen in [[Collioure]] auf. Die dort entstandenen Werke verkaufte Brignoni später in der Galerie von [[Jeanne Bucher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 stellte Brignoni zusammen mit [[Hans Arp]], [[Sophie Taeuber]], [[Kurt Seligmann (Künstler)|Kurt Seligmann]] und [[Hans Rudolf Schiess]] in der [[Kunsthalle Bern]] und in der [[Kunsthalle Basel]] aus. 1933 war er ein Gründungsmitglied der [[Gruppe 33]]. 1935 heiratete er die Malerin [[Graciela Aranis]]. Zusammen lebten sie in Meudon-Bellevue. Ihre Nachbarn waren Hans Arp und Sophie Taeuber. 1937 konnte Brignoni seine Werke in einer Einzelausstellung in der Galerie von [[Pierre Loeb]] zeigen. Durch diesen lernte er u. a. [[Pablo Picasso]] und [[Joan Miró]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] erzwang einen Einbruch in seinem Schaffen. 1940 war Brignoni gezwungen, Paris zu verlassen und nach Bern zurückzukehren; ein grosser Teil seiner in Paris zurückgelassenen Bilder wurde während des Krieges zerstört oder ist seither verschollen. In Bern, das der [[Gegenwartskunst]] ablehnend gegenüberstand, kämpfte Brignoni mit grossen Problemen, die er mit einer Neuorientierung zu surreal-metaphysischen [[Komposition (Kunst)|Kompositionen]], die zum Teil auch Landschaftselemente erkennen lassen, überwand. In der Folge erhielt er Aufträge für Wandbilder und grosse Plastiken. Zudem unterrichtete er von 1954 bis 1956 angewandte Malerei an der [[Kunstgewerbeschule Zürich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Expo 64]] schuf er die Eisenplastik «Die vier Landessprachen» und 1982 ein grossformatiges Mosaik für das Parking der PTT in [[Lugano]]. 1985 schenkte Brignoni den Grossteil seiner Sammlung der Stadt Lugano, wodurch das [[Museo delle Culture (Lugano)|Museo delle Culture]] entstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brignoni gilt heute als wichtiger Schweizer Vertreter der [[Avantgarde#Avantgarde in der Bildenden Kunst|Avantgarde]] des 20. Jahrhunderts. Er starb 2002 in Zollikofen bei Bern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SIKART|4002149|Brignoni, Serge|Autor=Manuela Kahn-Rossi|Jahr=2013 |Abruf=2020-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Zeitprobleme in der Schweizer Malerei und Plastik, Kunsthaus Zürich 1936. *Artisti ticinesi, Serge Brignoni (Bianco e Nero), Lugano 1953. &lt;br /&gt;
* KLS, XX. Jh., Bd. l, 1958–1961, S. 130/131. &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Serge Brignoni, Kunsthalle Bern 1964. &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Künstler, Sammler. Werner und Nelly Bär, Serge Brignoni, Emile Chambon, Carl Roesch, Kunsthaus Aarau 1965. &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Serge Brignoni, Kunstmuseum Bern 1969/70. &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Serge Brignoni, Galleria Matasci, Tenero 1979 (mit Text von Serge Brignoni). &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Serge Brignoni, Kunstsammlung der Stadt Thun 1979 (mit Ausstellungsverzeichnis). &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Neue Sachlichkeit und Surrealismus in der Schweiz 1915–1940, Kunstmuseum Winterthur 1979. &lt;br /&gt;
* Giuseppe Curonici: Serge Brignoni, Editions Galerie «zem Specht», Basel 1980 (mit Bibliographie und Ausstellungsverzeichnis). &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Serge Brignoni, Kunsthaus Zug 1981. (Texte von John Matheson und Oswald Petersen.) - LzSK, 1981, S. 49. &lt;br /&gt;
* Marcel Joray: Schweizer Maler, Neuchâtel 1982. &lt;br /&gt;
* Irene Meier S. 8., in: [[Gruppe 33]], Editions Galerie «zem Specht», Basel 1983, S. 217–225. &lt;br /&gt;
* Annemarie Monteil: Serge Brignoni: Der Wille zur Form, in: Basler Magazin (= Wochenendbeilage der Basler Zeitung), Nr. 22, 3. Juni 1978, S. 9 («Composition, Plage», Farbabb.). &lt;br /&gt;
* Giuseppe Curonici: Serge Brignoni, Basel 1980, S. 102, («Composition sur la plage», Farbabb. 10). &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Hans Arp, Serge Brignoni, Hans Schiess, Kurt Seligmann, Jacques Düblin, Kunsthalle Basel 1932, Nr. 45 («Personnes ä la plage»). &lt;br /&gt;
* Katalog zur Ausstellung: Serge Brignoni, Kunsthaus Zug 1981, Nr. 18 («Composition sur la plage»).&lt;br /&gt;
* [[Steffan Biffiger]] und Manuela Kahn-Rossi: Serge Brignoni. Maler und Plastiker. Benteli Verlag, Bern 2003 (Monografie in zwei Sprachausgaben: deutsch und italienisch).&lt;br /&gt;
* {{HLS|22172|Serge Brignoni|Autor=Manuela Kahn-Rossi|Datum=2003-01-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4002149|Serge Brignoni|Autor=Manuela Kahn-Rossi|Jahr=2020}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118515349}}&lt;br /&gt;
* [https://recherche.sik-isea.ch/it/everything/in/sikart/work/tiles?0.0.type=actor&amp;amp;0.0.@id=sik:person-4002149&amp;amp;0.type=actor Serge Brignoni dreizehn Werke (Fotos)] auf recherche.sik-isea.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.carzaniga.ch/kuenstler/$/Serge-Brignoni/53 Serge Brignoni] auf carzaniga.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==                                    &lt;br /&gt;
 &amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118515349|LCCN=n/83/31732|VIAF=25393506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brignoni, Serge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zollikofen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brignoni, Serge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler, Plastiker und Sammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chiasso]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zollikofen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cheyron</name></author>
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