<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sere%C4%8F</id>
	<title>Sereď - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sere%C4%8F"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sere%C4%8F&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T12:30:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sere%C4%8F&amp;diff=498134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dušan Kreheľ: sk pop</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sere%C4%8F&amp;diff=498134&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-03T20:38:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sk pop&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Slowakei&lt;br /&gt;
|NAME = Sereď&lt;br /&gt;
|GEMEINDEART = Stadt&lt;br /&gt;
|WAPPEN = Coat of arms of Sereď.png&lt;br /&gt;
|KRAJ = Trnavský kraj&lt;br /&gt;
|OKRES = Galanta&lt;br /&gt;
|REGION = Dolné Považie&lt;br /&gt;
|CODE = 504009&lt;br /&gt;
|PLZ = 926 01&lt;br /&gt;
|VORWAHL = 0 31&lt;br /&gt;
|HÖHE = 129&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 30.454&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 48/17/11/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 17/44/15/E&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG = 2 Stadtteile&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = Ondrej Kurbel&lt;br /&gt;
|ADRESSE = Mestský úrad Sereď&amp;lt;br /&amp;gt;Námestie republiky 10&amp;lt;br /&amp;gt;92601 Sereď&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.sered.sk&lt;br /&gt;
|STAND_VERWALTUNG = Oktober 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sereď&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1954 slowakisch „Sered“; ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Szered&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Sereth&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt in der West[[slowakei]] mit {{EWZ|SK|504009}} Einwohnern (Stand {{EWD|SK|504009}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sered.JPG|mini|In der Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sered légifotó.jpg|mini|Burg in Sereď]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Building in Sereď nr01 2008-08-19.jpg|Rathaus|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Church in Sereď Slovakia 2008-08-19.jpg|Kirche im Stadtzentrum|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ponds in Sereď 2008 08 17.jpg|Teiche in Sereď|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KZ Sereď - Holocaust-Museum 14.jpg|Holocaust-Museum im [[KZ Sereď]]|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im [[Donautiefland (Slowakei)|Donautiefland]] an den rechtsseitigen Uferdämmen der [[Waag]]; das gesamte Gemeindegebiet erstreckt sich auf beide Seiten des Flusses. Durch die Lage in einer Niederung zwischen der [[Dudwaag]] (&amp;#039;&amp;#039;Dudváh&amp;#039;&amp;#039;) und der Waag gibt es im Gemeindegebiet nur minimale Höhenunterschiede (124 bis 130 Meter über dem Meeresspiegel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Nach Volksgruppen leben dort:&lt;br /&gt;
* 96,16 % [[Slowaken]]&lt;br /&gt;
* 1,32 % [[Madjaren]]&lt;br /&gt;
* 0,95 % [[Tschechen]]&lt;br /&gt;
* 0,65 % [[Zigeuner|Sinti und Roma]]&lt;br /&gt;
* 0,03 % [[Russinen]]&lt;br /&gt;
* 0,03 % [[Deutsche]]&lt;br /&gt;
* 0,02 % [[Ukrainer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfessionen verteilen sich:&lt;br /&gt;
* 72,52 % [[Römisch-katholisch]]&lt;br /&gt;
* 20,77 % konfessionslos&lt;br /&gt;
* 1,97 % Protestanten (evangelisch Augsburger Bekenntnis)&lt;br /&gt;
* 0,15 % [[Griechisch-katholisch]]&lt;br /&gt;
* 0,14 % [[Orthodoxe Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei|Orthodox]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sereď wurde 1313 zum ersten Mal schriftlich als &amp;#039;&amp;#039;Zereth&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und lag damals an einem der wichtigsten Handelswege zwischen [[Buda]] und [[Prag]] (sogenannte „Böhmische Straße“), an der Grenze zweier [[Komitat]]e ([[Komitat Pressburg|Pressburg]] und [[Komitat Neutra|Neutra]]). Durch seine Lage entwickelte es sich zu einem großen regionalen Zentrum mit einem Vieh- und Getreidemarkt. Diese Stellung ging jedoch im 18. Jahrhundert immer mehr verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch die Anbindung an die [[Pressburg-Tyrnauer Eisenbahn|Tyrnauer Pferdeeisenbahn]] von Pressburg nach Szered im Jahre 1846 kam es wieder zu einem Aufschwung des eher landwirtschaftlich orientierten Städtchens. Ab 1871 ging die Strecke an die [[Vágvölgyi vasút|Waagtalbahn]] über und wurde 1891 verstaatlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Regulierung der Waag im Jahre 1943 wurde der Ort auch regelmäßig durch deren Hochwasser heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1941 bis 1945 bestand in Sereď ein [[Arbeits- und Konzentrationslager Sereď|Konzentrationslager]], in dem – überwiegend slowakische – [[Juden]] zur Zwangsarbeit gefangengehalten wurden. Gleichzeitig diente es auch als [[Deutsche Konzentrationslager#Durchgangs- und Sammellager|Sammellager]] für Transporte in das Vernichtungslager [[Auschwitz-Birkenau]]. Das Lager unterstand bis 1944 der [[Hlinka-Garde]], nach der Niederschlagung des [[Slowakischer Nationalaufstand|Slowakischen Nationalaufstands]] und der nachfolgenden militärischen Besetzung der Slowakei durch deutsche Truppen, dann zwischenzeitlich dem [[Deutscher Heimatschutz|Deutschen Heimatschutz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Hutzelmann, [[Mariana Hausleitner]], Souzana Hazan: [https://books.google.com.au/books?id=uMtNDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA43 &amp;#039;&amp;#039;Slowakei, Rumänien und Bulgarien.&amp;#039;&amp;#039;] Walter de Gruyter, 2018, ISBN 3-11049-520-1, S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann der SS unter [[Alois Brunner]]. Das Arbeitslager in Sereď war vor dem Krieg eine Kaserne und wurde nach dem Krieg wieder als solche in Betrieb genommen, wo Generationen von Soldaten ihre Grundausbildung erhielten. Erst 2016 wurde In einem Teil des Kasernengeländes die erste Holocaust-Gedenkstätte der Slowakei eröffnet. Im Gebäude eins geht es um die Beteiligung der Slowakei am Holocaust, das Gebäude vier ist den ermordeten Juden gewidmet. In Gebäude fünf finden Sonderausstellungen statt. Die Restaurierung der übrigen Baracken wartet auf eine Finanzierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Zuzana Vilikovská: &amp;#039;&amp;#039;First Slovak Holocaust museum opens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Slovak Spectator&amp;#039;&amp;#039;, 9. Februar 2016, [https://spectator.sme.sk/c/20090213/first-slovak-holocaust-museum-opens.html online]. Abgerufen am 7. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.snm.sk/?permanent-exhibitions-8&amp;amp;clanok=sered-holocaust-museum |wayback=20220124044343 |text=Sered Holocaust Museum |archiv-bot=2024-05-08 23:44:29 InternetArchiveBot }}, Slovak National Museum. Abgerufen am 7. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch die Planwirtschaft eine nickelverarbeitende Industrie angesiedelt; diese ging allerdings nach dem Ende der sozialistischen Herrschaft wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Sereď gliedert sich neben der eigentlichen Stadt noch in den Ort [[Horný Čepeň]] (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Felsö Csöpöny&amp;#039;&amp;#039; – 1964 eingemeindet) sowie in die nicht mehr als eigenständige Gemeindeteile auftretenden Orte:&lt;br /&gt;
* [[Dolný Čepeň]] (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Alsó Csöpöny&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Unter-Csepen&amp;#039;&amp;#039;) – 1944 eingemeindet&lt;br /&gt;
* [[Stredný Čepeň]] (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Közép Csöpöny&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mittel-Csepen&amp;#039;&amp;#039;) – 1944 eingemeindet&lt;br /&gt;
* [[Seredské Nové Mesto]] (1882 eingemeindet)&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1990 war [[Dolná Streda]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Agrana]] betreibt hier eine [[Zuckerfabrik]]. [[Henkell &amp;amp; Co. Sektkellerei]] übernahm 2000 die Aktienmehrheit an der hier ansässigen Schaumweinfirma [[Champagner-Fabrik J. E. Hubert|Hubert J.E. s.r.o.]] Seit 1953 produziert hier die Firma SEDITA Gebäck und Süßwaren, zu den Produkten zählen die beliebten gefüllten Waffeln namens Horalky (in Polen &amp;#039;&amp;#039;Góralki&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren haben sich auch mehrere Logistikzentren angesiedelt: So hat etwa [[Amazon.com|Amazon]] im Jahr 2017 ein Retourenzentrum mit zunächst 1.000 Mitarbeitern eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;logistik-heute.de: [https://logistik-heute.de/news/logistikimmobilien-amazon-retourenzentrum-der-slowakei-13590.html Logistikimmobilien: Amazon-Retourenzentrum in der Slowakei], 9. März 2017 (abgerufen am 27. Dezember 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Unweit davon befindet sich auch das [[Lidl|LIDL]]-Logistikzentrum mit rund 200 Mitarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;lidl.sk: [https://www.lidl.sk/sk/Nove-logisticke-centrum-Sered-5012.htm Lidl vybudoval v Seredi najekologickejšie logistické centrum na Slovensku] (abgerufen am 27. Dezember 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Sered liegt an der [[Europastraße 58]] (bzw. [[Europastraße 571]]), die von Wien bis nach Russland führt. Am Bahnhof an der [[Bahnstrecke Galanta–Leopoldov]] zweigt die [[Bahnstrecke Sereď–Trnava]] ab. Die Straße [[Cesta I. triedy 62|I/62]] überquert hier die Waag, während die [[Cesta I. triedy 35|I/35]] die Stadt mit [[Galanta]] verbindet. Die [[Rýchlostná cesta R1|Schnellstraße R1]] von Trnava nach [[Banská Bystrica]] ist mit dem örtlichen Straßennetz über Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Sereď-sever&amp;#039;&amp;#039; (12), &amp;#039;&amp;#039;Sládkovičovo&amp;#039;&amp;#039; (14) und &amp;#039;&amp;#039;Galanta&amp;#039;&amp;#039; (16) verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* [[Tišnov]] (Tischnowitz), Tschechien&lt;br /&gt;
* [[Leopoldsdorf im Marchfelde]], Österreich&lt;br /&gt;
* [[Alblasserdam]], Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Slovak municipality|pop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Schloss Esterhazy (1841) an Stelle einer ehemaligen Wasserburg&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische Kirche Johannes des Täufers (1777)&lt;br /&gt;
* Marienkirche (1736)&lt;br /&gt;
* Kirche der heiligen Dreifaltigkeit (18. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Marienkapelle (1832)&lt;br /&gt;
* Altes Rathaus (1909)&lt;br /&gt;
* Katholische Schule (1879)&lt;br /&gt;
* [[Arbeits- und Konzentrationslager Sereď|Holocaust-Museum]]&lt;br /&gt;
{{WeiterePUSR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußballverein ŠKF Sereď (früher &amp;#039;&amp;#039;Hutník Sereď&amp;#039;&amp;#039;) spielt in der dritten slowakischen Liga. Weiterhin werden [[Basketball]] (Lokomotíva Sereď), [[Handball]] (Slávia Sereď), Floorball (FBC Insport Sereď Strikes), Tennis (Tenisový klub SEREĎ), Boxen (Buldog boxing club Sereď) und Tischtennis (STK Mladosť Sereď) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Miksa Weiß]] (1857–1927), Schachmeister&lt;br /&gt;
* [[Martin Klein (Schauspieler)|Martin Klein]] (1864–1924), österreich-ungarischer Opernsänger, Geiger, Unterhaltungskünstler, Theaterschauspieler, Theaterleiter und Theaterregisseur&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Rieger]] (1868–1942), deutsch-tschechischer Zahnarzt und Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Erdös]] (1876–1935), jüdischer Architekt&lt;br /&gt;
* [[Filip Müller]] (1922–2013), jüdischer Autor&lt;br /&gt;
* [[Jan Nagy]] (* 1945), Gewichtheber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.seredonline.sk/ Internet Zeitungen über Sereď]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Galanta}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4458472-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Slowakei|Sered]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1313]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in der Slowakei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dušan Kreheľ</name></author>
	</entry>
</feed>