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	<title>Sepp Hainzl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:52:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sepp_Hainzl&amp;diff=1782460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DJGrandfather: Geburtsdaten mit Matricula-Link bestätigt</title>
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		<updated>2023-10-26T11:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geburtsdaten mit Matricula-Link bestätigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Josef Hainzl.jpg|mini|hochkant|Josef Hainzl (1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Sepp“ Hainzl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1888]] in Massing bei [[Krieglach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/krieglach/10173/?pg=210 Matricula Online – Krieglach, Taufbuch 8, 1879–1899, Seite 209, Eintrag Nr. 28, 5. Zeile]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[22. August]] [[1960]] in [[Oberkurzheim]]) war ein österreichischer Politiker ([[Heimatblock]], [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]) und [[Schutzstaffel|SS-Führer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Sepp Hainzl wurde im kleinen [[Steiermark|steirischen]] Ort Massing als Sohn eines Bauern geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiltschegg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Wiltschegg |Titel=Die Heimwehr: eine unwiderstehliche Volksbewegung? |Hrsg=[[Rudolf Neck]], [[Adam Wandruszka]] |Reihe=Studien und Quellen zur österreichischen Zeitgeschichte |NummerReihe=7 |Verlag=Verlag für Geschichte und Politik |Ort=Wien |Datum=1985 |Seiten=62, 348 |ISBN=978-3-7028-0221-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch der [[Volksschule]], der Bürgerschulen in Krems&amp;lt;!-- vermutlich [[Krems (Gemeinde Voitsberg)]], keine Quelle!--&amp;gt; und [[Bruck an der Mur]] und dem Besuch der [[Landwirtschaftliche Berufsschule Grabnerhof|Landesschule für Alpwirtschaft Grabnerhof]] bei [[Admont]] verdiente Hainzl seinen Lebensunterhalt als Bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Hainzl mit dem Schützenregiment 3 teil, wobei er an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] und an der [[Italienfront (Erster Weltkrieg)|Italienfront]] zum Einsatz kam und mehrmals schwer verwundet wurde. Im Herbst 1918 wurde er kriegsbeschädigt als Offizierstellvertreter beurlaubt. Im Krieg wurde er mit drei Tapferkeitsauszeichnungen dekoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenkriegszeit ==&lt;br /&gt;
1921 machte er sich als Landwirt selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren begann Hainzl sich in Kreisen der extremen Rechten zu engagieren. Er war zunächst Mitbegründer des [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutzes]] und wurde dort 1930 Landesleiterstellvertreter, 1931–1932 Landesleiter. Er war am [[Pfrimer-Putsch]]versuch beteiligt. Gleichzeitig war er 1930–1933 auch Mitglied des österreichischen [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrates]] für den [[Heimatblock]]. Im Parlament stand er mehrfach in Zentrum heftiger Zusammenstöße: So warf er beispielsweise am 19. Juli 1932 &amp;lt;!--http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&amp;amp;datum=19320720&amp;amp;seite=1 --&amp;gt;einen Zündstein auf [[Otto Bauer]], der eine blutende Wunde am Kopf davontrug,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiltschegg&amp;quot; /&amp;gt; und wofür Hainzl zu einer Geldstrafe von 300 [[Österreichischer Schilling|Schillingen]] verurteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|19|10|1932|11|Abgeordneter Hainzl wegen des Zündsteinwurfes verurteilt|ALTSEITE=11–12|NAME=Illustrierte Kronen-Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war maßgeblich für das Absetzen des Steirischen Heimatschutzes vom Kurs der Bundesführung der [[Heimwehr]] verantwortlich. Zwischen der Abstimmung und dem Beharrungsbeschluss über die Bedingungen des [[Lausanner Anleihe|Lausanner Protokolls]] im August 1932 trat er aus dem Heimatblock aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|daz|26|8|1932|1|Allgemeine Übersicht|NAME=[[Österreichische Wehrzeitung]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den früheren 1930er Jahren engagierte sich Hainzl in der steirischen Gauleitung der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|österreichischen NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er bis 1933 Mitglied der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft in der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Die folgende Information aus Quelle „Datenbank der Reichstagsabgeordneten“ differenziert nicht, ob er folgende Funktionen vor oder nach dem [[Anschluss Österreichs]] innehatte.}}&lt;br /&gt;
Des Weiteren war er Präsident der Landeslandwirtschaftskammer in Steiermark, Obmann der Milchverwertungsgenossenschaft Pöls, Obmannstellvertreter der Murbodner Viehzuchtgenossenschaft Oberzeiring sowie Vorstandsmitglied im Verbande der Murbodner-Mürztaler Viehzuchtgenossenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Gleich nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] im März 1938 wurde er Landeshauptmannstellvertreter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|fst|15|3|1938|6|Die neuen Landesregierungen|NAME= Freie Stimmen. Deutsche Kärntner Landeszeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Mai 1938 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.244.196).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14490578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April 1938 bis zum Ende der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]] im Frühjahr 1945 saß Hainzl als Abgeordneter für das Land Österreich im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde NS-Landesbauernführer für die „Südmark“ (Steiermark und [[Kärnten]]) und gehörte ab 1940 dem Verwaltungsrat der [[Reichsnährstand]] Verlags GmbH in Berlin an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hainzl trat am 9. November 1939 der [[Allgemeine SS|Allgemeinen SS]] bei (SS-Nummer 347.118) und erreichte 1941 den Rang eines [[SS-Standartenführer|Standartenführers]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/528653&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Zweiten Republik ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Es fehlen Grund der Haftstrafe und genaue Daten, allfällige Entnazifizierung, berufliches und politisches Wirken bis 1960}}&lt;br /&gt;
1945–1948 war Hainzl inhaftiert.&amp;lt;!--wann genau und wofür ergänzen!--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_00492/index.shtml |titel=Josef Hainzl, Biografie |hrsg=[[Österreichisches Parlament]] |zugriff=2017-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 rief Hainzl, auf Initiative von [[Alfons Gorbach]] und unterstützt von 100 ehemaligen prominenten Nationalsozialisten, dazu auf, die [[Österreichische Volkspartei]] (ÖVP) zu wählen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Robert Kriechbaumer]] |Titel=Von der Lagerstrasse zum Ballhausplatz: Quellen zur Gründungs- und Frühgeschichte der ÖVP 1938-1949 |Reihe=Veröffentlichung der Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft Salzburg |NummerReihe=10 |Verlag=IT Verlag |Ort=Salzburg |Datum=1995 |ISBN= |Seiten=425 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Christa Zöchling]] |url=https://www.profil.at/home/ns-karrieren-die-flecken-oevp-116033 |titel=NS-Karrieren: Die blinden Flecken der ÖVP |werk=[[Profil (Zeitschrift)|Profil]] |datum=2005-07-02 |zugriff=2017-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise geschah dies zum Dank für die Unterstützung der einstigen NSDAP-Mitglieder durch führende Vertreter der steirischen ÖVP.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Wiltschegg |Titel=Die Heimwehr: eine unwiderstehliche Volksbewegung? |Hrsg=Rudolf Neck, Adam Wandruszka |Reihe=Studien und Quellen zur österreichischen Zeitgeschichte |NummerReihe=7 |Verlag=Verlag für Geschichte und Politik |Ort=Wien |Datum=1985 |Seiten=110, 197 |ISBN=978-3-7028-0221-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 war er kurzzeitig Mitglied der Landesparteileitung der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und ihr Spitzenkandidat im Wahlkreis Oststeiermark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiltschegg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleinkirchheim und St. Oswald&amp;#039;&amp;#039;, 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgaben des Reichsnährstandes in der Kriegs-Ernährungswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126681147}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|00492|Josef Hainzl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126681147|VIAF=57612582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hainzl, Sepp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heimatblock)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hainzl, Sepp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hainzl, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), MdR und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krieglach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberkurzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DJGrandfather</name></author>
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