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	<title>Seokguram - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:05:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seokguram&amp;diff=504655&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dario Mazzucchelli: Toter Link archivierte Version eingefügt, V:Weblink Welterbe ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-12T17:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toter Link archivierte Version eingefügt, V:Weblink Welterbe ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Koreanischer Begriff|Rr=Seokguram|Mr=Sŏkkuram|Hangeul=석굴암|Hanja=石窟庵|Bild=[[Datei:Seokguram Buddha.JPG|rahmenlos|zentriert|Buddha in der Seokguram-Grotte]]}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seokguram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Grotte ist eine angegliederte Außenanlage des buddhistischen [[Bulguksa]]-Tempels nahe der [[korea]]nischen Stadt [[Gyeongju]], der ehemaligen Hauptstadt des [[Silla]]-Königreichs. Sie liegt auf dem Gipfel des Berges Tohamsan circa 745&amp;amp;nbsp;m über dem Meeresspiegel und überblickt das [[Japanisches Meer|Koreanische Ostmeer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bau der künstlichen Grotte wurde auf dem Höhepunkt der [[Silla]]-Kultur im Jahre 751 begonnen und im Jahre 774 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der neokonfuzianischen [[Joseon-Dynastie]] (1392–1910) verlor der [[Buddhismus]] stark an Bedeutung und das Heiligtum geriet in Vergessenheit. Bäume und Sträucher überwucherten den Eingang, Gewölbeteile stürzten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1909 wurde die Grotte wiederentdeckt und unter der [[Korea unter japanischer Herrschaft|japanischen Herrschaft]] (1910–1945) begann eine teilweise unsachgemäße Restaurierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1961–1966 erfolgte durch die koreanische Regierung unter [[Park Chung-hee]] eine umfassende Restaurierung. Zur Klimaregulierung und als Schutz vor den Besucherströmen wurde der Grotteneingang mit einer Glasscheibe verschlossen und ein Holzgebäude als Eingangsbereich vorgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurde die Seokguram-Grotte zum südkoreanischen [[Liste der Nationalschätze Südkoreas|Nationalschatz]] Nummer 24 erklärt und 1995 zusammen mit dem 2&amp;amp;nbsp;km bergab gelegenen [[Bulguksa]]-Tempel von der [[UNESCO]] unter dem Titel [[Grottentempel Seokguram und Tempel Bulguksa]] in die [[UNESCO-Welterbe|Welterbeliste]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seokguramaussen.JPG|miniatur|Außenansicht der Seokguramgrotte]]&lt;br /&gt;
Die künstliche Grotte besteht aus exakt behauenen Granitblöcken und untergliedert sich in drei Kammern. Die Abfolge der Räume folgt dabei einem durchdachten, metaphysischen Konzept. Durch eine rechteckige Vorkammer und einen schmalen Korridor gelangt man in eine innere runde Hauptkammer mit Kuppel. Der Durchmesser des Rundbaus beträgt zwischen 6,58&amp;amp;nbsp;m und 6,84&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechteckige Vorkammer und der schmale Korridor symbolisieren das Irdische. Sie dienen zum Schutz des inneren Heiligtums und sollen die Gläubigen einstimmen. Hier sind Schutzgeister, Tor- und Welthüter dargestellt. Diese Wesen zählen noch zur vergänglichen, irdischen Welt. Sie unterliegen dem Gesetz der wirkenden Tat ([[Karma]]) und sind an den Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt gefesselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die runde innere Kammer symbolisiert das Himmlische, an ihren Wänden sind [[Arhat]]s und [[Bodhisattva]]s dargestellt. Diese Wesen sind bereits erlöst und nicht mehr an den Kreislauf der Wiedergeburt gefesselt. Den Mittelpunkt des Heiligtums bildet der unter einem künstlichen Himmelsgewölbe auf einem Lotosthron sitzende [[Buddha]]. Die Buddhastatue ist 3,45 m hoch und zeigt [[Siddhartha Gautama]] im [[Lotossitz]], seine linke Hand liegt in seinem Schoß, seine rechte Hand liegt auf dem rechten Knie, die Finger zeigen nach unten. Mit dieser Handhaltung (&amp;#039;&amp;#039;Bhumisparsa [[Mudra]]&amp;#039;&amp;#039;- wörtlich: Berühren der Erde) wird die Erde als Zeugin für bisherige Verdienste angerufen und die Unerschütterlichkeit Buddhas unterstrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besondere an der „Grotte“ ist, dass die Buddha-Statue ursprünglich frei stand und durch einen schützenden Baukörper umgeben werden sollte. Um zu vermeiden, dass die Statue während der Errichtung des Schutzbauwerks durch ein Lehrgerüst gestört würde, wurde die Kuppel mit einem einzigartigen Verfahren gewölbt. Mit der Krümmung der Kuppel drohten die Steine nach innen zu fallen. Deshalb wurden Steine mit einem Kontergewicht in die einzelnen Schichten eingefügt, die die Nachbarsteine vor dem Nachinnenfallen bewahrten. Je höher die Kuppelwölbung gemauert wurde, umso mehr Gegengewicht war nötig. Die Gegengewichtssteine sind am Kopf so behauen, dass sie wie ein Nagelkopf ausgebildet sind und damit die Nachbarsteine in der Schicht zurückhalten können. Oben in der Mitte sichert ein Schlussstein das Gewölbe. Das Gewölbe wurde mit einer dicken Lehmschicht abgedichtet und eingeschüttet, sodass es wie eine in den Berg gebaute Grotte wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Seokguram}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bulguksa.or.kr/ Offizielle Homepage Bulguksa + Seokguram] (koreanisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://stone.buddhism.org/eng/seokguram/main.htm |wayback=20250218150841 |text=Beschreibung der Grotte |format=englisch}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=736 |Name=Seokguram-Grotte und Bulguksa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|LCCN=nr93051082|VIAF=132967789}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiligtum (Buddhismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus in Korea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gyeongsangbuk-do]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drei Reiche von Korea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil der Welterbestätte „Grottentempel Seokguram und Tempel Bulguksa“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalschatz Südkoreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistischer Tempel in Südkorea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Asien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=35/47/42/N |EW=129/20/57/E |type=landmark |region=KR}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dario Mazzucchelli</name></author>
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