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	<title>Senorady - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Senorady&amp;diff=1886908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ am 13. Mai 2020 um 20:57 Uhr</title>
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		<updated>2020-05-13T20:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Senorady znak.jpg|111px|Wappen von Senorady]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Brno-venkov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 967&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 325&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/07/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/14/41/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 591661&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 675 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Ivančice]] – [[Mohelno]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Vladimír Novák&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Senorady 120&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 675 75 Mohelno&lt;br /&gt;
| Website            = www.senorady.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Senorady&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Senohrady&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Senorad&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zehn Kilometer nordwestlich von [[Ivančice]] und gehört zum [[Okres Brno-venkov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Senorady befindet sich im Südosten der [[Jevišovická pahorkatina]] in der Talmulde des Baches Senoradský potok. Nördlich liegt das tief eingeschnittene Tal der [[Oslava (Jihlava)|Oslava]] und ihres Zuflusses [[Chvojnice]]. Im Süden bildet die [[Jihlava (Fluss)|Jihlava]] ebenfalls ein tiefes Tal. Im Nordosten erhebt sich der Vodanský kopec (397&amp;amp;nbsp;m), östlich der U Oběšeneho (369&amp;amp;nbsp;m), im Südosten der Biskoupský kopec (397&amp;amp;nbsp;m), südlich der Na Hlinách (389&amp;amp;nbsp;m) und im Westen Velké díly (370&amp;amp;nbsp;m) und U Skřipiny (369&amp;amp;nbsp;m). Das Dorf liegt auf dem Gebiet des Naturparks Oslava, der südlich von Senorady an den Naturpark Střední Pojihlaví grenzt. Zwischen Senorady und Nová Ves liegt die erloschene Ansiedlung Řevušín.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Senoradský Mlýn, Ketkovský Mlýn und [[Ketkovice]] im Norden, [[Čučice]] im Nordosten, Zaraženský Dvůr und [[Oslavany]] im Osten, [[Nová Ves u Oslavan|Nová Ves]] und [[Biskoupky]] im Südosten, Kozínek und [[Lhánice]] im Süden, [[Mohelno]] im Südwesten sowie [[Kladeruby nad Oslavou]] und [[Kuroslepy]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde auf dem Gebiet der Gemeinde lassen sich bis in die [[Altsteinzeit]] datieren. Zu den jüngeren Fundstücken gehört u. a. eine römische Bronzemünze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich befand sich die Ansiedlung Řevušín. Diese wurde 1230 im Zuge ihrer Verpfändung durch den Abt Ernst des [[Kloster Třebíč|Klosters Trebitsch]] an das [[Zisterzienserinnenabtei Oslavany|Zisterzienserinnenkloster „Vallis S. Mariae“]] in [[Oslavany]] erstmals genannt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts brannten die [[Kumanen]] das Dorf nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Dorfes soll laut Štěpán Ulman 1320 in einer Besitzbestätigung für das Kloster Oslavany erfolgt sein. Jedoch gab der Autor in seinem 1930 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Dějiny Mohelna&amp;#039;&amp;#039; dazu keine Quelle an. Gesichert ist die Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Czynohrad&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1348, als Wyrchoslaus de Petrowicz das Dorf [[Petrovice u Třebíče|Petrowicz]] an Mathie de Nachod verkaufte. Dabei setzten Mathies und seine Frau Polca ihre Einkünfte aus Czynohrad zur Tilgung des Kaufpreises ein. Nachfolgende Besitzer der Feste und des Dorfes Czynohrad waren Ješek von [[Wartenberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Wartenberg]] und [[Dürnholz (Adelsgeschlecht)|Dürnholz]] mit seinen Brüdern Beneš und Jindřich, danach Smil von Senohrady, Ješek von Pirkštejn und Jan Ptáček von Pirkštejn. Dieser verkaufte das freie Gut Senohrady mit der Feste, dem Dorf, dem Hof und einer Mühle 1415 an Hans [[Leipa (Adelsgeschlecht)|von Leipa]] und [[Burg Templštejn (Jihlava)|Tempelstein]]. Nachdem die Leipaer 1447 die Herrschaft [[Moravský Krumlov|Krumlov]] von den Herren von [[Krawarn (Adelsgeschlecht)|Krawarn]] erworben hatten, vereinigten sie ihre Besitztümer in Südmähren zu einer großen Herrschaft. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurden 1621 die Güter des Pertold von Leipa, der ein Anführer der mährischen Stände war, konfisziert. 1624 kaufte [[Gundaker von Liechtenstein]] die Herrschaft. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Senohrady nach Krumlov untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Senohrady ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Třebíč]]. 1869 lebten in den 72 Häusern des Dorfes 427 Menschen. Im Jahre 1900 hatte Senohrady 550 Einwohner. Besitzer der Güter blieben bis 1908 die Liechtensteiner, danach folgten die Grafen [[Kinsky]]. 1921 wurden in dem Ort 575 Einwohner gezählt. Seit 1925 trägt die Gemeinde den Namen &amp;#039;&amp;#039;Senorady&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1949 und 1960 gehörte Senorady zum Okres Velká Bíteš und nach dessen Auflösung mit Beginn des Jahres 1961 zum [[Okres Třebíč]]. Seit dem 1. Januar 2005 ist Senorady Teil des [[Okres Brno-venkov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle am Dorfplatz, errichtet 1807&lt;br /&gt;
* Naturreservat &amp;#039;&amp;#039;Údolí řeky Oslavy a Chvojnice&amp;#039;&amp;#039;, nördlich von Senorady&lt;br /&gt;
* Ruinen der [[Burg Kraví Hora|Burgen Kraví Hora]] und [[Burg Levnov|Levnov]], nördlich über dem Zusammenfluss von Oslava und Chvojnice&lt;br /&gt;
* Burgstall Šance, auf einer Landzunge nordwestlich des Dorfes, hier befand sich die hölzerne Feste Czynohrad. Bei Grabungen wurde eine Münze aus der Zeit des ungarischen Königs [[Andreas II. (Ungarn)|Andreas II.]] gefunden, so dass angenommen wird, dass die Anlage bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts bestand&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Burg Templštejn (Jihlava)|Burg Templštejn]], südlich über der Jihlava&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Josef Matoušek (* 1906), Schriftsteller und Chefredakteur mehrerer stenographischer Periodika&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://muzeum.senorady.cz/ Virtuelles Museum Senorady]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Brno-venkov}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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