<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sennfeld</id>
	<title>Sennfeld - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sennfeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sennfeld&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T09:05:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sennfeld&amp;diff=323874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm: /* Gemeindegliederung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sennfeld&amp;diff=323874&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-22T11:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindegliederung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Sennfeld COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50.040&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.260&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sennfeld in SW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Schweinfurt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 214&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97526&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09721&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09678178&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstr. 11&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.sennfeld.de/ sennfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Oliver Schulze&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = Freie Wähler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sennfeld-001.jpg|mini|300px|Dreieinigkeitskirche am Plan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sennfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Schweinfurter Dialekt|schweinfurterisch]] &amp;#039;&amp;#039;Sennfldd&amp;#039;&amp;#039;; Spitzname &amp;#039;&amp;#039;Batzenfeld&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet von [[Bad Sennfeld]]) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Schweinfurt]] und grenzt an die kreisfreie Stadt [[Schweinfurt]]. Sennfeld war ein &amp;#039;&amp;#039;ehemals kaiserlich unmittelbares und freies [[Reichsdorf]]&amp;#039;&amp;#039;. 2016 wurden die [[Sennfelder und Gochsheimer Friedensfeste]] von der [[Deutsche UNESCO-Kommission|Deutschen UNESCO-Kommission]] in das [[Bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes|Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/unesco-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe.html|titel=Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Immaterielles Kulturerbe|abruf=2018-12-11|archiv-url=https://web.archive.org/web/20181214070514/https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/unesco-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe.html|archiv-datum=2018-12-14|offline=ja|archiv-bot=2019-05-13 13:19:52 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sennfeld ist ein Zentrum [[Fränkische Tracht|Fränkischer Tracht]], weithin bekannt durch seine [[Sonderkultur]]en, insbesondere für Gemüse und ein Schweinfurter Wohnvorort. Hier hat die [[Carl Kühne KG]] ihr zweitgrößtes deutsches Werk. Das Dorf liegt am [[Sennfelder Seenkranz]], mit einem der größten naturbelassenen [[Thermalsee]]n Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt links des [[Main]]s, im [[Schweinfurter Becken]] und reicht nicht ganz bis an das heutige Mainufer heran, sondern wird durch einen schmalen, teilweise nur wenige Meter umfassenden Streifen Schweinfurter Gebietes vom Flussufer getrennt. Der historische Ortskern Sennfelds wurde auf einer Sandbank am [[Sennfelder Seenkranz]] gegründet und liegt nur knapp 2&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich des Schweinfurter [[Altstadt (Schweinfurt)#Markt|Marktplatz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet grenzt im Nordwesten an den Schweinfurter Stadtpark [[Wehranlagen]]. Der Westen der Gemeinde, mit Industrie- und Gewerbegebieten, bildet eine funktionale Einheit mit Schweinfurt, mit äußerlich nicht erkennbaren Grenzen (siehe: [[Hafen-Ost]]). Im Südwesten hat Sennfeld Anteil am [[Schwebheimer Wald]]. Im Osten erreicht die Gemeinde mit {{Höhe|262|DE-NHN}} ihren höchsten Punkt. Hier liegt auch der zu [[Schonungen]] gehörende, nur über Sennfeld erreichbare [[Reichelshof]], der von Sennfeld beansprucht wird. Der [[Sennfelder Bahnhof]] liegt auf Schweinfurter Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gewässer Schweinfurt-Sennfeld.png|Sennfeld liegt unweit östlich der [[Innenstadt (Schweinfurt)|Schweinfurter Innenstadt]], am [[Sennfelder Seenkranz]]&lt;br /&gt;
 Sennfeld - Blick von der Peterstirn - 2017.jpg|[[Schweinfurter Becken]] mit Sennfeld.&amp;lt;br /&amp;gt;Blick von der Oberen [[Mainleite]] über den [[Main]] (am Fuß des Hangs, nicht sichtbar) auf Auwälder am Sennfelder Seenkranz und dahinter Sonderkulturen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Schonungen, [[Gochsheim]] und Schweinfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Außer dem Pfarrdorf Sennfeld gibt es keine weiteren [[Gemeindeteil]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=43774438720 |objekt=Gemeinde Sennfeld |abruf=2021-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt nur die [[Gemarkung]] Sennfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 6,973&amp;amp;nbsp;km² und ist in 3574 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1951,16&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090892 |titel= Gemarkung Sennfeld (090892) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Vct43 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgebliebene Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern]] war zunächst angedacht, Sennfeld nach Schweinfurt einzugemeinden. Dies wurde, ohne Berücksichtigung der [[Wirtschaftsgeographie]], durch heute schwer nachvollziehbares politischen Denken verhindert (siehe: [[Schweinfurt#Keine Eingemeindungen bei Gebietsreform|Schweinfurt, Keine Eingemeindungen bei Gebietsreform]]). Daher besitzt Sennfeld ein kleines Gemeindegebiet, das identisch mit der gleichnamigen [[Gemarkung]] ist. Sennfeld gehört heute, neben Schweinfurt, zu den relativ wenigen Gemeinden in die bei der Gebietsreform kein Ort eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Verteilung der Reichsdörfer.png|mini|hochkant=1.5|Reichsdörfer im Heiligen Römischen Reich im Jahr 1618]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;#039;&amp;quot;font-size:90%;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|+ Reichsdörfer und reichsritterliche Orte&amp;lt;br /&amp;gt;um die Reichsstadt Schweinfurt (im Terr. v. 1620–1802)  &lt;br /&gt;
| [[Datei:Schweinfurt 1792.png|rahmenlos|zentriert|hochkant=1.5]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFFF00|&amp;lt;small&amp;gt;[[Reichsstadt]] Schweinfurt (evang.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFFF88|&amp;lt;small&amp;gt;[[Reichsdorf|Reichsdörfer]] (evang.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#A0522D|&amp;lt;small&amp;gt;[[Reichsritterschaft]]en (evang.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FA9A|&amp;lt;small&amp;gt;[[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Grafen von Schönborn]] (kath.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#EE0000|&amp;lt;small&amp;gt;[[Deutscher Orden]] ([[Brönnhof (Wüstung)|Brönnhof]])&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FF69B4|&amp;lt;small&amp;gt;[[Hochstift Würzburg]] (kath.)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschichtliche Entwicklung der Gemeinde ist eng verknüpft mit den benachbarten Orten [[Schweinfurt]] (ehemalige [[Reichsstadt]]) und [[Gochsheim]] (ehemaliges freies Reichsdorf). Das Dorf trägt wie sein Nachbar Gochsheim das Attribut „ehemals kaiserlich unmittelbares und freies [[Reichsdorf]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1094 war die erste urkundliche Erwähnung: Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] bestätigte dem [[Kloster Theres]] Schenkungen von [[Botho von Kärnten]] und seiner Frau Judith, Markgräfin von Schweinfurt, auch in „Sendelveit“. Im Jahr 1282 wurde das Dorf erstmals urkundlich von einer [[Vogt|Reichsvogtei]] in Schweinfurt erwähnt, zu der die beiden Dörfer Sennfeld und Gochsheim gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albrecht I. (HRR)|König Albrecht]] verpfändete dem [[Hochstift Würzburg]] 1304/05 die Reichsvogtei Schweinfurt mit den beiden Dörfern Sennfeld und Gochsheim. Im Jahr 1309 wechselte diese Pfandschaft an die Grafen von [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Henneberg]]. In einem Henneberger [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] ([[Grundbuch]]) wurde 1317 berichtet, dass in Sennfeld ein „Gericht des Reichs wegen“ besteht. Deshalb konnte Sennfeld ab dieser Zeit als Reichsdorf bezeichnet werden. Die [[Reichsstadt]] Schweinfurt befreite sich im Jahr 1386 mit Sennfeld und Gochsheim mit eigenen Mitteln aus der Pfandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1540 löste sich die [[Kirchengemeinde|Pfarrei]] von ihrer Mutterkirche in Gochsheim. Die [[Reichsdorf|Reichsdörfer]] Sennfeld und Gochsheim fielen im Jahr 1575 unter die Schutz- und Schirmherrschaft des [[Würzburg]]er [[Fürstbischof]]s [[Julius Echter]], der aber entgegen seinen vertraglichen Verpflichtungen die [[Reichsfreiheit|Reichs-]] und [[Religionsfreiheit]] der beiden Dörfer nicht anerkennen wollte. Im Jahr 1635 verlor das Dorf die Reichsfreiheit, da Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] in einem [[Lehenbrief]] dem Würzburger Fürstbischof [[Franz Graf von Hatzfeld]] die beiden Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieges]] 1553 hielten sich Schweizer Gardisten mit ihren Pferden im Dorf auf, worauf die Schweizerstraße einen Hinweis gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MP/P&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/abordnung-der-schweizer-kantonspolizei-in-sennfeld-art-10300250 |titel=Main-Post: Abordnung der Schweizer Kantonspolizei in Sennfeld, 23. August 2019 |abruf=2019-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1648 zerstörten schwedische Soldaten in Sennfeld alle Gebäude bis auf drei Häuser, um eine Verschanzung gegnerischer Truppen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1649 wählten die 29 übriggebliebenen Ortsnachbarn ihren neuen [[Schultheiß]]. Am 14. August 1649 wurde die Reichsfreiheit durch eine [[Restitutionskommission]] in Schweinfurt wieder erlangt. Der aus dieser Zeit stammende [[Plantanz]] wird noch gegenwärtig zur [[Kirchweih]] getanzt und gilt als Symbol der wiedererlangten Reichsfreiheit. 1802 verlor Sennfeld sie jedoch erneut und es wurde in das [[Kurfürstentum Bayern]] eingegliedert. 1810 kam der Ort zum [[Großherzogtum Würzburg]]; 1814 wurde er endgültig dem [[Königreich Bayern]] eingegliedert. Im Jahr 1818 entstand die [[Ruralgemeinde]] Sennfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1850 wurde ein [[Kindergarten]] als einer der ersten in ganz Bayern errichtet. Am 23. November 1903 wurde die [[Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt|Eisenbahnlinie Schweinfurt – Gerolzhofen]] über Sennfeld eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte die Gemeinde Sennfeld aufgrund der Nähe zur [[Industriestadt]] Schweinfurt sehr unter den Bombenangriffen auf Schweinfurt zu leiden. Am 31. März 1944 fielen während eines Fliegerangriffs eine englische [[Luftmine]] sowie eine Vielzahl an [[Sprengbombe|Spreng-]], [[Brandbombe|Brand-]] und [[Phosphorbombe]]n auf den alten Dorfkern. Viele historische Baudenkmäler wie die alte evangelisch-lutherische [[Dreifaltigkeitskirche|Dreieinigkeitskirche]], das Rathaus und die alte Schule wurden zerstört. Zudem wurden bei diesem Angriff 203 Wohnhäuser beschädigt, wovon 37 total zerstört, 42 schwer und 124 leicht beschädigt wurden. Mehrere Dutzend Nutzgebäude wie landwirtschaftlichen Nebenbauten, Scheunen und Gewächshäuser waren ebenfalls betroffen.&lt;br /&gt;
Zusammen mit Angriffen am 17. August 1943 (im Rahmen der [[Operation Double Strike]]) und am 24. Februar 1944 fielen drei Luftminen, 35 Sprengstoff-, 550 Phosphor- und 600 Stabbrandbomben auf die Gemeinde Sennfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf, das zu diesem Zeitpunkt ca. 2800 Einwohner zählte, wurde am 12. April 1945 an amerikanische Truppen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Gebietsreform in Bayern]] war bereits vom Freistaat die Eingemeindung von Sennfeld, [[Niederwerrn]] und [[Dittelbrunn]] nach Schweinfurt beschlossen. Danach wurde auf Weisung des gebürtigen Niederwerrner Staatssekretärs [[Erwin Lauerbach]] der Beschluss komplett rückgängig gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweinfurter Tagblatt: &amp;#039;&amp;#039;Schweinfurt ging bei der Gebietsreform leer aus&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
* 2010: 3916&lt;br /&gt;
* 2018: 4564 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/a1200c_201844.pdf |titel=Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2018 |werk= |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |datum= |abruf=2020-05-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 3984 auf 4564 um 580 Einwohner bzw. um 14,6 %.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Zensus 2011]] waren 43,2 % der Einwohner [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 37,4 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 19,4 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:096780178178,BEK_4_2_6,m,table Sennfeld Religion], [[Zensus 2011]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken.  Im Januar 2024 hatte Sennfeld ca. 4760 Einwohner davon waren 32 % evangelisch, 31 % katholisch und 37 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sennfeld.de/gemeinde-wirtschaft/zahlen-daten-fakten Gemeinde Sennfeld Bevölkerung (Stand August 2020) Statistik 2024], abgerufen am 28. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über Johannesfleck und Hofwiesen nach Mainberg.jpg|mini|250px|Blick über das nördliche Gemeindegebiet auf [[Schloss Mainberg]] und [[Schonungen]]]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinderatswahlen seit 2014 ergaben folgende Stimmenanteile und Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Liste&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ris.komuna.net/sennfeld/Committee.mvc/Details/19423/02.01.2021 |titel=Gemeinderat |abruf=2021-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Bündnis 90/Die Grünen Bayern|Grüne]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit 28. November 2017 Oliver Schulze (Freie Wähler), der sich bei der Bürgermeisterwahl am 26. November 2017 mit 63,7 % der Stimmen gegen zwei Mitbewerber durchsetzte; die Amtszeit läuft außerhalb des Turnus bis 27. November 2023. Sein Vorgänger war Emil Heinemann (CSU/Freie Wähler).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold über gesenktem blauen [[Wellenbalken]] ein rot gezungter, silbern [[Heiligenschein|nimbierter]] schwarzer Adler.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Die Gemeinde führt das Wappen seit 1992. Es wurde vom Grafiker [[Ossi Krapf]] geschaffen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interkommunale Allianz ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sennfeld gehört zur interkommunalen Allianz &amp;#039;&amp;#039;Schweinfurter Mainbogen&amp;#039;&amp;#039; (siehe: [[Grafenrheinfeld#Interkommunale Allianz|Grafenrheinfeld, Interkommunale Allianz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
==== Sennfelder Kirchweih (Friedensfest) ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sennfelder und Gochsheimer Friedensfeste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sennfelder Kirchweih (Friedensfest) ist als immaterielles Kulturerbes eines der traditionsreichsten fränkischen Feste, mit dem charakteristischen [[Plantanz]]. Es ist ein historisches Friedens- und Freudensfest zum Gedenken an die Wiedererlangung der Reichsfreiheit 1649, jeweils um den ersten Sonntag im September. Das Fest findet am &amp;#039;&amp;#039;Plan&amp;#039;&amp;#039; statt. So wird der zentrale Dorfplatz in mehreren Dörfern, insbesondere im Raum Schweinfurt genannt. Traditionell wird auf der zu [[Schweinfurt]] näher liegenden Sennfelder Kirchweih Bier und auf der zeitgleich stattfindenden Gochsheimer Kirchweih Wein ausgeschenkt. Die Nachkirchweih findet eine Woche nach der Kirchweih an selber Stelle statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erntedankfest ====&lt;br /&gt;
Das traditionelle [[Erntedankfest]] am ersten Sonntag im Oktober hat im Gärtnerdorf, mit seinen [[Sonderkultur]]en, besondere Bedeutung. Die Jungbauern richten es am herbstlich geschmückten Plan aus, mit den Spezialitäten &amp;#039;&amp;#039;Zwieflplootz&amp;#039;&amp;#039; mit Speck (Zwiebelkuchen), &amp;#039;&amp;#039;Peterlesplootz&amp;#039;&amp;#039; (Petersilienkuchen) und Federweißen. Der Festumzug durchs Dorf besteht aus mehreren Motivwagen und Fußgruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://themenwelten.mainpost.de/erntedankfest-sennfeld-festzug-tanz-30-september-jungbauern-47045|titel=Main-Post: Erntedankfest in Sennfeld, 28. September 2018|abruf=2019-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sennfelder Seenkranz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sennfelder Seenkranz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den westlichen Bereich des Seenkranzes bildet der Sennfelder See. Sein östlicher Teil, der &amp;#039;&amp;#039;Dorfsee&amp;#039;&amp;#039;, ist ein heute wieder naturbelassener [[Thermalsee]] (siehe auch: [[#Bad Sennfeld|Bad Sennfeld]]). Ein Strandbad liegt hier am Rande des historischen Dorfkerns. Ein weiteres Strandbad am gegenüberliegenden Ufer des &amp;#039;&amp;#039;Dorfsees&amp;#039;&amp;#039; ist derzeit nicht in Betrieb. Nördlich des Sennfelder Sees liegt eine große Freizeitanlage mit Tennisplätzen. Fußwege führen von dort zum nahen Schweinfurter Stadtpark [[Schweinfurt#Wälder, Parks und Schutzgebiete|Wehranlagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Badestrand an der [[Schonunger Bucht]], am [[Main]], führt die einzige Zufahrtsstraße durch Sennfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Sennfelder Seenkranz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Altmain im Nordwesten von Sennfeld 12.jpg|[[Sennfelder Seenkranz#Zwinger|Zwinger]]&lt;br /&gt;
 Altmain im Nordwesten von Sennfeld 11.jpg|Bach zwischen Zwinger und [[Sennfelder Seenkranz#Dorfsee|Dorfsee]]&lt;br /&gt;
 Sennfelder Seenkranz mit Wehranlagen.png|[[Sennfelder Seenkranz#Kaltes Wasser (Schwarzes Loch)|Kaltes Wasser (Schwarzes Loch)]], hinten [[Schloss Mainberg]].&amp;lt;br /&amp;gt;Anfang 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bad Sennfeld ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bad Sennfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Bad Sennfeld 1887 - Kopie.jpg|mini|hochkant=1.6|Bad Sennfeld im Jahre 1887]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kurhaus liegt 500 m östlich des alten Dorfkerns, am Rande der Sennfelder [[Sonderkultur]]en, an der einstigen Weiherleinsmühle. 1809 wurde der Schweinfurter [[Kreisarzt|Stadtphysikus]] Elias Schmidt auf die in Sennfeld bereits bekannte Heilquelle aufmerksam. 1841 ließ Carl Gottfried Träger aus Schweinfurt die Quelle fassen und richtete ein echtes Bad ein. Im Dorfsee, einem Bereich des [[Sennfelder Seenkranz]]es, wurden 14&amp;amp;nbsp;[[Thermalquelle]]n eingefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SMA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.steig-mal-aus.de/Sennfeld|titel=steig-mal-aus.de/sennfeld|abruf=2017-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kurhaus mit seiner [[Schwefel]]quelle und [[Moorbad|Mooranwendungen]] eröffnete 1865.&amp;lt;ref&amp;gt;Eröffnungsanzeige im Schweinfurter Tagblatt vom 8. Mai 1865.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.schweinfurtfuehrer.de/stadtrandgemeinden/sennfeld/ abgerufen am 2. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Vorbild des nahen [[Bad Kissingen]] wurden [[Kurkonzert]]e veranstaltet. 1927 wurde das Kurbad erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurde der Kurbetrieb eingestellt. Seitdem fließt das Heilwasser ungenutzt in den [[Sennfelder See]]. Das alte Kurhaus, mit kleinem Kurpark und alten Baumbestand wird weiterhin gastronomisch genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bad-sennfeld.de/ abgerufen am 3. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizeimuseum ===&lt;br /&gt;
Ein privates Polizeimuseum unterhält Sennfelds Altbürgermeister Emil Heinemann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MP/P&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Pfarrkirche St. Elisabeth - Sennfeld - Bayern - 2012.jpg|mini|Kathol. Pfarrkirche St. Elisabeth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Sennfeld|Liste der Bodendenkmäler in Sennfeld}}&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche St. Elisabeth von 1932 steht unter Denkmalschutz. Eine Hallenkirche mit Chorturm von [[Peter Krammer]]. Die Aussichtskanzel „Maintalblick“ ist ein 2013 am „Gemarkungsdreieck“ Sennfeld/Schonungen/Gochsheim errichteter 6,5&amp;amp;nbsp;m hoher hölzerner [[Aussichtsturm]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://in-und-um-schweinfurt.de/2013/06/04/650-meter-hoher-holzturm-am-gemarkungsdreieck-schonungen-sennfeld-gochsheim-die-aussichtskanzel-maintalblick-ist-eingeweiht/ Die Aussichtskanzel „Maintalblick“ ist eingeweiht] auf &amp;#039;&amp;#039;in-und-um-schweinfurt.de&amp;#039;&amp;#039; vom 4.&amp;amp;nbsp;Juni 2013, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulinarische Spezialitäten ===&lt;br /&gt;
Früher wurden auf den Feldern von Sennfeld und [[Gochsheim]] Gurken angebaut, die vor allem in Franken mit Essig in Gläsern konserviert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Noch vor drei, vier Generationen […].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;14. November&amp;#039;&amp;#039; (zum „Tag der eingelegten Gurke“).&amp;lt;/ref&amp;gt; Traditionell gibt es zum Erntedankfest [[Zwiebelkuchen]] &amp;#039;&amp;#039;(Zwiebelplootz)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Peterlesplootz&amp;#039;&amp;#039;, dazu fränkischen [[Federweißer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.sennfeld.de/texte/seite.php?id=201124|titel=Gemeinde Sennfeld: Brauchtum und Tradition|abruf=2018-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Lebensmittel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sennfeld-002.jpg|mini|Sonderkulturen östlich des Dorfs]]&lt;br /&gt;
Sennfeld ist ein weithin bekannter Anbauort für [[Sonderkultur]]en, insbesondere Gemüse. Deshalb ist der Schweinfurter Vorort Sitz der [[Lebensmittelindustrie]], mit dem zweitgrößten deutschen Werk der [[Carl Kühne KG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informationstechnologie ===&lt;br /&gt;
Der IT-Dienstleister enthus (ehemals MCL, [[Böblingen]]) hat einen Standort in Sennfeld (ehemals VINTIN) mit Fokus auf den Mittelstand im deutschsprachigen Raum für Cloud- und Managed-Service.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/mcl-und-vintin-360-grad-it-kompetenz-fuer-den-mittelstand-art-10594075 |titel=mainpost.de: MCL und Vintin: 360 Grad IT-Kompetenz für den Mittelstand, 22. April 2021 |abruf=2021-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straße ====&lt;br /&gt;
Sennfeld ist auf der [[Bundesautobahn 70|A70]] über zwei Abfahrten erreichbar: der Anschlussstelle Nummer 7 &amp;#039;&amp;#039;Schweinfurt-Zentrum/Sennfeld–West&amp;#039;&amp;#039; und Nummer 8 &amp;#039;&amp;#039;Gochsheim/Sennfeld&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem verlaufen die Staatsstraßen [[Staatsstraße 2271|2271]] und [[Liste der Staatsstraßen in Unterfranken#St 2272|2272]] durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Schweinfurt Sennfeld]] &amp;#039;&amp;#039;(Sennfelder Bahnhof)&amp;#039;&amp;#039; liegt unmittelbar jenseits der westlichen Gemeindegrenze, auf Schweinfurter Stadtgebiet, an der [[Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Streit um Reaktivierung der Steigerwaldbahn ====&lt;br /&gt;
Seit längerer Zeit gibt es Initiativen zur Reaktivierung des [[Personenverkehr]]s auf der stillgelegten Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Unteren Steigerwaldbahn&amp;#039;&amp;#039; oder verkürzt &amp;#039;&amp;#039;Steigerwaldbahn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/ihk-steigerwaldbahn-wuerde-region-staerken-art-10014857 |titel=mainpost.de: IHK: Steigerwaldbahn würde Region stärken, 20. Juli 2018 |abruf=2020-01-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200202121451/https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/IHK-Steigerwaldbahn-wuerde-Region-staerken;art769,10014857 |archiv-datum=2020-02-02 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-08 19:03:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2019 entbrannte schließlich ein heftiger, bis heute andauernder Streit, der zum Politikum wurde. Im August&amp;amp;nbsp;2019 wurde schließlich ein neues Konzept zur Reaktivierung vom [[Verkehrsplanung|Verkehrsplaner]] Robert Wittek-Brix vorgestellt. Einer [[Regionalstraßenbahn]] als Integralbahn, die aus Richtung [[Kitzingen]] ab dem Bahnhof Schweinfurt Sennfeld in einem Ast auf der bestehenden Bahnstrecke zum [[Schweinfurt Hauptbahnhof|Schweinfurter Hauptbahnhof]] fahren und in einem zweiten Ast via [[Innenstadt (Schweinfurt)|Schweinfurter Innenstadt]] an die [[Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen]] angebunden werden würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/mit-der-bahn-durch-die-schweinfurter-innenstadt-art-10285694#anker |titel=mainpost.de: Mit der Bahn durch die Schweinfurter Innenstadt, 2. August 2019 |abruf=2020-01-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200202121528/https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Mit-der-Bahn-durch-die-Schweinfurter-Innenstadt;art769,10285694#anker |archiv-datum=2020-02-02 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-08 19:03:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt#Geforderte Wiederinbetriebnahme|titel1=Steigerwaldbahn, Geforderte Wiederinbetriebnahme}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochwasser und Deiche ===&lt;br /&gt;
Der Ortskern ist hochwasserfrei, da er auf einer Sandbank auf einer Höhe von {{Höhe|215|DE-NN}} liegt, und damit ca.&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;Meter über dem umgebenden Main-Tiefland. Die Neubaugebiete liegen noch etwas höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zusammenhängenden Industrie- und Gewerbegebiete von Schweinfurt und Sennfeld liegen hingegen im Main-Tiefland, auf einer Höhe von ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|210|DE-NN}}. Sie wurden durch Anlage von [[Deich]]en vor Hochwasser geschützt, die bis 2008 saniert und weiter erhöht wurden (siehe: [[Schweinfurt#Hochwasser und Deiche|Schweinfurt, Hochwasser und Deiche]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Max Neubert]] (1863–1948), Unternehmer und Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Richard Riess]] (* 1937), Professor für Praktische Theologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sennfelder Seenkranz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Douglas Dashwood-Howard: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Bad Sennfeld 1841–1917&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Douglas Dashwood-Howard: &amp;#039;&amp;#039; Das Bootsunglück auf dem Sennfelder See am 31. Januar 1861&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Die fränkischen Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim zwischen alter und neuer Lehre – Religions- und Konfessionspolitik im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation&amp;#039;&amp;#039;. Schweinfurt 2016, ISBN 978-3-00-052966-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Beytrag zur Geschichte und statistischen Topographie der beyden Reichsdörfer Gochsheim und Sennfeld in einem kurzen Entwurf}}&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9678178}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon|objekt=Sennfeld|val=ODB_S00004316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schweinfurt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4362559-9|VIAF=244713704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schweinfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1094]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sennfeld| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Schweinfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
	</entry>
</feed>