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	<title>Sennewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:02:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sennewitz&amp;diff=394079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T10:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Petersberg (Saalekreis)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Petersberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Sennewitz.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/32/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/57/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 84 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.3&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1502&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/152201 |titel=Gemarkung Sennewitz, Gemeinde Petersberg |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2006-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Götschetal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 06193&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 034606&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Sennewitz in Petersberg (Saalekreis).svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sennewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] der Gemeinde Petersberg im [[Saalekreis]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Die ehemals selbständige Gemeinde war seit dem 1. Juli 2006 ein Ortsteil der Gemeinde [[Götschetal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. Januar 2010 gehört Sennewitz zur Einheitsgemeinde [[Petersberg (Saalekreis)|Petersberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Juni 2005 lebten in Sennewitz 1718 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2007 Sennewitz 07.jpg|miniatur|[[St. Nicolai (Sennewitz)|Kirche St. Nicolai]]]]&lt;br /&gt;
Sennewitz liegt nördlich von [[Halle (Saale)]] am Fuße des [[Petersberg (bei Halle)|Petersberges]]. Benachbarte Orte sind (im Uhrzeigersinn) [[Teicha (Petersberg)|Teicha]], [[Gutenberg (Petersberg)|Gutenberg]], Halle und [[Morl]].&lt;br /&gt;
Im Ort mündet der Gutenberger Bach in die nach Süden verlaufende [[Götsche]], die in Halle in die [[Saale]] fließt. In Sennewitz verlaufen außerdem der Schachtgraben sowie der Faule Graben, die das umliegende Gemeindeland entwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Folgende Ortsteile gehören zur Ortschaft:&lt;br /&gt;
* [[Döckritz]]&lt;br /&gt;
* Dreckente&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hv-sennewitz.de/dreckente.php Geschichte der Siedlung Dreckente]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Grube Ferdinande]]&lt;br /&gt;
* Sennewitz&lt;br /&gt;
* Siedlung Bennemann&lt;br /&gt;
* Siedlung Lehmbergfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
1182 wurde der heutige Ortsteil Döckritz, zwischen 1212 und 1221 auch Sennewitz erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname verweist auf eine slawische Siedlungsgeschichte, der allerdings, wie Gräberfunde bezeugen, eine germanische Besiedlung voranging.&amp;lt;ref&amp;gt;Kabitzsch, Curt: Nachrichtenblatt für deutsche Vorzeit. Bd. 15. Leipzig, 1939. S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass Sennewitz auf eine hier siedelnde Sippe eines Seno zurückgeht. Diese These konnte bislang jedoch nicht belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Both, Siegfried: Die Geschichte von Sennewitz. Halle, 2007. S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde auf einem von Überschwemmungen betroffenen [[Alluvialboden]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Görcke, Max: Beiträge zur Siedlungskunde des Mansfelder See- und Saal-Kreises. Halle, 1889. S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gebiet der heutigen Ortschaft befanden sich die zu Wüstungen verkommenen, ebenfalls slawisch geprägten Siedlungen Penkow und Klotz, an die verballhornte Straßennamen im Dorf (Am Bennecken, Am Kloßberg) erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|hochmittelalterlichen Ostsiedlung]] ließen sich flämische Siedler in Sennewitz nieder. Die damit einhergehende Christianisierung der örtlichen Bevölkerung fand ihren Ausdruck im Bau der [[St. Nicolai (Sennewitz)|Kirche St. Nicolai]], die im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Das Dorf gehörte zum [[Amt Giebichenstein]] im [[Saalkreis]] des [[Erzstift Magdeburg|Erzstifts Magdeburg]] und war somit dem Erzbischof von Magdeburg unterstellt. Erzbischof [[Albrecht I. von Käfernburg|Albrecht I.]] vermachte dem hallischen [[Kloster Neuwerk (Halle)|Kloster Neuwerk]] um 1220 fünf Hufen Land in Sennewitz und begründete damit einen klösterlichen Wirtschaftshof.&amp;lt;ref&amp;gt;Hempel, Polycarp Gottlieb: Inventarium Diplomaticum Historiae Saxoniae Inferioris et omnium Ditionum Brunosvico-Luneburgicarum. Göttingen, Hannover, Leipzig, 1798, Sp. 157&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser unterhielt im Ort eine Armen- und Krankenpflege, woran der Straßenzug „Am Spittel“ (abgeleitet von „Spital“) noch heute erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In Sennewitz hielten verschiedene Adelshäuser Güter, so etwa die Familien [[Köhler (sächsisches Adelsgeschlecht)|von Köhler]], [[Trotha (Adelsgeschlecht)|von Trotha]], [[Kotze (Adelsgeschlecht)|von Kotze]] und ab 1519 [[Dieskau (Adelsgeschlecht)|von Dieskau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mülverstedt, George Adalbert von: Urkunden-Regesten zur Geschichte und Genealogie der Herren von Kotze. Magdeburg, 1866. S. 545&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Reformation]] wurde das Erzbistum Magdeburg säkularisiert. Im darauffolgenden [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verarmte Sennewitz aufgrund von marodierenden Söldnertruppen, Seuchen und Hungersnöten. Ausdruck der Krise ist die Legende von der „Missgeburt von Sennewitz“.&amp;lt;ref&amp;gt;Schultze-Gallera, Sigmar von: Die Sagen der Stadt Halle und des Saalkreises. Halle, 1922. S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 wurde das [[Herzogtum Magdeburg]] und damit auch Sennewitz dem [[Kurfürstentum Brandenburg]] zugesprochen, aus dem sich das [[Königreich Preußen]] entwickelte. Um die kriegsgebeutelte Wirtschaft zu beleben, wurden in Sennewitz Kolonisten angesiedelt. Diese ließen sich auch bei dem 1780 eingerichteten, vor dem Dorf befindlichen Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ nieder. Aus dieser Ansiedlung entstand der Ortsteil Dreckente. Ein weiteres Wirtshaus, „Der tolle Hund“, bestand in Döckritz.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ besteht bis heute, der „Tolle Hund“ lässt sich bis 1868 nachweisen. Weitere Wirtshäuser waren das „Gasthaus Sennewitz“, im Ortskern gelegen und ab 1865 nachweisbar, sowie das an der Magdeburger Chaussee gelegene Gasthaus „Zum Schwan“. Vgl. Rudolph, Heinrich: Vollständigstes geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Deutschland. Zürich, 1868. S. 289&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Preußens im [[Vierter Koalitionskrieg|Vierten Koalitionskrieg]] gegen Frankreich wurde der Saalkreis und mit ihm Sennewitz im [[Frieden von Tilsit]] 1807 dem neugegründeten [[Königreich Westphalen]] angegliedert. Hier gehörte das Dorf im [[Kanton Neumarkt]] zum [[Distrikt Halle]] im [[Departement der Saale]]. Mit der Niederlage [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] gegen die antifranzösische Koalition um Preußen wurde Europa auf dem [[Wiener Kongress]] 1815 neugeordnet, wobei Sennewitz im wiedergegründeten Saalkreis erneut an Preußen fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. August 1830 wurde nahe dem Wirtshaus „Zum Schwan“ in Sennewitz der hallesche Zwirnhändler Adam Hüfner ermordet. Das Verbrechen erregte regionale Aufmerksamkeit, da der Täter nicht ermittelt werden konnte. Außerdem hinterließ das Mordopfer fünf minderjährige Kinder in Armut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hallisches patriotisches Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 14. August 1830, [https://opendata2.uni-halle.de/explore?bitstream_id=8280031e-6d75-4e7a-a439-34aaed338298&amp;amp;handle=1516514412012/161247&amp;amp;provider=iiif-image S. 748f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Sennewitz im Zeichen der [[Industrialisierung]]. So wurde ab 1845 westlich des alten Dorfes [[Braunkohle]] gefördert. Hier bildete sich die [[Grube Ferdinande|Siedlung Grube Ferdinande]]. Zum Hauptabnehmer der Kohle wurde die Papierfabrik in Halle-Kröllwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1859 bis 1928 war Sennewitz Standort der „Chemischen Fabrik Sennewitz“ der sogenannten „Wasserglasfabrik“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gutalaune.de/2021/03/04/alaun-und-wasserglas-industriegeschichte-franzigmark/ Alaun und Wasserglas – Zur Industriegeschichte der Franzigmark] auf Gutalaune.de. Abgerufen am 4. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; gelegen an der Brachwitzer Straße unweit der Stadtgrenze zu Halle. Aus diesem Fabrikgelände entwickelte sich die nach ihrem Fabrikgründer Wilhelm Benemann (1833–1910) benannte „Siedlung Bennemann“, Brachwitzer Straße 63, heute Ortsteil von Sennewitz. Das in Sennewitz gewonnene [[Kaolin]] wurde bis in das 20. Jahrhundert über Magdeburg nach [[Berlin]] geliefert,&amp;lt;ref&amp;gt;Jahres-Bericht über die Leistungen der chemischen Technologie. Bd. 23. Leipzig, 1878. S. 515&amp;lt;/ref&amp;gt; wo es von der [[Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin|Königlichen Porzellan-Manufaktur]] und der Königlichen Gesundheitsgeschirr-Manufaktur verwendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Siebeneicker, Arnulf: Offizianten und Ouvriers. Sozialgeschichte der Königlichen Porzellan-Manufaktur und der Königlichen Gesundheitsgeschirr-Manufaktur in Berlin 1763–1880. Berlin, 2002. S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 wurde südlich des alten Dorfs die „Trotha-Sennewitzer Actien Ziegelei-Gesellschaft“ gegründet, an die heute der Straßenzug „Am Tonloch“ erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollzog sich in Sennewitz eine Deindustrialisierung, da die ansässigen Unternehmen in Qualität und Quantität nicht mit größeren Förder- und Produktionsstätten im [[Mitteldeutsches Chemiedreieck|mitteldeutschen Chemiedreieck]] mithalten konnten. So stellte die Chemische Fabrik Sennewitz 1928 ihre Produktion ein. 1932 wurde die Grube Ferdinande geschlossen. Die Ziegelei wurde aus Platzgründen ab 1925 vor allem im benachbarten Halle-Trotha ausgebaut. Die Anlagen in Sennewitz brannten 1958 aus und wurden nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] prägten die [[Bodenreform]] und die [[Kollektivierung]] der großen Gutshöfe die Sozial- und Wirtschaftsstruktur in Sennewitz. Ab 1968 errichtete Plattenbauten veränderten den Dorfcharakter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Wende entstanden im und um das Dorf herum neue Wohngebiete wie die Siedlung Lehmbergfeld, die mit dem alten Dorf über einen 2006 neu angelegten Park verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Both: Sennewitz damals und heute, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Letzter ehrenamtlicher Bürgermeister war Hans-Joachim Niehle (27. Juni 2004 – 30. Juni 2006). Bis 2011 arbeitete er als Ortsbürgermeister des Ortsteils Sennewitz. Seither ist Sven Heger Ortsbürgermeister von Sennewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Sennewitz.png|70px|links|Sennewitzer Wappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold über Grün schräglinks geteilt; oben schwarz gefugt, unten ein schräglinker silberner Wellenbalken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben von Sennewitz – abgeleitet vom Wappen – sind Gold (Gelb) - Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziegelwand steht für eine ehemalige Ziegelei am Lehmberg zwischen Teicha und Sennewitz, der silberne Wellenbalken für die über eine Wiese nahe dem Lehmberg verlaufende Götsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sennewitz ist Stammsitz der aus dem Natursteinkombinat Halle hervorgegangenen &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Baustoffe GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die Kieswerke, Hartsteinwerke und Sandgruben in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Im Osten von Sennewitz verläuft die Landstraße 145 von Halle (Saale) nach [[Köthen]]. Entlang des westlich gelegenen Ortsteils Grube Ferdinande führt die Landstraße 50 von Halle nach [[Aschersleben]]. Über den regionalen Busverkehr ist Sennewitz mit den benachbarten Orten der Gemeinde sowie mit [[Löbejün]], Halle und [[Wettin]] verbunden.&lt;br /&gt;
Etwa drei Kilometer nördlich des Dorfs befindet sich die [[Bundesautobahn 14|Autobahn A 14]], die von [[Leipzig]] nach [[Magdeburg]] führt. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind in [[Wallwitz (Petersberg)|Wallwitz]] und Halle-Trotha, beide bedienen die Strecke Halle–Bernburg. Östlich von Sennewitz befindet sich der [[Flugplatz Halle-Oppin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[St. Nicolai (Sennewitz)|Kirche St. Nicolai]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kirche wurde im 12. Jh. als einfacher Hallenbau aus Porphyr errichtet und später um einen Turm ergänzt. Um 1765 wurde das Gotteshaus nach Osten erweitert, 1867 wurde der Turm erhöht. In der Kirche befindet sich ein steinernes Taufbecken, das aus dem 12. Jh. stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Both, Siegfried: Sennewitz damals und heute. Vergangene und gegenwärtige Ansichten eines Dorfes. Dresden, 2017. S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Teufelsstein (Sennewitz)|Teufelsstein Sennewitz]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Menhir befindet sich östlich der Kirchmauer. Wie um andere, natürliche oder künstliche Vertiefungen aufweisende Steinblöcke in Mittel- und Norddeutschland ragt sich um diesen Teufelsstein die Sage, dass der Teufel ihn vom nahen [[Petersberg (bei Halle)|Petersberg]] auf die Kirche geworfen, diese aber verfehlt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Rockstuhl, Harald: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Sachsen und Thüringen. Bad Langensalza, 2014. S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seno-Denkmal:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Auf dem Dorfplatz wurde dem vermeintlichen Dorfgründer und -namensgeber ein Denkmal errichtet, das einen idealisierten Slawenkrieger zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Sennewitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hv-sennewitz.de/ Website über das Dorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Petersberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Petersberg, Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1182]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2006]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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