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	<title>Sender Weiskirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:02:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sender_Weiskirchen&amp;diff=641582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS: /* Betrieb */ Link</title>
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		<updated>2025-08-23T06:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Betrieb: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sendeanlage&lt;br /&gt;
| NAME       = Sender Weiskirchen&lt;br /&gt;
| OFZ_NAME   = &lt;br /&gt;
| FUNK_NAME  = &lt;br /&gt;
| BILD       = Mittelwellensender HR Weiskirchen 01.JPG&lt;br /&gt;
| BILD_BES   = Ehemaliger Mittelwellensender 2005&lt;br /&gt;
| ORT        = [[Weiskirchen (Rodgau)|Weiskirchen]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Rodgau]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
| LAGEPUNKT  = 120/DE-NHN&lt;br /&gt;
| VERW       = Rundfunk&lt;br /&gt;
| ABRISS     = 11. April 2012&lt;br /&gt;
| BAU_DEKADE = 196&lt;br /&gt;
| ABR_DEKADE = 201&lt;br /&gt;
| NS         = 50.056&lt;br /&gt;
| EW         = 8.864&lt;br /&gt;
| S_ANZAHL_T = 2&lt;br /&gt;
| S_HOCH_GES = 126,5&lt;br /&gt;
| S_BAU_ZEIT = 1967&lt;br /&gt;
| S_BET_ZEIT = 1967–2010&lt;br /&gt;
| S_WELLE    = MW&lt;br /&gt;
| S_RUNDFUNK = MW&lt;br /&gt;
| S_TYP      = &lt;br /&gt;
| CAT_TYP    = Anlage&lt;br /&gt;
| CAT_NAME   = Weiskirchen Sender&lt;br /&gt;
| CAT_STADT  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sender Weiskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]] stand im nordwestlichen Gemarkungsgebiet der [[Hessen|hessischen]] Stadt [[Rodgau]] nahe der [[Bundesautobahn 3|Autobahn&amp;amp;nbsp;3]]. Aus Kostengründen hat der Hessische Rundfunk Ausstrahlungen auf Mittelwelle ab 1. Januar 2010 grundsätzlich eingestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hr-online.de/website/derhr/home/presse_meldung_einzel.jsp?rubrik=4920&amp;amp;key=presse_lang_36885900 Pressemitteilung des hr vom 28. April 2009, abgerufen am 5. Oktober 2009, Verweildauer der Seite abgelaufen.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, somit auch den Betrieb des Senders Weiskirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.op-online.de/nachrichten/rodgau/sender-funkstille-584794.html Offenbach-Post, 9. Januar 2010: &amp;#039;&amp;#039;Sender hat Funkstille&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 19. Februar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 2012 um 12:30 Uhr wurden durch Sprengung von Abspannseil-Ankern beide Sendemasten niedergelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/rodgau/heute-sprengung-sendemasten-2272449.html op-online.de: Heute Sprengung der Sendemasten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenz und Abstrahlung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sender Weiskirchen Abspanndraht.JPG|miniatur|links|Abspanndrähte des westlichen Sendemastes mit den Erdungsspulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rodgauer Stadtteil Weiskirchen war von 1967 bis 2012 Standort eines [[Mittelwelle]]nsenders des Hessischen Rundfunks für die Frequenz 594&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|kHz]]. Bis zur Umstellung auf durch &amp;#039;&amp;#039;neun&amp;#039;&amp;#039; teilbare Frequenzen im Rahmen des [[Genfer Wellenplan (1975)|Genfer Wellenplans]] 1978 lag die Sendefrequenz bei 593&amp;amp;nbsp;kHz. Bis 1994 betrug die Sendeleistung 400&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|kW]]. Ab 1994 wurde mit nur noch 300&amp;amp;nbsp;kW gesendet. Der Sender Weiskirchen besaß eine Richtantenne, die aus zwei gegen Erde isolierten 126,5&amp;amp;nbsp;m hohen [[Selbststrahlender Sendemast|selbststrahlenden Sendemasten]] in Stahlskelett-Bauweise bestand. Im Unterschied zu anderen Mittelwellensendemasten waren die verwendeten Pardunen nicht mit Isolatoren unterteilt, sondern über Spulen, die sich unmittelbar neben dem Ankerblock befanden, geerdet. Man vermied auf diese Weise die Durchführung von Wartungsarbeiten an Überspannungsableitern an schwer zugänglichen Zwischenisolatoren. Der Sender Weiskirchen arbeitete mit dem Sender auf dem [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] im [[Gleichwellennetz|Gleichwellenbetrieb]]. Auch hier endete der Mittelwellenbetrieb am 1. Januar 2010. Das [[Richtdiagramm]] des Senders Weiskirchen besaß ein Maximum in nordwestlicher und zwei Minima jeweils in nordöstlicher und südöstlicher Richtung. Durch Regelung der Einspeiseleistung je Sendemast konnte das Richtdiagramm verändert werden, im Zusammenwirken mit dem Sender Hoher Meißner lag das Maximum sogar gen Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Die Einspeisung des Programms erfolgte per Kabel, alternativ über eine [[Funkstrecke]] vom Großen Feldberg. Der erste Sender, von 1967, war ein Röhrensender mit wassergekühlten [[Elektronenröhre|Röhrenendstufen]]. Der ganze Sender war doppelt ausgeführt, um bei einem Röhrenwechsel nur einen kurzen Sendeausfall zu erzeugen, der vom Rundfunksprecher mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;Es folgt eine kurze Umschaltpause&amp;#039;&amp;#039; angekündigt wurde. Später wurde die Station mit einem Halbleitersender, der nur noch eine wassergekühlte Endröhre hatte, modernisiert. Dieser moderne Sender hatte dann keinen Reservesender mehr und arbeitete mit dem energiesparenden Verfahren [[Dynamische Amplitudenmodulation]] (DAM). Die Energieversorgung erfolgte im Normalfall durch das örtliche Stromnetz, bei Netzausfall durch einen innerhalb von 10 bis 20 Sekunden startenden [[Stromerzeugungsaggregat|Dieselgenerator]]. Zum Anlassen des Generators (Schiffsdiesel) wurde Pressluft aus Flaschen verwendet. Der Start erfolgte bei Stromausfall automatisch. Im Notbetrieb war die Sendeleistung auf etwa 100&amp;amp;nbsp;kW reduziert. Seit Umstellung auf computergestützte Fehlererkennung wurde der Sender zusätzlich vom Großen Feldberg aus automatisch überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dienstgebäude Sender Weiskirchen.JPG|miniatur|links|Ehemaliges Wohn- und Dienstgebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar neben der entfernten Sendeanlage befindet sich das ehemalige Dienst- und Wohngebäude des Senderwarts, dessen Dach und Außenwände durch geerdete [[Kupfer]]ummantelung vor elektromagnetischer [[Strahlung]] geschützt sind. Die Gebäude wurden im Winter durch die Abwärme der Röhrenkühlung geheizt. Das Wohngebäude wurde vom Senderwart bis zur Stilllegung des Senders bewohnt. Auch das eigentliche Sendergebäude ist mit geerdeten Kupferplatten ummantelt, damit trotz der unmittelbaren Nähe zum Antennenmast alle Messsysteme störungsfrei arbeiten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmversorgung ==&lt;br /&gt;
Zunächst versorgte die Senderkombination Weiskirchen und Hoher Meißner ohne Frequenzumschaltung mobile Empfänger (Autoradios) mit dem UKW-HR1-Programm, das mit einer Funkstrecke, später durch Telefonkabel, übermittelt und auf die Mittelwellenfrequenz umgesetzt wurde. Bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der Deutschen Demokratischen Republik|Wende]] 1989 wurde dieses Programm aufgrund der großen Reichweite in den Nachtstunden durch Veränderung der Richtdiagramme beider Sender vorwiegend gen Osten abgestrahlt. Bis zur Stilllegung wurden das Hörfunkprogramm &amp;#039;&amp;#039;hr-info&amp;#039;&amp;#039;, von 19–22 Uhr die Sendung für Ausländer, sowie Übertragungen von Landtags- und Bundestagsdebatten oder Großveranstaltungen gesendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sender Weiskirchen Sprengung.jpg|miniatur|Sprengung der Sendemasten am 11. April 2012]]&lt;br /&gt;
Am Mittwoch, den 11. April 2012, wurden um 12:30 Uhr drei Spannseile der Antennen durch Sprengungen gekappt. Dadurch fielen die beiden Masten, welche das Landschaftsbild Jahrzehnte lang prägten, kontrolliert ihrem endgültigen Ende entgegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.op-online.de/nachrichten/rodgau/heute-sprengung-sendemasten-2272449.html Offenbach-Post, 11. April 2012: &amp;#039;&amp;#039;Heute Sprengung der Sendemasten&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 11. April 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mittelwellensender HR Weiskirchen 02.JPG|Westlicher Sendemast&lt;br /&gt;
Datei:Mittelwellensender HR Weiskirchen 03.JPG|Sendergebäude&lt;br /&gt;
Datei:Mittelwellensender HR Weiskirchen 04.JPG|Abspannung&lt;br /&gt;
Datei:Mittelwellensender HR Weiskirchen 06.JPG|Östlicher Sendemast&lt;br /&gt;
Datei:Mittelwellensender HR Weiskirchen 07.JPG|Antennen auf dem Dienstgebäude&lt;br /&gt;
Datei:Warnschild Abspanndraht.JPG|Warnschild an den umzäunten Abspanndrähten&lt;br /&gt;
Datei:Mittelwellensender HR Weiskirchen 05.JPG|Briefkasten mit Hinweisschild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sendeanlagen in Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rodgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendeanlage des Hessischen Rundfunks|Weiskirchen Sender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS</name></author>
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