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	<title>Sender Köln-Raderthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:22:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sender_K%C3%B6ln-Raderthal&amp;diff=2730416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Superbass: commonsat</title>
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		<updated>2024-01-11T07:57:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;commonsat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sender Köln-Raderthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Rundfunksender]] der [[Westdeutscher Rundfunk Köln#Westdeutsche Rundfunk AG (WERAG) ab 1927|Westdeutschen Rundfunk AG]] („WERAG“, Vorgängergesellschaft des [[WDR]]) für [[Mittelwellenrundfunk]] in [[Köln-Raderthal]]. Er wurde 1927 im damaligen [[Fritz-Encke-Volkspark|Volkspark]] errichtet und bis 1932 betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RheinischerVerein&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rheinischer-verein.de/projekte/fritz-encke-volkspark+3.htm |titel=Der Fritz-Encke-Volkspark in Köln-Raderthal – Der historische Volkspark und seine verschiedenen Nutzungsbereiche |hrsg=Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100204033932/http://www.rheinischer-verein.de/projekte/fritz-encke-volkspark+3.htm |archiv-datum=2010-02-04 |abruf=2018-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosenzweig&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Rosenzweig |Titel=Zwischen Judenbüchel und Sauacker |TitelErg=Im Süden Kölns an Bonner und Brühler Straße |Verlag=Heimatverein Raderthal |Datum=1980 |Seiten=200-203}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Senders ==&lt;br /&gt;
=== Ausgangssituation ===&lt;br /&gt;
Zwischen Oktober 1923 und September 1924 war das deutsche Reichsgebiet fast vollständig mit einem Netz an Rundfunksendern überzogen; dagegen war während der alliierten [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Rheinland-]] und [[Ruhrbesetzung]] dort der Bau deutschsprachiger Sender verboten. Zur Versorgung des Ruhrgebiets ging am 10. Oktober 1924 der erste Sender im nicht besetzten [[Münster]] auf Sendung sowie nach Ende der Ruhrbesetzung im Sommer 1925 noch zwei Nebensender in [[Sender Dortmund-Dorstfeld|Dortmund]] und in [[Elberfeld]], heute ein Ortsteil von [[Wuppertal]]. Betreiber war die [[Westdeutsche Funkstunde AG]] (WEFAG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der Abzug der britischen Besatzer aus dem Raum um Köln im Januar 1926 ermöglichte auch für das Rheinland den Bau lokaler Sender. Zum 1. Januar 1927 verlegte die WEFAG ihren Sitzes von Münster nach Köln bei gleichzeitiger Umbenennung in [[Westdeutscher Rundfunk Köln#Westdeutsche Rundfunk AG (WERAG) ab 1927|Westdeutsche Rundfunk AG]] (WERAG). Schon am 15. Januar 1927 ging ihr neuer Sender in [[Sender Langenberg|Langenberg]] (heute ein Stadtteil von [[Velbert]]) auf Sendung. Er erwies sich aber als zu schwach, um auch Köln zu versorgen, so dass ein weiterer Sender nötig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senderbau 1927 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Raderthal Hitzelerstraße 125-094845.jpg|mini|Ehemaliges WERAG-Sendehaus in der Hitzelerstraße: Haupteingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Raderthal Hitzelerstraße 125-0283.jpg|mini|Halle und nördliche Wohnung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Raderthal Hitzelerstraße 125-0279.jpg|mini|Ostseite mit den Wohnungen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Raderthal Hitzelerstraße 125-0276.jpg|mini|Südseite des Sendehauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Raderthal Hitzelerstraße 125-0265.jpg|mini|Präsentation als Denkmal des Monats im Dezember 2018]]&lt;br /&gt;
Dem damaligen Kölner Oberbürgermeister [[Konrad Adenauer]] gelang es, den Sender unter 94 Bewerberstädten nach Köln zu holen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosenzweig&amp;quot; /&amp;gt; Auf einem günstig erworbenen Gelände an der Hitzelerstraße am westlichen Ende des [[Fritz-Encke-Volkspark|Raderthaler Volksparks]] begann die WERAG bereits im Mai 1927 nach Plänen des Kölner Architekten [[Theodor Willkens]] mit den Bauarbeiten für ein einstöckiges Sendehaus mit großer Maschinenhalle und zwei seitlichen Beamtenwohnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RVDL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit davon errichtete die Berliner Firma Hein, Lehmann und Co. im Abstand von 140&amp;amp;nbsp;m zwei 80&amp;amp;nbsp;m hohe Tragmasten aus besonders präpariertem Kiefernholz. Zwischen den Mastspitzen wurde die mehrdrähtige, 6&amp;amp;nbsp;m breite und 40&amp;amp;nbsp;m lange [[T-Antenne]] ausgespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Probesendung am 1.&amp;amp;nbsp;September ging der Kölner Sender am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1927 auf „Welle 283“ (1.060&amp;amp;nbsp;kHz) mit einer Leistung von 4&amp;amp;nbsp;kW offiziell in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosenzweig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abbau der technischen Sendeanlage 1932 ===&lt;br /&gt;
Einige Jahre erfüllte der Kölner Sender seinen Zweck. Inzwischen wurde die Leistung des Senders Langenberg bis auf 60 kW erhöht und damit auch dessen Reichweite. Der technische Fortschritt machte so den Kölner Sender überflüssig, und der Sendebetrieb wurde dort am 14. März 1932 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1932 begann man in Köln-Raderthal mit dem Abbau der technischen Sendeanlage einschließlich der Sendemasten. Sie wurde überholt und verbessert, um dann beim [[Sender Hannover-Hainholz]] auf anderer Wellenlänge und mit höherer Leistung wieder in Betrieb zu gehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosenzweig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Nutzung des Sendehauses ===&lt;br /&gt;
Das einstöckige Sendehaus mit den angebauten Wohnungen blieb erhalten und wurde im Laufe der Jahrzehnte unterschiedlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1950 beim Bau der angrenzenden [[Siedlung Volkspark]] für Angehörige der [[Britische Rheinarmee|Britischen Rheinarmee]] wurde es requiriert, in die Siedlung einbezogen und für Veranstaltungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abzug der Armeeangehörigen wurde das Sendehaus von der Stadt Köln genutzt, zuletzt als Behelfsunterkunft. Seit 2018 steht es leer und ist sanierungsbedürftig. Im Jahr 1997 wurde es unter [[Liste der Baudenkmäler im Kölner Stadtteil Raderthal|Denkmalschutz]] gestellt, wie schon zuvor die Siedlung Volkspark. Im Dezember 2018 wurde es der Öffentlichkeit vom [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz|Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]] (RVDL) als „Denkmal des Monats“ präsentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RVDL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rheinischer-verein.de/media/aktuelles/DdM_Dez._2018_Einladung_Hitzelerstr._Sendergebaeude.pdf |titel=Einladung zur Präsentation „Denkmal des Monats Dezember 2018“: Ehem. Sender Köln-Raderthal der WERAG |hrsg=Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Köln |format=PDF; 294 KB |kommentar=mit historischer Luftaufnahme |abruf=2018-12-13|archiv-url=https://web.archive.org/web/20211025103325/https://rheinischer-verein.de/media/aktuelles/DdM_Dez._2018_Einladung_Hitzelerstr._Sendergebaeude.pdf|archiv-datum=2021-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KR20181227&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Altes Sendehaus wird zum Denkmal des Monats |Sammelwerk=[[Kölnische Rundschau]] |Datum=2018-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“, bestehend aus dem Förderverein [[RadioMuseum Köln]], der Anwohnerinitiative „[[Siedlung Volkspark|Englische Siedlung]]“ und verschiedenen Personen des öffentlichen Lebens, setzt sich für eine Nutzung des ehemaligen Funkhauses durch das RadioMuseum Köln ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RadiomuseumInsFunkhaus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://radiomuseuminsfunkhaus.de/ |titel=Das Netzwerk |hrsg=Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“ |abruf=2018-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Funkgeschichte242&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim v. Geisau |Titel=Kölner Initiative „Radiomuseum ins Funkhaus“ |Sammelwerk=Funkgeschichte |Nummer=242 |Datum=2018-12 |Hrsg=[[Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens|GFGF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KStA20190317&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/koeln/bald-radiomuseum--ungewisse-zukunft-fuer-ehemaliges-koelner-sendehaus-32209538 |autor=Tobias Christ |titel=Bald Radiomuseum? Ungewisse Zukunft für ehemaliges Kölner Sendehaus |hrsg=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |abruf=2019-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Anleitung von Prof. Norbert Schöndeling und Prof. Eva-Maria Pape von der [[Technische Hochschule Köln|TH Köln]] wurden dazu von Studierenden der Architektur unterschiedliche Konzeptentwürfe entwickelt und präsentiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;KR20200327&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sandra Milden |Titel=Medienpädagogik im alten Funkhaus – Studenten zeigen Entwürfe für mögliche Nutzung des Baus als Radiomuseum |Sammelwerk=[[Kölnische Rundschau]] |Datum=2020-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KStA20200401&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Neubauer |Titel=Neue Konzepte für das alte Funkhaus |Sammelwerk=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |Datum=2020-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Buchform&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schöndeling2020&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Norbert Schöndeling |Titel=Das ehemalige Sendegebäude in Köln-Raderthal – Erhaltung und Nutzung |Reihe=Kölner Beiträge zur Baugeschichte und Denkmalpflege |BandReihe=1 |ISSN=2700-953X |Datum=2020-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und online&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schöndeling2020online&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cos.bibl.th-koeln.de/frontdoor/index/index/searchtype/series/id/15/docId/894/start/0/rows/10 |titel=Das ehemalige Sendegebäude in Köln-Raderthal. Erhaltung und Nutzung. |hrsg=[[Technische Hochschule Köln|TH Köln]] |datum=2020-06-16 |abruf=2020-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kölner [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Ratsfraktion und die [[Freie Wähler Köln|Freien Wähler]] Köln stellten im September 2020 im [[Köln#Rat_der_Stadt_Köln|Rat der Stadt Köln]] einen Beschlussantrag, die Stadtverwaltung möge mit einer noch zu gründenden Trägerkörperschaft für das Radiomuseum einen Vertrag über eine 25-jährige unentgeltliche Nutzungsüberlassung ausarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorlegen; dies solle für eine 3-jährige Schutzfrist Vorrang vor eventuellen privaten Investoreninteressen erhalten. Nach der [[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2020|Kommunalwahl 2020]] verwies der neu konstituierte Rat den Antrag an den Kulturausschuss; dieser lehnte ihn im April 2021 mehrheitlich ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BeschlussKulturausschuss2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=818062&amp;amp;type=do |titel=Beschlussprotokoll über die 3. Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur in der Wahlperiode 2020/2025 am Dienstag, dem 27.04.2021 |hrsg=Stadt Köln |abruf=2021-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KStA20210602&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Christ |Titel=Räume für Künstler statt Radiomuseum – Ratsbündnis lehnt Pläne des „Funkhaus“-Netzwerks in der englischen Siedlung ab |Sammelwerk=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |Datum=2021-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Andreas Brudnjak |Titel=Die Geschichte der deutschen Mittelwellen-Sendeanlagen von 1923 bis 1945 |TitelErg=Mit näherer Betrachtung der Antennenträger, geordnet nach den neun Sendebezirken |Auflage=1 |Verlag=Funk Verlag |Ort=Köln |Datum=2010 |ISBN=978-3-939197-51-5 |Seiten=98–99, 115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Köln-Raderthal Hitzelerstraße 125 ehemaliges Funkhaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.8956|EW=6.9539|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sender Kolnraderthal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendeanlage in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raderthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelwellensendeanlage|Koln-Raderthal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Superbass</name></author>
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