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	<title>Sender Heiligenstock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sender_Heiligenstock&amp;diff=1306655&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fallen Sheep: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-08T10:49:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sendeanlage&lt;br /&gt;
| NAME       = Sender Heiligenstock&lt;br /&gt;
| OFZ_NAME   =&lt;br /&gt;
| FUNK_NAME  =&lt;br /&gt;
| BILD       = Großsender Heiligenstock.jpg&lt;br /&gt;
| BILD_BES   = Überreste des Senders (2006)&lt;br /&gt;
| ORT        = [[Frankfurt-Seckbach]]&lt;br /&gt;
| POSKARTE   = Deutschland Hessen Frankfurt am Main Stadtteile&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
| NS         = 50.1546334&lt;br /&gt;
| EW         = 8.7109838&lt;br /&gt;
| LAGEPUNKT  = 184/DE-NHN&lt;br /&gt;
| VERW       = Rundfunk&lt;br /&gt;
| ZUGANG     = ja&lt;br /&gt;
| BESITZER   = [[Hessischer Rundfunk]]&lt;br /&gt;
| ABRISS     = Ende der 1960er Jahre&lt;br /&gt;
| BAU_DEKADE = 192&lt;br /&gt;
| ABR_DEKADE = 196&lt;br /&gt;
| S_HOCH_GES = /107/107//122,5/121/121/121/121&lt;br /&gt;
| S_BAU_ZEIT = 1926/1934/1938/1945/1947/1951/1951/1951/1951&lt;br /&gt;
| S_BET_ZEIT = 1926–1934/1934–1938/1938–1945/1945–1947/1947–1949/1951–1967/1951–1967/1951–1967/1951–1967&lt;br /&gt;
| S_WELLE    = MW&lt;br /&gt;
| S_RUNDFUNK = MW&lt;br /&gt;
| S_TYP      = Analog/PAL/SECAM/NTSC/Digital/DVB_T/DVB_T2/DVB_T2HD/DVB_H/DAB/DRM/Kabel/Mobilfunk/Richtfunk/Landfunk/Seefunk/BOS/Amateurfunk&lt;br /&gt;
| S_STILL    = 1934/1938/1945/1947/1951/18. September 1967/18. September 1967/18. September 1967/18. September 1967&lt;br /&gt;
| CAT_TYP    = Anlage&lt;br /&gt;
| CAT_NAME   = Heiligenstock Sender&lt;br /&gt;
| CAT_STADT  = Frankfurt am Main/Frankfurt-Seckbach&lt;br /&gt;
| WEITERES   = [[Inbetriebnahme]]:/10. Juli 1926&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sender Heiligenstock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Sendeanlage|Sendeeinrichtung]] für [[Mittelwellenrundfunk]] des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]] und seiner Vorgängerorganisationen. &amp;#039;&amp;#039;Heiligenstock&amp;#039;&amp;#039; ist eine alte Flurbezeichnung auf dem [[Berger Rücken]] in [[Frankfurt am Main]]-[[Frankfurt-Seckbach|Seckbach]]. Die Sendeanlage nahe der [[Friedberger Landstraße]] ging am 10. Juli 1926 mit einer Leistung von 1,5 kW in Betrieb&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hr.de/unternehmen/chronik/1923-1932/hr-chronik-1923-bis-1932-anfaenge-und-erste-live-uebertragungen-,1923-1932-chronik-102.html |titel=hr-Chronik – 1923 bis 1932: Anfänge und erste Live-Übertragungen |titelerg=10. Juli 1926: Inbetriebnahme des Senders Heiligenstock |werk=hr.de |hrsg=[[Hessischer Rundfunk]] |datum= |sprache=de-DE |abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ersetzte einen seit dem 31. März 1924 genutzten 0,25-kW-Sender. 1932 wechselte der Sender, der bislang Frequenzen zwischen 700 und 770 [[Hertz (Einheit)|kHz]] verwendet hatte, auf 1157&amp;amp;nbsp;kHz (Wellentausch mit [[Sender Wiederau|Leipzig]]) und wurde auf 17 kW verstärkt. Mit Inkrafttreten des [[Luzerner Wellenplan]]es 1934 wechselte der Sender auf 1195&amp;amp;nbsp;kHz. Die Frequenz wurde im [[Gleichwellenbetrieb]] mit den [[Sender Kassel|Sendern Kassel]], [[Sender Koblenz|Koblenz]], [[Sender Trier|Trier]] sowie zeitweise [[Lehen (Freiburg im Breisgau)#Sendeanlage des SWR|Freiburg]] und [[Sender Kaiserslautern (1926–1945)|Kaiserslautern]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wurde der Sender auf 25 kW verstärkt. Als Sendeturm fungierte ein 107 Meter hoher [[Holzturm]], der bis 1934 in [[Sender Mühlacker|Mühlacker]] stand. 1938 wurde dieser Turm wegen Baufälligkeit abgetragen und durch einen neuen Holzturm gleicher Höhe ersetzt. Während dieser Arbeiten übernahm eine Behelfsantenne, welche zwischen 2 je 35 Meter hohen Holzmasten gespannt war, dessen Funktion. Kurz vor dem [[Geschichte von Frankfurt am Main# Zeit des Nationalsozialismus|Anrücken]] der [[United States Army|US-Armee]] wurde die Anlage am 25. März 1945 auf Befehl der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] gesprengt. Die Behelfsantenne überstand den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und wurde bis zur Errichtung eines neuen [[Sendemast]]en im Jahr 1947 benutzt. Dieser Sendemast war 122,5 Meter hoch und wurde oberhalb des in der Mastkonstruktion befindlichen Trennisolators in 82 Metern Höhe mit der Sendeenergie gespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im April 1945 konnte der Sendebetrieb behelfsmäßig mit einem [[Vereinigte Staaten|amerikanischen]] 1 kW-Sender wiederaufgenommen werden. Ab November 1945 wurde ein fahrbarer deutscher Sender mit einer Leistung von 20 kW eingesetzt. Am 23. August 1947 wurde der reguläre Sendebetrieb mit 60 kW wieder aufgenommen. Hierzu war ein 100 kW-Eisenbahnsender, der einzige dieser Art, am Standort Heiligenstock fest installiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhart Goebel |Titel=Der Deutsche Rundfunk bis zum Inkrafttreten des Kopenhageners Wellenplans |Sammelwerk=Archiv für Post- und Fernmeldewesen 2 |Verlag= |Ort= |Datum=1950 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1949 musste der Hessische Rundfunk die Frequenz 1195&amp;amp;nbsp;kHz an die [[Sender Ismaning|Stimme Amerikas]] abgeben. Trotz einer Verstärkung auf 100 kW konnte mit der neuen Frequenz 1438&amp;amp;nbsp;kHz Hessen nur unzureichend versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Inkrafttreten des [[Kopenhagener Wellenplan]]es stand Frankfurt ganz ohne eigene Frequenz da. 1439&amp;amp;nbsp;kHz konnte nur noch bis zur Inbetriebnahme des [[Sender Marnach|Senders Luxemburg II]] eingesetzt werden. Ab 1951 wurde als Sendeantenne eine Richtantenne, bestehend aus vier 121 Meter hohen [[Gittermast|Stahlfachwerkmasten]], verwendet. Die vom Hessischen Rundfunk betriebene Anlage sendete auf der Frequenz 593&amp;amp;nbsp;kHz. (Ab 1952 im Gleichwellenbetrieb mit dem [[Sender Hoher Meißner]]). Die Richtantenne ermöglichte es, die Frequenz bei Dunkelheit in Richtung der regulären Benutzer Sundsvall und Sofia II auszublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. September 1967 wurde die Anlage durch den neuen [[Sender Weiskirchen]] ersetzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hr.de/unternehmen/chronik/1960-1969/hr-chronik-1960-bis-1969-start-von-einer-wird-gewinnen,1960-1969-hr-chronik-100.html |titel=hr-Chronik – 1960 bis 1969: Start von „Einer wird gewinnen“ |titelerg=18. September 1967: Neuer Mittelwellensender in Weiskirchen |werk=hr.de |hrsg=[[Hessischer Rundfunk]] |datum= |sprache=de-DE |abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Einrichtungen später weitgehend demontiert. Teile des Geländes wurden aufgegeben. Sie gehören heute zu den [[Streuobstwiese]]n im [[Frankfurter Grüngürtel]]. Im Bereich der ehemaligen Sendemasten sind noch einige [[Fundament]]e aus [[Beton]] und Gebäudereste frei zugänglich. Die noch erhaltenen Gebäude an der Friedberger Landstraße nutzt der Hessische Rundfunk unter anderem als Gästeunterkünfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zum Mittelwellensender betrieb der Hessische Rundfunk von Ende 1947 bis 1954 am Standort Heiligenstock einen [[Kurzwellenrundfunk|Kurzwellensender]] mit einer Sendeleistung von 1 kW auf der Frequenz 6190&amp;amp;nbsp;kHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Versorgung der [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|amerikanischen Truppen]] nahm [[American Forces Network|AFN]] Frankfurt am 1. Juni 1945 am Standort Heiligenstock einen weiteren Mittelwellensender in Betrieb. Dieser wurde von anfangs 1 kW etwa 1947 auf 10 kW verstärkt. Die Frequenz wurde etwa 1948 von 1411&amp;amp;nbsp;kHz auf 601&amp;amp;nbsp;kHz geändert, 1950 zunächst auf 593&amp;amp;nbsp;kHz und schließlich 1951 auf 935&amp;amp;nbsp;kHz. Im gleichen Jahr wurde er durch den [[Weißkirchen (Oberursel)#AFN-Rundfunksender|Großsender Weißkirchen]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich der Anlage befand sich von 1947 bis Mitte der 1980er Jahre der [[DENA-Sender]] der [[Deutsche Nachrichtenagentur|Deutschen Nachrichtenagentur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.cvni.net/radio/nsnl/nsnl047/nsnl47fswth.html |titel=NSNL 47 – Short-wave transmitter sites |hrsg= |datum= |sprache=en |abruf=2025-01-19 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1990er Jahre wurde auf einem Teil dieses Geländes der [[Parkfriedhof Heiligenstock]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andreas Brudnjak&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Geschichte der deutschen Mittelwellen-Sendeanlagen von 1923 bis 1945&lt;br /&gt;
   |TitelErg=mit näherer Betrachtung der Antennenträger, geordnet nach den neun Sendebezirken&lt;br /&gt;
   |Verlag=Funk-Verlag Hein&lt;br /&gt;
   |Ort=Dessau-Roßlau&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |Sprache=de&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-939197-51-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=46–48, 112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sender Heiligenstock|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendeanlage des Hessischen Rundfunks|Heiligenstock Sender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Sendeanlage|Heiligenstock Sender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Frankfurt-Seckbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fallen Sheep</name></author>
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