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	<title>Senatus consultum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: Grammatik</title>
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		<updated>2026-01-06T10:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Senatus consultum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Plural: &amp;#039;&amp;#039;senatus consulta&amp;#039;&amp;#039;, deutsch auch „Senatskonsult“) war im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] der übergeordnete, [[Römisches Verfassungsrecht|staatsrechtliche]] Begriff für das Ergebnis förmlicher Beschlussverfahren des [[Römischer Senat|römischen Senats]]. In den Zeiten des [[Prinzipat]]s hatten die Beschlüsse gesetzesgleiche Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer erwägenden Sitzung der Senatoren &amp;#039;&amp;#039;(consilium)&amp;#039;&amp;#039; wurden auf der Grundlage einer Mehrheitsfindung durch namentliche Abstimmung der Wille und die Überzeugung des Senats in einem Beschluss – dem &amp;#039;&amp;#039;senatus consultum&amp;#039;&amp;#039; – zusammengefasst. Das Ergebnis bestand darin, dass zu einem regelungsbedürftigen Fall, so auch bei der Mitwirkung des Gremiums im Rahmen der Volksgesetzgebung, ein empfehlendes Gutachten erstellt wurde. Die Anträge einzelner Personen, im Regelfall von [[Magistratur|Magistraten]], konnten zum einen privat- und zum anderen staatsrechtliche Obliegenheiten betreffen. In der [[Römische Republik|Römischen Republik]] zählten neben innenpolitischen Angelegenheiten auch die außenpolitischen Anliegen und Interessen regelmäßig zu den Gegenständen eines Beschlussverfahrens. In der [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]], nach dem Ende der Volksgesetzgebung, ersetzten die &amp;#039;&amp;#039;senatus consulta&amp;#039;&amp;#039; sukzessive die vormals durch Volksbeschluss entstandenen &amp;#039;&amp;#039;[[Lex|leges]]&amp;#039;&amp;#039;. Schließlich traten sie als &amp;#039;&amp;#039;iura&amp;#039;&amp;#039; an deren Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Republik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spqrstone.jpg|mini|[[S.P.Q.R.]], &amp;#039;&amp;#039;senatus populusque romanus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bevor ein Bewerber sich mit einem Wahlantrag oder ein Magistrat sich wegen der Ratifizierung eines Gesetzes an die Volksversammlung wenden durfte, wurde vorab der Senat einberufen. Er befand über die Sachlage als beratendes Gremium &amp;#039;&amp;#039;(consilium)&amp;#039;&amp;#039;. Hatte der Senat per Mehrheitsbeschluss befunden, erhielt der Antragsteller einen Vorschlag des Senats. Die Senatsentscheidung war zwar nicht rechtsverbindlich, gleichwohl zwingend, weil der Ältestenrat zu Zeiten der Republik höchstes Ansehen genoss. Die Bindungswirkung des Rats des Senats ging von den hergebrachten Grundsätzen des &amp;#039;&amp;#039;[[mos maiorum]]&amp;#039;&amp;#039; aus. Das für eine Wahlaufstellung oder für Gesetzeseingaben eingeholte notwendige Einverständnis zeichnete den folgenden Antrag an das Volk als vom Römischen Senat gutgeheißen aus &amp;#039;&amp;#039;(auctoritas patrum)&amp;#039;&amp;#039;. Die anfängliche Fassung des beantragten Anliegens konnte durch den Senatsbeschluss in einigen Punkten abgeändert sein. Die ursprünglichen Antragspunkte des Magistraten, die im Senatsbeschluss gänzlich berücksichtigt wurden, bezeichnete man inoffiziell als &amp;#039;&amp;#039;senatus decretum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschlussverfahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cicerón denuncia a Catilina, por Cesare Maccari.jpg|mini|Darstellung einer Senatssitzung, die nicht in der Curia Hostilia, sondern in einem Tempel stattfand: [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] greift den rechts isoliert sitzenden [[Lucius Sergius Catilina|Catilina]] an ([[Fresko]] [[Cesare Maccari]]s aus dem Jahr 1888)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Senat konnte durch die hohen Magistrate, die [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsuln]] und [[Praetur|Prätoren]], aber auch durch die [[Volkstribun]]en einberufen werden. Die förmliche Einbestellung mit Geschäftsordnung folgte der Festlegung von Zeit und Ort der Tagung, in [[Rom]] war das die [[Curia Hostilia]] oder ein Tempel. Zur Tagungseröffnung wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt. Im Zurufverfahren wurde sichergestellt, dass die notwendige Mindestanzahl an Senatoren beiwohnt. Abhängig vom Einzelfall, konnte die Beschlussfähigkeit des Senats die Anwesenheit des halben Ältestenrats oder eines Drittels der Senatoren erfordern. An der Abstimmung durften grundsätzlich nur Senatoren teilnehmen; für die krisenhafte Spätzeit der Republik sind Fälle überliefert, in denen man versuchte, Beschlussfassungen zu verhindern, indem man beliebige Bürger von der Straße in die Curia holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde durch den Initiator das Anliegen vorgestellt und die Debatte eröffnet. Das Wort wurde jedem durch die einzelne namentliche Befragung &amp;#039;&amp;#039;(interrogatio)&amp;#039;&amp;#039; erteilt. Die Reihenfolge war dabei absteigend nach Ansehen, Rang und Alter der Senatoren festgelegt. Als erster durfte sich der &amp;#039;&amp;#039;[[princeps senatus]]&amp;#039;&amp;#039;, der die höchste [[Auctoritas senatus|Autorität]] genoss, äußern und seinen Standpunkt kundtun. Der Reihe nach folgten die höheren Amtsträger, also die Konsuln, Prätoren, [[Censur|Censoren]] und danach die [[Kurulischer Stuhl|kurulischen]] und plebejischen [[Ädil]]en sowie die Volkstribune. Anschließend wurden die übrigen Senatsmitglieder, ebenso in der Reihenfolge der höchsten bekleideten Ämter und nach Alter geordnet, zur Sache angehört und nach ihrem Votum befragt. Die Form der Stimmabgabe &amp;#039;&amp;#039;(sententiae)&amp;#039;&amp;#039; konnte vom Vorsitzenden durch das Auseinandergehen &amp;#039;&amp;#039;(discessio)&amp;#039;&amp;#039; nach links oder nach rechts bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mehrheitsfindung wurde der Wille des Senats beschlussweise wirksam und erklärt &amp;#039;&amp;#039;(senatus consultum)&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Ius intercedendi|Interzession]] eines Amtsträgers, der sein [[Veto]] einlegte, verhinderte nicht den Beschluss &amp;#039;&amp;#039;([[auctoritas senatus]])&amp;#039;&amp;#039;, konnte allerdings eine (teilweise) rechtliche Hemmung auslösen, gegebenenfalls sogar verhindern, dass der Beschluss vor das Volk gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschlussaufzeichnung und Archivierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SC Pagus Montanus.jpg|mini|Steintafel aus Rom mit dem Text des &amp;#039;&amp;#039;senatus consultum de Pago Montano&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|6|03823}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Senatus consultum de bacchanalibus.jpg|mini|Bronzetafel aus Tiriolo mit dem Text des &amp;#039;&amp;#039;senatus consultum de Bacchanalibus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|1|581}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Senatus consulta&amp;#039;&amp;#039; sind verschiedentlich in [[Inschrift]]en überliefert&amp;lt;ref&amp;gt;Aufstellungen und Synthesen bei, [[Leopold Wenger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Quellen des römischen Rechts&amp;#039;&amp;#039;, 1953. S.&amp;amp;nbsp;381–388.; [[Detlef Liebs]], in: [[Reinhart Herzog]], [[Peter Lebrecht Schmidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Lateinischen Literatur der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Literatur des Umbruchs. Von der römischen zur christlichen Literatur 117 bis 284 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Klaus Sallmann]] Beck, München 1997. § 411.2, S.&amp;amp;nbsp;87 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und folgen seit 189 v. Chr. (bis in die Kaiserzeit unter [[Antoninus Pius]]) einem kontinuierlichen Muster des formal-strukturellen Aufbaus. Der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;(praescriptio)&amp;#039;&amp;#039; folgt die (ausführliche senatorische) Berichterstattung &amp;#039;&amp;#039;(relatio)&amp;#039;&amp;#039;, die mit einem Beschluss oder Bescheid &amp;#039;&amp;#039;(decretum)&amp;#039;&amp;#039; endet.&amp;lt;ref&amp;gt;Pierangelo Buongiorno, in: &amp;#039;&amp;#039;Annali del Seminario Giuridico dell’ Università di Palermo&amp;#039;&amp;#039; (AUPA), Band 59 (2016), S.&amp;amp;nbsp;17–60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in indirekter Rede gehaltene, schriftliche Aufzeichnung der Sitzung, die während oder nach der Beschlussfassung erfolgte, umfasste vier Kernelemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Präambel wies, neben Zeit- und Ortsangabe, namentlich den Vorsitzenden nebst dessen Amtsbezeichnung aus; außerdem die bei Niederschrift anwesenden Zeugen.&lt;br /&gt;
# Ausweis des Verhandlungsgegenstandes, der dem Beschluss zugrunde lag.&lt;br /&gt;
# Eine Einleitung zur Beschlussfassung.&lt;br /&gt;
# Der gefasste Beschluss, entweder &amp;#039;&amp;#039;senatus consultum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;auctoritas senatus&amp;#039;&amp;#039;, mit dem Abstimmungszeichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;censuere&amp;#039;&amp;#039; (sie haben geschätzt oder sie haben gestimmt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Senatsbeschlüsse wurden durch die [[Scriba (antikes Rom)|Schreiber]] auf verschiedenen Materialien wie Stein, Holz, Bronze oder Papyrusrollen aufgezeichnet. Sie wurden entweder im [[Aerarium|Staatsarchiv]] innerhalb des [[Tempel des Saturn|Saturntempels]] oder im [[Ceres (Mythologie)#Tempel der Ceres in Rom|Tempel der Ceres]] aufbewahrt, nachdem sie systematisch, in Jahresbänden abgelegt, registriert worden waren. Bei Bedarf konnten Abschriften für den öffentlichen Aushang angefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senatus consultum ultimum ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Senatus consultum ultimum}}&lt;br /&gt;
An der Vorgehensweise orientierten sich nicht nur die [[Patriziat (Römisches Reich)|patrizischen]] Amtsträger, sondern auch die [[Plebejer|plebejischen]] Beamten. In der späten Republik ließen die [[Popularen]] das vorherige Einholen der senatorischen &amp;#039;&amp;#039;auctoritas senatus&amp;#039;&amp;#039; oft bewusst aus, um ihre machtpolitischen Interessen einfacher gegenüber den [[Optimaten]] durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Konsequenz dieser politischen Entwicklung konterte der Senat mit dem neu geschaffenen &amp;#039;&amp;#039;senatus consultum ultimum&amp;#039;&amp;#039;. Damit sollte der drohenden Umwälzung der bestehenden Machtverhältnisse entgegengetreten werden. Der senatorische Adel beanspruchte für sich, den staatlichen Notstand ausrufen zu dürfen, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung durch geeignete Mittel wiederherzustellen. Die Konsuln wurden mit außerordentlichen Vollmachten ausgestattet, damit sie effektiv und rechtlich autark gegen die Ursachen des [[Ausnahmezustand|Staatsnotstands]] und gegen die Verantwortlichen vorgehen konnten. So war es auch möglich, neben dem Verbot von Vereinen und großangelegten Freiheitsentziehungen, die beim [[Bacchanalienskandal]] im Jahr 186 v. Chr. zur Anwendung kamen, Hinrichtungen durchzuführen, wie sie anlässlich der [[Catilinarische Verschwörung|catilinarischen Verschwörung]] 63 v. Chr. ohne vorhergehendes Gerichtsverfahren vollstreckt wurden. Das [[Provokationsrecht]], die Anrufung des Volks um Beistand, das jedem [[Römisches Bürgerrecht|römischen Bürger]] als Rechtsschutz zustand, der ohne Richterspruch durch einen amtlichen Akt an Leib und Leben bedroht wurde, war durch das &amp;#039;&amp;#039;senatus consultum ultimum&amp;#039;&amp;#039; ausgeschaltet. Die Maßnahmen, die nach Auffassung der anordnenden Konsuln im Rahmen der Staatsnotwehr geeignet sowie erforderlich erschienen, konnten erst nach Beendigung ihrer Amtszeit juristisch auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüft und bei Verstößen strafrechtlich verfolgt werden. Dem [[Konsular]] [[Marcus Tullius Cicero#Nach dem Konsulat|Cicero]], der die Hinrichtung von Staatsverschwörern zu verantworten hatte, drohte ein solches Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Kaiserzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lex De Imperio Vespasiani - Palazzo Nuovo - Musei Capitolini - Rome 2016.jpg|mini|Bronzeinschrift des kaiserlichen [[Lex de imperio Vespasiani|Vespasiangesetzes]], das in der Form eines &amp;#039;&amp;#039;senatus consultum&amp;#039;&amp;#039; gehalten ist&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|6|00930}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten des [[Prinzipat]]s verlor der römische Senat seine politische Unabhängigkeit. Zwar genoss er weiterhin in den Gremien in Sachen Beratungstätigkeit hohes Ansehen und blieb für verschiedene Aufgaben und Bereiche zuständig, verlor aber an Macht, weil das Staatssystem neu ausgerichtet, sich zunehmend auf die Herrschaft des Kaisers fokussierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verdeckte Ohnmacht des Senats offenbarte sich insbesondere in Angelegenheiten der Gesetzgebung. Der Senat konnte seine Position nach dem Ende der Republik nur scheinbar stärken, denn die Regelung von Rechtsangelegenheiten zu seinen Gunsten ging Hand in Hand mit dem Abklingen und letztlich dem Verschwinden der Volksgesetzgebung. Bis ins 2. Jahrhundert waren Senatsbeschlüsse gleichsam mit Gesetzeskraft ausgestattet. Anfänglich war das sehr umstritten, denn in Rom hatten die &amp;#039;&amp;#039;leges&amp;#039;&amp;#039;, durch die &amp;#039;&amp;#039;[[lex Hortensia]]&amp;#039;&amp;#039; standen auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Plebiszit|plebiscita]]&amp;#039;&amp;#039; als Beschlüsse des einfachen Volks den &amp;#039;&amp;#039;leges&amp;#039;&amp;#039; gleich, eine überragende Bedeutung. Die Durchsetzung von Senatsbeschlüssen &amp;#039;&amp;#039;(legis vicem optinere)&amp;#039;&amp;#039; wurde nicht einfach durchgewunken. [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] sicherte schließlich ab, dass Senatsbeschlüsse die &amp;#039;&amp;#039;leges&amp;#039;&amp;#039; funktionell abgelösten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Kaser]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Rechtsquellen und angewandte Juristenmethode.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zum Römischen Recht Band 36.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Böhlau, Wien, Köln, Graz, 1986. ISBN 3-205-05001-0. S. 16 f. (unter Verweis auf Quellen der Hoch- und Spätklassiker [[Gaius (Jurist)|Gaius]] und [[Ulpian]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die prätorischen Tätigkeiten unterlagen nunmehr den [[Klassik (Jurisprudenz)|fachkundigen Prüfung durch Juristen]]. Die prätorische Rechtsquelle versiegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lorena Atzeri: &amp;#039;&amp;#039;Vom Prinzipat zur Spätantike.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrike Babusiaux]], [[Christian Baldus]], [[Wolfgang Ernst (Rechtswissenschaftler)|Wolfgang Ernst]], [[Franz-Stefan Meissel]], [[Johannes Platschek]], [[Thomas Rüfner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Römischen Privatrechts]].&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2023, ISBN 978-3-16-152359-5. Band I, S. 75–101, hier S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren direkten Eingaben der Kaiser &amp;#039;&amp;#039;(orationes in senatu habitae)&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– insbesondere in der Periode der [[Adoptivkaiser|Antoninen]]&amp;amp;nbsp;–, im Senat von einem [[Quaestur|Quästor]] verlesen, änderten das Profil der Tätigkeit des Senats erneut, denn derartige Eingaben wurden von ihm ausnahmslos – ohne ernsthafte rechtskundige Erörterung – beschlossen. Einer der Beschlüsse unter den Antoninen war das &amp;#039;&amp;#039;[[Senatus consultum de nundinis saltus Beguensis]]&amp;#039;&amp;#039;. Der letzte bezeugte und als zivilrechtliche Quelle zitierte Senatsbeschluss, der nicht auf eine &amp;#039;&amp;#039;oratio principis&amp;#039;&amp;#039; zurückgeht, stammt aus dem Jahr 178 &amp;#039;&amp;#039;([[Senatus consulta Tertullianum et Orfitianum|senatus consultum Orfitianum]])&amp;#039;&amp;#039;. Im 3. Jahrhundert verloren die &amp;#039;&amp;#039;senatus consulta&amp;#039;&amp;#039; völlig an Bedeutung. Sie wurden durch die absolut wirkenden [[Kaiserrecht|Kaiserkonstitutionen]] &amp;#039;&amp;#039;(constitutiones principum)&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Aber selbst die früheren selbständigen Eingaben der Magistrate waren faktisch immer von der Befürwortung des Kaisers abhängig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen wurde das schon in der Republik erprobte Verfahren beibehalten. Die Beschlussaufzeichnung wurde um den Antragsteller, die Anzahl der abstimmenden Senatoren und um deren Abstimmungsverhalten erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutende &amp;#039;&amp;#039;senatus consulta&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Im Bereich des Privatrechts finden sich – beispielhaft aufgeführt – mehrere Senatsbeschlüsse, die von den [[Römische Juristen|Juristen]] nach den initiierenden Magistraten benannt wurden. Vom Rechtsgelehrten [[Pegasus (Jurist)|Pegasus]], der unter [[Vespasian]] als [[praefectus urbi|Stadtpräfekt von Rom]] diente, stammt aus dem Zeitraum wohl von 69–79 das &amp;#039;&amp;#039;[[senatus consultum Pegasianum]]&amp;#039;&amp;#039;, das – neben einem &amp;#039;&amp;#039;senatus Trebellianum&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 62 – die allgemeine Anwendung des [[Fideikommiss (römisches Recht)|Erbschaftsfideikommisses]] im [[Römisches Recht|römischen Recht]] regelte. Die neuere Forschung&amp;lt;ref&amp;gt;Insoweit Querschnittsvergleich: [[Karl Georg Bruns]] (Hrsg.), [[Theodor Mommsen]] (Hrsg. für die 5. und 6. Auflage), [[Otto Gradenwitz]] (Hrsg. für die 7. Auflage): &amp;#039;&amp;#039;Fontes iuris Romani antiqui&amp;#039;&amp;#039;, 1909 [Nachdruck 1958], vgl. insoweit: Jakob Fortunat Stagl, in: [[Dario Mantovani]]: &amp;#039;&amp;#039;Legum multitudo. Die Bedeutung der Gesetze im römischen Privatrecht.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt und herausgegeben von [[Ulrike Babusiaux]], 2018.; Ulrike Babusiaux: &amp;#039;&amp;#039;Römische Rechtsschichten.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrike Babusiaux, Christian Baldus, Wolfgang Ernst, Franz-Stefan Meissel, Johannes Platschek, Thomas Rüfner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Römischen Privatrechts.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2023, ISBN 978-3-16-152359-5. Band I, S. 114–192, hier S.&amp;amp;nbsp;132–136.&amp;lt;/ref&amp;gt; beschäftigt sich verstärkt mit der senatorischen Gesetzgebung und stellt fest, dass Senatskonsulte während der hohen Prinzipatszeit überwiegend sozialpolitischer Natur waren, denn die Schwerpunkte lagen auf dem Erb- und Familienrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Familien- und Erbrecht waren es des Weiteren&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;SC Libonianum&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 16; derjenige, der sich selbst einen Vorteil im Testament zuschrieb, war vom Erwerb von Todes wegen ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Papinian]] &amp;#039;&amp;#039;Responsorum libri&amp;#039;&amp;#039; XIX, &amp;#039;&amp;#039;[[Pandekten|Digesten]]&amp;#039;&amp;#039; 26,2,29; &amp;#039;&amp;#039;[[Mosaicarum et Romanarum legum collatio]]&amp;#039;&amp;#039; 8,7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;SC Licinanum&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 27; der Konsult diente der Verhinderung von Testamentsfälschungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Babusiaux: &amp;#039;&amp;#039;Römische Rechtsschichten.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrike Babusiaux, Christian Baldus, Wolfgang Ernst, Franz-Stefan Meissel, Johannes Platschek, Thomas Rüfner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Römischen Privatrechts.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2023, ISBN 978-3-16-152359-5. Band I, S. 114–192, hier S.&amp;amp;nbsp;132–136 (133).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* zwei &amp;#039;&amp;#039;SC Neronianum&amp;#039;&amp;#039; (zwischen 60 und 64); regelten Formerleichterungen für [[Legat (römisches Recht)|Legate]] im einen Fall und im anderen, Versiegelungspflichten als Voraussetzung für die Wirksamkeit von Testamenten bei Errichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Gaius, &amp;#039;&amp;#039;Institutiones&amp;#039;&amp;#039; 2, 197; 2, 212; 2, 218; 2, 220; &amp;#039;&amp;#039;[[Fragmenta Vaticana]]&amp;#039;&amp;#039; 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;SC Largianum&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 42 und das &amp;#039;&amp;#039;SC Gaetulicinianum&amp;#039;&amp;#039;; Bestimmungen zum [[Intestaterbfolge (römisches Recht)|gesetzlichen Erbrecht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gaius, &amp;#039;&amp;#039;Institutiones&amp;#039;&amp;#039; 3,63, 64; vgl. auch [[Paul Meyer (Romanist)|Paul Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Juristen-Fragmente (Paulus) auf einem Berliner Pergamentblatt&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (Romanistische Abteilung), Band 42, Heft 1, 1921. S. 42–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;[[Erbrechtsschutz (römisches Recht)#Kognitionsverfahren|SC Iuventianum]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 129; das in der Zeit [[Hadrian (Kaiser)|Hadrians]] entstandene Konsult regelte die Haftung des Erbschaftsbesitzers gegenüber dem Fiskus&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu ausführlich [[Ulrike Babusiaux]]: &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Rechtsgeschichte. Römisches Erbrecht&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte – Legal History (Rg). Zeitschrift des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Band 24, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., 2016. S. 131–138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Senatus consulta &amp;#039;&amp;#039;[[Senatus consulta Tertullianum et Orfitianum|Tertullianum]]&amp;#039;&amp;#039; (während der Regentschaft Hadrians entstanden, wohl um 130) und &amp;#039;&amp;#039;[[Senatus consulta Tertullianum et Orfitianum|Orfitianum]]&amp;#039;&amp;#039; (um 178): sie regelten Verbesserungen zur gesetzlichen Erbfolge zwischen Mutter und Kind. Vormals konnten Kinder von der Mutter nach &amp;#039;&amp;#039;[[ius civile]]&amp;#039;&amp;#039; nur erben, wenn sie in der Gewalt &amp;#039;&amp;#039;(manus)&amp;#039;&amp;#039; des Ehemannes stand,&amp;lt;ref&amp;gt;Gaius, 3, 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; was sich nun änderte (ziviles Erbrecht). Mit dem &amp;#039;&amp;#039;SC Tertullianum&amp;#039;&amp;#039; durfte in Regelungen der [[Zwölftafelgesetz]]gebung eingegriffen werden. Das &amp;#039;&amp;#039;SC Orfitianum&amp;#039;&amp;#039; verlieh den Kindern nach dem Tod der Mutter ein Erbrecht vor allen [[Agnat]]en, was eine Besserstellung weiblicher Abkömmlinge darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Kaser: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Privatrecht&amp;#039;&amp;#039;. Erster Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Das altrömische, das vorklassische und klassische Recht&amp;#039;&amp;#039; S. 585 f. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; 10, 3, 3, 1. C.H.Beck, München 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;SC Afinianum&amp;#039;&amp;#039; regelte die Pflichtteilsrechte der in Adoption gegebenen Söhne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Institutiones Iustiniani]]&amp;#039;&amp;#039; 3,1,14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;SC Calvisianum&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 61; regelte den Verfall der Mitgift bei nicht standesgemäßen, ungleichen Ehen (&amp;#039;&amp;#039;matrimonium impar&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulpian]], &amp;#039;&amp;#039;Regularum libri VII&amp;#039;&amp;#039; 16,4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Schuld- und Darlehensrecht waren es&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;SC Hosidianum&amp;#039;&amp;#039; (44); das SC aus [[Herculaneum]] ([[Inschrift|Bronzetafel]], heute vermisst) ermöglichte die Feststellung zivilrechtlicher Nichtigkeit; mittels der &amp;#039;&amp;#039;[[restitutio in integrum]]&amp;#039;&amp;#039; konnten die Rechtszustände wiederhergestellt werden, die vor der fehlgegangenen Vereinbarung bestanden ([[Status quo|Status quo ante]]). Ebenso wie mit dem &amp;#039;&amp;#039;SC Volusianum&amp;#039;&amp;#039; wurde die Zerstörung von Immobilien zu Spekulationszwecken untersagt und bekämpft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|X|1401}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;[[Senatus consultum Velleianum|SC Velleianum]]&amp;#039;&amp;#039; (46); das SC diente geschlechtsspezifisch dem Schutz von Frauen; sie hafteten nicht mehr für das Interesse Dritter aus Bürgschaften, Verpfändungen und Darlehensgeschäften.&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;[[Senatus consultum Macedonianum|SC Macedonianum]]&amp;#039;&amp;#039; (zwischen 69 und 79); Untersagung von Darlehensgeschäften mit gewaltunterworfenen, nicht eigenberechtigten Haussöhnen, die unter der [[patria potestas]] standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Strafrecht waren es&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;SC Claudianum&amp;#039;&amp;#039; (52); das SC entzog Frauen, die sich mit Sklaven verbanden, die Freiheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Gaius, &amp;#039;&amp;#039;Institutiones&amp;#039;&amp;#039; 1,84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;[[Senatus consultum Silanianum|SC Silanianum]]&amp;#039;&amp;#039; (10); es befasste sich mit strafrechtlichen Ermittlungsverfahren; eingeführt zum Zwecke der Aufklärung gewaltsamer Todesfälle von römischen [[Pater familias|Hausvorständen]] &amp;#039;&amp;#039;(domini)&amp;#039;&amp;#039;. Bei den Ermittlungen durften Sklaven gefoltert werden, wenn der Verdacht auf sie fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Georg Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Senatusconsultum Silanianum und die Senatsrede des C. Cassius Longinus aus dem Jahre 61 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039;, (vorgetragen am 17. Jan. 1987), Sitzungsberichte der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]], Philosophisch-Historische Klasse; 1988,2; ISBN 978-3-533-04023-1, S. 48 f.; [[Max Kaser]]: &amp;#039;&amp;#039;Römisches Privatrecht.&amp;#039;&amp;#039; Kurzlehrbücher für das juristische Studium. München 1960. Ab der 16. Auflage 1992 fortgeführt von [[Rolf Knütel]]. 18.&amp;amp;nbsp;Auflage ISBN 3-406-53886-X, I § 67 I S. 283, Anm. 3 und § 67 II 3, S. 285, Anm. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ein &amp;#039;&amp;#039;SC Neronianum&amp;#039;&amp;#039; (57) erstreckte die Sanktionen auf Freigelassene.&amp;lt;ref&amp;gt;Danilo Dalla: &amp;#039;&amp;#039;Senatus consultum Silanianum&amp;#039;&amp;#039;, (Band 88 von Seminario giuridico della Università di Bologna), Verlag Giuffre, 1980. S. 12–16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den [[Edictum perpetuum|Edikten]] der Prätoren, den kaiserlichen Darstellungen &amp;#039;&amp;#039;(orationes [[Augustus (Titel)|Augusti]])&amp;#039;&amp;#039; und den Kaiserkonstitutionen (Reden des Kaisers, Edikten des Kaisers, [[Reskript]]en, [[Dekret]]en und juristische Briefe des Kaisers) fanden die Senatsbeschlüsse Eingang in die juristischen [[Pandekten|Rechtsquellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juristische Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Gaius (Jurist)|Gaius]], [[Institutiones Gai|Institutiones]] [https://latin.packhum.org/search?q=Pegasiano 2,256,3; 2,258,3; 2,259,6; 2,286a,5]&lt;br /&gt;
* [[Justinian I.]], [https://latin.packhum.org/search?q=Orfitianum+ Digesta Iustiniani 50,16,230,pr.1]&lt;br /&gt;
* Justinian I., [https://latin.packhum.org/loc/2806/2/200/23040-23052#200 Digesta Iustiniani 32,1,28,pr.1]&lt;br /&gt;
* Justinian I., [https://latin.packhum.org/loc/2806/2/111/1192-1204#111 Digesta Iustiniani 14,6,1,3,2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|Suppl. VI|800|812|Senatus consultum|[[Ainsworth O’Brien Moore]]||}}&lt;br /&gt;
* {{KlP|5|105|106|Senatus |[[Hans Volkmann (Althistoriker)|Hans Volkmann]]}}&lt;br /&gt;
* {{KlP|5|109||Senatus consultum|[[Hans Volkmann (Althistoriker)|Hans Volkmann]]}}&lt;br /&gt;
* {{KlP|1|729|730|Auctoritas|[[Dieter Medicus (Rechtswissenschaftler)|Dieter Medicus]]}}&lt;br /&gt;
* [[Max Kaser]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Römische Privatrecht&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. C.H. Beck, München/Würzburg 1971, ISBN 3-406-01406-2, S. 199, 211, 213, 248, 481, 667, 671, 759–762.&lt;br /&gt;
* Max Kaser: &amp;#039;&amp;#039;Römische Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2., neubearbeitete Auflage. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1976, ISBN 3-525-18102-7, S. 54, 66, 108, 133, 171, 188.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kunkel]], [[Martin Schermaier]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage. Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 978-3-8252-2225-3, S. 26, 69, 166–167.&lt;br /&gt;
* Salvatore Marino: &amp;#039;&amp;#039;Ius quod necessitas constituit, Senatusconsultum est. Jacques Cujas und die Grundlage der normativen Befugnis des römischen Senates&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (Romanistische Abteilung). Band 139, Heft 1, 2022, S.&amp;amp;nbsp;290–337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senatus consultum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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