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	<title>Semperfrei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:35:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semperfrei&amp;diff=543019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jack User am 21. Mai 2018 um 21:42 Uhr</title>
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		<updated>2018-05-21T21:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semperfreien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich „sendbar Freien“, {{laS|homines synodales|de=sentbare Mannen}}) des [[Schwabenspiegel]]s und anderer süddeutscher Rechtsbücher sollten ursprünglich den [[Schöffenbarfrei]]en des [[Sachsenspiegel]]s entsprechen und wurden meistens – so z.&amp;amp;thinsp;B. im [[Mainzer Landfrieden]] von 1235 – auch so verstanden. Während in dem Wort „schöffenbarfrei“ das Recht auf die Besetzung der Schöffenbank im weltlichen Gericht des Grafen zum Ausdruck kommt, klingt im Wort &amp;#039;&amp;#039;semperfrei&amp;#039;&amp;#039; der Gerichtsstand vor dem geistlichen Gericht des Bischofs, dem [[Sendgericht|Send]], an. Beides sind Privilegien eines – im Spätmittelalter untergegangenen – Standes von Freien, der sich einerseits vom Bauernstand und andererseits von der [[Ministeriale|Ministerialität]] unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Schwabenspiegel]] missversteht allerdings die Schöffenbarfreien des Sachsenspiegels und identifiziert die Semperfreien nicht mit dem freien – im Unterschied zum ministerialischen – niederen Adel, sondern mit den [[Fürst]]en und [[Freiherr|freien Herren]]. Dieses Missverständnis führte sogar dazu, dass im 17. Jahrhundert der Titel „semperfrei“ als ein über [[Graf]] und [[Freiherr|freier Herr]] stehender Titel z.&amp;amp;thinsp;B. an die Grafen von [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Schaffgotsch]] verliehen wurde. Auch die [[Schenken von Limpurg]] führten den Titel &amp;#039;&amp;#039;semperfrei&amp;#039;&amp;#039;, um damit ihre Reichsfreiheit hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mitteis]] (Begr.), [[Heinz Lieberich]] (Neubearb.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rechtsgeschichte. Ein Studienbuch&amp;#039;&amp;#039;, 19. Auflage, Beck, München 1992, ISBN 3-406-36506-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titel (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte des Mittelalters (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jack User</name></author>
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