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	<title>Semmeringfenster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:54:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semmeringfenster&amp;diff=831921&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sitacuisses: LF</title>
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		<updated>2025-06-08T22:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LF&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semmeringfenster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semmeringsystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die [[Geologie]] das Gebiet um den [[Semmering-Pass]] zwischen [[Niederösterreich]] und der [[Steiermark]].&lt;br /&gt;
[[Datei:GünserBerge,Semmering.PNG|mini|hochkant=2|Skizze (lila) von Semmeringfenster und [[Günser Gebirge]] (Blau: [[Mürzzuschlag]] und [[Rechnitz]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt ein [[Tektonik|tektonisches]] [[Fenster (Geologie)|Fenster]] dar, in dem ältere Gesteine ([[Kristallinkomplex|Kristallin]]) des [[Ostalpin]]s über jüngere hinausragen – ähnlich wie beim [[Engadiner Fenster|Engadiner]] und [[Tauernfenster]]. Seine Abmessung beträgt etwa 10&amp;amp;nbsp;km × 20&amp;amp;nbsp;km, wozu noch schmale Ost-West-Ausläufer kommen. Weitere solche Durchschübe sind das [[Wechselfenster]] oder das [[Rechnitzer Fenster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während jedoch in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] die Formation des [[Penninikum]]s der [[Westalpen]] freigelegt wurde und die Gipfelregion zahlreicher [[Dreitausender]] bildet, ist die geologische Situation am Semmering unterschiedlich: Es handelt sich um mehr oder minder verschürfte, aber dennoch mächtige, aus [[Trias (Geologie)|triassischen]] [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] hervorgegangene [[Tektonische Decke|Decken]] des Unterostalpin, die im Zuge der [[alpidisch]]en [[Gebirgsbildung]] beträchtlich zusammen- und überschoben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deckenkerne des Semmeringfensters sind wahrscheinlich im Frühstadium der [[Alpen]]bildung zwischen [[Penninischer Ozean|Penninischem Ozean]] im Norden und [[Oberostalpin]] im Süden entstanden. Durch die Heftigkeit und Weiträumigkeit der [[tektonisch]]en Bewegungen verlaufen die Grenzen der Einheiten keineswegs parallel, wie bei der [[Keuper]]-[[Fazies]] des Semmeringfensters und dem [[Hauptdolomit]] des Tauernfensters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Siegmund Prey ist das Gebäude der unterostalpinen Semmeringdecken während der alt-alpidischen Bewegungen entstanden, doch dürften diese Verschiebungen (abgeschwächt) bis zur jungalpidischen [[Orogenese]] angehalten haben. Im Pennikum wurden daher immer nördlichere Räume überwältigt, wobei die [[Subduktion]]szone, an der der penninische [[Ozeanboden]] verzehrt worden ist, trotz wahrscheinlicher Stillstände während der höheren [[Oberkreide]] lange aktiv gewesen sein muss. Demzufolge hat in diesem Raum die langandauernde Subduktion dazu geführt, dass die geologischen Einheiten auf sehr enge Räume zusammengepresst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend vielfältig sind auch die Gesteine der Semmeringdecke, unter denen sich neben [[Gneis]]en (aus [[Granit]]en hervorgegangene Augen- und &amp;#039;&amp;#039;Grobgneise&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Paragneis]]e) verschiedene [[Schiefer]] und anderes Kristallin, [[Phyllit]], [[Quarzit]]e und schwachmetamorphe [[Karbonatgestein]]e (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sonnwendstein]], [[Otter (Berg)|Otter]], Adlitzgraben) findet. Die [[Intrusion (Geologie)|Platznahme]] des Granits, der zum heutigen &amp;#039;&amp;#039;Grobgneis&amp;#039;&amp;#039; wurde, erfolgte (nach Alfred Pahr) teilweise schon während der [[Variszische Orogenese|variszischen Gebirgsbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Rudolf Oberhauser (Geologe)|Rudolf Oberhauser]], Franz Karl Bauer |Titel=Der geologische Aufbau Österreichs |Verlag=[[Axel Springer AG|Springer]] |Datum=1980 |ISBN=3-211-81556-2 |Online={{Google Buch |BuchID=0yFIZHFpL4QC |Seite=73 |Linktext=Seite 73–110, 315 ff.}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Österreichs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacuisses</name></author>
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