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	<title>Semjonowo (Kaliningrad) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T06:22:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semjonowo_(Kaliningrad)&amp;diff=2909036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-03-28T18:28:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Semjonowo&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Fuchsberg&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Семёново&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27206000049&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Gwardeisk&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = &lt;br /&gt;
|frühere Namen          = &lt;br /&gt;
|Fläche                 = 1,345 km²&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40159&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238225&lt;br /&gt;
|lat_deg = 54&lt;br /&gt;
| lat_min = 35&lt;br /&gt;
| lat_sec = 36&lt;br /&gt;
|lon_deg = 20&lt;br /&gt;
| lon_min = 45&lt;br /&gt;
| lon_sec = 12&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semjonowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Семёново}}, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fuchsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, Kreis Königsberg/Samland) ist ein Ort in der [[Russische Föderation|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Gwardeisk&amp;#039;&amp;#039; im [[Rajon Gwardeisk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Semjonowo liegt 20 Kilometer südöstlich der Stadt [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; an der Kommunalstraße 27K-078, die von [[Selenopolje (Kaliningrad, Gurjewsk, Lugowoje)|Selenopolje]] &amp;#039;&amp;#039;(Borchersdorf)&amp;#039;&amp;#039; an der Regionalstraße 27A-083 (ex [[A196 (Russland)|A196]]) in ein Truppenübungsgebiet im [[Rajon Prawdinsk]] führt. In Semjonowo endet auch ein befahrbarer Weg von [[Komsomolsk (Kaliningrad)|Kaliningrad]] (&amp;#039;&amp;#039;Löwenhagen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Groß Hohenhagen&amp;#039;&amp;#039;) an der Regionalstraße 27A-025 (ex [[R508 (Russland)|R508]]), die am Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Marienhagen&amp;#039;&amp;#039; vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuchsberg war vor 1945 Bahnstation an der [[Bahnstrecke Königsberg–Angerburg|Bahnlinie von Königsberg (Preußen) über Gerdauen (heute russisch: Schelesnodoroschny) nach Angerburg (heute polnisch: Węgorzewo)]], die nicht mehr in Betrieb ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In dem bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Fuchsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=51961 D.Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Fuchsberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; saß um 1380 ein „Wildnisbereiter“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpr&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=1393 Semjonowo – Fuchsberg bei ostpreussen.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer [[Deutscher Orden|ordenszeitlichen]] „Wildnisberittstation“. Seine Aufgabe war es, Feindbewegungen in der damals noch weit verbreiteten Wildnis zu melden. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit eine [[Waldarbeiter]]siedlung, die den Anfang des späteren Dorfes markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1874 wurde in Fuchsberg ein [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/koen/fuchsbg.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Fuchsberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet, zu dem lediglich die Landgemeinde Fuchsberg gehörte. Bis 1939 war er dem [[Landkreis Königsberg (Preußen)]], von 1939 bis 1945 dem [[Landkreis Samland]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuchsberg erlebte in den Jahren 1769 und 1890 verheerende [[Feuersbrunst|Feuersbrünste]], die einen Großteil der Häuser vernichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 lebten 735 Einwohner in Fuchsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich |url=http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/koenigsberg.htm |titel=Landkreis Königsberg |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080121192411/http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/koenigsberg.htm |archiv-datum=2008-01-21 |abruf=2025-12-20 |kommentar=Stand 1. Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1928 wurde das [[Semjonowo (Kaliningrad, Prawdinsk)|Gut Dichtenwalde]] (nicht mehr existent) an Fuchsberg angeschlossen. Zu Fuchsberg gehörten auch die beiden Güter Elisenhof (nicht mehr existent) und Marienhagen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=56701 D.Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Marienhagen]&amp;lt;/ref&amp;gt; (heute auch zu Semjonowo gehörend). Die Einwohnerzahl stieg bis 1933 auf 868 und belief sich 1939 bereits auf 959.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=samland.html|name=Landkreis Samland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kriegsfolge kam Fuchsberg mit dem nördlichen [[Ostpreußen]] 1945 zur [[Sowjetunion]] und erhielt im Juni 1947 die russische Bezeichnung „Semjonowo“.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1947 wurde der Ort Sitz eines Dorfsowjets im [[Rajon Kaliningrad]].&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 25 июля 1947 г. «Об административно-территориальном устройстве Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 25. Juli 1947: Über den administrativ-territorialen Aufbau der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wurde Anfang der 1950er Jahre nach [[Komsomolsk (Kaliningrad)|Komsomolsk]] verlegt. Nach der Auflösung des Rajons Kaliningrad im Jahr 1959 gelangte Semjonowo in den [[Oserki (Kaliningrad, Gwardeisk)|Oserski selski Sowet]] im [[Rajon Gwardeisk]]. Von 2005 bis 2014 gehörte der Ort zur Landgemeinde Oserkowskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Gwardeisk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gut ==&lt;br /&gt;
Das Gut wurde  1461 erwähnt, als es durch [[Hochmeister]] Martin Truchseß den Brüdern Lindenau übertragen wurde. Zwischen 1530 und 1757 waren die von Hirsch Besitzer, danach die von Auer. Um 1818 übernahm von Heyking das Gut, 1840 Adolf von Oppenheim. Oppenheim ließ das Gutshaus im italienischen Stil umbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Sieber |Titel=Schlösser und Herrensitze in Ost- und Westpreußen |Verlag=Verlag Wolfgang Weidlich |Datum=1958 |Seiten=45-46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Fuchsberg war Schulort. Das strohgedeckte Fachwerkhaus des Schulgebäudes existierte noch bis 1945. Inzwischen war jedoch ein neues Gebäude, die so genannte „alte Schule“ errichtet worden, die ihrerseits nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] durch eine „neue Schule“ ersetzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
In früher Zeit soll in Fuchsberg eine Kirche gestanden haben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpr&amp;quot; /&amp;gt; die auf der höchsten Erhebung des Dorfangers stand und als Filialkirche der [[Selenopolje (Kaliningrad, Gurjewsk, Lugowoje)#Kirche|Kirche Borchersdorf]] (heute russisch: Selenopolje) zugeordnet war. Die Kirche wurde nicht mehr gebraucht, als der damalige Lehnsherr von [[Komsomolsk (Kaliningrad)|Löwenhagen]] (russisch: Komsomolsk), Hans Conrad Baar, an seinem Amtssitz 1542 eine Kirche erbauen ließ. Angeblich wurden ein Weihwasserkessel aus Metal und die Glocken von der Fuchsberger Kirche nach Löwenhagen verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner überwiegend [[evangelisch]]en Bevölkerung war Fuchsberg  bis 1945 in das [[Kirchspiel]] der [[Selenopolje (Kaliningrad, Gurjewsk, Lugowoje)#Kirche|Kirche Borchersdorf]] eingepfarrt. Es gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Königsberg (Preußen)|Königsberg-Land I]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Semjonowo im Einzugsgebiet der evangelisch-lutherischen [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirche]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist die Hauptkirche der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |text=Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad |wayback=20110829063946 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Wulff: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Fuchsberg – Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bankgorodov.ru/place/inform.php?id=52944 Semjonowo bankgorodov.ru]&lt;br /&gt;
* [http://www.prussia39.ru/geo/geo.php?id=251 Semjonowo bei prussia39.ru]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Gwardeisk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Gwardeisk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzfällersiedlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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