<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Semjon_Konstantinowitsch_Timoschenko</id>
	<title>Semjon Konstantinowitsch Timoschenko - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Semjon_Konstantinowitsch_Timoschenko"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semjon_Konstantinowitsch_Timoschenko&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T15:49:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semjon_Konstantinowitsch_Timoschenko&amp;diff=562022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semjon_Konstantinowitsch_Timoschenko&amp;diff=562022&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-08T06:53:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Semyon Timoshenko.jpg|mini|S. K. Timoschenko als [[Marschall der Sowjetunion]] im Jahr 1940]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marshal of the USSR 1980 CPA 5144.jpg|mini|Timoschenko auf einer sowjetischen Briefmarke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semjon Konstantinowitsch Timoschenko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Семён Константинович Тимошенко}}, {{ukS|Семе́н Костянти́нович Тимоше́нко}}; * {{JULGREGDATUM|18|2|1895|Link=1}} in [[Furmaniwka (Ismajil)|Orman]], [[Gouvernement Bessarabien]]; † [[31. März]] [[1970]] in [[Moskau]]) war [[Marschall der Sowjetunion]] und ab Mai&amp;amp;nbsp;1940 [[Ministerrat der UdSSR#Die Verteidigungsminister (vor dem 16. März 1946 Volkskommissare)|sowjetischer Verteidigungsminister]] ([[Volkskommissar]]). Dieses Amt als Oberbefehlshaber der [[Rote Armee|Roten Armee]] übernahm Ende Juni&amp;amp;nbsp;1941 nach Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]] [[Josef Stalin|Stalin]] und Timoschenko wurde sein Stellvertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Timoschenko wurde als Sohn eines [[Ukrainer|ukrainischen]] Bauern geboren und lernte bereits ab früher Jugend harte Arbeit kennen. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er in der [[Kaiserlich Russische Armee|Kaiserlich Russischen Armee]] als Maschinengewehrschütze und bekam zwei [[Russischer Orden des Heiligen Georg|Georgskreuze]] verliehen. Im April 1918 trat er als Unteroffizier in die [[Rote Armee]] ein, kommandierte bald eine Abteilung und schließlich das 1. Krim-Kavallerieregiment, mit dem er an den [[Schlacht um Zarizyn|Gefechten bei Zarizyn]] teilnahm. Nach einer Reiterbrigade wurde ihm zunächst die 6. Kavalleriedivision und im August die 4. Division der [[1. Rote Reiterarmee|1. Reiterarmee]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der entscheidenden Schlacht gegen die [[Weiße Armee]] unter [[Pjotr Nikolajewitsch Wrangel|Pjotr Wrangel]] wurde er verwundet, führte den Kampf aber weiter, wofür er den [[Rotbannerorden]] erhielt. Nach dem Bürgerkrieg diente er als Korpskommandeur, ab 1933 als Stellvertreter im Weißrussischen bzw. [[Kiew]]er Militärbezirk. Seine lückenhafte Ausbildung vervollständigte er auf der Kriegsakademie; seine Belesenheit war beachtlich. Er las [[Plutarch]], [[Carl von Clausewitz|Clausewitz]] und [[Friedrich Engels]], wenn auch nicht in den Originalsprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kalinow 1950, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1935 nahm er unter [[Iona Emmanuilowitsch Jakir|Iona Jakir]] am ersten [[Manöver im Kiewer Militärbezirk 1935|Manöver]] teil, bei dem Panzer, Flugzeuge und Artillerie in großer Anzahl eingesetzt wurden. Im Jahr 1937 erhielt er das Kommando über den Nordkaukasischen Militärbezirk, um ein Jahr später jenen von Kiew zu übernehmen. In diesen Jahren fielen Vorgesetzte und Kameraden in großer Zahl der [[Großer Terror (Sowjetunion)#„Säuberung“ der Roten Armee|„Säuberung“ der Roten Armee]] zum Opfer. Von den höheren Kommandeuren sollten neben ihm lediglich [[Kliment Jefremowitsch Woroschilow|Kliment Woroschilow]] und [[Semjon Michailowitsch Budjonny|Semjon Budjonny]] überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des deutschen [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] führte Timoschenko die [[Ukrainische Front]] bei der [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|Besetzung Ostpolens]]. Am 7. Januar 1940 wurde ihm das Kommando über die [[Nordwestfront (Rote Armee)|Nordwestfront]] mit dem Auftrag übertragen, im Rahmen des finnisch-sowjetischen [[Winterkrieg]]es die [[Mannerheim-Linie]] zu durchstoßen. Dies gelang später als erwartet und unter weit höheren Verlusten. Trotz der nur bedingt überzeugenden Leistung erntete er die Lorbeeren des Sieges über Finnland. Am 8. Mai 1940 wurde er zum [[Marschall der Sowjetunion]] befördert, als [[Held der Sowjetunion]] ausgezeichnet und löste den glücklosen Verteidigungskommissar Woroschilow ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner neuen Funktion sollte er den Aufbau der Roten Armee in Hinblick auf eine mögliche Verwicklung in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beschleunigen. Mit dem deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] am 22. Juni 1941 ging das Amt an Stalin über. Timoschenko wurde sein Stellvertreter. Am 1. Juli ersetzte er den abberufenen General [[Dmitri Grigorjewitsch Pawlow|Dmitri Pawlow]] als Oberbefehlshaber der [[Westfront (Rote Armee)|Westfront]], im September den gefallenen [[Michail Petrowitsch Kirponos|Michail Kirponos]] an der [[Südwestfront (Rote Armee)|Südwestfront]]. Hier erlitt er im Mai 1942 beim eher improvisierten Versuch, eine taktische Gegenoffensive einzuleiten, in der 2. [[Schlacht bei Charkow (1942)|Schlacht bei Charkow]] eine schwere Niederlage. Er verteidigte sich unter Hinweis auf einen entschlüsselten deutschen Geheimplan, der für Juli eine Operation der Panzertruppen in Richtung Stalingrad – [[Saratow]] – [[Sysran]] – [[Arsamas]] vorsah, welche Moskau vom [[Ural]], von den Ölquellen im [[Kaukasus]] und vom Nachschub aus dem [[Iran]] abgeschnitten hätte. Dieser Vorstoß sei durch die eigene Offensive verhindert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kalinow 1950, S. 138 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge diente er als Oberbefehlshaber der [[Stalingrader Front]] (Juli 1942) sowie der [[Nordwestfront (Rote Armee)|Nordwestfront]] (Oktober 1942 – März 1943). Danach war er bis Kriegsende in der [[Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers|Stawka]] vorwiegend mit der Koordination des Zusammenwirkens verschiedener sowjetischer Fronten (Heeresgruppen) und der Operationsplanung (unter anderem [[Operation Jassy-Kischinew]]) beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kremlin Wall Necropolis - Timoshenko, Semyon.jpg|mini|Urnengrab von Timoschenko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half er zwei Jahre lang bei der Reorganisation der chinesischen Streitkräfte. Er wirkte mit an der Aufstellung von 7 Armeen und 10 Bauernmilizarmeen, der Ausarbeitung der strategischen Pläne für die Feldzüge in Nordchina und der Mandschurei und verbesserte die Taktiken des Partisanenkampfes aufgrund seiner Erfahrungen im Bürgerkrieg. Er verließ China, nachdem er sich mit dem chinesischen Oberkommandierenden [[Zhu De]] überworfen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kalinow 1950, S. 148 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später nahm Timoschenko eine Stelle als Kommandeur des Weißrussischen Militärbezirks an und trat 1960 in den Ruhestand. Er wurde zweimal als Held der Sowjetunion ausgezeichnet und war ab 1919 Mitglied der [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|Bolschewiki]], ab 1952 [[KPdSU]] genannt. Timoschenko erhielt ein Urnengrab in der [[Nekropole an der Kremlmauer]] in Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timoschenko war passionierter Angler und Bienenzüchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Russischer Orden des Heiligen Georg]]&lt;br /&gt;
* [[Revolutionäre Ehrenwaffe]] (28. November 1920)&lt;br /&gt;
* [[Sowjetischer Siegesorden]] (1945)&lt;br /&gt;
* [[Held der Sowjetunion]] (2×: 7. Mai&amp;lt;!-- oder lt. wh.ru:21. März --&amp;gt; 1940, 18. Februar 1965)&lt;br /&gt;
* [[Leninorden]] (5×: 1938, 1940, 1945, 1955, 1970)&lt;br /&gt;
* [[Rotbannerorden]] (5×: 1920, 1921, 1930, 1944, 1947)&lt;br /&gt;
* [[Suworoworden]] 1. Klasse (3×: 1943, 1944, 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  [[Kyrill D. Kalinow]]: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetmarschälle haben das Wort.&amp;#039;&amp;#039; Hansa Verlag, Hamburg 1950, S. 132–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Semyon Timoshenko|Semjon Timoschenko}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122529146}}&lt;br /&gt;
* {{GSE|110593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Marschälle der Sowjetunion}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122529146|LCCN=no/96/28125|VIAF=59968217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Timoschenko, Semjon Konstantinowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschall der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Front (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Polnisch-Sowjetischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Winterkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sowjetischen Siegesordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rotbannerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Suworow-Ordens I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Oktoberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Jubiläumsmedaille „XX Jahre Rote Arbeiter-und-Bauern-Armee“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Für die Verteidigung Leningrads“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Für die Verteidigung des Kaukasus“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Für die Befreiung Belgrads“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Sieg über Deutschland“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Timoschenko, Semjon Konstantinowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Тимошенко, Семён Константинович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Offizier, zuletzt Marschall der Sowjetunion, Volkskommissar für Verteidigung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Furmaniwka (Ismajil)|Furmanowka]], [[Gouvernement Bessarabien]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
	</entry>
</feed>