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	<title>Semjon Iljitsch Bogdanow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-30T23:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Semyon Bogdanov 2.jpg|mini|Semjon Iljitsch Bogdanow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semjon Iljitsch Bogdanow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Семён Ильич Богданов}}, wiss. Transliteration &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Semën Il’ič Bogdanov}}&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|29|8|1894|FormatJUL=j.|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]]; † [[12. März]] [[1960]] in [[Moskau]]) war Marschall der Panzertruppen und nach 1945 Chef der [[SMAD|Sowjetischen Militäradministration]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sohn eines Arbeiters der [[Kirowwerk|Putilow-Werke]] in Sankt Petersburg, wo er selbst seine Lehrzeit als Mechaniker absolvierte und sowohl dort und später in [[Tallinn|Reval]] zwölf Jahre lang arbeitete. Bogdanow leistete ab 1915 seinen Militärdienst bei der zaristischen Armee und nahm 1917 auf Seiten der [[Bolschewiken]] an der [[Oktoberrevolution]] teil. Im Juni 1918 wurde er Berufssoldat in der [[Rote Armee|Roten Armee]] und trat dem 4. Schützen-Regiment (Kostroma) bei. Im Juni 1920 kämpfte er bei [[Tuchatschewski]]s Westfront im Rahmen der 56. Schützendivision an der Grenze zu Polen. 1921 nahm er an der Niederschlagung des Antonowskojer Bauernaufstandes teil. Im September 1925 wurde er Bataillonskommandeur im Schützen-Regiment 135 der 45. Schützen-Division. 1930 besuchte er den Komintern-Ausbildungskurs „Shot“ und übernahm im Oktober des gleichen Jahres die Führung des Schützen-Regiment 134, welche im Mai 1932 motorisiert wurde. 1936 besuchte er einen neu eingeführten Lehrgang für motorisierte Einheiten an der Militärakademie und wurde zum [[Oberst]] befördert. Im Januar 1938 erhielt er das Kommando über die 9. mechanisierte Brigade. Am 1. Mai 1938 wurde er im Rahmen der [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]] verhaftet, inhaftiert und am 27. Oktober 1939 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Infolge des Mangels an Kader kam er vorzeitig frei, erhielt im November 1940 die Führung der 32. mechanisierten Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Deutsch-Sowjetischen Krieg ===&lt;br /&gt;
Im März 1941 hatte er das Kommando über die 30. Panzerdivision des 14. mechanisierten Korps (Generalmajor Oborin) an der westlichen Landesgrenze bei [[Brest (Belarus)|Brest]] erhalten.&lt;br /&gt;
Im Juli 1941 wurde er für eine Woche zum Führer der gepanzerten Truppen des Militärbezirks Moskau ernannt, erhielt danach aber den Posten des stellvertretenden Befehlshabers der im Raum nördlich Kiew eingesetzten [[5. Armee (Rote Armee)|5. Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juli 1942 wurde er zum [[Generalmajor]] der Panzertruppen befördert, im gleichen Jahr wurde er Mitglied der [[KPdSU]]. Am 26. September 1942 wurde er im Rahmen der [[Südfront (Rote Armee)|Südfront]] zum [[Kommandeur]] des &amp;#039;&amp;#039;6. mechanisierten Korps&amp;#039;&amp;#039; der [[2. Gardearmee (Rote Armee)|2. Gardearmee]] ernannt, das infolge seines erfolgreichen Kampfes bei [[Kotelnikowo]] im Januar 1943 zum &amp;#039;&amp;#039;5. Garde-Panzerkorps&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Vom 11. März bis zum 24. August 1943 kommandierte Bogdanow das &amp;#039;&amp;#039;9. Panzerkorps&amp;#039;&amp;#039;, das der [[13. Armee (Rote Armee)|13. Armee]] (General Puchow) an der mittleren Ostfront zugeteilt war. Am 6. Juli 1943 erhielt er den Rang [[Generalleutnant]] zuerkannt. Von September 1943 bis Juli 1944 und von Januar bis Mai 1945 war er [[Befehlshaber]] der [[2. Garde-Panzerarmee]]. Im Rahmen der [[1. Ukrainische Front|1. Ukrainischen Front]] kämpfte sein [[Großverband]] im Frühjahr 1944 bei der [[Korsun-Schewtschenkowsker Operation]] und stieß auf [[Uman]] durch. Am 24. April 1944 war Bogdanow zum [[Generaloberst]] der Panzertruppen aufgestiegen, am 23. Juli wurde er schwer verwundet und blieb für 5 Monate im Lazarett der Stadt [[Lublin]]. Im Januar 1945 wieder einsatzfähig führte er seine &amp;#039;&amp;#039;Armee&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der [[1. Weißrussische Front|1. Weißrussischen Front]] während der [[Weichsel-Oder-Operation]] an die Grenze des Deutschen Reiches. Er bildete Anfang Februar zusammen mit Truppen von [[Nikolai Erastowitsch Bersarin|Bersarins]] [[5. Stoßarmee]] nördlich [[Küstrin]] einen Brückenkopf und nahm Anfang März an der [[Schlacht um Ostpommern]], Mitte April 1945 an der [[Schlacht um die Seelower Höhen|Schlacht an der Oder]] und danach an der [[Berliner Operation]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Leistungen im Vaterländischen Krieg wurde er am 11. März 1944 und nochmals am 6. April 1945 zum [[Held der Sowjetunion]] ernannt und mit dem [[Leninorden|Lenin-]] und dem [[Suworoworden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg erhielt er am 1. Juni 1945 den Rang eines Marschall der Panzertruppen. Bis 1947 war er Chef der [[SMAD|SMAD-Landesverwaltung]] Brandenburg, danach Kommandeur der Panzer- und mechanisierten Verbände der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland. Ab November 1948 bis 1951 war er Befehlshaber der gepanzerten Truppen der sowjetischen Armee. Im April 1953 erhielt er das Kommando über die im Militärbezirk Belorus stehende [[7. Panzerarmee (Rote Armee)|7. Panzerarmee]]. Von Mai 1954 bis Mai 1956 war er Direktor der nach Stalin benannten Kriegsakademie für Panzer- und motorisierte Verbände. Bogdanow war von 1946 bis 1958 auch Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU und fungierte als Deputierter im Präsidium des [[Oberster Sowjet der UdSSR]]. Bogdanow trat im Mai 1956 in den Ruhestand und verbrachte die letzte Lebenszeit bis 1960 in Moskau, er wurde auf dem [[Nowodewitschi-Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=semjon-iljitsch-bogdanow|lemma=Bogdanow, Semjon Iljitsch|autor=Jan Foitzik|band=1|idNum=333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Semyon Bogdanov|Semjon Iljitsch Bogdanow}}&lt;br /&gt;
* {{GSE|123749}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hrono.ru/biograf/bio_b/bogdanovsi.php Semjon Bogdanow] auf hrono.ru (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|VIAF=88144648359180051160|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-03-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bogdanow, Semjon Iljitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschall der Waffengattung (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Panzerarmee (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Polnisch-Sowjetischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (SMAD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille für Warschau 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Grunwald-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Suworow-Ordens I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Suworow-Ordens II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rotbannerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Jubiläumsmedaille „XX Jahre Rote Arbeiter-und-Bauern-Armee“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Für die Befreiung Warschaus“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Sieg über Deutschland“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bogdanow, Semjon Iljitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Богданов, Семён Ильич (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Chef der sowjetischen Militäradministration in Brandenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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