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	<title>Semione - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semione&amp;diff=643160&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno Wulfilo: Bevölkerung: Jahr 2000 im Diagramm auf 345 Einwohner korrigiert (Quelle: Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz). Zahl von 320 Einwohnern lt. Volkszählung 2000 vermutlich zu tief.</title>
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		<updated>2026-02-20T16:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bevölkerung: Jahr 2000 im Diagramm auf 345 Einwohner korrigiert (Quelle: Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz). Zahl von 320 Einwohnern lt. Volkszählung 2000 vermutlich zu tief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Semione&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Semione COA.svg&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Blenio]]&lt;br /&gt;
| KREIS = [[Kreis Malvaglia]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Serravalle TI|Serravalle]]&lt;br /&gt;
| BFS = 5046&lt;br /&gt;
| BILD = Semione 2018b.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Blick auf Semione. Rechts die Ruinen des&amp;lt;br /&amp;gt;[[Serravalle (Burg)|Castello di Serravalle]]&lt;br /&gt;
| PLZ = 6714&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.40793&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.97171&lt;br /&gt;
| REGION-ISO =CH-TI&lt;br /&gt;
| HÖHE = 399&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 10.5&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 334&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2011&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.serravalle.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Semione 2007.png|mini|Gemeindestand vor der Fusion am 31. März 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semione&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im lokalen [[Kanton Tessin|Tessiner]] Dialekt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samiòn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Archivo di Stato del Cantone Ticino |Titel=Semione - Repertorio Toponomastico Ticinese (RTT) |Sammelwerk=Repertori comunali |Band=25 |Auflage=1 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war bis zum 31. März 2012 eine politische Gemeinde im [[Kreis Malvaglia]], im [[Bezirk Blenio]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Tessin|Tessin]] in der [[Schweiz]]. Am 1. April 2012 fusionierte sie mit [[Ludiano]] und [[Malvaglia]] zur neuen Gemeinde [[Serravalle TI|Serravalle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Semione liegt im unteren [[Valle di Blenio|Bleniotal]] am westlichen Ufer des Flusses [[Brenno (Fluss)|Brenno]]. Zu Semione gehört die am Berghang auf 770 Metern über Meer liegende Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Navone&amp;#039;&amp;#039;. Nachbarorte sind im Uhrzeigersinn die Ortsteile Ludiano und Malvaglia, die Gemeinde [[Biasca]] mit der zu Biasca gehörenden Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Loderio&amp;#039;&amp;#039; im [[Bezirk Riviera]], und überdies im [[Bezirk Leventina]] die Gemeinden [[Pollegio]] und [[Bodio TI|Bodio]] sowie das zu [[Faido]] gehörende Dorf [[Sobrio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Semione umfasste vor der Gemeindefusion eine Fläche von 1045 [[Hektar]]en. Davon entfielen, nach einer Erhebung von 1997, ein Anteil von 816 Hektaren auf Wald, 163 Hektaren auf die landwirtschaftliche Nutzung und 36 Hektaren auf die Bau-, Strassen- und Siedlungszone.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Archivo di Stato del Cantone Ticino |Titel=Semione - Repertorio Toponomastico Ticinese (RTT) |Sammelwerk=Repertori comunali |Band=25 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Serravalle im Bereich von Semione besteht, nach Westen, aus bewaldeten und sanft zum 2172 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;[[Matro]]&amp;#039;&amp;#039; und zum 2165 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;[[Pianca Bella]]&amp;#039;&amp;#039; ansteigenden Berghängen. Die im Nord-Osten von Semione aufragenden Gipfel &amp;#039;&amp;#039;Cima di Piancabella&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cima di Gana Bianca&amp;#039;&amp;#039; erreichen Höhen von 2671 bzw. 2842 Metern über Meer. Die Lage Semiones am Hang gegenüber dem [[Val Malvaglia]] eröffnet den Blick auf den hier die Grenze zum Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]] bildenden &amp;#039;&amp;#039;Cima Rossa&amp;#039;&amp;#039; mit 3161 Metern. Der im Süd-Osten liegende &amp;#039;&amp;#039;Pizzo Muncréch&amp;#039;&amp;#039; mit 2252 Metern und die im Süden, bei [[Biasca]], gelegenen Gipfel [[Pizzo Magn]] mit 2329 Metern und &amp;#039;&amp;#039;Masnàn&amp;#039;&amp;#039; mit 2505 Metern runden das Landschaftsbild ab. Geologisch dominieren in diesem Teil der [[Lepontinische Alpen|Lepontinischen Alpen]] zu [[Gneis]] umgewandelte [[Granitoid]]e, die im Volksmund jedoch als [[Granit]] bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürg Meyer |Titel=Gesteine der Schweiz - Der Feldführer |Auflage=1 |Verlag=Haupt Verlag |Ort=Bern |Datum=2017 |ISBN=978-3-258-07856-4 |Seiten=278-287}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semione verfügt über eigene Sommerweiden auf dem westlichen Berghang und über ausgedehnte Weideland- und Ackerbauflächen in der Landwirtschaftszone im Talboden, die dem Fluss Brenno abgerungen wurde. Der Verlauf des Brenno ist zwischen den Ortsteilen Semione und Malvaglia teilweise begradigt. Fünf Gebirgsbäche verlaufen durch Semione und werden durch ein System von Auffangbecken und kleinen Kanälen dem Brenno zugeführt. Der Ort befindet sich zum Schutz vor Hochwassern daher hauptsächlich auf einer Anhöhe von zwischen 390 und 623 Metern über Meer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.geo.admin.ch/?topic=swisstopo&amp;amp;lang=de&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;E=2718177.98&amp;amp;N=1140898.49&amp;amp;zoom=8&amp;amp;catalogNodes=1476 |titel=Karten und Geodaten |hrsg=Bundesamt für Landestopografie swisstopo, Wabern bei Bern |zugriff=2018-04-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zwischen &amp;#039;&amp;#039;Gana&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Serravalle&amp;#039;&amp;#039; stark mit Felsbrocken durchsetzte Gelände wird mehrheitlich für den Weinbau genutzt. Angebaut werden die Rotweinsorten [[Merlot]] und [[Bondola|Bòndola]]. Wegen der früher üblichen Doppelkultur in Kombination z.&amp;amp;nbsp;B. mit Gemüse- oder Tabakanbau findet, neben dem modernen Drahtbau, noch immer die übermannshohe [[Reberziehung|Pergola]] oder Doppelpergel Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Eggenberger et al. |Titel=Weinbuch für Winzer, Wirte und Weinfreunde |Verlag=Verlag des Schweizer Wirteverbands |Ort=Zürich |Datum=1990 |ISBN=3-85898-037-4 |Seiten=72 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elsbeth Hobmeier |Titel=Einkehren - Die 50 besten Beizen in den Schweizer Alpen und im Jura |Verlag=AT Verlag |Ort=Aarau / München |Datum=2018 |ISBN=978-3-03800-976-4 |Seiten=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dörfer des unteren Bleniotals liegen als nördlichstes Anbaugebiet im Tessin im Einflussbereich des [[Insubrisches Klima|insubrischen Klimas]]. Dieses zeichnet sich durch stärkere Niederschläge im Frühling und Herbst sowie durch die hohe Zahl der Sonnenstunden aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Burri |Titel=Schweiz - Geografische Betrachtungen |Auflage=2 |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Zürich |Ort=Zürich |Datum=1998 |ISBN=3-906719-80-4 |Seiten=271}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wald ==&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Gebirgswald am westlichen Berghang besteht zu 69 % aus [[Gemeine Fichte|Rottannen]], zu 22 % aus [[Lärchen]] und zu 9 % aus [[Kastanien]], [[Buchen]] und [[Birken]]. Die Laubwälder dominieren bis etwa 1000 Meter über Meer. Auf Höhen zwischen 1000 und 1300 Metern schliessen sich Mischwälder an. Ab 1300 Metern dominieren Nadelwälder. Bei den [[Laubbaum|Laubbäumen]] handelt es sich mehrheitlich um [[Niederwald]] («Palina»). Zu den [[Neobiota|neophyten]] Baumarten zählen die [[Gewöhnliche Robinie|Robinie]], der [[Götterbaum]] und die [[Hanfpalmen|Hanfpalme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldbestände wurden bereits vor der Gemeindefusion mit [[Ludiano]] und [[Malvaglia]] von den Einwohnergemeinden, den &amp;#039;&amp;#039;Patriziati&amp;#039;&amp;#039;, der damals eigenständigen Gemeinden Ludiano, Semione und [[Corzoneso]] gemeinsam bewirtschaftet. Nachdem der Wald zu Beginn des 20. Jahrhunderts und in den Krisenjahren der Folgezeit stark unter der Übernutzung gelitten hatte, entschieden sich die beteiligten Gemeinden zwischen 1946 und 1952 dafür, eine am Ziel der Nachhaltigkeit orientierte Waldordnung einzuführen. Zwischen 1972 und 1990 wurde dafür ein 25,6&amp;amp;nbsp;km langes Forststrassennetz angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. Viviani |Hrsg=H. Leibundgut |Titel=Considerazioni sull&amp;#039;assestamento e sulla rete stradale forestale dei Patriziati di Corzoneso, Ludiano e Semione |Sammelwerk=Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen |Band=128 |Ort=Zürich |Datum=1977-11-06 |Seiten=440-447}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Wald umschlossene, ursprünglich aus 68 Häusern bestehende Siedlung und [[Maiensäss]] &amp;#039;&amp;#039;Navone&amp;#039;&amp;#039; (um 1872 auch &amp;#039;&amp;#039;Anavone&amp;#039;&amp;#039;) ist seit 1520 nicht mehr ganzjährig bewohnt und besteht heute aus zum Teil zu Ferienhäusern umgebauten Viehställen. Bis zum Zeitpunkt, als die Bewohner &amp;#039;&amp;#039;Navone&amp;#039;&amp;#039; verliessen, bildete diese Siedlung das eigentliche Semione. 1913 bis 1915 wurden, in einer bis dahin in der Schweiz einzigartigen [[Güterzusammenlegung]], die zerstückelten, von 66 Eigentümern gehaltenen 3170 Parzellen auf 387 reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Baltensperger |Titel=Güterzusammenlegung auf der Voralp „Navone“ in der Gemeinde Semione im Bleniotal |Sammelwerk=Schweizerische Geometer-Zeitung |Nummer=161001-6, 15, 7 |Verlag=Buchdruckerei Winterthur (vormals G. Binkert) |Ort=Winterthur |Datum=1917-07-15 |Seiten=190–197}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maiensäss &amp;#039;&amp;#039;Navone&amp;#039;&amp;#039; hatte die Funktion einer &amp;#039;&amp;#039;Selva&amp;#039;&amp;#039;, eines ausgelichteten Gebirgswaldes, in dem die Viehhaltung mit der Pflege und Bewirtschaftung von [[Kastanien]]bäumen kombiniert werden konnte. Die weniger ertragreiche &amp;#039;&amp;#039;Palina&amp;#039;&amp;#039; diente der Versorgung mit Bau- und Brennholz. Die Edelkastanie (&amp;#039;&amp;#039;Castanea Sativa&amp;#039;&amp;#039;), ein von den Römern eingeführter [[Archäophyt]], der um das Jahr 1000 auch im Nordtessin heimisch wurde, war bis ins 20. Jahrhundert Grundnahrungsmittel und wichtigstes Exportgut der Talbevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Burri |Titel=Schweiz - Geografische Betrachtungen |Auflage=2 |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Zürich |Ort=Zürich |Datum=1998 |ISBN=3-906719-80-4 |Seiten=273}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marianne Burkhalter]], Christian Sumi et al. |Titel=Der Gotthard Gottardo – landscape, myths, technology |Verlag=Scheidegger &amp;amp; Spiess |Ort=Zürich |Datum=2016 |ISBN=978-3-85881-503-3 |Seiten=97-105}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert wurde in Semione Holz für die [[Köhler]]ei geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark Bertogliati, Patrik Krebs |Titel=Aus dem Wald in die Stadt: Produktion und Handel von Holzkohle in den insubrischen Alpentälern. In: Relire l&amp;#039;altitude – La terre et ses usages. Suisse et espaces avoisinants, XIIe–XXIe siècles |Hrsg=Luigi Lorenzetti et al. |Verlag=Éditions Alphil-Presses universitaires suisses |Ort=Neuchâtel |Datum=2019 |ISBN=978-2-88930-206-2 |Seiten=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtfläche aller Tessiner Selven ist von 9000 Hektaren im Jahr 1920 auf rund 2000 Hektaren im Jahr 2000 gesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Imhof |Titel=Alte Bäume, frische Genüsse |Hrsg=Peter Egli |Sammelwerk=Heimatschutz/Patrimoine |Verlag=[[Schweizer Heimatschutz]] |Ort=Zürich |Datum=2019-02 |ISBN= |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Semione ist über eine Brücke bei &amp;#039;&amp;#039;Gana&amp;#039;&amp;#039; an die Schnellstrasse durch das [[Valle di Blenio|Bleniotal]] angeschlossen, die ab Biasca mit der [[Autobahn 2 (Schweiz)|Autobahn A2]] verbunden ist. In südlicher Richtung führt die kurvenreiche ehemalige [[Kantonsstrasse]] ebenfalls nach Biasca. Diese Strasse verläuft in nördlicher Richtung weiter bis Ludiano und [[Dongio]]-Motto.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.geo.admin.ch/?topic=swisstopo&amp;amp;lang=de&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;E=2718184.00&amp;amp;N=1140336.00&amp;amp;zoom=6 |titel=Karten und Geodaten |hrsg=Bundesamt für Landestopografie swisstopo, Wabern bei Bern |zugriff=2018-04-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Norden besteht die Möglichkeit, den [[Lukmanierpass]] zu befahren, wofür der Strassenzustand und die klimatischen Bedingungen zu beachten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nur zu den Hauptzeiten verkehrende Buslinie 132 der [[Autolinee Bleniesi S.A.]] gewährleistet eine Grundversorgung der Dorfbevölkerung mit Dienstleistungen des Öffentlichen Verkehrs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autolinee.ch/orari-di-linea |titel=Orari di linea |hrsg=Autolinee Bleniesi SA, Biasca |zugriff=2018-04-09 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Eisenzeit|eisenzeitliche]] Besiedlung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Celestino Trezzini]] |Hrsg=Heinrich Türler |Titel=Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz |Band=Band 6, &amp;#039;&amp;#039;Saint Gelin - Tingry&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Attinger Verlag |Ort=Neuchâtel |Datum=1931 |Seiten=338}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Präsenz der [[Römisches Reich|Römer]] sind durch Grabfunde im heutigen Ortskern belegt. Auch die Überreste eines Wachtturms aus dieser Zeit wurden freigelegt. 1180 zerstörten Belagerer erstmals die 1160–70 errichtete nahe gelegene Burg des [[Reichsvogt]]s Alcherio da Torre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hannes Maurer |Titel=Tessiner Täler – Tessiner Welten – Geschichte und Geschichten |Verlag=Verlag NZZ |Ort=Zürich |Datum=2002 |ISBN=3-85823-973-9 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1220–30 entstand an ihrer Stelle die heute noch als Ruine bestehende [[Serravalle (Burg)|Burg Serravalle]] der Familie Orelli. Semione wird 1192 als &amp;#039;&amp;#039;Xamiono&amp;#039;&amp;#039; und 1343 als &amp;#039;&amp;#039;Simionum&amp;#039;&amp;#039; in den Schriften geführt. In der Folgezeit befand sich Semione in wechselndem grundherrschaftlichen Besitz: Zunächst der Bürger von [[Lodrino TI|Lodrino]] (1193 erwähnt) und des [[Kloster Disentis|Klosters Disentis]] (1334 erwähnt), ab 1345 im Besitz der Familie [[Visconti]] und ab 1380 im Besitz der Familie Pepoli in [[Bologna]]. Im Rahmen eines überregionalen Konflikts wurde die Burg der Pepoli 1402 von der Talbevölkerung weitgehend zerstört. Erhalten blieben jedoch die weiterhin als Richtplatz genutzte Vorburg und die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria del Castello&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|2063|Semione|Autor=Francesca Corti|Datum=2021-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|10969|Serravalle (Burg)|Autor=Maria-Letizia Boscardin|Datum=2016-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem es der Talbevölkerung gelungen war, sich auf juristische und militärische Weise von der Herrschaft norditalienischer Adelsfamilien zu lösen, war das Bleniotal und somit auch die Bevölkerung von Semione ab 1495 mit einem Treueeid an die Schutzmacht [[Kanton Uri|Uri]] gebunden und unterstand von 1503 bis 1798 der gemeinsam ausgeübten Herrschaft der Kantone Uri, [[Kanton Schwyz|Schwyz]] und [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]]. Im Rahmen der die gesamte Schweiz betreffenden Umwälzungen nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] gelangte Semione in der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] kurzzeitig unter die Verwaltung des [[Kanton Bellinzona|Kantons Bellinzona]] und gehört heute zum 1803 neu gegründeten Kanton Tessin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|8541|Blenio (Bezirk)|Autor=Sonia Fiorini|Datum=2017-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies nachdem während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskriegs]] Semione und das Bleniotal 1798 und 1799 zunächst unter französischer und danach kurzzeitig unter russisch-österreichischer Besatzung gestanden hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefano Bolla, zitiert nach Abbé Cognet (Ernouf, Paris 1881) |Hrsg=Armando Dadò |Titel=Descrizioni della Valle di Blenio tra Settecento e Ottocento |Nummer=Impronte bleniese 1 |Verlag=Fondazione Voce di Blenio |Ort=Dongio (Acquarossa) |Datum=2010 |ISBN=978-88-8281-297-3 |Seiten=79, 82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|41517|Alexander Suworow|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2012-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Semione-LBS H1-015921.tif|mini|Luftbild (1953)]]&lt;br /&gt;
Semione wurde, wie das übrige Bleniotal, seit Beginn des modernen Zeitalters von der Auswanderung geprägt, welche zunächst hauptsächlich nach Italien und später nach Übersee führte. Parallel dazu entwickelte sich eine saisonale Auswanderung in die urbanen Zentren Europas, welche in vielen Fällen dazu führte, dass die zu Wohlstand gelangten Auswanderer aus dem Bleniotal in Semione repräsentative Villen errichten liessen. Neben dem traditionell verankerten [[Katholizismus]] kamen ab dem 19. Jahrhundert der [[Liberalismus]] und ein starker Modernisierungswille als Triebfedern für die spätere Entwicklung hinzu. Die weite Verbreitung liberaler Ideen führte z.&amp;amp;nbsp;B. zu einem Eintreten des katholischen Kantons Tessin auf Seiten der protestantischen Kantone im [[Sonderbundskrieg]] von 1847, an dem sich 3000 Tessiner beteiligten, oder zur [[Säkularisierung]] des Schulunterrichts auch in Semione im Jahr 1853.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|7394|Tessin: 4.1.2 - Liberale Reformen und Parteikämpfe (1830–1875)|Autor=Marco Marcacci, Nelly Valsangiacomo|Datum=2017-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einschneidende Erfahrungen, wie die von der [[Phytophthora infestans|Kartoffelfäulnis]] ausgelöste [[Hungersnot]] von 1845–47&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Raffaello Ceschi |Hrsg=Armando Dadò |Titel=Ottocento Ticinese |Ort= |Datum=1986 |ISBN= |Seiten=77}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die schweren Hochwasser von 1868 und 1897, brachten die Forderung nach technischem Fortschritt. In der Folge wurden Anstrengungen zum Aufbau der Infrastruktur unternommen, zu der die Befestigung des [[Brenno (Fluss)|Brenno]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Gschwend et al. |Hrsg=Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde |Titel=Die Bauernhäuser des Kantons Tessin / La casa rurale nel Canton Ticino |Band=2: Hausformen, Siedlungen |Nummer=5 |Verlag=G. Krebs Verlag / R. Habert Verlag |Ort=Bonn / Basel |Datum=1982 |ISBN= |Seiten=313 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das auf der gegenüberliegenden Talseite aufgeschüttete ehemalige Bahntrasse der [[Biasca-Acquarossa-Bahn]] zählen. Die historische Bausubstanz von Semione spiegelt diese Entwicklungen: Das Dorf Semione – ebenso wie auch dessen Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Navone&amp;#039;&amp;#039; – wurden daher im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz]] (ISOS) als schützenswerte Ortsbilder von nationaler Bedeutung eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gisos.bak.admin.ch/sites/4130 |titel=Semione |werk=Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS |hrsg=Bundesamt für Kultur BAK |datum=2008 |sprache=it |abruf=2025-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gisos.bak.admin.ch/sites/4026 |titel=Navone (Semione) |werk=Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS |hrsg=Bundesamt für Kultur BAK |datum=2008 |sprache=it |abruf=2025-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semione bildet aber nach wie vor eine eigenständige [[Bürgergemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www4.ti.ch/di/sel/patriziati/elenco-patriziati/dettaglio?tx_tichdipatriziati_patriziati%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_tichdipatriziati_patriziati%5Bcontroller%5D=Patriziati&amp;amp;tx_tichdipatriziati_patriziati%5Bpatriziati%5D=180&amp;amp;cHash=b64229b4096f3a153b53a628551c2405 Patriziato di Semione] (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:750 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
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          &lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:S pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:&amp;quot;Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schuler |url=https://www.bfs.admin.ch/asset/de/24306914 |titel=Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850 |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2023-06-16 |format=CSV; 34 KB |abruf=2025-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/grundlagen/volkszaehlung.assetdetail.32067220.html |titel=Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2024-07-12 |format=XLSX; 10 MB |abruf=2025-04-27|kommentar=Öffnung in Excel nur über &amp;quot;Anhang/Excel-Datensatz&amp;quot; möglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückgang zwischen 1888 und 1900 ist unter anderem auf die Hochwasserkatastrophe von 1897 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Serravalle}}&lt;br /&gt;
Durch Semione führt der erste von vier historischen Kulturwanderwegen durch das Bleniotal (&amp;#039;&amp;#039;Sentiero storico della bassa e media Valle di Blenio&amp;#039;&amp;#039;). Der 14,5 km lange Wanderweg führt über bewaldete Anhöhen von [[Acquarossa]], über [[Corzoneso]] und &amp;#039;&amp;#039;Casserio&amp;#039;&amp;#039;, nach &amp;#039;&amp;#039;Navone&amp;#039;&amp;#039; und Semione, bzw. von Semione nach [[Ludiano]] und von dort in Flussnähe zurück nach Acquarossa.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bellinzonaevalli.ch/it/commons/details/Sentieri-storici-della-Valle-di-Blenio/86145.html I sentieri storici della val di Blenio (mit Fotos)] (italienisch) auf bellinzonaevalli.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sakralbauten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria Assunta&amp;#039;&amp;#039; von 1731–1736&amp;lt;ref&amp;gt;[https://api3.geo.admin.ch/rest/services/kgs/MapServer/ch.babs.kulturgueter/5725/extendedHtmlPopup?lang=de Pfarrkirche Santa Maria Assunta und Beinhaus (mit Fotos)] auf api3.geo.admin.ch/rest&amp;lt;/ref&amp;gt;: Die Kirche bildet mit einem mit [[Mosaik]]en zum [[Kreuzweg]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;thema von 1971 ausgestatteten Kapellenkranz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luca Solari |Titel=Blenio: una valle a confronto |Verlag=Salvioni arti grafiche |Ort=Bellinzona |Datum=1998 |ISBN=88-7967-023-9 |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem Beinhaus und einer Friedhofssäule ein bauliches Ensemble. Von 1731 bis 1736 wurde sie an Stelle ihres erstmals 1207 erwähnten Vorgängerbaus errichtet. Der Kirchturm im romanischen Stil wird um 1100 datiert. Der Innenraum und der [[Portikus]] sind im toskanischen Stil gestaltet. Die zahlreichen spätgotischen Fresken wurden 1919 von Attilio Balmelli erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marianne Mehling et al. |Titel=Knauers Kulturführer Tessin |Verlag=Ex Libris |Ort=Zürich |Datum=1987 |ISBN= |Seiten=226 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot;&amp;gt;Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]], Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S.&amp;amp;nbsp;86–88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beinhaus &amp;#039;&amp;#039;Cappella dei Morti (Capéla di Mört)&amp;#039;&amp;#039; mit Fresken der Maler Cristoforo&amp;lt;ref&amp;gt;{{SIKART|11113626|Cristoforo da Seregno|Autor=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Nicolao da Seregno]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kirche Oratorium &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria del Castello&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Gésa dal Castell)&amp;#039;&amp;#039; von 1587&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kirche &amp;#039;&amp;#039;Oratorio di San Carlo (Gésa da San Cárlo)&amp;#039;&amp;#039; von 1606 mit Fresken von [[Giovanni Battista Tarilli]] aus [[Cureglia]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Adolfo Caldelari |Titel=Arte e Storia nel Ticino – Catalogo |Sammelwerk=Ente Ticinese per il turismo |Verlag=Edizioni dello Stato |Ort=Bellinzona |Datum=1975 |ISBN= |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kirche &amp;#039;&amp;#039;Oratorio Santa Maria Bambina&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Gésa da Navòn)&amp;#039;&amp;#039; von 1667–81,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Andrea Ghiringhelli |Titel=Semione - Repertorio toponomastico ticinese (RTT) |Band=25 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=34, 162 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; achteckig, mit einem Portikus von 1709&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Serravalle castello chiesa.jpg|mini|Kirche Santa Maria del Castello]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Francesco&amp;#039;&amp;#039; von 1898&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Andrea Ghiringhelli |Titel=Semione – Repertorio toponomastico ticinese (RTT) |Band=25 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Ricordo&amp;#039;&amp;#039; von 1900&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Jenni |Titel=Aufgegabelt - Stimmungsvolle Beizen und authentische Produkte - 555 Adressen in der Schweiz: Tessin: Villa Ricordo |Auflage=2 |Verlag=AT Verlag |Ort=Aarau und München |Datum=2018 |ISBN=978-3-03800-962-7 |Seiten=239}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Ferrari&amp;#039;&amp;#039; von vor 1905&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Andrea Ghiringhelli |Titel=Semione – Repertorio toponomastico ticinese (RTT) |Band=25 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=94 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ca dra Tór&amp;#039;&amp;#039; (dt.: Das Haus mit dem Turm) von 1905&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Andrea Ghiringhelli |Titel=Semione – Repertorio toponomastico ticinese (RTT) |Band=25 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=30f, 113f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Pacifíca&amp;#039;&amp;#039; von 1907–12&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Andrea Ghiringhelli |Titel=Semione – Repertorio toponomastico ticinese (RTT) |Band=25 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=70, 119 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Felicità&amp;#039;&amp;#039; von 1923&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni et al. |Hrsg=Andrea Ghiringhelli |Titel=Semione – Repertorio toponomastico ticinese (RTT) |Band=25 |Verlag=Archivo di Stato |Ort=Bellinzona |Datum=2008 |ISBN=978-88-87278-86-6 |Seiten=120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Santa Maria Assunta, Serravalle.jpg|mini|Pfarrkirche Santa Maria Assunta mit Friedhofssäule und Beinhaus]][[Datei:Villa Ferrari, Semione, Tessin.jpg|mini|Villa Ferrari (heute Villa Scheggia)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Francesco, Semione, Tessin.jpg|alternativtext=|mini|Die Villa Francesco wurde 1898 für den in Brüssel tätigen Kaufmann Francesco Scheggia (1854–1902) erbaut.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Bauten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Burgruine &amp;#039;&amp;#039;[[Serravalle (Burg)|Castello di Serravalle]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ca d Varanzén&amp;#039;&amp;#039; (gruppo di grotti)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinoli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schalenstein im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Monte Navone, Vignascia&amp;#039;&amp;#039; (600&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.)&amp;lt;ref&amp;gt;Franco Binda: &amp;#039;&amp;#039;Il mistero delle incisioni.&amp;#039;&amp;#039; Armando Dadò editore, Locarno 2013, S.&amp;amp;nbsp;186–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grosser Fels mit Inschrift in der Fraktion &amp;#039;&amp;#039;Scontra&amp;#039;&amp;#039; (660&amp;amp;nbsp;m ü. M.)&amp;lt;ref&amp;gt;Franco Binda, Locarno 2013, S.&amp;amp;nbsp;110–111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Museum für [[Mineral]]ien aus dem &amp;#039;&amp;#039;Val Camadra&amp;#039;&amp;#039; und [[Fossil]]ien aus dem [[Jura (Gebirge)|Jura]] in der &amp;#039;&amp;#039;Casa San Carlo&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alessandra Ferrini in |Hrsg=Bernard A. Schüle, Josef Brülisauer |Titel=Guida dei musei svizzeri: Semione TI: Collezione di minerali e fossili |Auflage=9 |Verlag=Friedrich Reinhardt Verlag |Ort=Basel |Datum=2002 |ISBN=3-7245-1251-1 |Seiten=669 (Nummerierung ohne Seitenzahl)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Santa Maria Bambina, Navone.jpg|mini|Kirche Santa Maria Bambina in Navone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* Associazione Amici del Castello di Serravalle (AACS)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://castello-serravalle.ch/associazione/ |titel=L’Associazione Amici del Castello di Serravalle (AACS) si è costituita il 25 novembre 1997 a Semione. |zugriff=2018-07-22 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Musiker und Journalist Alberto Pedrazzini (1852–1930) aus [[Locarno]] verfasste das in Semione spielende [[Drama]] &amp;#039;&amp;#039;Tadeolo Pepoli&amp;#039;&amp;#039; (1909, Neuauflage 1951). Der [[Akt (Theater)|Vierakter]] erzählt von der harten Herrschaft der Pepoli über die Bevölkerung des Bleniotals.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carole Diserens, In |url=https://tls.theaterwissenschaft.ch/wiki/Alberto_Pedrazzini |titel=Theaterlexikon der Schweiz online: Alberto Pedrazzini |datum=2018-02-07 |zugriff=2018-07-22 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berghütten ==&lt;br /&gt;
* Pian d’Alpe-Hütte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.capanneti.ch/de/huetten/pian-dalpe Pian d’Alpe Hütte (mit Foto)] auf capanneti.ch/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten aus Semione}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit mit Bezug zu Semione ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. (Barbarossa)]] (* 1122; † 10. Juni 1190 in [[Kleinasien]]), Kaiser des [[Heiliges Römisches Reich|römisch-deutschen Reiches]], hielt sich vermutlich 1164 und 1176 in [[Serravalle (Burg)]] auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|29199|Friedrich I. (Barbarossa)|Autor=Hartmut Heinemann|Datum=2009-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carla Baselgia-Ferrari, Franco Togni, Stefano Vassere: &amp;#039;&amp;#039;Semione.&amp;#039;&amp;#039; Collana: Repertorio toponomastico ticinese, Archivio di Stato, Bellinzona 2008. ISBN 978-88-87278-86-6.&lt;br /&gt;
* Pietro Berla: &amp;#039;&amp;#039;Il castello di Serravalle.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni Arca, 1944, Neue Auflage 1995. ISBN 88-85232-04-3.&lt;br /&gt;
* Marina Bernasconi Reusser: &amp;#039;&amp;#039;Monumenti storici e documenti d’archivio. I «Materiali e Documenti Ticinesi» (MDT) quali fonti per la storia e le ricerche sull’architettura e l’arte medievale delle Tre Valli.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archivio Storico Ticinese.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Serie, Nummer 148, Casagrande, Bellinzona 2010, S.&amp;amp;nbsp;211 und Note 40/41, 231, 234, 241.&lt;br /&gt;
* [[Piero Bianconi]]: &amp;#039;&amp;#039;Arte in Blenio. Guida della valle.&amp;#039;&amp;#039; S.A. Grassi &amp;amp; Co. Bellinzona-Lugano 1944; derselben (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Semione.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Inventario delle cose d’arte e di antichità. Le Tre Valli Superiori. Leventina, Blenio, Riviera.&amp;#039;&amp;#039; Grassi &amp;amp; Co., Bellinzona 1948, S.&amp;amp;nbsp;195, 197–201.&lt;br /&gt;
* Franco Binda: &amp;#039;&amp;#039;Il mistero delle incisioni.&amp;#039;&amp;#039; Armando Dadò editore, Locarno 2013, ISBN 978-88-8281-353-6.&lt;br /&gt;
* {{HLS|2063|Semione|Autor=Francesca Corti|Datum=2021-03-04}}&lt;br /&gt;
* Gualtiero Genoni: &amp;#039;&amp;#039;Semione e i suoi monumenti nel 1933&amp;#039;&amp;#039;, Edizioni Mandelli, Como 1933.&lt;br /&gt;
* [[Virgilio Gilardoni]]: &amp;#039;&amp;#039;Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino.&amp;#039;&amp;#039; La Vesconta, Casagrande S.A., Bellinzona 1967, S.&amp;amp;nbsp;38, 42, 251, 299, 324, 390, 468, 547–550.&lt;br /&gt;
* Simona Martinoli u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S.&amp;amp;nbsp;81, 86–88, 95.&lt;br /&gt;
* [[Johann Rudolf Rahn]]: &amp;#039;&amp;#039;I monumenti artistici del medio evo nel Cantone Ticino.&amp;#039;&amp;#039; Tipo-Litografia di Carlo Salvioni, Bellinzona 1894, (Navone: S.&amp;amp;nbsp;243, 272–273), (Serravalle: S.&amp;amp;nbsp;273–276).&lt;br /&gt;
* [[Celestino Trezzini]]: &amp;#039;&amp;#039;Semione.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Schulteis - Sisgau.&amp;#039;&amp;#039; Attinger Verlag, Neuenburg 1931, S.&amp;amp;nbsp;338 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Schultheiss_Sisgau_270_400.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Serravalle Säulen2.JPG|mini|Burgruine Castello di Serravalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Semione|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.serravalle.ch/ Offizielle Website von Serravalle]&lt;br /&gt;
* [https://www3.ti.ch/DFE/DR/USTAT/index.php?fuseaction=dati.dettaglio&amp;amp;id=401 Amt für Statistik des Kantons Tessin: Serravalle] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [https://www4.ti.ch/dt/dstm/sst/ubc/temi/inventario-dei-beni-culturali/consultazione-ibc/consultazione/ Serravalle-Semione: Kulturgüterinventar des Kantons Tessin]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|4026|Navone (Semione)|Abruf=|Sprache=IT}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|4130|Semione|Abruf=|Sprache=IT}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/renzodionigi/7621713076/ Renzo Dionigi: La Cappella dei morti] auf flickr.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Blenio}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7586958-5|LCCN=n/2009/51395|VIAF=240127643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serravalle TI]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in der Schweiz|Serravalle TI]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1192]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2012]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno Wulfilo</name></author>
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