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	<title>Sembach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-28T15:48:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Für weitere Bedeutungen siehe [[Sembach (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen von Sembach.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/30/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/51/38/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sembach in KL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kaiserslautern&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Enkenbach-Alsenborn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 261&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67681&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06303&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07335205&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Hauptstraße 18&amp;lt;br /&amp;gt;67677 Enkenbach-Alsenborn&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.enkenbach-alsenborn.de/ www.enkenbach-alsenborn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Peter Beutler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sembach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Kaiserslautern]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn]] an, innerhalb derer sie die nach Einwohnerzahl viertgrößte Ortsgemeinde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am Rande des [[Naturpark Pfälzerwald|Naturparks Pfälzerwald]] knapp zehn Kilometer nordöstlich der Stadt [[Kaiserslautern]] im [[Unterer Pfälzerwald|Unteren Pfälzerwald]] im Nordosten des Landkreises Kaiserslautern unmittelbar an der Grenze zum Donnersbergkreis. Der Bereich im Einzugsgebiet der Gemeinde wird als [[Sembacher Platten]] bezeichnet und ist unbewaldet. Unmittelbar nördlich schließt sich bereits das [[Nordpfälzer Bergland]] an. Der [[Lohnsbach]] streift den westlichen Rand des Siedlungsgebiets. Die [[Alsenz (Nahe)|Alsenz]] verläuft für wenige hundert Meter über den Nordosten der Gemarkung; in diesem Bereich nimmt sie von links den [[Stinkentalbach]] auf. Angrenzende Gemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Wartenberg-Rohrbach]], [[Münchweiler an der Alsenz]], [[Gonbach]], [[Neuhemsbach]], [[Enkenbach-Alsenborn]], [[Mehlingen]] und [[Otterberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert wurde, anlässlich einer Schenkung an das [[Kloster Enkenbach]], der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Vor der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] gehörte der Ort zu den [[Grafen von Wartenberg|Kolb von Wartenberg]]. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Sembach von Frankreich besetzt und war Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]]. Während dieser Zeit war Sembach in den [[Kanton Winnweiler]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde profitierte vom Bau der [[Kaiserstraße (Saarland und Rheinland-Pfalz)|Kaiserstraße]] [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] von [[Paris]] nach [[Mainz]], wodurch der Ort an einem überregionalen Verkehrsweg lag und 1809 [[Poststation]] wurde. Aufgrund der Beschlüsse auf dem [[Wiener Kongress]] im Jahr 1815 kam Sembach zunächst zu [[Kaisertum Österreich|Österreich]] und ein Jahr später zum Rheinkreis im [[Königreich Bayern]], der späteren [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]]. Von 1818 bis 1862 gehörte Sembach dem [[Landkommissariat Kaiserslautern]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Kaiserslautern&amp;#039;&amp;#039; hervor. Am 1. Dezember 1900 wechselte die Gemeinde in das neu geschaffene &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Rockenhausen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war der Ort Bestandteil des [[Landkreis Rockenhausen|Landkreises Rockenhausen]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Sembach innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des 1946 neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz, womit die Zugehörigkeit zu [[Bayern]] endete. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wechselte der Ort in den neu geschaffenen [[Donnersbergkreis]]. Bereits am 22. April 1972 fand ein erneuter Landkreiswechsel statt; seither ist die Gemeinde Bestandteil des [[Landkreis Kaiserslautern|Landkreises Kaiserslautern]]. Im selben Jahr wurde sie in die [[Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn (1972–2014)|Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn]] eingegliedert, die in dieser Form bis 2014 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mennonitische Kirche Sembach erbaut 1777 (Hans Buch).jpg|mini|[[Mennonitenkirche Sembach]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 2014 waren 44,61 Prozent der Einwohner evangelisch und 23,58 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ewois.de/Statistik/user/htmlgen.php?stichtag=31.10.2014&amp;amp;ags=33502205&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733502205 |titel=Gemeindestatistik |werk=KommWis |datum=2014-10-31 |abruf=2014-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert gibt es [[Mennoniten]] in Sembach. Im Jahr 1960 gehörten zur Sembacher Gemeinde etwa 280 Mitglieder,&amp;lt;ref&amp;gt;Hein, Gerhard: Art. &amp;#039;&amp;#039;Sembach&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mennonitisches Lexikon]], Bd. IV (1967), S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegenwärtig werden rund 158 Mitglieder gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mennonitisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 117, 2018, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die einst im Ort lebenden [[Juden]] wurden in [[Jüdischer Friedhof (Mehlingen)|Mehlingen]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehem Bürgermeisteramt Sembach (Hans Buch).jpg|mini|Ehemaliges Bürgermeisteramt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Protestantische Kirche Sembach (Hans Buch).jpg|mini|hochkant|Protestantische Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Sembach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3 || 3 || 10 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3350220500 |titel=Sembach, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 7 || 4 || 5 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3350220500.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Sembach |abruf=2019-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 7 || 4 || 5 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3350220500.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 9 || 3 || 4 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 4 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wählergruppe Sembach e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Peter Beutler (FWG) wurde am 29.&amp;amp;nbsp;August 2024 Ortsbürgermeister von Sembach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/795/ausgabe/36/2024/artikel/00000000000043853451-OL-795-2024-36-36-0 |titel=Ortsgemeinderat Sembach – Ortsbürgermeister und Beigeordnete |werk=Das Tor zum Pfälzer Wald - VG Enkenbach-Alsenborn, Ausgabe 36/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2024-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 79,0 % gegen einen Mitbewerber durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3350220500 |titel=Direktwahlen 2024 |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Michael Schäfer ist der 1.&amp;amp;nbsp;Beigeordnete und Ina Bold Beigeordnete, womit sie die erste Frau in der Ortsgeschichte in diesem Amt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kaiserslautern_artikel,-michael-sch%C3%A4fer-und-ina-bold-sind-ortsbeigeordnete-_arid,5687009.html |titel=Michael Schäfer und Ina Bold sind Ortsbeigeordnete - Sembach |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-09-01 |sprache=de |abruf=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beutlers Vorgänger Fritz Hack (SPD) hatte das Amt 20 Jahre ausgeübt und kandidierte bei der Wahl 2024 nicht erneut als Ortsbürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dorothea Richter |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kaiserslautern_artikel,-was-fritz-hack-nach-seiner-zeit-als-ortsb%C3%BCrgermeister-alles-vor-hat-_arid,5663040.html |titel=Was Fritz Hack nach seiner Zeit als Ortsbürgermeister alles vor hat |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-06-24 |abruf=2024-10-04 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild=Wappen von Sembach.png&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Von Silber und Rot geteilt, belegt mit einem silbernen [[Herzschild]] mit rotem Balken, beseitet von oben zwei, unten einer roten Kugel, oben wachsend ein blaugekleideter Mann mit Zipfelmütze, die Linke in die Hüfte gestützt, in der Rechten einen roten Kolben haltend, unten ein goldenes [[Posthorn]].&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Es wurde 1954 vom [[Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz|Mainzer Innenministerium]] genehmigt und wurde dem Wappen der ehemaligen Ortsherren, den [[Kolb von Wartenberg]], entlehnt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfgemeinschaftshaus ehem Schulhaus Sembach (Hans Buch).jpg|mini|Bürgerhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sembach befinden sich insgesamt [[Liste der Kulturdenkmäler in Sembach|elf Objekte]], die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Kaiserslautern |Stand=2026 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mennonitenkirche Sembach|Mennonitenkirche]] wurde 1777 errichtet. Seit 2011 wird neben dieser ein modernes Gemeindezentrum gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundstein für die protestantische Kirche wurde bereits am 13. Mai 1773 gelegt. Wegen Geldmangels zog sich der Bau in die Länge, bis sie schließlich 1791 eingeweiht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Sembach liegt an der &amp;#039;&amp;#039;Landesstraße 393&amp;#039;&amp;#039; und an der ehemaligen [[Kaiserstraße (Saarland und Rheinland-Pfalz)|Kaiserstraße]], die mittlerweile als &amp;#039;&amp;#039;[[Landesstraße]] 401&amp;#039;&amp;#039; firmiert; bis zum Bau der nahen Autobahn handelte es sich um die [[Bundesstraße 40]]. Einen Kilometer entfernt ist die [[Bundesautobahn 63]] (Kaiserslautern–Mainz) mit der Anschlussstelle Sembach; ab 1999 bildete sie das südliche Ende, ehe die Durchbindung nach Kaiserslautern 2004 vollzogen wurde. Nach Frankfurt sind es 107 Kilometer, in die Innenstadt von Kaiserslautern sind es etwa elf Kilometer. Im äußersten Nordosten verläuft für wenige hundert Meter die [[Bundesstraße 48]] über die Gemarkung von Sembach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der in den Jahren 1870 und 1871 eröffneten [[Alsenztalbahn]] entstand der Bahnhof Neuhemsbach-Sembach, dessen Bezeichnung später zu &amp;#039;&amp;#039;Neuhemsbach&amp;#039;&amp;#039; verkürzt wurde und dessen Anlagen sich teilweise auf Gemarkung von Sembach befinden. Mangels Rentabilität wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amerikanische Anlagen ===&lt;br /&gt;
1951 wurde die amerikanische [[Sembach Air Base]] gebaut und die Wohnsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Heuberg&amp;#039;&amp;#039; angelegt. Das [[Hauptquartier]] der [[17th Air Force|17. US-Luftflotte (17th Air Force)]] wurde 1994 aufgelöst. Private Schulen der Klasse K-3 (Sembach Elementary School) und 4–8 (Sembach Middle School) sowie einige Verwaltungsgebäude und Wohnungsunterkünfte befinden sich noch in US-amerikanischer Hand. Dieses Gelände hieß „Sembach Annex“, das mittlerweile in „Sembach Kaserne“ umbenannt wurde. Das europaweit einzige [[Militärgefängnis]] ist von den [[Coleman Barracks]] in [[Mannheim]] nach Sembach verlegt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swr.de/nachrichten/bw/mannheim/-/id=1582/1y69y47/index.html |text=SWR-Regionalnachrichten 4. März 2010 |wayback=20081121153720}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugplatz ist nicht mehr amerikanisches Eigentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Auf dem Areal des ehemaligen Militärflugplatzes entstand der &amp;#039;&amp;#039;Gewerbepark&amp;#039;&amp;#039; Sembach mit einer Fläche von 226 Hektar, der eines der größten Konversionsprojekte in Rheinland-Pfalz darstellt. Bei verschiedenen Unternehmen, die sich dort angesiedelt haben, arbeiten insgesamt rund 450 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gewerbepark-sembach.de/ Website des Gewerbeparks Sembach, abgerufen am 21. Oktober 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Richard Müller-Mattil]] (1873–1961), Jurist, Politiker und Landessynodalpräsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* Christian Schütze, 1792/93 Mitglied des [[Rheinisch-Deutscher Nationalkonvent|Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents]]&lt;br /&gt;
* [[Daniel Ritter]] (1822–nach 1871), Politiker, war zeitweise Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Thomas Wansch]] (* 1960), Politiker (SPD), wohnt vor Ort&lt;br /&gt;
* [[Patrick Wittich]] (* 1982), Fußballspieler, spielte zeitweise beim ASV Sembach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lothar Horter u. [[Michael Tilly]]: &amp;#039;&amp;#039;Mahnende Zeugen der Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn), Otterbach 1998, 110 S. mit zahlreichen Abbildungen; darin: „Die Juden in Sembach“ (S. 10–18), „Die Juden in Mehlingen“ und „Der jüdische Friedhof in Mehlingen“&lt;br /&gt;
* Winfried Herget und Walter G. Rödel: &amp;#039;&amp;#039;U.S. Air Base Sembach: Von der ersten Landbeschlagnahme zu Abzug und Konversion&amp;#039;&amp;#039;. 1995&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Schauder]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen des Landkreises Kaiserslautern – 2. Band: 18. und 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Otterberg 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.enkenbach-alsenborn.de/historie/ Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn (Sembach)]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33502205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kaiserslautern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7661423-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pfälzerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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