<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Semantische_Rolle</id>
	<title>Semantische Rolle - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Semantische_Rolle"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semantische_Rolle&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T05:38:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semantische_Rolle&amp;diff=317632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alazon: /* Literatur */ +1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Semantische_Rolle&amp;diff=317632&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T19:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semantische Rollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;thematische Rollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt – sind ein Konzept der [[Linguistik]], mit dem die Bedeutungseigenschaften erfasst werden sollen, die den Ergänzungen eines [[Prädikat (Grammatik)|Prädikats]] dadurch zukommen, dass sie in Verbindung mit diesem Prädikat interpretiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am meisten betrachtete Fall sind Verben, die Ereignisse bezeichnen: Dann bezeichnen z.&amp;amp;nbsp;B. [[Subjekt (Grammatik)|Subjekt]] und [[Objekt (Grammatik)|Objekt]] des Verbs Teilnehmer dieses Ereignisses, die dabei verschiedene „Rollen“ einnehmen. Beispielsweise kann in dem Satz &amp;#039;&amp;#039;Die Katze fraß die Maus&amp;#039;&amp;#039; das Subjekt „die Katze“ als Teilnehmer charakterisiert werden, der das Ereignis verursacht (ein sogenanntes [[Agens (Linguistik)|Agens]]) und das Objekt „die Maus“ als der Teilnehmer, der in dem Ereignis eine Veränderung erfährt ([[Patiens]] oder Thema genannt). Diese Rollenvergabe ist abhängig von der [[Lexikalische Semantik|Wortbedeutung]] des Verbs „fressen“ (von dem Subjekt und Objekt auch grammatisch abhängen, da es das Prädikat dieses Satzes bildet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutsam ist das Konzept der semantischen Rollen durch Versuche, aus solchen Bedeutungseigenschaften grammatische Eigenschaften von Satzteilen zu erklären, vor allem die Zuordnung von Verbergänzungen zu den syntaktischen Funktionen Subjekt und Objekt. Hierbei wird eine Hierarchie der Rollen erstellt, die die Teilnehmer nach Subjektwürdigkeit und Objektwürdigkeit ordnet. Diese Anordnung dient zur Herleitung des Aktiv-Satzes, also des grammatischen Normalzustandes. Zusätzlich können grammatische Prozesse diese Anordnung nochmals abwandeln; dies sind dann [[Diathese (Linguistik)|Diathesen]] wie das [[Passiv (Grammatik)|Passiv]]. Das Konzept der semantischen Rollen bezieht sich also auf eine tieferliegende Ebene in der Analyse des Satzes, so dass auch Bedeutungsaspekte und grammatische Eigenschaften von Satzteilen analytisch getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Rückgriffs auf Bedeutungseigenschaften wird in klassischen Theorieansätzen sogar erwartet, dass sich hiermit Bedingungen formulieren lassen, die [[Sprachuniversalien]] darstellen, also unabhängig von der Grammatik einer Einzelsprache sind. Semantische Rollen nehmen insbesondere in vielen [[Funktionale Syntax|funktionalistischen]], sprachvergleichend orientierten Theorien der Grammatik eine zentrale Rolle ein, sind aber andererseits auch dafür kritisiert worden, dass sie nicht präzise definierbar seien und kein konsistentes System ergäben, das grammatische Muster vollständig vorhersagen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Begriffs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 1960er Jahre und Fillmores „Kasusgrammatik“ ===&lt;br /&gt;
Das Konzept der Semantischen Rollen gewann etwa seit Ende der 1960er Jahre Beachtung. Die linguistische Diskussion war in dieser Zeit stark durch die Rezeption und die Auseinandersetzung mit der Syntaxtheorie von [[Noam Chomsky]] bestimmt. Chomsky hatte 1965 mit &amp;#039;&amp;#039;Aspects of the Theory of Syntax&amp;#039;&amp;#039; eine Version der [[Generative Transformationsgrammatik|Generativen Transformationsgrammatik]] vorgelegt, die zwar bestimmte semantische Aspekte berücksichtigte, die jedoch nach wie vor der [[Syntax]] die zentrale Rolle in der Sprachbeschreibung einräumte. Viele [[Linguist]]en bemühten sich in der Zeit nach 1965 die [[Semantik]] mehr in den Mittelpunkt der linguistischen Theorie zu rücken. Neben der sogenannten [[Generative Semantik|Generativen Semantik]] ([[George Lakoff]], [[James D. McCawley]] (1938–1999)) galt vor allem der Ansatz der [[Kasusgrammatik]] als ein wichtiger Versuch zur Integration der Semantik in eine generative Sprachbeschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einflussreichster Beitrag in dieser Anfangsphase kann der 1968 von [[Charles J. Fillmore]] verfasste Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;The Case for Case&amp;#039;&amp;#039; gelten. Er unterschied zwischen grammatischen „Oberflächenkasus“ ([[Nominativ]], [[Akkusativ]], [[Genitiv]], [[Dativ]]) und, andererseits, semantisch charakterisierten „Tiefenkasus“ ([[Agens (Linguistik)|Agentiv]], [[Instrumentalis|Instrumental]], Faktiv, [[Lokativ]] und [[Objektfall|Objektiv]]). Diese Tiefenkasus charakterisieren die semantischen Beziehungen der verschiedenen [[Nominalphrase]]n, die hauptsächlich durch ein Verb vorgegeben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Satz (1) ist der Oberflächenkasus von „Schlüssel“ der Dativ; in (2) Nominativ:&lt;br /&gt;
 (1) &amp;#039;&amp;#039;John öffnet die Tür mit dem Schlüssel.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 (2) &amp;#039;&amp;#039;Der Schlüssel öffnet die Tür.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nach Fillmores Konzept des Tiefenkasus ist „Schlüssel“ von seiner semantischen Rolle her aber in beiden Fällen &amp;#039;&amp;#039;Instrumental,&amp;#039;&amp;#039; auch als Subjekt. Das Subjekt in (1), „John“, ist hingegen &amp;#039;&amp;#039;Agentiv.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Fillmores Arbeiten spielen auch die Ansätze von Jeffrey S. Gruber (1965)&amp;lt;ref&amp;gt;Publiziert als [[#Gruber1976|Gruber (1976)]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Ray Jackendoff]] (1972)&amp;lt;ref&amp;gt;Ray Jackendoff: &amp;#039;&amp;#039;Semantic Interpretation in Generative Grammar.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge (MA) 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt; in dieser Anfangsphase eine Rolle. Sie sprechen nicht von &amp;#039;&amp;#039;Tiefenkasus,&amp;#039;&amp;#039; sondern von &amp;#039;&amp;#039;Kasusrollen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chomskys „Theta-Rollen“ ===&lt;br /&gt;
Diese Ansätze wurden vielfach rezipiert und in eine ganze Reihe von Grammatikmodellen integriert. In der besonders einflussreichen Version der Generativen Grammatik von Chomsky aus dem Jahre 1981, dem [[Rektions- und Bindungstheorie|„GB“-Modell]] (&amp;#039;&amp;#039;Lectures on government and binding&amp;#039;&amp;#039;), fand das Konzept dann ebenfalls einen indirekten Niederschlag in dem Begriff der „[[Theta-Rolle]]“. Theta-Rollen dienen in dieser Theorie dazu, die Identität einer Verbergänzung im Lauf einer transformationellen Ableitung festzuhalten und zwischen interpretierbaren und nicht interpretierbaren Ausdrücken (wie z.&amp;amp;nbsp;B. einem [[Expletivum]]) zu unterscheiden. Chomsky legte sich dabei nicht auf einen bestimmten semantischen Gehalt seiner Theta-Rollen fest, sondern benutzte sie als rein grammatischen Indizierungs-Mechanismus. Daher ist Chomskys Begriff der „Theta-Rolle“ von dem der „semantischen Rolle“ zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.  [[#Davis2011|Davis (2011)]], S.&amp;amp;nbsp;408.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Semantische Rollen als Problem für die Semantik ===&lt;br /&gt;
Während Grammatiktheorien seither in unterschiedlichem Ausmaß semantische Rollen benutzen, hat die semantische Forschung erst relativ spät begonnen, das Konzept der semantischen Rollen aufzugreifen und zu analysieren. In Arbeiten von David Dowty wurde eine Definition versucht, die den Begriff der semantischen Rolle auf Folgerungen aus einer Prädikatsbedeutung zurückführt (siehe unten: [[#Ansätze zur Definition von semantischen Rollen]]). Dowty beurteilte die Durchführbarkeit des herkömmlichen Konzepts der semantischen Rollen aber sehr skeptisch und ersetzte es durch ein Modell, das die Menge semantischer Rollen auf zwei prototypische Kategorien reduziert, d.&amp;amp;nbsp;h. Proto-Agens bzw. -Patiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen: Prädikate und Argumente ==&lt;br /&gt;
Semantische Rollen (thematische Rollen) werden den [[Argument (Linguistik)|Argumenten eines Prädikats]] zugeschrieben. In einer logischen Darstellung&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[#Davis2011|Davis (2011)]], S.&amp;amp;nbsp;401&amp;amp;nbsp;ff. (Abschnitt 3.1).&amp;lt;/ref&amp;gt; können die Argumente als geordnete Folge von Variablen zu einem Prädikat notiert werden, z.&amp;amp;nbsp;B. hat das transitive Verb „töten“ zwei Argumente, die in der Reihenfolge dargestellt werden können, die der Hierarchie Subjekt – Objekt in der Grammatik entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;#039;&amp;#039;töten&amp;#039;&amp;#039; (x,y)&lt;br /&gt;
 Im Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;Die Katze tötete die Maus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 entsteht die Belegung: x = &amp;#039;&amp;#039;die Katze&amp;#039;&amp;#039;, y = &amp;#039;&amp;#039;die Maus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine geordnete Folge benötigt, da eine Vertauschung der Belegung im obigen Beispiel eine völlig andere Bedeutung ergeben würde. Die Frage entsteht aber, wodurch solch eine festgelegte Ordnung entsteht. Der Begriff der semantischen Rolle besagt nun, dass inhaltliche Beschreibungen für die Funktion von x und y gegeben werden können, die dann auch die Ordnung der Argumente festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansätze zur Definition von semantischen Rollen ==&lt;br /&gt;
=== (Individuelle) semantische Rollen ===&lt;br /&gt;
Ein Versuch, eine präzise logische Definition semantischer Rollen zu geben findet sich erstmals in Arbeiten von [[David Dowty]], die in den Jahren um 1990 erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Dowty1991|Dowty (1991)]], S.&amp;amp;nbsp;552f. (wo frühere Arbeiten des Autors hierzu aufgegriffen werden)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird die thematische Rolle eines Arguments definiert als diejenige Menge von Folgerungen, die aus der Wortbedeutung eines Prädikats über eines seiner Argumente gezogen werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;From the semantic point of view, the most general notion of thematic role (type) is A SET OF ENTAILMENTS OF A GROUP OF PREDICATES WITH RESPECT TO  ONE OF THE ARGUMENTS OF EACH. (Thus a thematic role type is a kind of second-order property, a property of multiplace predicates indexed by their argument positions.)&amp;quot; ([[#Dowty1991|Dowty (1991)]], S.&amp;amp;nbsp;552)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff „Folgerung“ besagt hierbei, dass die von der Verbbedeutung gegebene Ereignisbeschreibung allein für die Festlegung von Rolleneigenschaften zählt, nicht etwa typische Annahmen über die Situation oder verschiedene Perspektiven, die die Darstellung des Ereignisses im Satz oder Kontext eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dowty gibt hierzu folgende Beispiele (hier ins Deutsche übertragen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;x ermordet y&amp;#039;&amp;#039;  /vs./ &amp;#039;&amp;#039;x tötet y&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Aus beiden Verben folgt:&lt;br /&gt;
:: y verändert sich im Ereignis (von lebendig zu tot)&lt;br /&gt;
:: x ist Verursacher der Veränderung&lt;br /&gt;
Nur aus &amp;#039;&amp;#039;ermorden&amp;#039;&amp;#039; folgt jedoch&lt;br /&gt;
:: x beabsichtigt das Ereignis als solches (da &amp;#039;&amp;#039;töten&amp;#039;&amp;#039; im Einzelfall absichtlich oder unabsichtlich sein kann, entsteht keine zwingende Folgerung auf Absicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;x überredete y&amp;#039;&amp;#039; /vs./ &amp;#039;&amp;#039;x überzeugte y&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
weist einen ähnlichen Kontrast auf. Aus beiden Verben folgt:&lt;br /&gt;
:: y verändert im Ereignis seine Ansicht über einen Gegenstand&lt;br /&gt;
:: x ist Verursacher dieser Veränderung&lt;br /&gt;
Nur aus &amp;#039;&amp;#039;überreden&amp;#039;&amp;#039; folgt jedoch&lt;br /&gt;
:: x beabsichtigte das Ereignis als solches (da &amp;#039;&amp;#039;überzeugen&amp;#039;&amp;#039; auch dadurch geschehen kann, dass y aus dem was x sagt etwas entnimmt, das seine Überzeugungen verändert, ohne dass x dies beabsichtigt haben muss, also garantiert die Wortbedeutung von &amp;#039;&amp;#039;überzeugen&amp;#039;&amp;#039; keine Folgerung auf Absichtlichkeit von x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können für jedes einzelne Verb und für jedes einzelne von dessen Argumenten Listen von Folgerungen aufgestellt werden. Diese bezeichnet Dowty als „individuelle thematische Rollen“ (d.&amp;amp;nbsp;h. für individuelle Argumentpositionen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Semantische Rollentypen ===&lt;br /&gt;
Individuelle Rollen sind bereits geeignet, um die Argumente eines einzelnen Verbs voneinander zu unterscheiden. Chomskys Mechanismus der Theta-Rollen, die ein bestimmtes Verb an seine syntaktischen Argumente zuweist, kann ebenfalls als eine Indizierung eines Arguments mit einer individuellen Rolle gesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Dowty1991|Dowty (1991)]], S.&amp;amp;nbsp;550&amp;lt;/ref&amp;gt; Linguistisch interessant ist jedoch hauptsächlich die Frage, welche Klassen von individuellen Rollen gebildet werden können, so dass große Gruppen von Verben und bestimmte grammatische Funktionen allgemein erfasst werden können. Im obigen Beispiel ist z.&amp;amp;nbsp;B. zu sehen, dass das jeweils erste Argument der Verben „überreden, überzeugen, ermorden, töten“ generell als &amp;#039;&amp;#039;Verursacher&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden kann, auch wenn sich hinsichtlich der Folgerung auf absichtliche Verursachung Unterschiede ergeben. Es ergibt sich somit die Möglichkeit, einen allgemeineren Begriff &amp;#039;&amp;#039;Agens&amp;#039;&amp;#039; zu definieren, der nur die Verursachungseigenschaft enthält. Rollen wie Agens werden von Dowty genauer als &amp;#039;&amp;#039;Rollentypen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, sie entsprechen aber dabei dem was im allgemeinen Sprachgebrauch unter „thematischer Rolle“ verstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich die Beobachtung verallgemeinern lässt, dass alle Argumente mit der Eigenschaft &amp;#039;&amp;#039;Agens&amp;#039;&amp;#039; als erstes Argument eines Verbs auftreten, dann besagt dies, dass Regeln für die Zuordnung von semantischen Rollen auf grammatische Funktionen wie Subjekt und Objekt aufgestellt werden können: zum Beispiel dass ein Agens immer der Subjektposition zugeordnet werden muss (soweit es die Verbbedeutung betrifft, und bevor [[Diathese (Linguistik)|grammatische Regeln]] ansetzen, die etwa bei Infinitiven oder [[Aktiv und Passiv im Deutschen|Passivsätzen]] das Erscheinen eines Agens als Subjekt blockieren). Solche Zuordnungen bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Linkingregeln&amp;#039;&amp;#039; (Rollen werden mit syntaktischen Positionen „verlinkt“) oder Regeln der &amp;#039;&amp;#039;Argumentprojektion&amp;#039;&amp;#039; (d.&amp;amp;nbsp;h. Projektion aus der Semantik in die Grammatik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine allgemeine Theorie des Linking von Argumenten in die Syntax auf semantischen Rollentypen wie Agens etc. aufzubauen, ist es nun nötig, eine begrenzte Menge von Rollentypen festzulegen, die alle Argumentpositionen aller Verben abdecken, und diese in eine Hierarchie zu bringen, aus der sich ablesen lässt, welches von mehreren Argumenten eines Verbs zuerst Anspruch auf die Subjektposition hat und welches Objekt wird. Dies wird in verschiedenen Grammatikmodellen versucht. In der [[Role and Reference Grammar]], einem überwiegend [[Funktionale Syntax|funktionalistischen Syntaxmodell]], das sich stark auf Bedeutungseigenschaften stützt, wird z.&amp;amp;nbsp;B. folgende Liste vorgeschlagen:&amp;lt;ref&amp;gt;[[#VanValin2001|Van Valin (2001)]], S.&amp;amp;nbsp;29. Die Verweise auf mögliche Subjekte mit denselben Rollen finden sich jedoch nicht in dieser Aufstellung, sondern sind hier hinzugefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei besteht die Übereinkunft, dass die Bezeichnungen für die semantischen Rollen groß geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AGENS (Verursacher, typischerweise bewusst)&lt;br /&gt;
:: Subjekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;geben, töten, tanzen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* EXPERIENCER (Träger einer Wahrnehmung)&lt;br /&gt;
:: Untertyp: COGNIZER (Subjekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;denken, glauben&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
:: Untertyp: PERCEIVER (Subjekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;sehen, fühlen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
:: Untertyp: EMOTER (Subjekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;lieben, hassen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* RECIPIENT (Empfänger)&lt;br /&gt;
:: Dativ-Objekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;jemandem etwas geben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* STIMULUS&lt;br /&gt;
:: Akkusativ-Objekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;sehen, hören, mögen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* THEMA (im engen Sinn, s.&amp;amp;nbsp;u.: Träger einer Lokalisierung)&lt;br /&gt;
:: Akkusativ-Objekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;verschieben&amp;#039;&amp;#039; (trans.)&lt;br /&gt;
:: Subjekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;sich (an einem Ort) befinden, steigen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* PATIENS (Betroffener einer Einwirkung oder eines Zustandswechsels)&lt;br /&gt;
:: Akkusativ-Objekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;schlagen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:: Akkusativ-Objekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;zerbrechen (trans.), töten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:: Subjekte von Verben wie &amp;#039;&amp;#039;zerbrechen (intrans.), sterben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkingregeln, die sich auf der Grundlage dieser Liste formulieren lassen, können dann lauten (für transitive Verben mit 2 Argumenten):&lt;br /&gt;
* Das Argument, dessen semantische Rolle sich relativ weiter oben auf der Hierarchie befindet, wird Subjekt.&lt;br /&gt;
* Das Argument, dessen semantische Rolle sich relativ weiter unten befindet, wird direktes Objekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche in der Literatur weit verbreitete Listen von Rollentypen sind aus methodologischen Gründen (z.&amp;amp;nbsp;B. auch von Dowty) kritisiert worden, weil keine wohldefinierte Prozedur ersichtlich ist, die entscheidet, welche Zusammenfassungen getroffen werden sollen, und weil nicht klar ist, dass irgendeine derartige Liste je alle Verbbedeutungen mit allen ihren Argumentstellen vollständig abdecken kann.&amp;lt;ref&amp;gt;So auch [[#Primus2016|Primus (2016)]], Abschnitt 3.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Autoren nehmen in der Tat andere Einteilungen vor (in einem deutschen Werk zur Satzsemantik, das thematische Rollen aufgreift, setzt [[Peter von Polenz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Peter von Polenz: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Satzsemantik. Grundbegriffe des Zwischen-den-Zeilen-Lesens.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-020366-0&amp;lt;/ref&amp;gt; beispielsweise 19 verschiedene Rollen an). Rollen, die in anderen Aufstellungen oft angesetzt werden, aber in der obigen Variante fehlen, sind z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* [[Instrumentalis|INSTRUMENT]]&lt;br /&gt;
* Unbelebte VERURSACHER (wie etwa Naturkräfte; oder in einem anderen Sinn logische Sachverhalte bei Verben die logische Beziehungen ausdrücken), diese werden teils der Agensrolle zugeschlagen oder von ihr getrennt angesetzt.&lt;br /&gt;
* LOKATION, also räumliche Bezugsobjekte („&amp;#039;&amp;#039;etwas&amp;#039;&amp;#039; umkreisen“)&lt;br /&gt;
* etc.&lt;br /&gt;
Sehr viele Rollenlisten unterscheiden andererseits nicht eigens zwischen THEMA und PATIENS. Die klassische, enge Definition des Themas nach J.&amp;amp;nbsp;Gruber&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[#Gruber1976|Gruber (1976)]].&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht darin, dass es ein Teilnehmer ist, der lokalisiert wird oder seinen Ort verändert. Von da aus wird oft auf einen Träger einer beliebigen, auch nicht-räumlichen, Eigenschaft erweitert bzw. einer entsprechenden Zustandsveränderung. Zusätzlich wird manchmal auch das &amp;#039;&amp;#039;Patiens&amp;#039;&amp;#039; (im Sinne der obigen Liste) dazugeschlagen, sodann auch erzeugte Objekte ([[Faktitiv]], „&amp;#039;&amp;#039;einen Brief&amp;#039;&amp;#039; schreiben“). Manchmal wird die Rolle Thema auch bis hin zu einer allgemeinen Restklasse ausgedehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;So in: Terence Parsons: &amp;#039;&amp;#039;Events in the Semantics of English.&amp;#039;&amp;#039; MIT-Press, Cambridge MA 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits setzt Dowty&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Dowty1991|Dowty (1991)]], S.&amp;amp;nbsp;567&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Spezialfall als eigenständige Rolle INKREMENTELLES THEMA an, nämlich Fälle wie „die Wiese mähen“: Hier ist die Wiese ein Gegenstand, der vom Verlauf des Ereignisses kontinuierlich abgeschritten wird, und daher ist die zeitliche Ausdehnung des Ereignisses an die räumliche Ausdehnung dieses Objekts gekoppelt (das Mähen ist zu Ende, wenn man am Ende der Wiese angelangt ist; dies ist ein andersartiger Bedeutungsaspekt als dass eine Veränderung mit der Wiese vor sich geht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bleibt auch unklar, wie Ergänzungen im Inneren von [[Präpositionalphrase|Präpositionalausdrücken]] behandelt werden sollen: Diese können Gegenstände bezeichnen, denen man eine Rolle für das Ereignis zuschreiben kann, aber sie hängen nicht direkt vom Verb ab (z.&amp;amp;nbsp;B. „Paula reiste &amp;#039;&amp;#039;nach Afrika&amp;#039;&amp;#039; / rannte &amp;#039;&amp;#039;vom Spielfeld&amp;#039;&amp;#039;“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, wie eine endgültige Liste von Rollen(typen) aussehen sollte, ist in der Literatur nie abschließend entschieden worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Dowty1991|Dowty (1991)]], S.&amp;amp;nbsp;548&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Proto-Rollen ===&lt;br /&gt;
In seinem sehr einflussreichen [[#Dowty1991|Aufsatz aus dem Jahr 1991]] beurteilte David Dowty die Möglichkeit eines Systems von Rollentypen, das jedem syntaktischen Argument genau eine thematische Rolle aus einer eng begrenzten Liste zuweist, sehr skeptisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Damit solche Systeme funktionieren – in einem Ansatz, in dem die Rollen Agens, Thema, Ziel etc. eine explizite semantische Deutung erhalten, – müsste es sich zeigen, dass die Bedeutungen aller natürlichsprachlichen Prädikate von einer ganz besonderen Art sind: Für jedes Verb in der Sprache müsste es möglich sein, das was das Verb über jedes seiner Argumente zu folgern erlaubt, klar und definitiv irgendeiner offiziellen thematischen Rolle zuzuordnen – es könnte nicht zugelassen werden, dass eine Folgerung einmal über zwei Rollen in der Schwebe bleibt oder „in die Ritzen“ zwischen zwei Rollen fällt. Und was die Verbbedeutung über jedes Argument an Folgerungen erzeugt, muss immer so distinkt sein, dass zwei Argumente [d.&amp;amp;nbsp;h. desselben Verbs] niemals unter dieselbe Rollendefinition fallen. Das ist eine sehr starke empirische Behauptung über die Prädikate natürlicher Sprachen, und, sobald wir versuchen zu präzisieren, was Agens, Patiens etc. genau bedeuten, ist sie allzu sehr Schwierigkeiten und augenscheinlichen Gegenbeispielen ausgesetzt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Dowty1991|Dowty (1991)]], S.&amp;amp;nbsp;549. Dort Originalwortlaut: &amp;quot;In order for such systems to work in an account in which the roles Agent, Theme, Goal, etc., are given explicit semantic content, the meanings of all natural-language predicates must turn out to be of a very particular sort: for every verb in the language, what the verb semantically entails about each of its arguments must permit us to assign the argument, clearly and definitely, to some official thematic role or other-it cannot be permitted to hover over two roles, or to &amp;#039;fall in the cracks&amp;#039; between roles-and what the meaning entails about every argument must always be distinct enough that two arguments clearly do not fall under the same role definition. This is a very strong empirical claim about natural-language predicates, and, as soon as we try to be precise about exactly what Agent, Patient, etc., &amp;#039;mean&amp;#039;, it is all too subject to difficulties and apparent counterexamples.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dowty schlägt vor, den Problemen einer Systematik semantischer Rollen zu entgehen, indem keine vollständige Abdeckung aller Argumentstellen aller Prädikate durch ein einheitliches Beschreibungsraster angestrebt wird, sondern die Formulierung von semantischen Rollen nur auf das Problem ausgerichtet wird, welche Bedeutungsfaktoren für die Anordnung von Subjekt und Objekt in transitiven Konstruktionen verantwortlich sind. Es ergeben sich damit nur zwei Pole, zwischen denen alle Folgerungen angeordnet werden können, Dowty nennt sie &amp;#039;&amp;#039;Proto-Agens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Proto-Patiens,&amp;#039;&amp;#039; und fasst jede dieser beiden als prototypisch organisierte Kategorien auf, d.&amp;amp;nbsp;h. eine Schar von Merkmalen, die aufgrund vielfältiger Ähnlichkeitsbeziehungen untereinander einen Zusammenhang bilden, aber für die es kein durchgängig gemeinsames Merkmal geben muss.&lt;br /&gt;
Dowty identifiziert eine Schar von Bedeutungsmerkmalen, die ein Argument subjektwürdig machen, die sogenannten Proto-Agens-Eigenschaften:&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Dowty1991|Dowty (1991)]], S. 572&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Willentliche Beteiligung in einem Ereignis bzw. Zustand&lt;br /&gt;
* Empfindung oder Wahrnehmung&lt;br /&gt;
* Verursachung eines Ereignisses oder einer Veränderung im anderen Teilnehmer&lt;br /&gt;
* Bewegung relativ zum anderen Teilnehmer&lt;br /&gt;
* evtl. auch: Existenz unabhängig vom Ereignis&lt;br /&gt;
Als semantische Eigenschaften, die ein Argument für die Stelle des Objekts in der transitiven Konstruktion prädestinieren (Proto-Patiens-Eigenschaften) identifiziert er:&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer erfährt eine Veränderung&lt;br /&gt;
* Der Teilnehmer ist inkrementelles Thema&lt;br /&gt;
* von einer Kausalwirkung durch einen anderen Teilnehmer betroffen&lt;br /&gt;
* stationär relativ zum anderen Teilnehmer&lt;br /&gt;
* keine vom Ereignis unabhängige Existenz des Teilnehmers, bzw. Nichtexistenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder gibt es einen gemeinsamen Nenner in jeder der Kategorien, noch sollen Teilnehmerrollen eindeutig genau einer solchen Eigenschaft entsprechen. Die von Dowty vorgeschlagene Linkingregel besagt, dass derjenige Teilnehmer als Subjekt codiert wird, der relativ mehr Proto-Agens bzw. relativ weniger Proto-Patiens-Eigenschaften auf sich vereint. Es werden also sehr flexibel verschiedenartige „Ballungen“ (Cluster) von Merkmalen betrachtet. Es gibt daneben aber auch Grenzfälle, wo ein Argument nur durch genau eine der vielfältigen Proto-Agens-Eigenschaften zum Subjekt bestimmt wird (wobei es aber wie gesagt keine einheitliche Definition gibt, unter die alle Fälle passen), z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* Willentliche Beteiligung allein: &amp;#039;&amp;#039;Hans ignorierte Maria, Hans weigerte sich zwei Tage lang, zu essen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wahrnehmung allein: &amp;#039;&amp;#039;Hans kennt / fürchtet Maria&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Verursachung allein: &amp;#039;&amp;#039;Einsamkeit verursacht Depressionen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Relative Bewegung allein: &amp;#039;&amp;#039;Die Sonde passierte den Planeten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Unabhängige Existenz allein: &amp;#039;&amp;#039;Hans braucht ein neues Auto&amp;#039;&amp;#039; (hier muss das Objekt nicht existieren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|Davis2011}}Anthony R. Davis: &amp;#039;&amp;#039;Thematic roles.&amp;#039;&amp;#039; In: Claudia Maienborn, Klaus von Heusinger, Paul Portner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Semantics: an international handbook of natural language meaning. Vol. 1.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2011, e-ISBN 978-3-11-022661-4, S.&amp;amp;nbsp;399–420.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Dowty1991}}David Dowty: &amp;#039;&amp;#039;Thematic proto-roles and argument selection.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Language&amp;#039;&amp;#039; 67-3 (1991), S.&amp;amp;nbsp;547–619.&lt;br /&gt;
* [[Charles J. Fillmore|Charles Fillmore]]: &amp;#039;&amp;#039;The case for case.&amp;#039;&amp;#039; In: Emmon Bach, Robert T. Harms (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Universals in linguistic theory.&amp;#039;&amp;#039; Holt, Rinehart &amp;amp; Winston, London 1968, ISBN 9780030689352, S.&amp;amp;nbsp;1–88.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Gruber1976}}Jeffrey S. Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Lexical Structures in Syntax and Semantics. Studies in lexical relations.&amp;#039;&amp;#039; North Holland, Amsterdam 1976. ISBN 0-7204-0410-X (Publizierte Version der Dissertation von 1965).&lt;br /&gt;
* Jeffrey S. Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Thematic relations in syntax.&amp;#039;&amp;#039; In: Mark R. Baltin, Chris Collins (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The handbook of contemporary syntactic theory.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell, Oxford 2000, ISBN 0-631-20507-1, S.&amp;amp;nbsp;257–298.&lt;br /&gt;
* Beth Levin, Malka Rappaport Hovav: &amp;#039;&amp;#039;Argument Realization.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge (UK) 2005, ISBN 978-0-521-66376-2.&lt;br /&gt;
* [[Beatrice Primus]]: &amp;#039;&amp;#039;Semantische Rollen.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8253-5977-5.&lt;br /&gt;
* {{Anker|Primus2016}}Beatrice Primus: &amp;#039;&amp;#039;Participant roles.&amp;#039;&amp;#039; In: Nick Riemer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Routledge Handbook of Semantics.&amp;#039;&amp;#039; Taylor &amp;amp; Francis, Abingdon-on-Thames and New York 2016, e-ISBN 978-1-315-68553-3, S.&amp;amp;nbsp;403–418.&lt;br /&gt;
* {{Anker|VanValin2001}}[[Robert Van Valin]]: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to Syntax.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge (UK) 2001, ISBN 0-521-63566-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|semantische Rolle}}&lt;br /&gt;
* Eva Engels, Sten Vikner: [https://tildeweb.au.dk/au132769/papers/enge06a.pdf &amp;#039;&amp;#039;Satzglieder, Kasus und semantische Rollen: eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039;] Universität Aarhus, Dänemark. Tidsskrift for Sprogforskning, Årgang 4, Nr. 1–2, 2006, S.&amp;amp;nbsp;17–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|31. August 2005|8948350}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4206709-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Semantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Semiotik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alazon</name></author>
	</entry>
</feed>