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	<title>Sellendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sellendorf&amp;diff=1812305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-11-06T22:36:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Steinreich&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/57/30 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/32/34 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 69 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 103&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Amt Unterspreewald – Einwohnermeldeamt |Titel=Einwohnerzahlen des gesamten Amtes Unterspreewald (mit Gemeinden und Orts-/Gemeindeteilen) zum Stand 1. Januar 2017 |Ort=Schönwalde |Datum=2017-07-27 |Online=[https://www.unterspreewald.de/amt/verwaltung/ansprechpartner/#ordnungsamt Kontaktdaten.] |Abruf=2017-07-27}} {{Webarchiv |url=https://www.unterspreewald.de/amt/verwaltung/ansprechpartner/#ordnungsamt |text=Kontaktdaten. |wayback=20200928110053 |archiv-bot=2023-01-08 15:40:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15938 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035452 &amp;lt;!-- Quelle: dasoertliche.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild                   = Steinreich-Sellendorf Dorfstraße 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfstraße in Sellendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sellendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Želḿ}})&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnošt Muka]]: &amp;#039;&amp;#039;Ḿeńa ds. městow a wsow.&amp;#039;&amp;#039; Bautzen/Budyšin 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist mit den Dörfern [[Hohendorf (Steinreich)|Hohendorf]] und [[Schöneiche (Steinreich)|Schöneiche]] ein Ortsteil der Gemeinde [[Steinreich]] im nordwestlichen Bereich der Niederlausitz an der Grenze des [[Fläming]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im nordwestlichen Bereich der Niederlausitz. Zwischen dem historischen Ortskern und dem Kreuzungsbereich im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verläuft die Grenze zwischen dem Fläming sowie der Lausitz. Nördlich des Ortes erhebt sich – auf [[Golßen]]er Stadtgebiet – der 145&amp;amp;nbsp;m hohe [[Schwarzer Berg (Golßen)|Schwarze Berg]]. Südlich befindet sich mit der Wacholderschlucht das älteste Naturschutzgebiet des ehemaligen [[Kreis Luckau|Kreises Luckau]]. Das 34&amp;amp;nbsp;Hektar große Gebiet wurde bereits 1938 unter Schutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.unterspreewald.de/gemeinden/steinreich/ |wayback=20210128193435 |text=Gemeinde Steinreich. |archiv-bot=2024-05-08 13:31:49 InternetArchiveBot }} Website des Amtes Unterspreewald; abgerufen am 11. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 15. bis 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sellendorf-Sammlung Duncker (5415926).jpg|mini|Rittergut Sellendorf um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Sellendorf erschien erstmals in einer Verkaufsurkunde des Landvogts von [[Polenz (Adelsgeschlecht)|Polenz]], der den Ort am 14. August 1439 an die vier Brüder von [[Stutterheim (Adelsgeschlecht)|Stutterheim]] veräußerte. Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom 15. April 1517. In dieser Zeit wehrte sich der Pfarrbauer Christoph Winter aus Sellendorf gemeinsam mit dem Pfarrer aus [[Zützen (Golßen)|Zützen]], Ernst Gottfried Coccius, gegen Joachim Adam von Stutterheim. Sie waren der Ansicht, dass sie übermäßige Dienste leisten mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;40C 1829; Pfarrbauer Christoph Winter in Sellendorf und der Pfarrer in Zützen Ernst Gottfried Coccius gegen Joachim Adam v. Stutterheim auf Sellendorf wegen der übermäßigen Dienste; 1498–1706 (Akte), Online-Recherche im Bestand des [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Brandenburgischen Landeshauptarchivs]] ([https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=643703 blha-recherche.brandenburg.de]); abgerufen am 19. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Schöneiche, einst Vorwerk von Sellendorf, entstand durch die Bodenreform ein Volksgut, dessen Beschäftigte sich auch hier ansiedelten. Der Ort gehörte zur [[Herrschaft Golßen]] und wurde in den nächsten Jahrhunderten mehrfach vererbt. Im Jahr 1708 lebten im Dorf vier Bauern, vier [[Kötter|Kossäten]] und zwei Büdnerfamilien; in Summe 23 Personen zwischen 12 und 60 Jahre. Die Nutzung des Schwarzen Berges war Gegenstand eines Streits zwischen Wolf Ernst von Stutterheim gegen Jost Siegmund von Bredau und Adam Ernst von Stutterheim.&amp;lt;ref&amp;gt;17B 5007; Wolf Ernst v. Stutterheim und Konsorten auf Sellendorf gegen Jost Siegmund v. Bredau und Adam Ernst v. Stutterheim wegen des Schwarzen Berges auf der Wüstung Schöneiche; 1709–1715 (Akte), Online-Recherche im Bestand des [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Brandenburgischen Landeshauptarchivs]] ([https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=242146 blha-recherche.brandenburg.de]); abgerufen am 19. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. März 1713 erwarb der wegen seiner Verdienste in den Adelsstand erhobene [[Jurist]] Hartmann Peter von Haberkorn, Besitzer von Hohendorf, den Ort für 9.300 [[Taler]]. Die vier [[Hufner]], vier Kossäten oder Gärtner und zwei [[Häusler]] bewirtschafteten im Jahr 1718 insgesamt fünf [[Hufen]]. Es gab –&amp;amp;nbsp;zusammen mit dem Vorwerk&amp;amp;nbsp;– im Dorf 17 Feuerstellen (1723). Eine Statistik von 1755 führte 66 männliche und 57 weibliche Bewohner auf. Sie konnten im genannten Jahr 690 Dresdner [[Scheffel (Maßeinheit)|Scheffel]] Korn, 5 Scheffel Weizen, 270 Scheffel Gerste, 150 Scheffel Hafer, 14 Scheffel Erbsen, 111 Scheffel Heidekorn, 7 Scheffel Hopfen und 14 Scheffel Lein ernten. Hinzu kam eine nicht genauer aufgelistete Menge an Hirse und Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Haberkorns erbte sein Sohn, Moritz von Haberkorn, das Dorf. Da er Schulden machte, musste der es an seine Ehefrau Erdmuthe Juliane Christiane von Haberkorn, geborene von Stammer, verkaufen. Im Jahr 1794 erbte der Oberamtsrat Hans Ferdinand Moritz von Haberkorn das Gut von seiner Mutter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berghaus 2021 p. 644&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Berghaus |Hrsg=Klaus-D. Becker |Titel=Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz |Reihe=Brandenburgische Landesgeschichte |BandReihe=14 |Band=3. Band, Teil II: &amp;#039;&amp;#039;In der Mitte des 19. Jahrhunderts oder geographisch-historisch-statistische Beschreibung der Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Brandenburg 1856 |Datum=2021 |ISBN=978-3-88372-252-8 |Seiten=644 |Sprache=de |Online=https://books.google.de/books?id=foMcEAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA644}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 13. November 1803 im Alter von 51 Jahren. Er war in zweiter Ehe mit Johanna Christina von Haberkorn (geborene Sandersleben) verheiratet, die kurz zuvor am 7. Januar 1803 mit 49 Jahren verstarb. Sie hatten eine gemeinsame Tochter, Johanna Eleonore Auguste, die am 25. August 1790 geboren und am 31. August 1790 getauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;17B 4601; von Haberkorn: Testament des Oberamtsrats Hans Ferdinand Moritz v. Haberkorn auf Sellendorf (+ 13. November 1803 im Alter von 51 Jahren) und seiner 2. Ehefrau Johanna Christiane v. Haberkorn geb. v. Sandersleben (+ 7. Januar 1803 im 49. Lebensjahr); 1797–1803 (Akte), Online-Recherche im Bestand des [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Brandenburgischen Landeshauptarchivs]] ([https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=241804 blha-recherche.brandenburg.de]); abgerufen am 19. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Haberkorn keinen Sohn hatte, erbten zunächst die Brüder Johann Wilhelm Sigismund und Heinrich Wilhelm von Zetschau das Dorf, verkauften es aber 1805 an die einzige Tochter Johanna Eleonore Auguste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berghaus 2021 p. 644&amp;quot; /&amp;gt; Sie heiratete mit 16 Jahren am 29. November 1806 den Freiherren [[Ernst von Houwald]], dem sie am 1. Juni 1808 den Ort verkaufte. Er zog sich auf das Gut zurück und zog dort neun eigene Kinder und drei Pflegekinder zurück. Im Jahr 1810 lebten in Sellendorf drei Bauern, sechs Kossäten und zwei Häusler oder Büdner. 1816 zog sein Jugendfreund [[Karl Wilhelm Salice-Contessa]] auf das Gut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allgemeine deutsche Real-Encyclopädie für die gebildeten Stände: (Conversations-Lexicon) 1824 p. 675&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Allgemeine deutsche Real-Encyclopädie für die gebildeten Stände: (Conversations-Lexicon) |Verlag=Brockhaus |Datum=1824 |Seiten=675 |Sprache=de |Online=https://books.google.de/books?id=JzNCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA675}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den darauffolgenden Jahrzehnten wechselten die Besitzer erneut: Am 31. Mai 1822 für 6.700 Taler an Gustav Friedrich Becherer und von ihm am 25. Juni 1841 an Karl Friedrich Geisler. Einer seiner Söhne, Friedrich Wilhelm Theodor übernahm schließlich das Gutshaus und erbaute mehrere Tagelöhnerhäuser, einen Stall sowie eine [[Brennerei]]. Aus dem Jahr 1855 ist die Existenz von 28 Häusern überliefert, in denen insgesamt 273 Einwohner lebten. Hinzu kamen eine Ziegelei sowie eine Windmühle. Das Dorf war im Jahr 1869 insgesamt 862 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] (Mg) groß, das Rittergut 3890 Mg. In den Folgejahren gab es mehrere, bislang nicht feststellbare Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. bis 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Zur Jahrhundertwende war das Dorf 220 [[Hektar]] (ha), das Rittergut 933&amp;amp;nbsp;ha groß. 1907 erwarb Malwine Staberow das Gut. Vermutlich warf es jedoch keinen großen Gewinn ab, denn die Besitzer wechselten fortan häufig. 1914 gehörte es einem Baron derer von [[Levetzow (Adelsgeschlecht)|Levetzow]], ein Jahr später einem Hans Cochius, der es 1921 an Carl Wegener veräußerte, dieser musste Konkurs anmelden.&amp;lt;ref&amp;gt;5E AG Luckau 149; Konkursverfahren über das Vermögen des Rittergutsbesitzers Karl Wegener in Sellendorf; 1931–1937 (Akte), Online-Recherche im Bestand des [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Brandenburgischen Landeshauptarchivs]] ([https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=1147384 blha-recherche.brandenburg.de]); abgerufen am 19. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 war Ernst Goertz der Besitzer, der sich entschuldete&amp;lt;ref&amp;gt;5E AG Luckau 146; Entschuldungssache Ernst Goertz (Rittergutsbesitzer), Sellendorf; 1934 (Akte), Online-Recherche im Bestand des [[Brandenburgisches Landeshauptarchiv|Brandenburgischen Landeshauptarchivs]] ([https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=1148115 blha-recherche.brandenburg.de]); abgerufen am 19. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; und es nach nur drei Jahren an Richard Lieberknecht verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde das Gutshaus abgerissen. Die bestehenden Gebäude gehörten von 1948 an Anna Adamcweski, die 1953 enteignet wurde. Am 14. April 1966 wurde Hohendorf eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-8246-0321-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war der Betrieb ein [[Volkseigenes Gut]] und wurde nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] im Jahr 1998 in Privatbesitz zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.brennerei-sellendorf.de/ueberuns/ Geschichtliches zu Sellendorf und dem Rittergut.] Website der Brennerei Sellendorf; abgerufen am 11. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit der Nachbargemeinde Glienig bildete Sellendorf am 31. Dezember 2002 die neue Gemeinde Steinreich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| Einwohnerentwicklung in Sellendorf von 1881 bis 1939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1818 || 1846 || 1871 || 1900 || 1925 || 1939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 202 || 240 ||328 || 259 || 250 || 253&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Sellendorf führt die [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 711|711]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GasthofSellendorfSW.jpg|mini|Denkmalgeschützter, ehemaliger Gasthof]]&lt;br /&gt;
* Die [[Wacholderschluchten Hohendorf]] war 1938 das erste Naturschutzgebiet des ehemaligen [[Kreis Luckau|Kreises Luckau]]. Es umfasst eine Größe von 34 Hektar. In der Nähe von Sellendorf liegt der 145 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Berg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Der Gasthof bestehend aus dem Gasthaus mit Saalanbau sowie Scheune und Stall steht seit dem Jahr 2004 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-steinreich.de/Geschichte/ Geschichte.] Website der Gemeinde Steinreich; abgerufen am 11. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auf dem Dorfanger erinnert ein Denkmal an die Gefallenen der Weltkriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialitäten ==&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Gutsbrennerei werden heute von der &amp;#039;&amp;#039;Brennerei Sellendorf&amp;#039;&amp;#039; [[Kornbrand|Weizenkorn]] und Doppelkorn aus eigenem Weizenanbau gebrannt sowie &amp;#039;&amp;#039;Sellendorfer [[Apfelkorn]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sellendorfer [[Kräuterlikör]]&amp;#039;&amp;#039; hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brennerei-sellendorf.de/ brennerei-sellendorf.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Theo Ligthart]] destilliert aus Sellendorfer Brennereiprodukten den &amp;#039;&amp;#039;Steinreich Weizenbrand 42&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://steinreich42.de/weizenbrand-42/ steinreich42.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und zusammen mit der [[Preussische Spirituosen Manufaktur|Preussischen Spirituosen Manufaktur]] den Alten Deutschen Doppelkorn [[Das Korn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daskorn.com/ursprung/ daskorn.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten mit Bezug zum Ort ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Friedrich von Stutterheim]] (1715–1783), preussischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Otto Ludwig von Stutterheim]] (1718–1780), preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Houwald]] (1778–1845), deutscher Schriftsteller und Dramatiker, lebte von 1807 bis 1822 im Ort&lt;br /&gt;
* [[Karl Wilhelm Salice-Contessa]] (1777–1825), schlesischer [[Dichter]] der [[Romantik]], lebte von 1816 bis 1821 auf dem Gut seines Freundes Ernst von Houwald&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturport.de/literaturlandschaft/autoren-berlinbrandenburg/autor/karl-wilhelm-salice-contessa/?type=condo%27A Karl Wilhelm Salice-Contessa]. Website Literarischens Colloquiums Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.; abgerufen am 11. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Bröchler-Neumann]] (1937–2013), Malerin und Grafikerin, lebte und arbeitete ab 1976 in Sellendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vinzenz Czech, [[Christiane Salge]]: &amp;#039;&amp;#039;Sellendorf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter-Michael Hahn|Peter Michael Hahn]], [[Hellmut Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrenhäuser in Brandenburg und der Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Nicolaische Verlagsbuchhandlung Beuermann, Berlin 2000, ISBN 3-87584-024-0, &amp;lt;!-- und welcher der beiden Bände ist jetzt dieser hier??? --&amp;gt; S. 543–545; gesamt 2 Bände: Einführung und Katalog. Kommentierte Neuausgabe des Ansichtenwerks von [[Alexander Duncker]] (1857–1883), 856 S., 275 farbige, 825 SW-Abb.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Sellendorf |Band=12 |Blatt=668 |zlb=39}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz. Band 1: Einleitung und Übersichten. Die Kreise Luckau, Lübben und Calau.&amp;#039;&amp;#039; Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde, Marburg 1979, ISBN 3-921254-96-5. Nachdruck: Klaus Becker Verlag, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-89-1, S. 126; [[doi:10.35998/9783830542971]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amt-golssener-land.de/html/gemeinde_steinreich.html Gemeinde Steinreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dahme-Spreewald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1517]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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