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	<title>Selim I. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Selim_I.&amp;diff=250180&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ich esse Rosinen.: /* Leben */ weiter oben bereits verlinkt</title>
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		<updated>2026-01-26T16:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; weiter oben bereits verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yavuz Sultan Selim Han.jpg|mini|hochkant=1.1|[[Datei:Tughra of Padishah Yavuz Sultan Selim.png|rahmenlos|zentriert]]{{center|{{arF|سليم شاه بن بايزيد خان المظفر دائما&amp;amp;lrm;}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Selīm-şāh b. Bāyezīd Ḫān el-muẓaffer dāʾimā&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Von [[Nakkaş Osman]] in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gemalte Miniatur aus der &amp;#039;&amp;#039;Şemāʾil-nāme&amp;#039;&amp;#039; Seyyid Lokman Çelebis. Darunter die [[Tughra]] Selims&amp;amp;nbsp;I. mit entflochtenem Schriftzug: „Selīm-şāh, Sohn von Bāyezīd Ḫān, der immer Siegreiche“.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selim I.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arF|سليم شاه بن بايزيد&amp;amp;lrm;|DMG=[[İslâm Ansiklopedisi|İA]] Selīm-şāh b. Bāyezīd}}; geboren [[10. Oktober]] [[1470]] in [[Amasya]]; gestorben [[21. September]] [[1520]] bei [[Çorlu]]), genannt {{arF|یاوز&amp;amp;lrm;|DMG=Yavuz&amp;lt;ref&amp;gt;Den Beinamen {{arF|یاوز&amp;amp;lrm;|DMG=Yavuz}} trug Selim bereits zu Lebzeiten; siehe Mehmet İpşirli: &amp;#039;&amp;#039;Lakap. Osmanlılar’da Lakap.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;27, TDV Yayını, Ankara 2003, S.&amp;amp;nbsp;67.&amp;lt;/ref&amp;gt;|de=der Gestrenge&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Matuz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Osmanische Reich. Grundlinien seiner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 6.&amp;amp;nbsp;Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-89678-703-3, S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Grausame&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Babinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Mehmed der Eroberer. Weltenstürmer einer Zeitenwende.&amp;#039;&amp;#039; Piper Verlag, München 1987, ISBN 3-492-10621-8, S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Grimme&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Kreiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Der osmanische Staat 1300–1922.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. R. Oldenbourg Verlag, München 2008, ISBN 978-3-486-58588-9, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}, war der neunte [[Sultan]] des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]]. Er regierte vom 24.&amp;amp;nbsp;April 1512 bis zu seinem Tod im Jahre 1520. Als erster osmanischer Herrscher führte er den Titel des [[Kalif]]en und den des [[Hüter der heiligen Stätten|Hüters der heiligen Stätten (خادم الحرمين الشريفين, ḫādim al-ḥaramayn aš-Šarīfayn)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align       = right&lt;br /&gt;
 | Fußzeile    = (Miniaturen aus dem &amp;#039;&amp;#039;Selīm-nāme&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 | Fußzeile_align = center&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Bayezid-Selim.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Schlacht zwischen Selim (links) und seinem Vater Sultan Bayezid&amp;amp;nbsp;II. (rechts) bei Uğraşdere&lt;br /&gt;
 | Breite1     = 174&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Selim-Ahmed.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Schlacht zwischen Selim (rechts) und seinem älteren Halbbruder Ahmed (links)&lt;br /&gt;
 | Breite2     = 180&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selim wurde um 1470&amp;lt;ref&amp;gt;Das genaue Geburtsjahr ist unsicher. Genannt werden 1467, 1468 und 1470.&amp;lt;/ref&amp;gt; als jüngster von acht Söhnen des späteren Sultans [[Bayezid&amp;amp;nbsp;II.]] geboren. Seine Mutter war Gülbahar Hatun, eine albanische Konkubine.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Alan Mikhail: &amp;#039;&amp;#039;Gottes Schatten Sultan Selim.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-76409-7, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1487 wurde Selim als Prinz-Gouverneur &amp;#039;&amp;#039;(Çelebi Sulṭān)&amp;#039;&amp;#039; in die 1461 von [[Mehmed&amp;amp;nbsp;II.]] eroberte, strategisch wichtige Küstenstadt [[Trabzon]] geschickt, wo er über 20 Jahre lang residierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Feridun M. Emecen: &amp;#039;&amp;#039;Yavuz Sultan Selim.&amp;#039;&amp;#039; Yitik Hazine Yayınları, Istanbul 2010, ISBN 978-9944-76-624-1, S.&amp;amp;nbsp;32&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als seine Söhne wegen seiner Krankheit im Alter gegen ihn intrigierten, ließ Bayezid Şehinşah und Mehmed [[erdrosseln]]. Er wollte seinen Lieblingssohn Ahmed zum Nachfolger ernennen, doch es gelang ihm nicht, die [[Janitscharen]] für ihn zu gewinnen. Vielmehr forderten sie den tatkräftigeren Selim als Herrscher. Dieser wollte die Gelegenheit nutzen und seinen Vater stürzen. Er rückte 1511 mit verbündeten [[Tataren]]truppen in [[Rumelien]] ein und griff das Heer seines Vaters bei Uğraşdere in [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] an. Obwohl Selim geschlagen wurde und auf die [[Khanat der Krim|Krim]] flüchtete, entschieden sich die Janitscharen neuerlich für ihn. So gelang es ihm, seinen Bruder Ahmed zu schlagen und sich zum [[Oberbefehlshaber]] der [[Osmanische Armee|Streitkräfte]] ernennen zu lassen. Am 24.&amp;amp;nbsp;April 1512 musste Bayezid&amp;amp;nbsp;II. den Thron seinem Sohn überlassen, der als Selim&amp;amp;nbsp;I. die Herrschaft antrat. Bayezid zog sich nach [[Dimotika]] zurück; er starb am 26.&amp;amp;nbsp;Mai unter ungeklärten Umständen auf der Reise.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Franz Kreutel (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Der fromme Sultan Bayezid. Die Geschichte seine Herrschaft [1481–1512] nach den altosmanischen Chroniken des [[Oruç]] und des [[Anonymus Hanivaldanus]].&amp;#039;&amp;#039; In der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Osmanische Geschichtsschreiber.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Verlag Styria, Graz/Wien/Köln 1978, ISBN 3-222-10469-7, S.&amp;amp;nbsp;15, 16, 212, 244&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:I.SelimCülus.jpg|mini|hochkant|links|Thronbesteigung ({{arF|جلوس&amp;amp;lrm;|DMG=cülūs}}) Selims&amp;amp;nbsp;I.&amp;lt;br /&amp;gt; (Miniatur aus dem &amp;#039;&amp;#039;Hüner-nāme&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Selims erste Tat als Herrscher war der Befehl, seine Brüder und alle seine Neffen [[Hinrichtung|hinzurichten]]. Dieser Brudermord war im Hause Osman seit Mehmed&amp;amp;nbsp;II. institutionalisiert worden. Um nicht seinen Sohn Süleyman, später Sultan [[Süleyman I.]] der Prächtige, ebenfalls dazu zu zwingen, verzichtete Selim auf die Zeugung weiterer Söhne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Majoros&amp;quot;&amp;gt;Ferenc Majoros, Bernd Rill: &amp;#039;&amp;#039;Das Osmanische Reich 1300–1922. Die Geschichte einer Großmacht.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 2000, Copyright by Friedrich Pustet Verlag, Regensburg, ISBN 3-8289-0336-3, S.&amp;amp;nbsp;209.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Nicolae Iorga]] schreibt dazu:&lt;br /&gt;
: “[…] mehr Erben wollte der Sultan nicht haben und verzichtete auf jeden weiteren Umgang mit seinen Frauen […]”&amp;lt;ref&amp;gt;Nicolae Iorga: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Osmanischen Reiches. Nach den Quellen dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Verlag Perthes, Gotha 1908–1913, Nachdruck Frankfurt/Main 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als strenggläubiger [[Sunniten|Sunnit]] verfolgte er [[Alevitenverfolgungen im Osmanischen Reich|die Aleviten]] und die [[Schiiten]] im osmanischen Herrschaftsbereich. Das schiitische [[Geschichte des Iran|Persien]] unter dem [[Safawiden]][[schah]] [[Ismail I. (Schah)|Ismail I.]] unterstützte die verfolgten Glaubensbrüder massiv. Im nun folgenden Krieg besiegte Selim am 23.&amp;amp;nbsp;August 1514 die Safawiden in der entscheidenden [[Schlacht bei Tschaldiran]] (auch Çaldıran, in Ost-[[Anatolien]]). Er nahm deren Hauptstadt [[Täbris]] ein und brachte viele hochqualifizierte Handwerker von dort nach [[Istanbul]]. Weil die Janitscharen nur ungern gegen [[Muslim]]e kämpften und wegen des Wintereinbruches beendete er den Feldzug und wandte sich stattdessen gegen die in [[Ägypten]] herrschenden [[Mamluken]]. In einem groß angelegten Feldzug vertrieb er sie 1516 nach der [[Schlacht von Marj Dabiq]] bei Haleb ([[Aleppo]]) zunächst aus [[Syrien]] und [[Palästina (Region)|Palästina]], um dann das mamlukische Heer bei der [[Schlacht von Raydaniyya]] vor [[Kairo]] zu schlagen und am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 1517 die ägyptische Hauptstadt zu erobern. Der letzte Mamlukensultan [[Tuman Bay]] lehnte einen [[Vasall]]enstatus ab und wurde hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferenc Majoros/Bernd Rill: &amp;#039;&amp;#039;Das Osmanische Reich 1300–1922. Die Geschichte einer Großmacht.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 2000, Copyright by Friedrich Pustet Verlag, Regensburg, ISBN 3-8289-0336-3, S.&amp;amp;nbsp;210–212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Alleinherrschaft der Mamluken beendet, sie blieben aber weiterhin die regierende Schicht unter Oberhoheit des Sultans. Schnell brachte Selim den Rest Ägyptens unter seine Kontrolle. Kurz darauf unterwarf sich nahezu die gesamte [[Arabische Halbinsel]] seiner Herrschaft. Selim I. wurde dadurch Herrscher über die heiligen Stätten des Islam, [[Mekka]] und [[Medina]] (→ [[Geschichte Ägyptens#Osmanische Zeit (1516/17–1805): Eroberung, Verlust des Kalifats, Fortbestehen der Militärsklaven|Geschichte Ägyptens]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Kalif der [[Abbasiden]]-Dynastie hatte nach der Eroberung von [[Bagdad]] angeblich seinen Sitz in Kairo genommen. Selim holte den amtierenden Kalifen nach Istanbul und seine Nachfolger beriefen sich darauf, dass dieser seine Amtswürde auf den [[Padischah]] übertragen habe. Er soll ihm den Titel und die damit verbundenen Insignien wie das Schwert und den Umhang des Propheten übergeben haben. Seitdem waren die osmanischen Sultane aus späterer osmanischer Sicht zugleich auch die Kalifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Selim I - deathbed.jpg|mini|hochkant|Selim&amp;amp;nbsp;I. auf dem Sterbebett&amp;lt;br /&amp;gt; (Miniatur aus dem &amp;#039;&amp;#039;Selīm-nāme&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Nachdem nun ein Großteil der islamischen Welt unter osmanischer Oberhoheit stand, begann Selim mit der Vorbereitung einer Expedition gegen [[Rhodos]], das seit 1309 Sitz des [[Johanniterorden]]s war. Er erkrankte aber, vermutlich an der in Istanbul ausgebrochenen [[Pest]], derentwegen er wohl nach Edirne aufgebrochen war,&amp;lt;ref&amp;gt;TDV İslâm Ansiklopedisi, Art. Selim I [https://islamansiklopedisi.org.tr/selim-i Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; und starb im neunten Jahr seiner Regentschaft mit 49 Jahren, unweit des Ortes, an dem er die Truppen seines Vaters angegriffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Selim Sultan geworden war, umfasste das Osmanische Reich ein Gebiet von 2.375.000 Quadratkilometern. Bei seinem Tod hatte es eine Ausdehnung von 6.557.000 Quadratkilometern – etwa die 2,8-fache Fläche – erlangt. Selims militärische Erfolge basierten auf einer Reform des [[Osmanische Armee|osmanischen Heeres]]. So ließ er die Artillerie ([[Topçu]]) modernisieren, dämmte die Macht der Janitscharen ein und begann mit dem Aufbau [[Osmanische Marine|einer Flotte]]. Mit seinen Eroberungen in Asien und Afrika schuf er seinem Sohn Süleyman Rückenfreiheit und legte so den Grundstein für die osmanischen Erfolge gegen die europäischen Mächte in den folgenden [[Türkenkriege]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selim I. ruht in der Türbe neben der Yavus Selim Camii in [[Istanbul]], die sein Sohn Süleyman errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chronist [[İdris-i Bitlisî]] schrieb das Buch &amp;#039;&amp;#039;Selimname&amp;#039;&amp;#039; über die Herrschaftszeit Selims I.; er starb Ende 1520. Sein Sohn vervollständigte das Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sultan Selim.jpg|mini|hochkant|Sultan Selim I. in einer abendländischen Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selim wird als frommer Muslim und als überaus ehrgeiziger Herrscher beschrieben. Er galt als soldatischer, rücksichtsloser Draufgänger, aber auch als klug und systematisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Majoros&amp;quot; /&amp;gt; Seinen viermonatigen Feldzug gegen Persien soll er gegen den Rat seiner Minister begonnen und einige von ihnen wegen ihrer Opposition gegen seine Pläne hinrichten lassen haben. Angebliche Pläne, [[Indien]] zu erobern und den [[Suezkanal]] zu bauen, können nicht belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selim schrieb unter dem Dichternamen Selimî hauptsächlich auf Persisch Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Ein Teppich hat genug Platz für zwei Muslime, aber die Welt hat nicht genug Platz für zwei Herrscher (Könige, Sultane).&lt;br /&gt;
 |Yavuz Sultan Selim, Necdet Sakaoğlu, Bu Mülkün Sultanları, S. 127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Mein Kampf geht solange weiter, bis Gottes Gesetz, die [[Scharia]], auf der ganzen Welt herrscht oder ich sterbe.&lt;br /&gt;
 |Yavuz Sultan Selim, Necdet Sakaoğlu, Bu Mülkün Sultanları, S. 129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Selim schrieb der Dichter [[Revani]] eine Gedichtesammlung &amp;#039;&amp;#039;([[Diwan (Dichtung)|Diwan]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Plätze und Gebäude wurden nach ihm benannt, beispielsweise auch die [[Yavuz-Sultan-Selim-Moschee]] in [[Mannheim]]. Der deutsche Panzerkreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Goeben (Schiff)|Goeben]]&amp;#039;&amp;#039; wurde nach der Übergabe an die osmanische Marine am 18. August 1914 &amp;#039;&amp;#039;Yavuz Sultan Selim&amp;#039;&amp;#039; genannt. Auch die [[Yavuz-Sultan-Selim-Brücke|3. Bosporus-Brücke]] in Istanbul ist nach Selim I. benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Erdem Çıpa: &amp;#039;&amp;#039;The Making of Selim: Succession, Legitimacy and Memory in the Early Modern Ottoman World&amp;#039;&amp;#039;. Indiana University Press, Bloomington (Indiana) 2017, ISBN 978-0-253-02428-2 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Nicolae Iorga]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Osmanischen Reiches. Nach den Quellen dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände, Verlag Perthes, Gotha 1908–1913, Nachdruck Frankfurt/Main 1990.&lt;br /&gt;
* Richard Franz Kreutel (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Der fromme Sultan Bayezid. Die Geschichte seine Herrschaft [1481–1512] nach den altosmanischen Chroniken des [[Oruç]] und des [[Anonymus Hanivaldanus]].&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Osmanische Geschichtsschreiber&amp;#039;&amp;#039;; Band 9). Verlag Styria, Graz/Wien/Köln 1978, ISBN 3-222-10469-7.&lt;br /&gt;
* Ferenc Majoros, Bernd Rill: &amp;#039;&amp;#039;Das Osmanische Reich 1300–1922. Die Geschichte einer Großmacht.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg / Styria, Graz 1994, ISBN 3-7917-1369-8.&lt;br /&gt;
* Alan Mikhail: &amp;#039;&amp;#039;Gottes Schatten. Sultan Selim und die Geburt der modernen Welt.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-76409-7.&lt;br /&gt;
* K. Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=1642 Selim I. Yavuz]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 4. München 1981, S. 107–109&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Selim I|Selim I.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Bayezid II.]]|NACHFOLGER=[[Süleyman I.]]|AMT=[[Liste der Sultane des Osmanischen Reichs|Sultan und Kalif des Osmanischen Reichs]]|ZEIT=1512–1520}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122789148|LCCN=n83230024|VIAF=28458747}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Selim 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sultan (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Osmanischen Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1520]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Selim I.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Yavuz (der Gestrenge)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Sultan des Osmanischen Reiches (1512–1520)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1470&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Amasya]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. September 1520&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Çorlu]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ich esse Rosinen.</name></author>
	</entry>
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