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	<title>Seleukos IV. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:19:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seleukos_IV.&amp;diff=228237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wien Lisboa am 3. Mai 2025 um 13:53 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-03T13:53:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Seleukos IV tetradrachm obverse.jpg|mini|Münzporträt Seleukos’ IV.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seleukos IV. Philopator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Σέλευκος Φιλοπάτωρ|Séleukos Philopátōr}}; † [[175 v. Chr.]]) war ein König des [[Seleukidenreich]]s, das unter seiner Herrschaft aus [[Geschichte Syriens|Syrien]], [[Kilikien]], [[Palästina (Region)|Palästina]], [[Mesopotamien]], [[Babylonien]] und dem westlichen Teil des [[Iran]] ([[Medien (Land)|Medien]] und [[Perserreich|Persien]]) bestand. Er war ein Sohn des [[Antiochos III.]] und der [[Laodike (Gattin des Antiochos III.)|Laodike von Pontos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er amtierte seit 196 v.&amp;amp;nbsp;Chr. als Statthalter seines Vaters in [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]], wofür das alte [[Lysimacheia (Thrakien)|Lysimacheia]] wiederaufgebaut wurde, und kämpfte 189 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der [[Schlacht bei Magnesia]] gegen die [[Rom|Römer]] mit. Nach der dort zugefügten Niederlage waren die Seleukiden gezwungen, Thrakien und Kleinasien aufzugeben. Unmittelbar darauf wurde Seleukos zum Mitregenten seines Vaters im Gesamtreich und übernahm 187 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Alleinherrschaft, nachdem der Vater ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der politische Handlungsspielraum Seleukos’ IV. war durch die zerrütteten finanziellen Verhältnisse stark eingeschränkt, die zum Teil durch die im [[Frieden von Apameia]] festgelegten schweren Kriegsentschädigungen an Rom hervorgerufen wurden. Um diese zu begleichen, hatte er unter anderem den Raub des [[Tempelschatz von Jerusalem|Tempelschatzes von Jerusalem]] durch seinen Minister [[Heliodoros (General)|Heliodoros]] angeordnet. Auch musste er 178 v.&amp;amp;nbsp;Chr. seinen Sohn [[Demetrios I. (Soter)|Demetrios]] als Geisel nach Rom entsenden. Seleukos unternahm eine Bündnispolitik mit den [[Ptolemäer]]n in [[Ägypten in griechisch-römischer Zeit|Ägypten]] und den [[Antigoniden]] in [[Makedonien]], wodurch er aber in einen Konflikt mit den [[Attaliden]] in [[Pergamon]] geriet. Diese bauten seinen Bruder [[Antiochos IV.]] zum Gegenprätendenten auf, doch bevor es zur direkten Konfrontation kam, wurde Seleukos von seinem Minister Heliodoros ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Seleukos IV. war mit [[Laodike (Tochter des Antiochos III.)|Laodike]] verheiratet, die möglicherweise seine Schwester und identisch mit den Gemahlinnen der weiteren Brüder [[Antiochos (Sohn des Antiochos III.)|Antiochos]] und Antiochos IV. war. Ihre Kinder waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Demetrios I. (Soter)|Demetrios I. Soter]] († 150 v.&amp;amp;nbsp;Chr.)&lt;br /&gt;
* [[Antiochos (Sohn des Seleukos IV.)|Antiochos]] († 170 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ermordet)&lt;br /&gt;
* [[Laodike (Gattin des Perseus)|Laodike]] († 150 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ermordet), ⚭ 1. ⚭ mit König [[Perseus (Makedonien)|Perseus von Makedonien]], 2. ⚭ mit ihrem Bruder Demetrios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei seinem Tod sein Sohn Demetrios noch in Rom festgehalten wurde, konnte Antiochos IV. Epiphanes die Herrschaft in Syrien übernehmen. Formell sollte dieser für Seleukos’ zweiten Sohn, Antiochos, nur stellvertretend regieren. Allerdings wurde dieser von Epiphanes ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
Eine Kalksteinstele mit Inschriften des Seleukos IV. wurde jüngst den israelischen Altertumsbehörden in Jerusalem durch einen Antikenhändler übergeben. Die 2200 Jahre alte Inschrift liefert genauere Angaben zum Umfeld einer Geschichte über Heliodor, der laut einer Legende, die das [[2. Makkabäer]]buch überliefert, von Gott daran gehindert wurde, den Tempel von Jerusalem zu plündern. (Quelle: WUB 2/2008) Die ansonsten unbebilderte Stele zeigt über der Schrift eine Rosette aus 6 Blütenblättern, das Symbol der sumerisch-babylonischen [[Ištar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie/_hellenismus/s/seleukos_4_philopator_koenig_175/seleukos_4_philopator_koenig_175.html Materialsammlung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Antiochos III.]]|NACHFOLGER=[[Antiochos IV.]]|AMT=[[Liste der Seleukidenherrscher|König des Seleukidenreiches]]|ZEIT=187–175 v. Chr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seleukos 04}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seleukide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König des Seleukidenreiches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 175 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seleukos IV.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seleukos IV. Philopator&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herrscher des Seleukidenreichs (187 v. Chr.–175 v. Chr.)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=175 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wien Lisboa</name></author>
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