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	<title>Seleukos I. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seleukos_I.&amp;diff=60509&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nordprinz: Schützte „Seleukos I.“: Edit-War – bitte die zugehörige Diskussionsseite aufsuchen ([Bearbeiten=Nur Administratoren] (bis 13. Juni 2025, 16:31 Uhr (UTC)) [Verschieben=Nur Administratoren] (bis 13. Juni 2025, 16:31 Uhr (UTC)))</title>
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		<updated>2025-06-03T16:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützte „&lt;a href=&quot;/index.php/Seleukos_I.&quot; title=&quot;Seleukos I.&quot;&gt;Seleukos I.&lt;/a&gt;“: &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WAR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WAR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Edit-War&lt;/a&gt; – bitte die zugehörige &lt;a href=&quot;/index.php?title=Diskussion:Seleukos_I.&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Diskussion:Seleukos I. (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussionsseite&lt;/a&gt; aufsuchen ([Bearbeiten=Nur Administratoren] (bis 13. Juni 2025, 16:31 Uhr (UTC)) [Verschieben=Nur Administratoren] (bis 13. Juni 2025, 16:31 Uhr (UTC)))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Seleuco I Nicatore.JPG|mini|Büste des Seleukos (Neapel, Archäologisches Nationalmuseum)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seleukos I. Nikator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Σέλευκος Νικάτωρ|Séleukos Nikátōr|de=der Siegreiche}}; * um [[358 v. Chr.]]; † [[281 v. Chr.]]) war makedonischer Feldherr unter [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] und später König des von ihm selbst gegründeten [[Seleukidenreich]]es. Seleukos war einer der [[Diadochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Aufstieg ===&lt;br /&gt;
Zwischen 358 und 354 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Seleukos in [[Makedonien]] als Sohn des makedonischen Generals [[Antiochos (Vater des Seleukos I.)|Antiochos]] und der [[Laodike (Mutter des Seleukos I.)|Laodike]] geboren. Sein Geburtsort war laut [[Stephanos von Byzanz]] eine nicht näher zu lokalisierende Stadt namens Oropos.&amp;lt;ref&amp;gt;Appian, &amp;#039;&amp;#039;Syriake&amp;#039;&amp;#039; 57 nennt eine seleukidische Stadtgründung in Asien mit Namen Oropos, die in Reminiszenz auf den Geburtsort des Dynastiegründers erfolgt sein könnte. Andererseits wird das makedonische Oropos auch mit einem in der Landschaft Bottiaia gelegenen Ort namens Europos identifiziert. Seleukos I. hatte in Syrien die Stadt [[Dura Europos]] gegründet, das vielleicht mit dem von Appian genannten asiatischen „Oropos“ identisch gewesen sein kann. Siehe dazu Grainger, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Zeitlang diente Seleukos vermutlich am Hof König [[Philipp II. (Makedonien)|Philipps&amp;amp;nbsp;II. von Makedonien]] als {{lang|grc|βασιλικοὶ παῖδες|basilikoì paídes}}, eine Art [[Schildknappe|Page]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nicholas G. L. Hammond]], Guy T. Griffith, [[Frank W. Walbank]]: &amp;#039;&amp;#039;A History of Macedonia.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Clarendon Press, Oxford 1972, S. 401 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Hypaspistes|Hypaspist]] bestritt er den [[Alexanderzug|Asienfeldzug]] [[Alexander der Große|Alexanders des Großen]], in dessen Verlauf er zum Befehlshaber der Hypaspistenleibwache&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Berve: &amp;#039;&amp;#039;Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. München 1926, S. 123 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in die Reihen der [[Hetairos|Hetairoi]] aufstieg. In der [[Schlacht am Hydaspes]] 326 v.&amp;amp;nbsp;Chr. führte er seine Abteilung auf dem rechten Flügel der Makedonen gegen die Elefanten des Königs [[Poros (König)|Poros]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus Indien wurde Seleukos auf der [[Massenhochzeit von Susa]] 324 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit der [[Sogdien|sogdischen]] Adligen [[Apame]], einer Tochter des einstigen Alexander-Gegenspielers [[Spitamenes]], verheiratet. Dies sollte der einzige makedonisch-indigene Ehebund bleiben, der den Tod Alexanders überdauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diadoche ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Alexanders 323 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Babylon]] wurde Seleukos in der neuen [[Babylonische Reichsordnung|„Babylonischen Reichsordnung“]] zum [[Chiliarch]] (Hofmarschall) des Reichsregenten [[Perdikkas (Diadoche)|Perdikkas]] ernannt. Auf dessen Geheiß begleitete er den Griechen [[Eumenes von Kardia]] nach [[Kappadokien]], um diesen bei der Bekämpfung des [[Ariarathes I.|Ariarathes]] zu unterstützen. Anschließend zog Seleukos mit dem Reichsregenten nach [[Ägypten]], um dort [[Ptolemaios I.|Ptolemaios]] niederzuwerfen. Nachdem allerdings 320 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Überquerung des [[Nil]]s gescheitert war, verschwor er sich mit [[Antigenes (Diadoche)|Antigenes]] und [[Peithon (Sohn des Krateas)|Peithon]] gegen Perdikkas, den sie in seinem Zelt töteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Beteiligung Seleukos’ am Mord an Perdikkas ist nur von [[Cornelius Nepos]] überliefert worden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Konferenz von Triparadeisos]] erhielt Seleukos vom neuen Reichsregenten, [[Antipatros (Makedonien)|Antipatros]], die Satrapie über Babylon verliehen, der inoffiziellen Hauptstadt des [[Alexanderreich]]s. In den nächsten Jahren unterstützte er den Strategen von Asien, [[Antigonos I. Monophthalmos|Antigonos Monophthalmos]], im Kampf gegen Eumenes von Kardia, wobei Seleukos  auch persönliche Ambitionen verfolgt haben soll. Im Auftrag des Antigonos belagerte er 317 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Stadt Susa, die sich allerdings hartnäckig verteidigte. Erst nach dem Ende des Eumenes [[Schlacht von Gabiene|bei Gabiene]] ergab sich ihm die Stadt. 316 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zog Antigonos in Susa ein, der die Satrapie über diese Stadt an einen Perser vergab. Seleukos hatte wohl darauf gehofft, dass ihm dieses Amt als Belohnung für seine geleisteten Dienste übertragen werde. Er erhob gegen diese Entscheidung zwar keinen Einwand, doch Antigonos erkannte dennoch in ihm einen potenziellen Unruhefaktor für seine Herrschaft in Asien. Als Seleukos einen hochstehenden General wegen eines beleidigenden Vorfalls zurechtwies, wurde er von Antigonos zur Klärung dieser Angelegenheit in dessen Feldlager befohlen. Seleukos befürchtete dort beseitigt zu werden, ähnlich wie kurz zuvor der für Antigonos zu mächtig gewordene [[Peithon (Sohn des Krateas)|Peithon]], und entschloss sich daher im Frühjahr 316 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zur Flucht an den Hof des Ptolemaios in Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun im Dienst des Ptolemaios, beteiligte sich Seleukos im Krieg gegen Antigonos (&amp;#039;&amp;#039;dritter Diadochenkrieg&amp;#039;&amp;#039;) als Flottenadmiral im [[Ägäisches Meer|Ägäis]]raum. Dabei scheiterte er zunächst 314 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bei der Belagerung von [[Erythrai]], war dann aber an der erfolgreichen Eroberung [[Zypern]]s im folgenden Jahr beteiligt. Ende des Jahres 313 v.&amp;amp;nbsp;Chr. landete er im Verbund einer Flotte des [[Kassander]] auf der Insel [[Lemnos]], brach aber kurz darauf die Belagerung von Myrina ab und kehrte nach Ägypten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Feldherr kämpfte Seleukos im Jahr 312 v.&amp;amp;nbsp;Chr. an der Seite Ptolemaios’ in der siegreichen [[Schlacht von Gaza (312 v. Chr.)|Schlacht von Gaza]] gegen den jungen [[Demetrios I. Poliorketes]]. Auf der gegnerischen Seite fiel in diesem Kampf der Feldherr [[Peithon (Sohn des Agenor)|Peithon]], der nach Seleukos’ Flucht von Antigonos zum Satrapen von Babylonien ernannt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der seleukidischen Ära ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Seleucus I Louvre.jpg|mini|Büste des Seleukos (?)&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Benennung und Datierung siehe etwa [[Arthur Houghton]], Rita Perry: &amp;#039;&amp;#039;A Colossal Head in Antakya and the Portraits of Seleucus I.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Antike Kunst (Zeitschrift)|Antike Kunst]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 29, Heft 1, 1986, S. 52–62, hier: S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Paris, Louvre Ma 3957)]]&lt;br /&gt;
Der Sieg bei Gaza stellte sich für Seleukos als richtungweisend heraus. Ptolemaios ergriff die Gelegenheit, eine zweite Front im Rücken Antigonos’ zu eröffnen, indem er Seleukos eine kleine Truppe bereitstellte, mit der er durch die syrische Wüste zog und nacheinander die Städte [[Mesopotamien]]s und schließlich Babylon unter seine Kontrolle brachte. Diesen Erfolg verteidigte er anschließend mit einem glänzenden Sieg am [[Tigris]]ufer über den Satrapen [[Nikanor (Satrap)|Nikanor]]. Damit hatte Seleukos seine Herrschaft in Babylon wiederhergestellt, das nun seine Ausgangsbasis zur Errichtung eines eigenen Reiches wurde. Zugleich beginnt mit dem Jahre 312/11 v.&amp;amp;nbsp;Chr. nach der gängigen historischen Zeitrechnung die [[seleukidische Ära]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Boiy: &amp;#039;&amp;#039;Between High and Low: A Chronology of the Early Hellenistic Period.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Antike, Frankfurt 2007, S. 145, setzt das Jahr 311 v.&amp;amp;nbsp;Chr. als Beginn der seleukidischen Ära an.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propagandistisch legitimierte Seleukos seine gewonnene Herrschaft durch eine Weissagung des Branchidai-Orakels von [[Didyma]], die seine Herkunft vom Sonnengott [[Apollon]] verlautbarte. Um seine ideologische Nähe zu diesem Gott zusätzlich zu festigen, erstattete er das einst von [[Xerxes I.]] entwendete Bronzebildnis des Apollon an das Heiligtum zurück. Teil dieser Propaganda war vermutlich auch die ihm von einer späten Quelle zugeschriebene Schwester namens &amp;#039;&amp;#039;Didymeia&amp;#039;&amp;#039;, die wohl seine familiäre Verbindung zu dem Gott unterstreichen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Die vermeintliche Schwester &amp;#039;&amp;#039;Didymeia&amp;#039;&amp;#039; wurde einzig von [[Johannes Malalas]] (6. Jahrhundert nach Christus) genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom sogenannten [[Diadochenfrieden]] im Jahr 311 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Seleukos ausgeschlossen, da sich Antigonos mit dem Verlust Babylons nicht abfinden wollte. Trotz seiner zahlenmäßigen Unterlegenheit konnte sich Seleukos in dem nun folgenden [[Babylonischer Krieg|Babylonischen Krieg]] gegen Antigonos behaupten. Obwohl er mit seinen Truppen bald wieder Babylon verließ, gelang es der Stadt, sich gegen zwei Belagerungen durch Antigonos und Demetrios zu verteidigen. Unterdessen eroberte Seleukos nacheinander [[Ekbatana]], Susa und [[Persepolis]]. Im Jahr 309 v.&amp;amp;nbsp;Chr. gab Antigonos den Krieg auf und vereinbarte mit Seleukos wohl einen mündlichen Friedensvertrag, in dem er Seleukos’ Eroberungen anerkannte. Der mit Antigonos ausgehandelte Friede schloss vermutlich auch die Überlassung der östlichen Satrapien des Alexanderreichs an Seleukos mit ein. Nach dem Friedensschluss brach Seleukos jedenfalls zu einem mehrjährigen Aufenthalt in den Osten auf, wo ihn die lokalen Satrapen als ihren Oberherren anerkannten. An den Vorgängen im Westen hatte er in dieser Zeit keinen Anteil, nahm aber im Jahr der Könige (305 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) ebenfalls den Königstitel an. In Indien schloss Seleukos 303 v.&amp;amp;nbsp;Chr. einen Frieden mit dem ersten Vertreter der [[Maurya-Reich|Maurya-Dynastie]], [[Chandragupta Maurya]] (griechisch Sandrokottos), indem er einen Teil seines Herrschaftsgebietes ([[Gedrosien]], [[Arachosien]], [[Gandhara]] und [[Paropamisaden]]) abtrat und im Gegenzug 500 Kriegselefanten erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 302 v.&amp;amp;nbsp;Chr. kehrte Seleukos in den Westen zurück, wo sich eine Entscheidung im Kampf der Diadochen gegen Antigonos Monophthalmos anbahnte. Er verbündete sich mit [[Lysimachos]], mit dem er 301 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der entscheidenden [[Schlacht bei Ipsos]] gegen Antigonos siegte, der dabei getötet wurde. Seine aus Indien mitgeführten Elefanten erbrachten dabei einen entscheidenden Vorteil. Durch den Sieg konnte Seleukos seinen Machtbereich auf Zentralanatolien und Syrien ausdehnen, geriet aber nun mit seinem einstigen Freund Ptolemaios um den Besitz von [[Koilesyrien]] (heute Palästina) in Konflikt. Ptolemaios erhob auf dieses Land einen Anspruch, obwohl er selbst nicht an der Schlacht beteiligt war. Seleukos verbündete sich deshalb 300 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit Demetrios Poliorketes, dessen Tochter er heiratete, während sich Ptolemaios mit Lysimachos zusammenschloss. Auf diese Weise entstand für die nächsten Jahre ein Machtgleichgewicht in Asien, das einen größeren Krieg verhinderte. Der Streit um Syrien wurde aber nicht gelöst, was später die Ursache für die [[Syrische Kriege|Syrischen Kriege]] zwischen Seleukiden und Ptolemäern legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 297 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bot sich Seleukos die Gelegenheit, sein Reich abzurunden, nachdem Demetrios nach Griechenland abgereist war, indem er dessen Besitz in Phönikien und Kilikien an sich riss. Er beherrschte nun den gesamten asiatischen Teil des ehemaligen Alexanderreichs, mit Ausnahme des westlichen Kleinasiens. Mittels zahlreicher Städtegründungen (siehe: [[Seleukeia-Ktesiphon|Seleukia]], [[Apameia am Euphrat|Apameia]], [[Antiochia am Orontes|Antiochia]]) konsolidierte und stabilisierte er sein Königtum. In den neuen Städten ließen sich seine makedonischen Krieger und zugezogene griechische Siedler nieder. Das Herrschaftszentrum verlegte er aus seinem ursprünglichen mesopotamischen Raum nach Syrien mit der Hauptstadt [[Seleukeia Pieria]]. 288 v.&amp;amp;nbsp;Chr. schloss er eine Allianz mit Lysimachos, Ptolemaios und [[Pyrrhos&amp;amp;nbsp;I.]] gegen Demetrios wegen dessen großangelegten Rüstungsvorhaben zur Vorbereitung eines Angriffes auf Asien. Der Angriff fiel allerdings nicht so schwer aus wie erwartet, da sich das Heer des Demetrios in den Bergen Kilikiens aufrieb und teilweise zu Seleukos überging. 286 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ergab sich ihm schließlich Demetrios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren seines Lebens geriet Seleukos in eine Auseinandersetzung mit Lysimachos. Dieser herrschte über Thrakien, das westliche Kleinasien sowie Makedonien und war imstande, auf Griechenland auszugreifen, womit er auch für Seleukos zunehmend zu mächtig wurde. Dabei kamen Seleukos aber die Streitigkeiten in der Familie des Lysimachos zugute. Nachdem dieser auf Anstiftung seiner zweiten Frau 283 v.&amp;amp;nbsp;Chr. seinen Sohn hatte hinrichten lassen, nahm dies Seleukos als Vorwand, um einen Krieg zu beginnen. Er siegte 281 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der [[Schlacht bei Kurupedion]] über Lysimachos, der dabei getötet wurde, und konnte so das gesamte Kleinasien seinem Reich einverleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seleukos entschloss sich nun, bereits weit über siebzigjährig, in seine makedonische Heimat zurückzukehren, die er fünfzig Jahre zuvor mit Alexander verlassen hatte, um dort als König zu sterben. Er überließ seinem ältesten Sohn [[Antiochos I.]] das asiatische Reich und überquerte den [[Dardanellen|Hellespont]] nach Europa. Kurz darauf aber fiel er bei [[Lysimacheia (Thrakien)|Lysimacheia]] einem Attentat des ehrgeizigen [[Ptolemaios Keraunos]] zum Opfer. Der Statthalter in [[Pergamon]], [[Philetairos (Pergamon)|Philetairos]], erwarb Seleukos’ Leichnam gegen eine hohe Summe und überließ seine Asche Antiochos,  welcher seinen Vater in einem Nicatoreum genannten Mausoleum in Seleukia Pieria beisetzen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Seleukos starb der letzte Diadoche. Das von ihm begründete und nach ihm benannte Reich führte er zu seiner größten Ausdehnung. Nach seinem Tod war es einem lange anhaltenden Zerfallsprozess ausgesetzt, der nie langfristig aufgehalten werden konnte und schließlich mit der Einverleibung des verbliebenen Territoriums in das [[Römisches Reich|Römische Reich]] im Jahr 63 v.&amp;amp;nbsp;Chr. endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehen und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
* 1. ⚭ 324 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit [[Apame]], eine Tochter des persischen Fürsten [[Spitamenes]]&lt;br /&gt;
** [[Antiochos I.]] (* 324 v.&amp;amp;nbsp;Chr.; † 261 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), König des Seleukidenreichs&lt;br /&gt;
** Laodike und Apama, eine von beiden soll mit dem indischen König Chandragupta (Sandrokottos) verheiratet worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;[[Strabon]] 15,2,9; [[Appian]], &amp;#039;&amp;#039;Syriake&amp;#039;&amp;#039; 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Achaios der Ältere]] (Filiation umstritten)&lt;br /&gt;
* 2. ⚭ 300 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit [[Stratonike I.]], einer Tochter des [[Demetrios I. Poliorketes]]&lt;br /&gt;
** Phila (* um 295 v.&amp;amp;nbsp;Chr.; † 240 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), ⚭ 275 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit ihrem Onkel, [[Antigonos&amp;amp;nbsp;II. Gonatas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bengtson]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrschergestalten des Hellenismus.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1975, ISBN 3-406-00733-3, S. 37–61.&lt;br /&gt;
* John D. Grainger: &amp;#039;&amp;#039;Seleukos Nikator. Constructing a Hellenistic Kingdom.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London u.&amp;amp;nbsp;a. 1990, ISBN 0-415-04701-3.&lt;br /&gt;
* Lise Hannestad: &amp;#039;&amp;#039;Nicator. Seleucus I and his empire.&amp;#039;&amp;#039; Aarhus University Press, Aarhus 2020, ISBN 978-87-7219-173-7.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Mehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Seleukos Nikator und sein Reich.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Seleukos’ Leben und die Entwicklung seiner Machtposition&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studia Hellenistica&amp;#039;&amp;#039; 28, {{ZDB|847120-4}}). Universitas Catholica Lovaniensis, Leuven 1986 (Zugleich Habilitationsschrift, Universität Stuttgart 1982/1983).&lt;br /&gt;
* Daniel Ogden: &amp;#039;&amp;#039;The Legend of Seleucus. Kingship, Narrative and Mythmaking in the Ancient World.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2017, ISBN 978-1-107-16478-9 (zu den Legenden um Seleukos I.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Seleucus I|Seleukos I.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=---|NACHFOLGER=[[Antiochos I.]]|AMT=[[Liste der Seleukidenherrscher|König des Seleukidenreiches]]|ZEIT=312–281 v. Chr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118966669|LCCN=n87880846|VIAF=72194159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seleukos 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seleukos I.| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diadoche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König des Seleukidenreiches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seleukide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Makedonien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Makedonien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Alexanderzug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makedone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 4. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 281 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seleukos I.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seleukos I. Nikator; Siegreiche, der&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=makedonischer Feldherr, König des von ihm selbst gegründeten Seleukidenreiches (305 v. Chr.–281 v. Chr.)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 358 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=281 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nordprinz</name></author>
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