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	<title>Selbstversorgungsgrad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:49:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Selbstversorgungsgrad&amp;diff=458275&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von ~2026-11144-37 (Diskussion) auf die letzte Version von Fonero zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Selbstversorgungsgrad&amp;diff=458275&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-19T11:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-11144-37&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-11144-37&quot;&gt;~2026-11144-37&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-11144-37&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-11144-37 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Fonero&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Fonero (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Fonero&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Selbstversorgungsgrad 2005.png|mini|350px|Grad der Selbstversorgung im Jahr 2005]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbstversorgungsgrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[volkswirtschaftliche Kennzahl]], welche die [[Inland|inländische]] [[Herstellung]] von [[Produkt (Wirtschaft)|Produkten]] in Prozent ihres [[Verbrauch]]s angibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Mit dem Selbstversorgungsgrad soll ermittelt werden, inwieweit die heimische Produktion im Inland ausreicht, um die inländische [[Nachfrage]] zwecks [[Selbstversorgung]] zu [[Deckung (Wirtschaft)|decken]]. Er wird berechnet, indem man die [[Produktionswert|Bruttoeigenerzeugung]] &amp;lt;math&amp;gt;Pw&amp;lt;/math&amp;gt; dem [[Verbrauch]] &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt; gegenüberstellt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FJ8N0HbCEpQC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;dq=Selbstversorgungsgrad&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiwmPe05IrlAhWBa1AKHSXaCOQQ6AEIRjAE#v=onepage&amp;amp;q=Selbstversorgungsgrad&amp;amp;f=false Achim Spiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zukunftsperspektiven der Fleischwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 16.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Selbstversorgungsgrad} = \frac{\text{Pw}}{\text{V}} \cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Als Verbrauch ({{enS|consumption}}) bezeichnet man den [[Verzehr]] von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en zwecks direkter oder indirekter [[Bedürfnisbefriedigung]]. Optimal ist ein Selbstversorgungsgrad von 100 %, er bedeutet vollständige [[Autarkie]]. Unter 100 % müssen Produkte aus dem [[Ausland]] [[import]]iert werden, über 100 % führt zu einem [[Export]] oder zur [[Lagern|Lagerung]]. Importabhängigkeit kann zur politischen und/oder wirtschaftlichen [[Dependenz|Abhängigkeit]] vom Ausland führen und bewirkt eine Belastung der [[Zahlungsbilanz]] mit der Folge eines [[Zahlungsbilanzdefizit]]s. Werden Waren verbraucht, die im Land nicht selbst hergestellt werden können (beispielsweise [[Tropische Frucht|Tropenfrüchte]] in [[Industriestaat]]en), liegt der Selbstversorgungsgrad bei 0 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe des Selbstversorgungsgrads gibt zwar Auskunft darüber, welcher Anteil der im Inland verbrauchten Nahrungsmittel aus Inlandsproduktion stammt, beantwortet aber zwei Themen nicht:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=xVnmCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA195&amp;amp;dq=versorgungssicherheit+nahrungsmittel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjrmtSnzpLlAhUEIVAKHZgSAuMQ6AEISzAF#v=onepage&amp;amp;q=versorgungssicherheit%20nahrungsmittel&amp;amp;f=false Ulrich Koester: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der landwirtschaftlichen Marktlehre&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 195 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Trotz hohem Selbstversorgungsgrad bei Agrarprodukten leiden einige Menschen wegen [[Armut]] an [[Hunger]], weil sie die Lebensmittel schlechthin nicht bezahlen können.&lt;br /&gt;
* Die [[Volatilität]] des Selbstversorgungsgrads lässt keine Schlussfolgerungen zu, ob auch künftig – etwa bei Missernten – noch ausreichende Selbstversorgung möglich ist.&lt;br /&gt;
Ob der [[Agrarprotektionismus]] zu einer größeren [[Versorgungssicherheit (Nahrung)|Versorgungssicherheit]] beitragen kann, ist dabei unerheblich.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Koester: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der landwirtschaftlichen Marktlehre&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Selbstversorgungsgrade werden insbesondere in der Landwirtschaft und im Energiesektor gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Selbstversorgungsgrad der [[Agrarproduktion]] in Deutschland entwickelte sich bei einigen Agrarprodukten wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmel-statistik.de/landwirtschaft/tabellen-zur-landwirtschaft/ Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, &amp;#039;&amp;#039;Tabellen zur Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, März 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Selbstversorgungsgrad in der Landwirtschaft (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| [[Agrarprodukt]] || 1978 || 2001 || 2018 || 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Butter]] || 135,0 || 79,0 || 100,0 || 92,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hühnerei|Eier]] || 79,0 || 75,0 || 71,9 || 75,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geflügelfleisch]] || 58,0 || 64,0 || 98,9 || 104,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Getreide]] || 84,0 || 129,0 || 112,4 || 109,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Käse]] || 90,0 || 107,0 || 123,9 || 121,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kartoffel]]n || 94,0 || 108,0 || 148,0 || 150,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rindfleisch|Rind-]] und [[Kalbfleisch]] || 100,0 || 166,0 || 98,2 || 101,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schweinefleisch]] || 88,0 || 88,0 || 119,2 || 75,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zucker]] || 129,0 || 136,0 || 161,0 || 149,0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Autarke Ernährung in Deutschland.webm|mini|Video: Autarke Ernährung in Deutschland]]&lt;br /&gt;
Vor allem in der [[Landwirtschaft]] spielt der Selbstversorgungsgrad eine wichtige Rolle. Hier wird für einzelne [[Agrarprodukt]]e ermittelt, inwieweit sie den Inlandsverbrauch decken können. Die [[Gemeinsame Agrarpolitik]] der EU nennt die [[Versorgungssicherheit (Nahrung)|Versorgungssicherheit]] als eines der wichtigen Ziele und benennt die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftspräferenz&amp;#039;&amp;#039; – also eine Bevorzugung von in der EU produzierten Agrarprodukten – zur Erhöhung des Selbstversorgungsgrades als einen der Grundsätze hierzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstversorgungsgrade schwanken teilweise im Zeitverlauf erheblich, was – bei eher konstantem Verbrauch – auf das [[Wetterrisiko]] zurückzuführen ist, die entweder zu Rekordernten mit [[Überproduktion]] ([[Angebotsüberhang]]) oder [[Missernte]]n mit [[Angebotslücke]]n führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energie ===&lt;br /&gt;
Bei [[Energieträger]]n schwankt der deutsche Selbstversorgungsgrad zwischen den Extremwerten 100 % und 0 %. Je geringer der Selbstversorgungsgrad, umso höher ist die [[Import]]abhängigkeit. Diese ist mit Risiken verbunden, denn beispielsweise führte die deutsche Importabhängigkeit von [[Erdgas]] aus [[Russland]] im Januar 2009 zu einer [[Versorgungskrise]], weil es wegen des Streits zwischen Russland und der Ukraine zu enormen [[Lieferengpass|Lieferengpässen]] bei Erdgas kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/pipeline-konflikt-mit-der-ukraine-russland-schwoert-deutschland-auf-langen-gasstreit-ein-a-599831.html SPIEGEL ONLINE vom 6. Januar 2009, &amp;#039;&amp;#039;Russland schwört Deutschland auf langen Gasstreit ein&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Ölpreiskrise]]n in den Jahren 1973 und 1979/1980 lösten Versorgungskrisen mit gravierenden [[gesamtwirtschaft]]lichen Auswirkungen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Selbstversorgungsgrad (in %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!| [[Energieträger]] || 2007 || 2017 || 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Braunkohle]] || 100 || 100 || 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Erdgas]] || {{0}}17 || {{0|00}}7 || {{0|00}}5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Erneuerbare Energien]] ||  100 ||  100 || 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kernenergie]] || {{0|00}}0 || {{0|00}}0 || {{0|00}}0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mineralöl]] || {{0|00}}3 || {{0|00}}2 || {{0|00}}2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Steinkohle]] || {{0}}32 || {{0|00}}7 || 100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei erneuerbaren Energien gibt es zwar eine 100%ige Selbstversorgung in Deutschland, doch machen diese (2017) lediglich 13,1 % des [[Primärenergieverbrauch]]s aus. Dagegen ist die Importabhängigkeit bei den Hauptenergieträgern Mineralöl (34,5 % Anteil am Primärenergieverbrauch) und Erdgas (23,8 %) extrem hoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.&amp;amp;nbsp;V. (AGEB), &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht 2017: Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2017&amp;#039;&amp;#039;, S. 4 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Der Selbstversorgungsgrad lag 2016 in [[Österreich]] bei Milch bei 166 %, gefolgt von Kartoffeln (136 %), Fleisch (108 %), Bier (104 %), Äpfeln (95 %), Wein (90 %), Getreide (88 %), Zwetschken/Pflaumen (80 %), Birnen (73 %), Sojabohnen (72 %), Gemüse (57 %), Ölsaat (45 %) oder Pfirsichen/Nektarinen (10 %).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]] vom 3. Oktober 2017, &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaft: Österreich ist weitgehend selbst versorgt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Selbstversorgungsgrad der von den Kriegsparteien eingeschlossenen Schweiz mit dem [[Plan Wahlen]] gesteigert, um die Schweizer Bevölkerung und die rund 300.000 Flüchtlinge vor Hunger und allzu großen Entbehrungen zu bewahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Landwirtschaft stark intensiviert, um die zwischen 1950 und 2004 von 4,7 auf 7,5 Millionen gewachsene Bevölkerung versorgen zu können. Der gegenwärtige Selbstversorgungsgrad ist mit einem täglichen Pro-Kopf-Konsum von 14.091 [[Joule|kJ]] berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Selbstversorgungsgrad brutto&lt;br /&gt;
Der Brutto-Selbstversorgungsgrad lag in den letzten Jahren relativ konstant bei 60 Prozent, rund 40 Prozent der Lebensmittel wurden importiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ernährungssicherheit&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/politik/ernaehrungssicherheit/aktuelle-situation/schweiz.html |titel=Ernährungssicherheit |hrsg=[[Bundesamt für Landwirtschaft]] |abruf=2021-01-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210122130828/https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/politik/ernaehrungssicherheit/aktuelle-situation/schweiz.html |archiv-datum=2021-01-22 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-08 07:49:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Melina Griffin |url=https://www.schweizerbauer.ch/politik-wirtschaft/hunger-trotz-hoher-selbstversorgung/ |titel=Hunger trotz hoher Selbstversorgung |hrsg=[[Schweizer Bauer]] |datum=2020-12-25 |abruf=2021-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entwicklung des brutto Selbstversorgungsgrades in der Schweiz (kalorienmässiger Anteil in Prozent):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://search.parlament.ch/print/cv-geschaefte?gesch_id=20063880 |text=Stellungnahme des Bundesrates vom 28. Februar 2007 |wayback=20070927204450 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/07/03/blank/ind24.Document.21047.xls |wayback=20141031082852 |text=Bundesamt für Statistik BFS: Nahrungsmittelverbrauch nach Art der Nahrungsmittel. |archiv-bot=2019-05-13 11:25:17 InternetArchiveBot }} Abgerufen am 31. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2000: 62 %,&lt;br /&gt;
* 2005: 63 %,&lt;br /&gt;
* 2010: 60 %,&lt;br /&gt;
* 2011: 63 %,&lt;br /&gt;
* 2012: 62 %,&lt;br /&gt;
* 2013: 58 %,&lt;br /&gt;
* 2014: 63 %,&lt;br /&gt;
* 2015: 59 %,&lt;br /&gt;
* 2016: 56 %,&lt;br /&gt;
* 2017: 59 %,&lt;br /&gt;
* 2018: 58 %,&lt;br /&gt;
* 2019: 57 %,&lt;br /&gt;
* 2020: 56 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB2022&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 betrug der Selbstversorgungsgrad in der Schweiz 56 Prozent brutto, was dem Durchschnitt aus dem Selbstversorgungsgrad bei der tierischen Produktion von 94 Prozent und bei der pflanzlichen Produktion von 39 Prozent entspricht. In Bezug auf einzelne Produkte gibt es große Unterschiede. So lag der Selbstversorgungsgrad 2020 bei Gemüse bei 48 Prozent,&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://2022.agrarbericht.ch/de/markt/marktentwicklungen/selbstversorgungsgrad |titel=Selbstversorgungsgrad |werk=Agrarbericht 2022 |abruf=2023-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Selbstversorgungsgrad 2016 beim Tabak bei 3,2 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schweizerbauer.ch/politik--wirtschaft/agrarwirtschaft/immer-weniger-tabak-bauern-52363.html |titel=Immer weniger &amp;quot;Tabak-Bauern&amp;quot; |werk=[[Schweizer Bauer|schweizerbauer.ch]] |datum=2019-10-20 |zugriff=2019-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Selbstversorgungsgrad netto&lt;br /&gt;
Der Netto-Selbstversorgungsgrad lag 2016 bei 48 Prozent und 2020 bei 49 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.economiesuisse.ch/de/dossier-politik/wie-ist-die-schweizer-landwirtschaft-aufgestellt |titel=Wie ist die Schweizer Landwirtschaft aufgestellt? |hrsg=[[Economiesuisse]] |abruf=2021-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB2022&amp;quot;/&amp;gt; Hier werden zwar die importierten [[Futtermittel]] einberechnet, andere [[Vorleistung (Wirtschaftswissenschaften)|Vorleistungen]] wie Dünger, Pflanzenschutzmittel, Treibstoff und Saatgut bleiben jedoch unberücksichtigt. Wären alle importierten Vorleistungen einberechnet, läge der Selbstversorgungsgrad der Schweiz um einiges tiefer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Conny Schmid |url=https://www.beobachter.ch/politik/selbstversorgungsgrad-der-schweiz-diesen-makel-haben-die-bauern-und-vegi-initiative-579536 |titel=Selbstversorgungsgrad der Schweiz: Diesen Makel haben die Bauern- und Vegi-Initiative |werk=beobachter.ch |datum=2023-03-03 |abruf=2023-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schweizer Regierung hat gemäß {{Art.|102|BV|ch}} Abs. 1 [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft]] den Auftrag, die wirtschaftliche Landesversorgung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen für den Fall „machtpolitischer oder kriegerischer Bedrohungen sowie in schweren Mangellagen, denen die Wirtschaft nicht selbst zu begegnen vermag“, sicherzustellen. Hierfür hat der Bund gemäß Verfassung „vorsorgliche Maßnahmen zu treffen“. Eine solche ist das Betreiben sogenannter [[Pflichtlager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungs- und Schwellenländer ===&lt;br /&gt;
Für die Bevölkerung der [[Schwellenland|Zweiten]], [[Dritte Welt|Dritten]] und [[Vierte Welt|Vierten Welt]] besteht tendenziell eine [[Unterversorgung]] an Nahrungsmitteln und Trinkwasser, was entweder auf [[Knappheit]] der heimischen Güter und/oder auf [[Geldmangel]] ([[Armut]]) zurückzuführen ist (siehe [[Armutsforschung]]). Der Selbstversorgungsgrad ist hier im Rahmen der [[Subsistenzwirtschaft]] (siehe [[Landwirtschaft in Entwicklungsländern#Subsistenzwirtschaft und Subsistenzproduktion|Subsistenzwirtschaft in Entwicklungsländern]]) von erheblicher Bedeutung und ein wesentliches [[Staatsziel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Agrarpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Self-sufficiency|Selbstversorgung}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lel-bw.de/pb/,Lde_DE/Startseite/Unsere+Themen/Versorgungslage Versorgungslage] – Landwirtschaft in Baden-Württemberg – Daten und Fakten 2018&lt;br /&gt;
* [http://www.innovations-report.de/html/berichte/agrar_forstwissenschaften/bericht-36808.html Europa hat genug Fleisch - Große Unterschiede im Selbstversorgungsgrad der Mitgliedsländer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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