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	<title>Selbsteigentum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:05:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbsteigentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus der Theorie des [[Anarchismus]], insbesondere des [[Individualistischer Anarchismus|Individualistischen Anarchismus]] und des [[Libertarismus]] ([[Anarchokapitalismus]]). Er steht für die Überzeugung, dass über den Körper und die Lebensweise einer Person allein diese selbst zu bestimmen hat. „Selbsteigentum“ ist ein [[Lehnwort]] und stammt von dem englischen „self-ownership“, das von nordamerikanischen Autoren wie [[Josiah Warren]], [[Benjamin Tucker|Benjamin R. Tucker]] und anderen gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde. Im Deutschen prägte der [[Hegelianismus|nachhegelianische]] Philosoph [[Max Stirner]] bereits 1845 in seinem Buch [[Der Einzige und sein Eigentum]] den Begriff des „Eigners“ (seiner selbst), der sich jedoch mit dem des angelsächsischen „self-owners“ nicht deckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bezeichnet das Wort auch die Überzeugung, dass jedem die Früchte seiner eigenen Arbeit zustehen (sofern er sie nicht vertraglich anderen zur Verfügung stellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept soll die Grenze ziehen zwischen dem Zuständigkeitsbereich des [[Individuum]]s und dem der [[Gemeinschaft]]. Ihm zufolge darf der [[Staat]] nicht über den einzelnen Menschen bestimmen, eben weil der Mensch sich selbst gehört. Einschränkungen sind, so argumentieren die Verfechter des Selbsteigentums, nur aus Notwehr statthaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Selbsteigentums lassen sich einige der [[Grundrechte]] begründen.&lt;br /&gt;
Zum Beispiel hat jeder das Recht, seine Meinung frei zu äußern, weil sein Körper ihm selbst gehört und er alleine entscheiden darf, wie er ihn einsetzen möchte. Ähnlich lassen sich das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Stirner: &amp;#039;&amp;#039;Der Einzige und sein Eigentum&amp;#039;&amp;#039; (1845). Stuttgart: Reclam, 1972, ISBN 3-15-003057-9 ([https://www.lsr-projekt.de/msee.html Online-Volltext])&lt;br /&gt;
* [[Bernd A. Laska]]: Der „Eigner“ [seiner selbst] bei Max Stirner. In: ders.: „Katechon“ und „Anarch“. Nürnberg 1997, S. 41–47 ([https://www.lsr-projekt.de/mseigner.html Auszug online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anarchismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Libertarismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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