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	<title>Selçuk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:50:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sel%C3%A7uk&amp;diff=244544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fabian Korb: Infobox aktualisiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sel%C3%A7uk&amp;diff=244544&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-19T18:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einen Ort und Landkreis in der Türkei; für den türkischen Personennamen siehe [[Selçuk (Name)]], für weitere Bedeutungen siehe [[Selçuk (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
|Wappen             = &lt;br /&gt;
|Bild               = İzmir location Selçuk.svg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung   = Lage von Selçuk innerhalb der Provinz&lt;br /&gt;
|Breitengrad        = 37/57/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad         = 27/22/20/E&lt;br /&gt;
|Provinz            = Izmir&lt;br /&gt;
|Höhe               = 18&lt;br /&gt;
|FlächeOrt          = 317&lt;br /&gt;
|Gliederung         = 14 [[Mahalla (Stadtviertel)|Mahalle]]&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrt       = 37386&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrtStand  = 2020&lt;br /&gt;
|EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/selcuk-ilce-nufusu-izmir Selçuk  Nüfusu, İzmir], abgerufen am 8. Juni 2021&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 35920&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Filiz Ceritoğlu Sengel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = 2021&lt;br /&gt;
|Partei             = CHP&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße    = Atatürk Mahallesi Atatürk Caddesi No:5&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt       = 35920 Selçuk / İzmir&lt;br /&gt;
|FlächeLk           = 317&lt;br /&gt;
|EinwohnerLk        = 37386&lt;br /&gt;
|EinwohnerLkStand   = 2020&lt;br /&gt;
|EinwohnerLkQuelle  = [https://www.nufusune.com/selcuk-ilce-nufusu-izmir Selçuk  Nüfusu, İzmir], abgerufen am 8. Juni 2021&lt;br /&gt;
|Webpräsenz         = www.selcuk.bel.tr&lt;br /&gt;
|Kaymakam           = Oğuz Alp Çağlar&lt;br /&gt;
|WebpräsenzKaymakam = www.selcuk.gov.tr/kaymakamimiz-oguz-alp-caglar#&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Selcuk (by CherryX).jpg|mini|Blick auf Selçuk vom Ayasoluk-Hügel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selçuk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadtgemeinde ([[Belediye]]) im gleichnamigen [[Ilçe]] (Landkreis) der [[Liste der Provinzen der Türkei|Provinz]] [[Izmir (Provinz)|Izmir]] in der türkischen [[Ägäisregion (Türkei)|Ägäisregion]] und gleichzeitig ein Stadtbezirk der 1984 gebildeten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Büyükşehir belediyesi İzmir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Großstadtgemeinde/Metropolprovinz). Seit der Gebietsreform ab 2013 ist die Gemeinde flächen- und einwohnermäßig identisch mit dem Landkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt 75 km südlich des Zentrums der [[Izmir|Provinzhauptstadt]]. Selcuk ist der südlichste Kreis/Stadtbezirk der Provinz/Büyükşehir und grenzt im Süden (von Südwesten bis Südosten) an die Provinz [[Aydın (Provinz)|Aydin]]. Der frühere Name des Ortes war Ayasoluk. Er leitet sich vom Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Hagios Theologos&amp;#039;&amp;#039; des Apostels [[Johannes (Apostel)|Johannes]] ab. 1914 erfolgte unter den [[Jungtürken]] die Umbenennung in Selçuk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Der 1957 neu gebildete Kreis bestand (bis) Ende 2012 neben der Kreisstadt aus der Stadtgemeinde (Belediye) &amp;#039;&amp;#039;Belevi&amp;#039;&amp;#039; und acht Dörfern ([[Köy]]), die während der Verwaltungsreform 2013/2014 in &amp;#039;&amp;#039;Mahalle&amp;#039;&amp;#039; (Stadtviertel/Ortsteile) überführt wurden. Die fünf Mahalle der Kreisstadt blieben unverändert bestehen, während die zwei Mahalle von Belevi zu einem einzigen Mahalle vereint wurden. Durch diese Herabstufungen stieg die Anzahl der Mahalle auf 14. Ihnen steht ein &amp;#039;&amp;#039;[[Muhtar]]&amp;#039;&amp;#039; als oberster Beamter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2020 lebten im Durchschnitt 2.670 Menschen in jedem Mahalle, 7.699 Einw. im bevölkerungsreichsten (&amp;#039;&amp;#039;Atatürk Mah.&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.selcuk.bel.tr/kategori/9/0/mahallelerimiz.aspx Mahallelerimiz – Liste der Mahalle]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Selçuk ist die Nachfolgesiedlung des antiken [[Ephesos]] ({{trS}} Efes). Eine Eroberung durch die Araber 798 war nur von kurzer Dauer, ebenso die erste Besetzung durch die [[Seldschuken]] unter [[Alp Arslan]] nach der [[Schlacht bei Manzikert]] 1071. Diese dauerte nur bis zum Sieg der Kreuzfahrer bei [[Schlacht von Doryläum (1097)|Doryläum]] 1097 an. Nach dem Untergang der [[Sultanat der Rum-Seldschuken|Rum-Seldschuken]] übernahmen die Türken die Herrschaft über die Region und Ayasoluk kam zum [[Beylik von Aydın]]. Zu dieser Zeit besuchte 1333 der Forschungsreisende [[Ibn Battūta]] die Stadt. Er berichtet über eine prosperierende Handelsstadt mit blühenden Gärten und Weinbergen. Der Herrscher &amp;#039;&amp;#039;Khizir Beg&amp;#039;&amp;#039; hatte Kontakt zu den italienischen Republiken, es gab ein [[Republik Genua|genuesisches]] und ein [[Republik Venedig|venezianisches]] Konsulat in der Stadt. 1391 kam der Ort unter [[Bayezid II.]] zum ersten Mal unter [[Osmanisches Reich|osmanische]] Herrschaft, bis er nach dessen Niederlage durch [[Timur]] wieder den [[Beylik von Aydın|Aydınoğulları]] zufiel. Unter [[Murad II.]] wurde er 1425 endgültig Teil des Osmanischen Reiches und war von da an Hauptort eines &amp;#039;&amp;#039;kaza&amp;#039;&amp;#039; (Gerichtsbezirk) des [[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschaks]] von [[Aydın]]. Als in späterer Zeit durch die Sedimente des Kaistros ([[Kleiner Mäander|Küçük Menderes]]) der Hafen immer mehr [[Verlandung|verlandete]], verlor der Ort an Bedeutung zu Gunsten des Hafens von [[Kuşadası]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Taeschner: &amp;#039;&amp;#039;Aya Solūk&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]].&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1, Brill, Leiden, S.&amp;amp;nbsp;778&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Seit 1862 besitzt Selçuk Eisenbahnanschluss. In diesem Jahr eröffnete die [[Ottoman Railway Company]] (ORC) den bis Selçuk führenden Abschnitt der [[Bahnstrecke İzmir–Eğirdir]]. Vier Jahre später folgte die Weiterführung bis [[Aydın]]. 1912 ereignete sich bei Selçuk der schwere [[Eisenbahnunfall von Ephesos]] mit weit über 200 Todesopfern. 2017 wurde der Abschnitt bis Selçuk elektrifiziert, seitdem reicht das S-Bahn-Netz von Izmir (&amp;#039;&amp;#039;[[İZBAN]]&amp;#039;&amp;#039;) bis Selçuk.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blaubahn.com/2017/09/apaydin-tepekoy-selcuk-machte-den-ersten-test-surda-in-izban-line/ Blaubahn.com: &amp;#039;&amp;#039;Tepeköy-Selçuk führte den ersten Test in der IZBAN-Linie durch&amp;#039;&amp;#039;, 8. September 2017], abgerufen am 25. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Selçuk befindet sich das [[Ephesos-Museum Selçuk|Archäologische Museum]], in dem die Funde aus den Ausgrabungen im nahe gelegenen [[Ephesos]] ausgestellt sind. An manchen Häusern finden sich antike Reste, weil Teile von Selçuk – ähnlich wie Kuşadası und İzmir – aus Baumaterial von Ephesos errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ortsrand finden sich die geringen Reste des [[Tempel der Artemis in Ephesos|Tempels der Artemis]] von Ephesos, einst eines der sieben [[Weltwunder]] des Altertums. Am Nordosthang des Panayır Dağı liegt die [[Siebenschläferhöhle von Ephesos]], etwa sieben Kilometer südwestlich auf dem in der Antike &amp;#039;&amp;#039;Solmissos&amp;#039;&amp;#039; genannten Berg Ala Dağı findet man das [[Haus der Mutter Maria]], das angebliche Sterbehaus [[Maria (Mutter Jesu)|Marias]], der Mutter [[Jesus von Nazaret|Jesu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stadthügel Ayasoluk befand sich im zweiten vorchristlichen Jahrtausend die erste Siedlung von Ephesos. Im siebten nachchristlichen Jahrhundert wurde der Ort wegen der Verlandung des Hafens und der Gefahr durch die einfallenden Araber wieder hierher verlegt. Zu dieser Zeit stand dort bereits die [[Johanneskirche (Ephesos)|Johanneskirche]], einer der größten Sakralbauten des [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reiches]]. Sie wurde im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von Kaiser [[Justinian I.]] über dem vermuteten Grab des [[Johannes (Evangelist)|Evangelisten Johannes]] errichtet und blieb bis ins 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit ihrer prächtigen Marmorausstattung unversehrt. Für den 110&amp;amp;nbsp;m langen, kreuzförmigen Bau mit seinen sechs Kuppeln wurde der Berg um eine künstliche [[Terrasse (Geländeform)|Terrasse]] erweitert. Auf dem oberen Plateau des Hügels befindet sich die [[Byzantinische Architektur|byzantinisch]]-[[Seldschuken|seldschukische]] [[Zitadelle von Selçuk]], vermutlich ebenfalls im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Isabey-Moschee (Selçuk)|Isabey-Moschee]] aus dem 14. Jahrhundert am Fuße des Ayasoluk besitzt ein schönes Stalaktitenportal, einen ruhigen Innenhof und einen stimmungsvollen Gebetssaal. In der Nähe liegt die Ruine des [[Isabey-Hamam]]s, eines Badehauses ebenfalls aus der zweiten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mahalle Çamlık befindet sich ein [[Eisenbahnmuseum Çamlık|Eisenbahnmuseum]] mit einer großen Sammlung alter Dampflokomotiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa acht Kilometer östlich des Zentrums von Selçuk liegt der vollständig im griechischen Stil erhaltene Stadtteil [[Şirince]]. Das ehemalige Dorf hieß bis 1926 &amp;#039;&amp;#039;Çirkince&amp;#039;&amp;#039; und war vor dem [[Griechisch-Türkischer Krieg|Griechisch-Türkischen Krieg]] eine griechischsprachige Hochburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* {{AUT|Lienz|Lienz}} ([[Österreich]]), seit 1973&lt;br /&gt;
* {{DEU|Siegburg|Siegburg}}, [[Deutschland]], seit 1993&lt;br /&gt;
* {{MKD|Radoviš|Radoviš}} ([[Nordmazedonien|Mazedonien]]), seit 1994&lt;br /&gt;
* {{GEO|Kobuleti|Kobuleti}} ([[Georgien]]), seit 1995&lt;br /&gt;
* {{GRC|Dion (Zentralmakedonien)|Dion}} ([[Griechenland]]), seit 2005&lt;br /&gt;
* {{POR|Ourém (Portugal)|Ourém (Fatima)}} ([[Portugal]]), seit 2005&lt;br /&gt;
* {{TUR|İzmit|İzmit}} ([[Türkei]]), seit 2016&lt;br /&gt;
* {{TUR|Erbaa|Erbaa (Provinz Tokat)}} ([[Türkei]]), seit 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.selcuk.bel.tr/kategori/8/0/our-neighbouring-cities.aspx Kardeş Şehirlerimiz – Partnerstädte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan W. E. Blum, Frank Schweizer und Rüstem Aslan: Luftbilder antiker Landschaften und Stätten der Türkei. Mit Flugbildern von Hakan Öge, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2006, 144 S. mit 97 Farbabb., ISBN 3-8053-3653-5 (Seite 37–43)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotogalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Temple of Artemis ruins.jpg|Ruine des Artemis-Tempels&lt;br /&gt;
Selcuk 2.jpg|Isabey-Moschee, Innenhof&lt;br /&gt;
Selcuk 3.jpg|Isabey-Moschee, Inneres&lt;br /&gt;
Basilica of St. John in Ephesus 09.jpg|Die Zitadelle&lt;br /&gt;
Selçuk Isa Bey Hamam 2011 3436.jpg|Isabey-Hamam&lt;br /&gt;
SelcukvonZitadelle.JPG|Blick von der Festung auf Selçuk und die Johanneskirche&lt;br /&gt;
Selcuk station 3.jpg|Der Bahnhof von Selçuk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreise der Provinz Izmir}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7616791-4|LCCN=n/91/65711|VIAF=124472017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Selcuk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ephesos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fabian Korb</name></author>
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