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	<title>Seilrutsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:41:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seilrutsche&amp;diff=1302691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2026-04-12T03:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2022-08 Doppelseilrutsche Bodetalsperre.jpg|mini|Doppelseilrutsche als Touristenattraktion an der [[Rappbodetalsperre]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seilrutsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flying Fox&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der Schweiz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tirolienne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tyrolienne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (wie in Frankreich), {{enS|Zip-line}}, {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziplining&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist die vereinfachte Form der heutigen, maschinell [[Antrieb|angetriebenen]] [[Luftseilbahn]].&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde die Seilrutsche nur in bergigem Gelände zum Transport von  [[Land- und Forstwirtschaft|land- und forstwirtschaftlichen]] Gütern talwärts und von Personen zum Überqueren von Schluchten und Flüssen zu deren niedrigerer Seite benutzt. Ihr eher wenig dehnbares [[Tragseil]] ist zwischen zwei unterschiedlich hoch gelegenen Punkten gespannt, so dass der Transport hin zum niedrigeren Punkt unter Ausnutzung der [[Schwerkraft]] erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang wurde lediglich ein das Seil umschlingender und auf ihm rutschender Haken benutzt. Heute werden in der Regel ein oder zwei [[Seilrolle]]n verwendet, um das Seil zu schonen und die Reibung zu reduzieren. Meist dient ein relativ dünnes [[Zugseil|Rückholseil]] dem Zurückbringen der leeren Hängeeinrichtung zum höheren Abfahrtspunkt der Rutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Spiel- und Abenteuer-Gebrauch gibt es auf Kinderspielplätzen sogenannte [[Tarzanbahn]]en, Seilrutschen mit Tellern zum Aufsitzen, für Abenteuersuchende Anlagen mit großem Höhenunterschied und hoher Geschwindigkeit und fallweise auch großem Bodenabstand, die gewerblich in Freizeit- oder Sportparks und an Bergen betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seilrutschen mit Statikseil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seilrutsche als Rettungsmittel.jpg|mini|Seilrutsche als Rettungsmittel (45&amp;amp;nbsp;m) über die [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]], &amp;lt;br&amp;gt;ergänzt mit einem [[Zugseil]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hocking Peaks Adventure Park, Logan, Ohio.jpg|mini|Hocking Peaks Adventure Park, [[Logan (Ohio)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doppelseilrolle.jpg|mini|Doppelseilrolle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Seilrutschen dürfen nur geprüfte [[Statikseil]]e mit geringer Dehnung verwendet werden.&lt;br /&gt;
:Siehe &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Seilbrücke#Sicherheit|Sicherheit]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Seilbrücke#Spannen der Seile|Spannen der Seile]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;[[Seilbrücke]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherheitsrelevante Systeme werden doppelt ausgeführt. Zusätzlich zum Tragseil wird immer ein ebenfalls statisches Sicherungsseil verwendet, das in etwa einem Meter über dem Tragseil gespannt wird. Auf beiden Seilen läuft je eine [[Seilrolle]], die miteinander über eine Bandschlinge und Schraubkarabiner verbunden sind. Dabei werden spezielle geschlossene [[Doppelseilrolle|Doppelrollen]] verwendet. Alternativ können Schraubkarabiner verwendet werden. Schraubkarabiner werden mit der Schraubhülse nach unten eingehängt, damit sie sich durch Erschütterungen nicht aufschrauben können. Die Last oder Person wird mit einer Bandschlinge an die untere Rolle gehängt. Bei Personentransport ist die Verbindung von Klettergurt und Bandschlinge mit zwei gegenläufig eingehängten Schraubkarabinern auszuführen. Die Person darf nicht ins Seil oder die Rolle greifen können und auch schwere Personen müssen jederzeit frei von Bodenberührung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebremst wird mit einem dritten Seil, dem Bremsseil. Dieses wird über eine am Befestigungspunkt erhöht angebrachte Umlenkung von einem Helfer geführt. Damit kann auch die Seilrolle, oder bei Schwierigkeiten die Person, wieder zurückgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Verankerung an einem Baum soll dieser einen Durchmesser von mindestens 20 cm haben. Zur Befestigung der Seile gibt es zwei Systeme:&lt;br /&gt;
* Eine 30 bis 50&amp;amp;nbsp;mm breite Bandschlinge wird doppelt um den Baum gelegt und in die Schlaufen ein Schraubkarabiner eingehängt&lt;br /&gt;
* Das Seil wird mehrmals um den Verankerungsbaum geschlungen und das Ende an einem zweiten Baum, an einem starken Ast oder am Tragseil selbst gesichert. Die Borke der Bäume ist zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verankerung im Fels ist für jede Seilbefestigung jeweils eine eigene Verankerung erforderlich. Mit [[Bohrhaken]] wird eine axiale Zugfestigkeit von 15&amp;amp;nbsp;[[Newton (Einheit)#Gebräuchliche Vielfache|kN]] erreicht. Jedes Seilende wird sicherheitshalber zusätzlich mit der Verankerung des anderen Seiles verbunden. Das Seil wird am Karabiner mit dem [[Bergrettungsknoten]] befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seil wird am Karabiner mit einem [[Halbmastwurf|HMS-Knoten]] befestigt und mit einem [[Schleifknoten]] und einem [[Überhandknoten]] gesichert ([[Bergrettungsknoten]]). Dadurch kann die Befestigung auch unter Last jederzeit und auf beiden Seiten entspannt und gelöst werden. Gespannt wird das Seil mit einem Flaschenzug. Die Umlenkungen werden mit einer Bandschlinge mit einem [[FB-Kreuzklemm]] befestigt (nie mit einer [[Reepschnur]]) und über eine Rolle geführt. Nach dem Spannen wird das Tragseil am Ankerpunkt fixiert, beispielsweise zweimal um den Baum gewickelt und an einem Ast oder am Seil selbst gesichert. Der Flaschenzug muss dann entspannt werden (sonst droht eine [[Schmelzverbrennung]] der Bandschlinge, wenn diese auch nur wenige Zentimeter auf dem Seil rutscht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war es beim [[Österreichisches Bundesheer|österreichischen Bundesheer]] üblich, kürzere [[Guerilla]]rutschen auf die originale Weise mit einer Astgabel zu befahren. Dabei hielt sich der Soldat an einer Y-förmigen Astgabel fest, die über das Seil glitt. Durch Verdrehen der Gabel konnte man selbst bremsen. Auch wenn es eine zusätzliche Sicherung mit Karabiner gab, ist diese Methode für heutige Anforderungen nicht mehr sicher genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seilrutschen mit Stahlseil ==&lt;br /&gt;
Für dauerhaft eingerichtete Seilbahnen werden [[Stahlseil]]e eingesetzt, beispielsweise für [[Seilbahn]]en im [[Hochseilgarten]], im [[Kletterwald]] oder auf [[Kinderspielplatz|Kinderspielplätzen]]. Bei der Anwendung von Stahlseilen sind [[ISO]]-Normen zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seilrutsche &amp;quot;Canopy&amp;quot; ins Pastazatal, Baños, Ecuador.jpg|mini|1.200 m in die Schlucht des Río Pastaza (Baños, Ecuador)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seilrutsche wird zum Materialtransport in unwegsamem Gelände verwendet, beispielsweise im Gebirge oder über Flüsse. Auch die sogenannten Heuseile beim alpinen [[Wildheuen]] gehören zu den Seilrutschen. Seilrutschen dienen auch als Rettungs- und Bergemittel in der [[Bergrettung]] und der [[Höhlenrettung|Höhlen-]] und [[Höhenrettung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „[[Tarzanbahn]]“ ist sie ein beliebtes Spielgerät auf Kinderspielplätzen sowie im [[Outdoortraining]]. In vielen Gebirgen bieten Touristikunternehmen die Möglichkeit, an kilometerlangen Seilrutschen in Täler und Schluchten zu „fliegen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich eine ganze Reihe von [[Funsport]]-Seilrutschen gibt es im Tal des [[Río Pastaza]] in Ecuador zwischen [[Baños]] und [[Mera (Pastaza)|Mera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rekorde ==&lt;br /&gt;
Die längste Seilrutsche in Deutschland wurde im November 2012 eröffnet, hat eine Länge von 1000&amp;amp;thinsp;m und befindet sich in einer Höhe von 120 Metern über der [[Rappbodetalsperre]] im Harz. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80&amp;amp;thinsp;km/h.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=trax.de |url=https://www.t-online.de/leben/reisen/aktiv-und-skiurlaub/id_60875290/die-laengste-doppelseilrutsche-europas-in-deutschland-eroeffnet.html |titel=Die längste Doppelseilrutsche Europas in Deutschland eröffnet |werk=t-online.de |datum=2012-11-12 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die längste Zipline Europas ist der Sternsauser in Hoch-Ybrig in der Schweiz mit einer Länge von 2300 m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zuerich.com/de/besuchen/sport/seilrutsche-sternensauser |titel={{!}}{{!}}Seilrutsche «Sternensauser» |sprache=de |abruf=2024-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Februar 2018 ist die Seilrutsche auf dem Berg [[Jebel Jais]] im Emirat [[Ras Al Khaimah]] die längste der Welt. Sie misst 2830 Meter und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150&amp;amp;thinsp;km/h.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.parkerlebnis.de/laengste-seilrutsche-der-welt-eroeffnet-jebel-jais-flight_56224.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Seilrutsche befindet sich mit 500&amp;amp;nbsp;m in [[Simbabwe]], vor den [[Mutarazi-Fälle]]n.&amp;lt;ref name = ZP&amp;gt;[https://zimprofiles.com/mutarazi-falls-a-hidden-gem-in-zimbabwes-eastern-highlands/ Zimbabwe Profiles - Mutarazi Falls: A Hidden Gem in Zimbabwe’s Eastern Highlands, 23. Februar 2024], abgerufen am 17. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 starben auf einer Seilrutsche durch eine Schlucht entlang des [[Caminito del Rey]] („Königspfad“, Provinz Málaga, Spanien)&amp;lt;ref&amp;gt;[[El País]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.elpais.com/articulo/espana/Mueren/jovenes/despenarse/desfiladero/malagueno/Gaitanes/elpepiesp/20000812elpepinac_1/Tes Mueren tres jóvenes al despeñarse en el desfiladero malagueño de Los Gaitanes]&amp;#039;&amp;#039;, 12. August 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; drei junge Männer. Nach diesem und zwei weiteren tödlichen Unfällen wurde der Caminito del Rey im Jahr 2001 gesperrt und erst 14 Jahre später nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 2000 kam es im Klettergarten [[Kanzianiberg]] bei [[Villach]] (Kärnten, Österreich) zu einem tödlichen Unfall mit einer Seilrutsche. Unter der Bedienung eines staatlich geprüften Bergführers sollte ein Schüler eine rund 40 Meter tiefe Schlucht zwischen zwei Felsen überwinden. Als Höhepunkt bremste der Bergführer den Schüler etwa in der Mitte der Schlucht ein, wodurch eine Pendelbewegung entstand. Durch diese kurzfristige Be- und Entlastung öffnete die sichernde [[Bandschlinge]] den [[Karabinerhaken#Twist-Lock|Twistlock-Karabinerhaken]]; der Schüler stürzte ab. Das [[Oberlandesgericht Graz]] sprach in zweiter Instanz alle drei beteiligten Bergführer frei. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Oesterreichischer Alpenverein|Alpenverein]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Verband der Österreichischen Berg- und Schiführer&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Kuratorium für alpine Sicherheit&amp;#039;&amp;#039; sprachen die Empfehlung aus, in Zukunft bei &amp;#039;&amp;#039;Flying Fox&amp;#039;&amp;#039; auf Twistlock-Karabiner zu verzichten und einen zweiten Karabiner gegengleich zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Ermacora |Titel=Kanzianiberg |Sammelwerk=[[bergundsteigen]] |Band=44 |Nummer=3/2003 |Seiten=16–19 |Online=https://assets.bergundsteigen.com/2021/08/16-19-kanzianiberg.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2010 verunglückte eine 21-jährige Britin tödlich am Klettersteig &amp;#039;&amp;#039;Gorge Alpine&amp;#039;&amp;#039; bei [[Saas-Fee]] (Wallis, Schweiz). An einer bis zu 45 Grad steilen Seilrutsche hatte die Studentin sich mit den Karabinern ihres [[Klettersteigset]]s ohne Sicherung eingehängt und war danach ungebremst gegen einen Felsen gerast. Für eine Begehung dieses Steiges wäre ein Bergführer obligatorisch gewesen, worauf am Beginn des Gorge Alpine Schilder in verschiedenen Landessprachen hinweisen. Bereits 2009 hatte sich ein ähnlicher Unfall am Klettersteig Eggishorn (Wallis) ereignet, wobei eine 27-Jährige starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antonio Fumagalli |url=https://www.20min.ch/story/frau-an-fels-zerschmettert-915812137544 |titel=Frau an Fels zerschmettert |werk=[[20min.ch]] |datum=2010-08-09 |abruf=2025-04-19 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Dezember 2015 prallte eine Frau nach dem Abfahren von einem Aussichtsterrasse eines mehrstöckigen Sporthauses am linken Ufer an einer Stahlseilrutsche fast ungebremst&amp;lt;!-- nur Luftwiderstand, Rolle-Seil-Reibung, 2. Bergführer händisch (?) --&amp;gt; in die Kaimauer am rechten Ufer der [[Mur (Fluss)|Mur]] in [[Graz]] (Steiermark, Österreich) und erlitt schwerste Verletzungen. Im März 2016 wurde der am Startpunkt verantwortliche Bergführer wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt. Er gab an, am Unglückstag durch mehrere Vorgänge abgelenkt gewesen zu sein und deshalb das Einhängen des Bremsseils&amp;lt;!-- wohl zugleich Rückholseil? --&amp;gt; vergessen zu haben. Ein versuchtes improvisiertes Bremsmanöver eines zweiten Bergführers am unteren Ende war kaum wirksam. Die Anlage war seit 2003 fast jedes Jahr bis zum Unfall nur für einen oder wenige Tage als kostenlose Attraktion, finanziert durch das Kaufhaus aufgebaut worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://steiermark.orf.at/v2/news/stories/2765393/ |titel=„Flying Fox“-Unfall: Bergführer zahlt 1.500 Euro |werk=orf.at |sprache=de |datum=2016-03-30 |abruf=2025-04-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. August 2018 erreichte in einem Kletterpark in [[Lienz]] in Osttirol ein 15-jähriger Junge auf der etwa 200 Meter langen Stahlseilrutsche das Zielpodest. Er konnte sich am Ziel nicht festhalten und rutschte zurück, so dass er mit seinem nachkommenden 13-jährigen Bruder kollidierte. Beide wurden schwer verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/news/stories/2930977/ |titel=Kollision auf Flying Fox: Zwei Schwerverletzte |werk=[[orf.at]] |datum=2018-08-19 |abruf=2018-08-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 2019 starb ein 50-jähriger Mann bei der Verwendung einer touristischen Seilrutschenattraktion bei [[Cape Tribulation]] in Australien. Seine Frau überlebte mit schweren Verletzungen. Die beiden stürzten aus 15 Meter Höhe, nachdem das Seil der Seilrutsche unerwartet gerissen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.adelaidenow.com.au/news/two-people-injured-after-serious-fall-at-jungle-surfing-canopy/news-story/d9bf09f5c22a9c2338a5103cecf23914 |titel=‘We are in shock’: Zip-line operator speaks |werk=adelaidenow.com.au |datum=2019-10-23 |sprache=en |abruf=2019-11-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 41-Jährige löste sich am 5. Mai 2024 in [[Bema (Lombardei)|Bema]], [[Lombardei]], [[Italien]], aus dem Sicherungsgurt einer Seilrutsche und stürzte tödlich in den Wald ab. Das &amp;#039;&amp;#039;Fly Emotion-Ziplining&amp;#039;&amp;#039; war 2011 errichtet und bis dahin unfallfrei betrieben worden. Die Seilrutsche läuft über 1,5&amp;amp;nbsp;km Strecke&amp;lt;!-- horizontale oder schräge? --&amp;gt; bei 400&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied und kann bis 120&amp;amp;nbsp;km/h Geschwindigkeit erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleinezeitung.at/international/18436561/41-jahre-alte-frau-stuerzt-aus-luftseilbahn-und-stirbt |titel=Tragischer Unfall : 41 Jahre alte Frau stürzt aus Luftseilbahn in einen Wald und stirbt |werk=kleinezeitung.at |sprache=de |datum=2024-05-06 |abruf=2024-05-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normen ==&lt;br /&gt;
* EN 1176 Spielplatzgeräte und Spielplatzböden – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren;&lt;br /&gt;
* EN 1177 Stoßdämpfende Spielplatzböden – Bestimmung der kritischen Fallhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tyrolean traversing|Seilrutsche}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rappbodetalsperre#Aussichtsturm Solitair|Doppelseilrutsche]] an der Rappbodetalsperre, die längste Doppelseilrutsche Europas&lt;br /&gt;
* [[Stoderzinken#Sport|Zipline am Stoderzinken]] (Steiermark)&lt;br /&gt;
* [[Sommerrodelbahn#Waldachterbahn|Waldachterbahn]] – gebremst entlang einem abgehängten Stahlrohr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Anton Schäfer (Rechtsanwalt)|Anton Schäfer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Handbuch zur Durchführung von Action-Sport-Veranstaltungen: Bungee Jumping, Rocket Bungee (Katapult-Bungee), Sky Fly III, Flying Dog, Air Diving III, Devils Fall&lt;br /&gt;
   |Verlag=BSA Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Dornbirn&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-9500616-3-0&lt;br /&gt;
   |Online=&lt;br /&gt;
{{Google Buch |BuchID=QXKnG_sr6HAC |Seite=74 |Linktext=Volltext |Hervorhebung=}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seilbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Outdoor-Ausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funsportart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwerkraftbetriebenes Fahrzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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