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	<title>Seilrangieranlage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T15:08:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seilrangieranlage&amp;diff=449242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
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		<updated>2025-07-06T09:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brest fuehrungsschiene1.jpg|mini|Seilrangieranlage (Spillanlage) in der Eisenbahn-[[Umspurung (Eisenbahnfahrzeug)|Umspuranlage]] [[Brest (Belarus)]] zum Verschieben von [[Drehgestell]]en unter aufgebockten [[Reisezugwagen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Windh Verholwagen (A W).jpg|mini|Pufferwagen (Verholwagen oder Verschubwagen) mit [[Kupplung (Bahn)#Rangierkupplung|Rangierkupplung]] im [[Muttenz|Muttenzer]] [[Schweizerische Rheinhäfen|Auhafen]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seilrangieranlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rangiermittel|Hilfseinrichtung]] zum Verschieben von [[Schienenfahrzeug]]en mit  Hilfe eines Stahlseils, das über eine oder mehrere Führungs- und Umlenkrollen geführt wird. Seilrangieranlagen werden in [[Gleis|Eisenbahngleisen]] an Ver- oder Entladeeinrichtungen oder in Werks- und Lagerhallen installiert, um Schienenfahrzeuge ohne Verwendung eines [[Triebfahrzeug]]s verschieben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zwischen Anlagen mit nichtumlaufendem und mit umlaufendem Seil unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Krampe |Titel=Anschlussbahnen |Auflage=1 |Verlag=transpress VEB Verlag für Verkehrswesen |Ort=Berlin |Datum=1976 |Lizenznummer=162-925/38/76 |Kapitel=2.5.3 Seilrangieranlagen |Seiten=53–56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlagen mit nichtumlaufendem Seil ==&lt;br /&gt;
Bei Anlagen mit nichtumlaufendem Seil (auch Anlagen mit endlichem oder offenem Seil bezeichnet) wird das „offene“ Ende des Seils an den zu verschiebenden Schienenfahrzeugen eingehängt und durch die Anlage eingezogen. Das vorhergehende Auslegen des Seils erfolgt manuell. Das Seil läuft somit nicht um und kann nur Zugkräfte aufbringen. Eine Fahrtrichtungsänderung ist nur mittels Umlenkrollen machbar. Die Schienenfahrzeuge können mit diesen Anlagen nicht gebremst werden und müssen stattdessen mit [[Hemmschuh]]en oder deren Handbremse gebremst werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verschieben von Eisenbahnfahrzeugen – bewegen ohne Lokomotiven |Hrsg=VGB |Sammelwerk=VGB-Fachwissen - warnkreuz Spezial |Nummer=16 |Datum=2019-06 |Kapitel=6.6 Seilzug- und Spillanlagen |Seiten=34–35 |Online=https://www.vbg.de/SharedDocs/Medien-Center/DE/Broschuere/Branchen/OePNV_und_Bahnen/warnkreuz_SPEZIAL_Nr_16_Verschieben_von_Eisenbahnfahrzeugen_bewegen_ohne_Lokomotiven.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=14 |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlagen mit nichtumlaufendem Seil werden sowohl stationär, als auch mobil ausgeführt. Das Seil wird in der Regel entweder in den [[Zughaken]] oder einen seitlich am Längsträger angebrachten Seilhaken eingehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Drehscheibe]]n und [[Schiebebühne]]n wurden häufig auch mit Seilrangieranlagen mit nichtumlaufendem Seil ausgestattet, um Schienenfahrzeuge auf sie ziehen zu können. Mit Hilfe zusätzlicher Umlenkrollen an den anschließenden Gleisen konnten die Fahrzeuge auch wieder heruntergezogen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Weikelt, Manfred Teufel |Titel=Die Technologie der Ausbesserung der Dampflokomotiven |Auflage=1. |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=978-3-613-71256-0 |Kapitel=7.201.21 Anlagen für das Umsetzen der Lokomotiven |Seiten=191}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spillanlage ===&lt;br /&gt;
Bei Spillanlagen (auch Rangierspill genannt) wird ein endliches Seil mit zwei bis drei Umschlingungen um einen angetriebenen [[Spill]]kopf geschlungen und das ablaufende Seil von Hand geführt. Mit einer zusätzlichen Umlenkrolle kann der Wagen auch vom Spillkopf weggezogen werden. Gebremst wird mit [[Hemmschuh]]en oder der Wagenhandbremse. Es können Zugkräfte von ca. 30&amp;amp;#x202F;kN bei einer Geschwindigkeit von 0,5 bis 1,0&amp;amp;#x202F;m/s übertragen werden. Der Verschubbereich beträgt maximal 250&amp;amp;#x202F;m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Spillanlage |Sammelwerk=Lexikon Eisenbahn |Auflage=6., bearbeitete und ergänzte |Verlag=transpress |Ort=Berlin |Datum=1981 |Seiten=724}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei abschüssigen Gleisabschnitten können durch fahrlässiges Lösen der Seilschlingen um den Spill die Wagen unbeabsichtigt ins Rollen kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Über Rangierwinden |Sammelwerk=Verkehrstechnische Woche |Band=XIII. Jahrgang |Nummer=Nr. 1/2 |Ort=Berlin |Datum=1919-01-11 |Seiten=32–33 |Online=https://archive.org/details/verkehrstechnisc1319vere/page/32/mode/2up}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Anlagen werden aufgrund der damit verbundenen Gefahren nicht mehr eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangierwinde ===&lt;br /&gt;
Bei Rangierwinden oder Verzugwinden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; handelt es sich um [[Seilwinde]]n, welche die Schienenfahrzeuge durch Aufwickeln des Zugseils bewegen. Mit einer zusätzlichen Umlenkrolle kann der Wagen auch von der Rangierwinde weggezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlagen mit umlaufendem Seil ==&lt;br /&gt;
Bei Anlagen mit umlaufendem Seil (auch Anlagen mit geschlossenem Seil genannt) läuft das endlos [[Spleiß|gespleißte]] Seil zwischen zwei Umlenkrollen. Es kann in beide Richtungen bewegt werden, wodurch ein Fahrtrichtungswechsel und auch das Bremsen der zu verschiebenden Schienenfahrzeuge möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Anlagen mit umlaufendem Seil werden in der Regel stationär ausgeführt (siehe auch [[Seilablaufanlage]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlagen unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art und Weise des Anschlags an die zu verschiebenden Schienenfahrzeuge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschlagkette ===&lt;br /&gt;
In einen seitlichen Seilhaken oder eine seitliche Öse des zu verschiebenden Schienenfahrzeugs wird eine Anschlagkette eingehängt, welche mit dem umlaufenden Seil verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radsatzwagen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Eisenbahnwagenförderanlage}}&lt;br /&gt;
Der Radsatzwagen (auch Radsatzschub-, Förder- oder Verschubwagen genannt) fährt innerhalb des Gleises und überträgt die Zug- und Druckkräfte mittels Mitnehmer/Rollen, welche einen [[Radsatz]] umgreifen. Somit können Kräfte von bis zu 60&amp;amp;#x202F;kN übertragen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pufferwagen ===&lt;br /&gt;
Der Pufferwagen (auch Verholwagen oder Verschubwagen genannt) läuft auf demselben Gleis wie die zu verschiebenden Schienenfahrzeuge und wird daher häufig auf [[Stumpfgleis]]en oder in Gleisen mit Ausweichgleis eingesetzt. Mit Hilfe einer [[Zug- und Stoßeinrichtung]] werden sie mit den Schienenfahrzeugen gekuppelt. Hierdurch ist die Übertragung von großen Zug- und Druckkräften möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pufferwagen kann auch mit einer [[Kupplung (Bahn)#Automatische Mittelpufferkupplungen|automatischen Mittelpufferkupplung]] oder einer [[Rangierkupplung]] ausgestattet sein, wodurch ein ferngesteuertes An- und/oder Abkuppeln möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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