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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Seifengabel</id>
	<title>Seifengabel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:27:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seifengabel&amp;diff=1581878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-17T02:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df tg 0000466 Bergwerk ^ Bergbau ^ Verhüttung ^ Hüttenwesen ^ Aufbereitung ^ Erzwäsche.jpg|mini|Seifner mit Seifengabel (&amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;F&amp;lt;/span&amp;gt;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df tg 0000464 Bergwerk ^ Bergbau ^ Hüttenwesen ^ Verhüttung ^ Verseifung ^ Zinnverseifung ^ La.jpg|mini|Rechts vorn ein Seifner bei der Arbeit, Darstellung bei [[Georgius Agricola|Agricola]] (1580)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seifengabel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Seufengabel,&amp;#039;&amp;#039; ist ein bergmännisches [[Werkzeug]], wird zum [[Gezähe]] gezählt und von [[Seifner|Seifnern]] eingesetzt. Sie ist eine mehr-(sieben-)zinkige, meist hölzerne Gabel und findet als wichtigstes Werkzeug im Seifenbetrieb, einer besonderen Art des Abbaus von [[Erz]]en (Abbau von [[Seife (Geologie)|Seifenablagerungen]]), ihren Einsatz. Hierbei wird durch Auswaschen („Seifnen“) das Erz aus dem Seifengebirge gewonnen. Geeignet ist das Verfahren beispielsweise bei [[Zinn]] (Zinngraupen = Seifenzinn) oder auch bei [[Gold]] (Goldkörner = Seifengold), wo [[Sand]]e oder andere leicht fortspülbare Stoffe und das Erz anstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seifen von Zinn machte es die Seifengabel möglich, die Erzgraupen von taubem Gestein und Erde zu trennen. Dies geschah häufig in der Form, dass die Zinnseifner in einem steilen Bachlauf oder künstlich angelegten Wassergraben ein Klärbecken („Läuterhobel“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_169&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|11|169}}&amp;lt;/ref&amp;gt; anlegten, in das das zinnhaltige Material geworfen wurde. Im Wasser löste sich der Schlamm, während das schwere Gestein am Grund des Beckens liegen blieb. Dieses wurde nach dem Ablassen des Wassers geborgen und durchgesiebt. Das zinnhaltige Erz („Seifenzinn“, „Zinngraupen“) konnte dann in die Zinnschmelze gebracht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_169&amp;quot; /&amp;gt; Bei dem Durchsieben entstanden Halden, „Raithalden“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Moritz Ferdinand Gätzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung bergmännischer Ausdrücke.&amp;#039;&amp;#039; Craz&amp;amp;Gerlach (R. Münnich), Freiberg 1859, S. 59 [https://books.google.de/books?id=ViM7AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA59 Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heraldik und Ortsnamen ==&lt;br /&gt;
Das älteste Gemeinde[[siegel]] von 1413 des Ortes [[Zschorlau]] zeigt Gezähe. Abgebildet sind die Bergmannswerkzeuge [[Keilhaue]] und Seifengabel.&lt;br /&gt;
Neben den Orten, die mit einer Seifengabel im Wappen auf die Bergbauart hinweisen, ist auch an vielen Ortsnamen die Bergbautradition erkennbar: Die Wortstämme -seifen, -siefen finden sich in böhmischen, in sächsischen und schlesischen Ortsnamen, wie [[Braunseifen]], [[Kurort Seiffen/Erzgeb.|Seiffen]], [[Stubenseifen]], [[Hraběšice|Rabenseifen]], [[Seifenberg]], [[Seiferdau]] und [[Seifersbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Eibenstock.png|[[Eibenstock]]&lt;br /&gt;
Wappen Zschorlau.png|Zschorlau&lt;br /&gt;
Wappen Deutsches Reich - Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.png|Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen im Schildfuß&lt;br /&gt;
Siegelmarke Stadrat zu Neustädtel W0212887.jpg|Seifengabel im Wappen von [[Neustädtel (Schneeberg)|Neustädtel im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Moritz Ferdinand Gätzschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung bergmännischer Ausdrücke.&amp;#039;&amp;#039; Craz &amp;amp; Gerlach (R. Münnich), Freiberg 1859, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10292836_00075.html S. 69].&lt;br /&gt;
* [[Alexander Buttmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Ortsnamen mit besonderer Berücksichtigung der ursprünglich wendischen in der Mittelmark und Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; F. Dümmler, Berlin 1856, ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10583503_00005.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinrich Veith&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wilhelm Gottlieb Korn&lt;br /&gt;
   |Ort=Breslau&lt;br /&gt;
   |Datum=1871&lt;br /&gt;
   |Seiten=441&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch | BuchID=eMk9AQAAMAAJ | Seite=441}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
{{Wiktionary|seifen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eibenstock.de/uploads/media/Flyer_Bergbau.pdf Flyer für einen Bergbau- und Seifenlehrpfad]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkzeug (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gabel (Werkzeug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gezähe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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