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	<title>Seifen-Ritterling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seifen-Ritterling&amp;diff=2612500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: url gbif, archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-03-25T08:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;url gbif, archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Seifen-Ritterling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tricholoma saponaceum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1818--&amp;gt;) [[Paul Kummer|P.Kumm.]]&amp;lt;!--1871--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Ritterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Tricholoma&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Ritterlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Tricholomataceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Tricholoma saponaceum squamosum 171005 w.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Der Seifen-Ritterling (&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma saponaceum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Seifen-Ritterling Tricholoma saponaceum.JPG|mini|300x300px|Die Art ist morphologisch sehr variabel. Das Bild zeigt heller gefärbte Exemplare. ]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seifen-Ritterling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma saponaceum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilz]]art aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Ritterlingsverwandte]]n (Tricholomataceae). Er gehört zu einem Artenaggregat, das durch seifenartigen Geruch und zumindest in der Stielbasis rötendes [[Trama|Fleisch]] gekennzeichnet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Morten Christensen &amp;amp; Jacob Heilmann-Clausen |Titel=The genus Tricholoma |Sammelwerk=Fungi of Northern Europe |Band=4 |Verlag=Danish Mycological Society |Ort=Copenhagen |Datum=2013 |ISBN=978-87-983581-8-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Fruchtkörper]] erscheinen zwischen August und November im Laub- und Nadelwald. Der Seifenritterling gilt als schwach giftig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der trockene, nicht schmierige [[Hut (Mykologie)|Hut]] ist 3–11 cm breit, anfangs halbkugelig, später gewölbt bis abgeflacht. Oft ist er mehr oder weniger unregelmäßig verbogen oder gebuckelt. Die Huthaut ist kahl und mehr oder weniger matt und glatt. Sie kann aber auch schwach eingewachsen faserig und in der Hutmitte feinschuppig sein bzw. radial bis schuppig aufreißen. Bei Feuchtigkeit wird sie höchstens leicht schmierig. Die Hutfarbe ist sehr variabel. Der Hut ist graugrünlich, grauoliv, graugrün, dunkel olivgrau bis braunoliv gefärbt. Der Hutrand ist blasser als die Hutmitte und ist blass schwefelgelblich, blass graugrün bis blass olivgrau gefärbt. Der Hutrand ist nach unten gebogen und überragt die Lamellen etwas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die breiten, entfernt stehenden [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind ausgebuchtet am Stiel angewachsen. Sie sind cremeweiß, blass gelblich bis olivgräulich gefärbt, die Schneiden verfärben sich bisweilen oliv bis zimtfarben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Sporenpulver ist weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zylindrische, gern verbogene, 5–10&amp;amp;nbsp;cm lange und 0,7–2,5&amp;amp;nbsp;cm breite [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist oft spindelförmig, an der Stielbasis sich verjüngend. Er ist weiß, cremeweißlich, blass gelb bis lederfalb gefärbt und häufig blass oliv bis graubraun schuppig oder genattert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ziemlich feste Fleisch ist weiß bis blass lederfalb und verfärbt nach Verletzung bzw. nach dem Durchschneiden langsam rosalich. Besonders stark rötet die Stielbasis. Der Fruchtkörper riecht schwach, aber meist gut erkennbar nach unparfümierter Seife (Waschküche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es schmeckt schwach mehlig und manchmal auch etwas bitter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ganz junge, frische Exemplare riechen mehr oder weniger neutral. Häufig ist der Geruch erst nach einigen Stunden deutlich wahrnehmbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;laux&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gerhart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die glatten, elliptischen [[Spore|Sporen]] sind inamyloid und 5–6 µm lang und 3–4 µm breit. Sie sind durchscheinend ([[Hyalinität|hyalin]]) und enthalten teilweise Tropfen. Die [[Cheilozystide|Cheilozystiden]] sind irregulär zylindrisch, häufig verbogen und teils auch verzweigt. Sie messen 20–30 × 2,5–4 µm. Die [[Hutdeckschicht|Huthaut]] ist eine wenig differenzierte lockere Cutis aus 5–15 µm breiten [[Hyphe|Hyphen]], deren Zellen 35–200 µm lang sind. [[Schnalle (Mykologie)|Schnallen]] treten häufig auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Seifenritterling gehört zu Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Contextocutis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Heilmann-Clausen, M. Christensen, T.G. Frøslev, R. Kjøller |Titel=Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters |Sammelwerk=Persoonia - Molecular Phylogeny and Evolution of Fungi |Band=38 |Nummer=1 |Datum=2017-06-30 |ISSN=0031-5850 |Seiten=38–57 |DOI=10.3767/003158517X693174}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Vertreter meist nach unparfümierter Seife riechen und zumindest in der Stielbasis röten. Die Arten dieser Sektion sind teils schwer abgrenzbar, und molekulargenetisch zeigt sich, dass hier möglicherweise noch weitere Arten zu definieren und beschreiben sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Da der Seifenritterling im engen Sinn zudem farblich und hinsichtlich der Schuppigkeit von Hut und Stiel sehr variabel ist, ist eine exakte Bestimmung auch dadurch erschwert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche, europäische Arten in &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma&amp;#039;&amp;#039; subg. &amp;#039;&amp;#039;Contextocutis&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma sudum]]&amp;#039;&amp;#039; kann dem Seifenritterling im engen Sinn sehr ähnlich sehen, ist aber rein grau gefärbt, olivgrüne Töne fehlen. Der Hut ist zudem feucht etwas schmierig. Der Geruch ist eine Mischung aus schwachem Mehlgeruch und Waschküche. Auch die Bindung an Nadelbäumen hilft bei der Unterscheidung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma boudieri]]&amp;#039;&amp;#039; ist ebenfalls deutlich grau gefärbt und kommt wie der Seifenritterling im engen Sinn im Laubwald vor, kann aber in Südeuropa auch im Nadelwald fruktifizieren. Diese Art rötet aber viel stärker. Insbesondere röten hier auch die Lamellen und der Hutrand bzw. die Huthaut auf Druck, was beim Seifenritterling im engen Sinn nicht der Fall ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma rapipes]]&amp;#039;&amp;#039; ist gut durch dessen meist dominanten Gelbtöne des Hutes, einen deutlich wurzelnden Stiel und das Vorkommen im Nadelwald abgrenzbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Stärker grau gefärbte Kollektionen werden leicht als Seifenritterling im engen Sinn fehlbestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwechslungen sind auch mit Ritterlingen aus anderen Sektionen möglich, wenn man sich beim Erkennen primär auf den Seifengeruch verlässt, denn besonders junge, frische Exemplare bilden nicht immer den typischen Geruch im Gelände aus. Aber nach ein paar Stunden (mitunter auch erst am Tage nach dem Sammeln) sind die untrüglichen Merkmale wie der charakteristische Seifenlaugengeruch und das Röten des Pilzes an verletzten Stellen feststellbar. Bei Pilzen mit einem dunkel gefärbten Hut ist der hellere Hutrand ein gutes Erkennungszeichen für Vertreter der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Contextocutis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gerhart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Seifen-Ritterling ist ein [[Mykorrhiza|Ektomykorrhizapilz]] verschiedener Laubbäume wie z. B. [[Buchen|Buche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus&amp;#039;&amp;#039;), [[Eichen|Eiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus&amp;#039;&amp;#039;), [[Haseln|Hasel]] (&amp;#039;&amp;#039;Corylus&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Linden (Gattung)|Linde]] (&amp;#039;&amp;#039;Tilia&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Da bis vor Kurzem der Seifenritterling in einem weiten Sinn aufgefasst wurde, galt er als Art der Laub- und Nadelwälder. Vermutlich sind vermeintliche Nadelwaldkollektionen andere, nah verwandten Arten zuzuordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die genaue Ökologie des Seifenritterlings im engen Sinn ist durch die meist für das gesamte Artenaggregat als Ganzes vorliegenden Angaben durch zukünftige Beobachtungen und genaue Bestimmungen zu erarbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution of Tricholoma saponaceum.svg|mini|300px|Verbreitung des Seifen-Ritterlings in Europa. Grün eingefärbt sind Länder, in denen der Milchling nachgewiesen wurde. Weiß dargestellt sind Länder, in denen der Ritterling bisher noch nicht nachgewiesen wurde. Grau dargestellt sind Länder ohne Quellenangaben oder Länder die außerhalb von Europa liegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greece&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seifen-Ritterling im engen Sinn wurde in Nordamerika, Japan und Europa nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In Europa ist die Art weit verbreitet, aber nur regional häufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In Südeuropa ist er von Spanien bis in die Ukraine im Ostsüdosten verbreitet. In Westeuropa kommt er in Frankreich, den Beneluxstaaten und Großbritannien vor und ist dort nordwärts bis zu den Hebriden verbreitet. Man findet ihn in ganz Mitteleuropa und in Osteuropa kommt er in Belarus, Russland und der Ukraine vor. In Nordeuropa ist er in ganz Fennoskandinavien verbreitet. In Finnland reicht sein Verbreitungsgebiet nordwärts bis zum 70. Breitengrad, außerdem kommt er auch auf Island vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist er von der dänischen Grenze bis in die Alpen hinein weit verbreitet;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzkartierung&amp;quot; /&amp;gt; dabei wechseln sich Auflockerungs- und Verdichtungsgebiete ab. Auch in Österreich&amp;lt;ref name=&amp;quot;austria&amp;quot; /&amp;gt; ist der Ritterling häufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt; Diese Angaben beziehen sich aber auf das gesamte Artenaggregat und nicht auf den Seifenritterling im engen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Infragenerische Systematik ===&lt;br /&gt;
Der Seifen-Ritterling ist die Typusart der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;[[Contextocutis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Rolf Singer|Singer]]}} und die Typusart der Sektion &amp;#039;&amp;#039;[[Saponacea]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Marcel Bon|M. Bon]]}}. Die Vertreter der Untergattung haben eine wenig differenzierte Huthaut, die eine lockere Cutis ist. Schnallen kommen mehr oder weniger zahlreich vor und das Pigment befindet sich vorwiegend in Vakuolen. Die Vertreter der Sektion haben eine Stielbasis, die bei Verletzung rötet, und sie riechen charakteristisch nach Seife oder Waschküche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten und Varietäten ===&lt;br /&gt;
Folgende Varietäten gelten (Stand 2013) noch als zum Seifenritterling im engen Sinn zugehörig&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma saponaceum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;ardosiacum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Giacomo Bresadola|Bres.]]}} (1927): besonders dunkelschuppig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma saponaceum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;atrovirens&amp;#039;&amp;#039; {{Person|([[Christiaan Hendrik Persoon|Pers.]]) [[Pier Andrea Saccardo|Sacc.]]}}(1887): Graubräunlich mit grünlichen Beitönen, Hut manchmal mit schwärzlichen Schüppchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gerhart&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma saponaceum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;cnista&amp;#039;&amp;#039; {{Person|([[Julius Vincenz von Krombholz|Krombholz]]) [[Jakob Emanuel Lange|J. E. Lange]]}} 1933: Die Fruchtkörper sind durchweg weiß.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma saponaceum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;squamosum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|([[Mordecai Cubitt Cooke|Cooke]]) [[Carleton Rea|Rea]]}} 1922: dunkelhütig und mit dunklen, blaugrünen Schüppchen am Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Speisewert ==&lt;br /&gt;
Der Seifenritterling ist ein [[Giftpilz]]. Seifenritterlinge enthalten [[Saponaceolide]], stark [[Zytotoxizität|zytotoxische]] [[Terpenoide]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Davide Gozzini, Giorgio Giacomo Mellerio, Gianluca Gilardoni, Marco Clericuzio &amp;amp; Giovanni Vidari |Titel=New Terpenoids from Tricholoma saponaceum |Sammelwerk=Natural Product Communications |Band=13 |Nummer=9 |Datum=2018 |Seiten=1097–1100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem verursacht er Brechdurchfälle. Rohe Seifenritterlinge enthalten zudem [[Hämolysin]]e (Blut zersetzende Stoffe). Gut abgekocht wurde er in historischen Quellen, beispielsweise während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], zur Verwendung im Mischgericht empfohlen, da kleinere Mengen keine erkennbaren Symptome verursachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Br. Hennig-Berlin |Titel=Zur Frage der Essbarkeit einiger Pilze |Sammelwerk=Deutsche Blätter für Pilzkunde |Band=2 |Nummer=2 |Datum=1940 |Seiten=16–17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Teils wurde damals sogar die Verwendung größerer Mengen als &amp;quot;saure Pilze&amp;quot; – eingekocht und in heißem Essigwasser eingelegt – zum Verzehr empfohlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die zytotoxischen Eigenschaften waren damals allerdings noch nicht bekannt. Hinsichtlich der bekannten Magen-Darm-Gifitgkeit und der Zytotoxizität der Inhaltsstoffen sind solche Verzehrempfehlungen, die der Volksernährung im Zweiten Weltkrieg dienen sollten, heutzutage nicht auszuprobieren, sondern im historischen Kontext zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;austria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.pilzdaten-austria.eu/#tax/350741 |titel=Mykologische Datenbank |werk= |hrsg=Österreichische Mykologische Gesellschaft |datum=2021 |sprache=de |abruf=2023-11-03}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=[[Marcel Bon]]&lt;br /&gt;
 |Titel=[[Pareys Buch der Pilze]]&lt;br /&gt;
 |Verlag=Franckh-Kosmos Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Datum=2005&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-440-09970-9&lt;br /&gt;
 |Seiten=150}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Cvetomir M. Denchev, Boris Assyov&lt;br /&gt;
 |Titel=CHECKLIST OF THE MACROMYCETES OF CENTRAL BALKAN MOUNTAIN (BULGARIA)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Mycotaxon&lt;br /&gt;
 |Band=111&lt;br /&gt;
 |Datum=2010&lt;br /&gt;
 |Seiten=279–282&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.mycotaxon.com/resources/checklists/denchev-v111-checklist.pdf mycotaxon.com]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=592}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Z. Tkalcec &amp;amp; A. Mešic&lt;br /&gt;
 |Titel=Preliminary checklist of Agaricales from Croatia V: Families Crepidotaceae, Russulaceae and Strophariaceae&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Mycotaxon&lt;br /&gt;
 |Band=88&lt;br /&gt;
 |Datum=2003&lt;br /&gt;
 |ISSN=0093-4666&lt;br /&gt;
 |Seiten=289&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0088/0289.htm cybertruffle.org.uk]&lt;br /&gt;
 |Abruf=2012-01-09&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.gbif.org/species/3324249&lt;br /&gt;
 |titel=Weltweite Verbreitung von Tricholoma saponaceum&lt;br /&gt;
 |werk=GBIF Portal / www.gbif.org&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gerhart&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Ewald Gerhart&lt;br /&gt;
 |Titel=Pilze Band 1: Lamellenpilze, Täublinge, Milchlinge und andere Gruppen mit Lamellen&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Intersivführer&lt;br /&gt;
 |Reihe=Spektrum der Natur BLV&lt;br /&gt;
 |BandReihe=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=BLV Verlagsgesellschaft&lt;br /&gt;
 |Ort=München/Wien/Zürich&lt;br /&gt;
 |Datum=1984&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-405-12927-3&lt;br /&gt;
 |Seiten=82}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greece&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=G.I. Zervakis et al.&lt;br /&gt;
 |url=http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0083/0097.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Mycodiversity studies in selected ecosystems of Greece: II.&lt;br /&gt;
 |titelerg=Macrofungi associated with conifers in the Taygetos Mountain (Peloponnese)&lt;br /&gt;
 |werk=Mycotaxon 83:&lt;br /&gt;
 |datum=2002&lt;br /&gt;
 |seiten=97–126&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924003711/http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0083/0097.htm&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2015-09-24&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-04-18&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze. Blätterpilze I.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3536-1, S. 571.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Paul Kummer&lt;br /&gt;
 |Titel=Der Führer in die Pilzkunde&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Anleitung zum methodischen, leichten und sicheren Bestimmen der in Deutschland vorkommenden Pilze&lt;br /&gt;
 |Auflage=2.&lt;br /&gt;
 |Verlag=G. Luppe, Hof-Buchhandlung&lt;br /&gt;
 |Ort=Zerbst&lt;br /&gt;
 |Datum=1882&lt;br /&gt;
 |Seiten=126&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.biodiversitylibrary.org/item/106672#page/141/mode/1up biodiversitylibrary.org]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;laux&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Hans E. Laux&lt;br /&gt;
 |Titel=Der Kosmos PilzAtlas&lt;br /&gt;
 |Verlag=Franckh-Kosmos Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Datum=2002&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-440-10622-5&lt;br /&gt;
 |Seiten=66}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzkartierung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://brd.pilzkartierung.de/f2specart.php?csuchsatz=hpc&amp;amp;cFund=&lt;br /&gt;
 |titel=Tricholoma saponaceum im Pilz-Verbreitungsatlas - Deutschland&lt;br /&gt;
 |werk=Pilzkartierung 2000 Online / brd.pilzkartierung.de&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-03-19}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.pilzoek.de/pilze.php?taxnrq=hpc&amp;amp;nameq=Tricholoma+saponaceum+%28Fr.%29+Kummer&lt;br /&gt;
 |titel=Tricholoma saponaceum&lt;br /&gt;
 |hrsg=Pilzoek-Datenbank&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-04-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Tricholoma saponaceum|&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma saponaceum&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.funghiitaliani.it/index.php?showtopic=8610 |titel=Tricholoma saponaceum |werk=Funghi in Italia / funghiitaliani.it |abruf=2012-04-18 |sprache=it |kommentar=Gute Fotos vom Seifen-Ritterling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritterlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungenießbarer Pilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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