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	<title>Seißen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:20:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sei%C3%9Fen&amp;diff=720739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb am 27. August 2025 um 11:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-27T11:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Seißen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Blaubeuren&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Seissen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Seißen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.4171&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09.7449&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 706&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 22.06&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1679&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blaubeuren.de/de/Buerger/Stadtportrait/Zahlen-Fakten/Bevoelkerungsaufteilung |titel=Bevölkerungsaufteilung {{!}} Stadt Blaubeuren |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 89143&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07344&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seißen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] und gehört seit 1975 zur Stadt [[Blaubeuren]] im [[Alb-Donau-Kreis]]. Östlich von Seißen nimmt das [[Blautal]] seinen Anfang, südlich von Seißen liegt das Tiefental.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gegend um Seißen ist geprägt durch eine leichte Hügellandschaft, wie sie typisch für die Albhochfläche ist. Ungefähr 49 % der Gemarkung sind bewaldet. Damit besitzt Seißen eine der größten Waldflächen im Alb-Donau-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Seißen gehören die Teilorte [[Wennenden]], Steigziegelhütte und Hessenhöfe. Die früher eigenständige Gemeinde Seißen ist seit 1975 ein Ortsteil der Stadt Blaubeuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte und -gemeinden ===&lt;br /&gt;
Seißen grenzt im Norden an den Ortsteil [[Suppingen]] der Stadt [[Laichingen]] und an [[Berghülen]], im Westen an [[Heroldstatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
„Seißen wird im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Blaubeuren 1085 erstmals erwähnt. … Ob das Dorf mit dieser Namensform zur ältesten Siedlungsschicht Südwestdeutschlands gezählt werden kann, muß bezweifelt werden. Wesentlich eher berechtigt die Form des Ortsnamens, die Gründung des Dorfs in die ältere Ausbauzeit des 7./8. Jahrhunderts zu setzen, da auch für die Frühzeit keine archäologischen Funde vorliegen, so insbesondere das bei einem Urdorf eigentlich für das 5.-7. Jahrhundert zu erwartende Reihengräberfeld.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Immo Eberl |Hrsg=Hansmartin Decker-Hauff und Immo Eberl |Titel=Blaubeuren – Die Entwicklung einer Siedlung in Südwestdeutschland |Verlag=Jan Thorbecke Verlag |Ort=Sigmaringen |Datum=1986 |ISBN=3-7995-4082-2 |Seiten=946}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Sussen, Suzzen, Seißen bedeutet Weideland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16729/Seißen+-+Altgemeinde~Teilort |titel=Seißen – Altgemeinde~Teilort |werk=LEO-BW Ortslexikon |abruf=2019-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Backhaus ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Backhaus-Seissen.JPG|mini|Seißener Backhaus]]&lt;br /&gt;
Das [[Backhaus]] wurde 1921 errichtet. In der damaligen Zeit, in der feuerpolizeiliche Verordnungen verschärft wurden und Brennholzknappheit herrschte, verstärkte sich das Interesse an einem gemeinschaftlichen Backhaus. So konnte Brennmaterial durch die noch vorhandene Resthitze des vorangegangenen Backens gespart werden und es war nur noch ein Ofen zu warten. Welche Backgemeinschaft wann Backen darf, wird beim „Bachalaisa“ durch Ziehen von nummerierten Würfeln ausgelost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nikolauskirche ====&lt;br /&gt;
Die Nikolauskirche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kirche-seissen.de/ |titel=ev. Kirchengemeinde Seißen |abruf=2019-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört zur evangelischen Gemeinde und bildet zusammen mit dem Schulgebäude und dem angrenzenden Pfarrhaus den Mittelpunkt des Ortes. Sie war einst Teil einer [[Wehrkirche]] und verfügte als solche über eine ehemals starke [[Ringmauer]], von der heute noch Reste erhalten sind. Der nördlich an den [[Chor (Architektur)|Chor]] angrenzende Kirchturm mit einer Grundfläche von 5,8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6&amp;amp;nbsp;m und einer Höhe von 38&amp;amp;nbsp;m bildet das weithin sichtbare und charakteristische Wahrzeichen des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche zum Heiligen Nikolaus war bereits 1159 im Besitz des [[Kloster Blaubeuren|Klosters Blaubeuren]], dem 1290 Graf Ulrich [[Helfenstein (Adelsgeschlecht)|von Helfenstein]] das [[Vogt]]recht übertrug. 1398 wurde die Kirche dem Kloster inkorporiert. Ein Leutpriester kommt 1236 vor. Evangelische Pfarrkirche wurde der Bau 1651; von dem 1634 verbrannten Vorgängerbau sind [[Romanik|romanische]] Schiffsfragmente und der [[Gotik|gotische]] Turm (Erste Hälfte 15. Jahrhundert) erhalten. Eine hochbarocke Bemalung mit Apostelbilder findet sich beim Brüstungstäfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Funkensonntag 1908 Seißen.JPG|mini|Kinder in Seißen tragen am [[Funkensonntag]] [[Reisig]] aus dem Dorf (1908)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Backhausfest ====&lt;br /&gt;
Ein überregional bekanntes Fest ist das sogenannte Backhausfest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.backhausfest-seissen.de/ |titel=42. Seißener Backhausfest – 06.07. &amp;amp; 7. Juli 2019 |abruf=2019-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es findet jährlich am ersten Juliwochenende im Dorfkern statt und wird von den ortsansässigen Vereinen organisiert. Bekannt ist es vor allem durch das im Holzofen gebackene „Blatz“ und das [[Bauernbrot]], welches nach alter Tradition zubereitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weihnachtskrippe ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Seißener Trachtenkrippe.jpg|mini|Seißener Trachtenkrippe]]&lt;br /&gt;
Seit 1982 ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit in der Nikolauskirche die Trachtenkrippe zu sehen. In der Krippendarstellung wird der Geburtsort von Jerusalem auf die Alb des 19. Jahrhunderts verlagert. 16 handgefertigte Figuren in Seißener Tracht, handgefertigt von der Kunsterzieherin Ruth Häcker aus [[Radelstetten (Lonsee)|Radelstetten]], 29 Schafe und zwei Hunde sind rund um den Taufstein der Kirche zu sehen. Die Figuren haben alle einen Namen, der einerseits biblischen Ursprungs, andererseits in Seißen gebräuchlich war. Die Trachten der Figuren sollen das Wissen über frühere Kleidung auf der [[Blaubeurer Alb]] wachhalten. Männer und Frauen, Arme und Reiche, Ledige und Verheiratete, Buben und Mädchen hatten je nach ihrem Stand eine andere Tracht und sind dementsprechend in der Krippe dargestellt. [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] trägt die Tracht einer verheirateten Frau, [[Josef von Nazaret|Josef]] steht in Zimmermannskluft da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besucht werden Maria und Josef auch von einem Paar, das neben Brot und Wecken auch die typische Seißener Spezialität „Blatz“ auf einer Schubkarre dabei hat. Der Mann trägt ein [[Blauhemd (Schwäbische Alb)|Blauhemd]], ein früher für die männliche Bevölkerung der Schwäbischen Alb typisches Kleidungsstück. Auch für den Hirtenjungen fertigten die Frauen aus Seißen ein Blauhemd an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/alb-donau/in-und-um-blaubeuren-sind-drei-besondere-krippen-zu-bestaunen-22305591.html |titel=Seißen: In und um Blaubeuren sind drei besondere Krippen zu bestaunen |werk=Südwest Presse Online |datum=2015-12-28 |sprache=de |abruf=2019-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Die Dorfgemeinschaft ist in Seißen recht aktiv, was vermutlich auch ein Grund für die relativ große Anzahl an Vereinen, ehrenamtlichen Helfern und Mitgliedern ist. Neben den Mitgliedsbeiträgen wird ein beträchtlicher Anteil über die Mithilfe beim Backhausfest, Sportheimdienst, Alteisensammeln usw. von den Mitgliedern finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Für das öffentliche musikalische Leben zeichnet neben dem örtlichen Gesangsverein hauptsächlich der Musikverein Seißen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mv-seissen.de/ |titel=Musikverein Seißen |abruf=2019-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit seiner Aktiven- und Jugendkapelle verantwortlich. Letzterer richtet alljährlich ein Jahreskonzert sowie ein Serenadenkonzert aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turn- und Sportverein ===&lt;br /&gt;
Der TSV Seißen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tsv-seissen.de/ |titel=TSV-Seissen – Turn- und Sportverein Seissen e.&amp;amp;nbsp;V. 1928 |abruf=2019-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gliedert sich in folgende Abteilungen: Badminton, Drachenfliegen, Fußball, Leichtathletik, Schach, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball.&lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht dabei der Spaß an der Aktivität und Bewegung, wobei auch in manchen Abteilungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Drachenfliegen, auf sehr hohem Niveau geflogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Albverein ===&lt;br /&gt;
Unter dem Dachverein des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]] gehört die Ortsgruppe Seißen zum Donau-Blau-Gau. Neben regelmäßigen Wanderungen, die zumeist sonntags stattfinden, werden auch Hochgebirgstouren begangen. Zusätzlich zu den sportlichen Aktivitäten wird auch auf den Erhalt typisch landschaftlicher Strukturen der Schwäbischen Alb Wert gelegt. Außerdem betreibt der Albverein eine aktive Volkstanzgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Blaubeuren |Titel=Seißen mit Winnenden |Seite=212–214 |Wikisource=B 26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16729/Seißen+-+Altgemeinde%7ETeilort Seißen] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://www.blaubeuren.de/de/Stadtleben/Teilorte/Seißen Seißen] auf der Homepage von Blaubeuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Blaubeuren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4486167-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seissen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Blaubeuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Alb-Donau-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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