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	<title>Segobriga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:52:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Segobriga&amp;diff=569555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Typographische Auszeichnungen vereinheitlicht</title>
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		<updated>2025-08-12T13:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typographische Auszeichnungen vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:total1.jpg|mini|hochkant=1.45|Ausblick auf Segobriga]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Segobriga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine antike Stadt der [[Keltiberer]] auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]]. Ihre Überreste befinden sich etwa 4 km südlich des Ortes [[Saelices]] in der [[Provinz Cuenca]] in der heutigen Region [[Kastilien-La Mancha]] in [[Spanien]]. Die Stadt wurde von verschiedenen Autoren des Altertums erwähnt, unter anderem vom [[Plinius der Ältere|älteren Plinius]], der etwa um 74 n. Chr. als römischer Reichsbeamter die Region bereiste – er bezeichnete die Stadt als &amp;#039;&amp;#039;Caput Celtiberiae&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plinius der Ältere]], &amp;#039;&amp;#039;Naturalis Historia&amp;#039;&amp;#039;, 3, 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Lange wurde diese Bezeichnung des Plinius von der Altertumskunde als Hauptstadt der Keltiberer gelesen. Plinius meinte mit &amp;#039;&amp;#039;Caput&amp;#039;&amp;#039; aber wohl mehr die „Erste Stadt“, was auf seiner Reise die südlichste Stadt bedeutete. Der Name selbst ist [[Keltische Sprache|keltisch]] und in ihrer Bedeutung unserem „Siegburg“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Juan Manuel Abascal et alii |Titel=segóbriga. ciudad celtibérica y romana. guía del parque arqueológico |Verlag=Junta de Comunidades de Castilla-La Mancha |Datum=2007 |ISBN=978-84-7788-447-7 |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vergleichbar. Es handelte sich vermutlich eine befestigte Höhensiedlung, was typisch für die keltische Gesellschaft des 2. Jahrhunderts v. Chr. war. Lange hielt man auch [[Segorbe]] bei [[Valencia]] im Osten Spaniens und nahe der Mittelmeer-Küste gelegen für die Nachfolgesiedlung Segobrigas, allerdings lebten dort [[Iberer]] und keine Kelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren fanden spanische Archäologen in der Nähe des [[Cigüela (Guadiana)|Río Cigüela]] auf dem Hügel Cabeza del Griego („Kopf des Griechen“) gut 100 km südöstlich von Madrid inmitten römischer und [[Westgoten|visigothischer]] Ruinen eine Inschrift des Grabes des C. Grattius Glaucus. Dieser war bereits von einer anderen Inschrift in [[Tarraco]] bekannt, der Hauptstadt der hispanischen [[Römische Provinz|Provinz]] [[Tarraconensis]], wo jener [[Hohepriester]] des [[Kaiserkult]]es für die gesamte Provinz verstorben war; auf seinem Grabstein wurde er als Segobrigenser bezeichnet. Es ist vor allem dem [[Epigraphik|Epigrafiker]] [[Géza Alföldy]] von der [[Universität Heidelberg]] zu verdanken, dass diese beiden Orte und Namen in Zusammenhang gebracht wurden. Er vermutet, dass der Hohepriester der Sohn jenes Gaius Glaucus war und der Ruinenhügel somit als das antike Segobriga anzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Segobriga war vor allem für die Förderung von [[Marienglas|Spiegelstein]] &amp;#039;&amp;#039;(lapis specularis)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Juan Manuel Abascal et alii |Titel=segóbriga. ciudad celtibérica y romana. guía del parque arqueológico |Verlag=Junta de Comunidades de Castilla-La Mancha |Datum=2007 |ISBN=978-84-7788-447-7 |Seiten=61-63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Bergwerksstollen bekannt, einem Luxusgut, das besonders in Rom geschätzt wurde. Schon Plinius berichtet davon, wie dieser transparente Gips in Platten gespalten wurde und als Fensterscheibe zum Schutz gegen Regen und Wetter benutzt werden konnte oder auch als repräsentativer Spiegel. Wegen seiner günstigen Lage an den Handelsrouten der Hochebene und seiner Luxusgüterproduktion wurde Segobriga zu einem beliebten Sitz für Wohlhabende und reiche Aristokraten, die sich sehr bald römischer Tradition verpflichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teatro romano Segobriga.jpg|mini|Theater]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amphitheater Segobriga.jpg|mini|Amphitheater]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Segóbriga Termas JMM.jpg|mini|Thermen]]&lt;br /&gt;
Inzwischen ist diese Ruinenstadt der tarraconensischen Provinz weitgehend ausgegraben und in Teilen rekonstruiert worden. Man fand ein [[Amphitheater]] für 5000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jesús Rodríguez |Titel=Rutas de fin de semana tras los pasos de escritores y personajes históricos |Hrsg=Pilar Barrio |Band=3 |Verlag=Nuevo Estilo |Ort=Madrid |Datum=1999 |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuschauer, ein [[Römisches Theater|Theater]], [[Römische Thermen|Thermen]] und das [[Forum (Platz)|Forum]], in dessen Nachbarschaft ein Gerichtsgebäude freigelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Trillmich et alii |Titel=Hispania Antiqua. Denkmäler der Römerzeit |Hrsg=Hermanfried Schubart, Walter Trillmich |Verlag=Philipp von Zabern |Ort=Mainz |Datum=1993 |ISBN=3-8053-1547-3 |Seiten=319, 320}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerhalb der Stadt fand man im Jahr 2004 einen [[Circus (Antike)|Circus]], die Austragungsstätte für die beliebten Wagenrennen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Circus wurde in den Folgejahren eine umfangreiche [[Nekropole]] ergraben. Zum Glück für die Archäologen war die Stadt seit der Antike kaum überbaut, lediglich eine kleine Kapelle des Mittelalters stand dort und im 16. und 17. Jahrhundert wurden die Ruinen als Steinbruch für den Bau des nahegelegenen Klosters [[Uclés]] verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Fundgut befinden sich vor allem sehr viele römische Inschriften, die von einem luxuriösen Leben berichten. Die [[Romanisierung]] erfolgte in etwa fünf Generationen von einer als aufsässig bekannten und streitlustigen keltischen Bevölkerung bis zu einem treuen und privilegierten [[Vasall]]en Roms. Eine römische Erneuerung und Umgestaltung der Stadt erfolgte bereits im Jahr 15 v. Chr.: Terrassen wurden angelegt und alle Bauten errichtet, die für eine römische Stadt als notwendig angesehen wurden. Dabei sind vermutlich die Reste der iberischen Vergangenheit gründlich zerstört worden. Die Umgestaltung endete erst in den Regierungsjahren des Kaisers [[Titus]] um 79 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der Westgoten entstanden in der Nähe der einst reichen Stadt christliche [[Basilika (Bautyp)|Basiliken]], in denen die Bischöfe beigesetzt wurden, während der [[Mauren]]herrschaft und der Rückeroberung &amp;#039;&amp;#039;([[reconquista]])&amp;#039;&amp;#039; der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] wurde die Stadt aufgegeben und verfiel. Heute ist die Ruinenstätte touristisch erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Weitere bedeutende Römerstädte auf der Iberischen Halbinsel sind:&lt;br /&gt;
* [[Italica]], Andalusien, Spanien&lt;br /&gt;
* [[Emerita Augusta]], Extremadura, Spanien&lt;br /&gt;
* [[Tarraco]], Katalonien, Spanien&lt;br /&gt;
* [[Clunia]], Kastilien, Spanien&lt;br /&gt;
* [[Uxama Argaela]], Kastilien, Spanien&lt;br /&gt;
* [[Asturica Augusta]], León, Spanien&lt;br /&gt;
* [[Conimbriga]], Coimbra, Portugal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Almagro Basch: &amp;#039;&amp;#039;Segobriga. Ciudad celtibérica y romana. Guia de las excavaciones y Museo.&amp;#039;&amp;#039; Segobriga 1978, ISBN 978-84-600-1223-8&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Lindsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Big Business in Hispania.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Abenteuer Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2006, 1, S. 40ff.  {{ISSN|1612-9954}}&lt;br /&gt;
* Juan Manuel Abascal, Martín Almagro-Gorbea, Rosario Cebrián: &amp;#039;&amp;#039;segóbriga. ciudad celtibérica y romana. guía del parque arqueológico&amp;#039;&amp;#039;. JdCd Castilla-La Mancha, 2007, ISBN 978-84-7788-447-7&lt;br /&gt;
* J. M. Abascal, M. Almagro-Gorbea et al.: &amp;#039;&amp;#039;Segóbriga 2007. Resumen de las intervenciones arqueológicas&amp;#039;&amp;#039;. Cuenca 2008 [https://rua.ua.es/dspace/bitstream/10045/9790/1/Segobriga_2007_final.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Segóbriga}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theatrum.de/2738.html &amp;#039;&amp;#039;Segobriga – Übersichtsfoto&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7605692-2|VIAF=121145857934023021812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iberische Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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