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	<title>Segelqualle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Segelqualle&amp;diff=886374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-03-23T12:57:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Segelqualle&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Velella velella&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Velella&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Jean-Baptiste de Lamarck|Lamarck]], 1801&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Porpitidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Capitata&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anthomedusae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hydrozoen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Hydrozoa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Velelle.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Segelqualle (&amp;#039;&amp;#039;Velella velella&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Datei:Velella on beach.jpg|mini|An den Strand gespülte Segelquallen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Segelqualle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Velella velella&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;V. lata&amp;#039;&amp;#039; Chamisso &amp;amp; Eysenhardt, 1821) ist ein zu den [[Hydrozoen]] gehörendes [[Nesseltiere|Nesseltier]] (Cnidaria). Es ist die einzige bekannte Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Velella&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihres Baus wird die Qualle im Deutschen auch „Segler vor dem Wind“ oder „Sankt-Peters-Schifflein“ genannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mare.de/index.php?article_id=3166 |wayback=20161204001909 |text=Artikel bei mare online}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Petrus: Schutzheiliger der Fischer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
{{Allgemeinverständlichkeit}}&lt;br /&gt;
Die Hydroidpolypen bilden in der Wassersäule schwebende [[Kolonie (Biologie)|Tierkolonien]], die wie kleine Flöße mit [[Segel]] aussehen. Das Floß ist abgeflacht, elliptisch bis oval mit einem schräg (längs diagonal) darauf stehenden, annähernd dreieckigen Segel, das schräg wie beim Buchstaben N oder spiegelbildlich dazu über das etwas längliche Floß verläuft. Es ist bis 4 cm lang, 2 cm breit und ca. 1 cm hoch. Das Floß wird von einem [[Chitin]]gebilde gestützt, das von Mantelgewebe bedeckt ist. Es gibt spiegelbildliche Rechts- und Linksflöße in bislang unbekannten Zahlenverhältnissen. Die Durchmusterung einer größeren Anzahl miteinander gestrandeter Tiere kann eine falsche Vorstellung von der Gesamtverteilung bei der Spezies vermitteln, weil Tiere mit übereinstimmender Segelstellung segelmechanisch an den gleichen Strandabschnitt verdriftet wurden. Das Rechts-Links-Merkmal der Segelstellung bei &amp;#039;&amp;#039;Velella&amp;#039;&amp;#039; kann also durchaus [[razemisch]], also in einem Verhältnis von ungefähr 50 : 50, verteilt sein, obwohl eine Stichprobe übereinstimmende Segelstellung erweist. Denn beim passiven Segeln „vor raumem Wind“ findet je nach Segelstellung eine Vorsortierung statt: Flöße mit N-Position des Segels, wie auf der Abbildung oben oder auf dem Bild von den gestrandeten Tieren bei dem Exemplar ganz vorne links, werden nach rechts („nach [[Backbord und Steuerbord|Steuerbord]]“) verdriftet. – Der Rand ist weich und flexibel. Das Chitingebilde weist konzentrische luftgefüllte Kammern auf, die das Floß in der Schwebe halten. Beim lebenden Tier ist das Floß tiefblau. Das Mantelgewebe ist von einem Netz von endodermen Kanälen durchzogen. Im Zentrum der Unterseite sitzt ein einzelner großer Fresspolyp (der auch „Sipho“ genannt wird). Er ist von einem Ring medusenproduzierender Fress-/Geschlechtspolypen (Gastro-Gonozoide) umgeben. Dieser Ring ist wiederum randlich begrenzt durch ein Band von Wehrpolypen (Dactylozooide). Der zentrale Fresspolyp ist breiteiförmig mit einem verlängerten Hypostom; er besitzt keine Tentakel oder Medusenknospen. Die Fress-/Wehrpolypen sind spindelförmig mit einer verdickten Mundregion; auch sie haben keine Tentakel, dafür aber Warzen, auf denen konzentriert [[Nesselzelle]]n sitzen. Diese Nesselzellen-Flecken sind in der distalen Hälfte konzentriert. Auf der proximale Hälfte dieser Fress-/Geschlechtspolypen wachsen Gruppen von [[Qualle|Medusenknospen]], ausgehend von kurzen Blastostylen. Die Medusenknospen sind durch [[Symbiose|symbiontische]] Bakterien gelboliv gefärbt. Die randlichen Wehrpolypen sind relativ lang, eiförmig im Querschnitt. Die Nesselzellen sind in zwei Bändern konzentriert, die auf den engeren Seiten der Wehrpolypen sitzen. Sie besitzen keinen Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meduse weist vier radiale Kanäle auf und besitzt zwei Paare sich gegenüber stehender perradialer Tentakel, einen kurzen adaxialen Tentakel und einen langen abaxialen Tentakel. Die Spitze der Tentakel weist Konzentrationen von Nesselzellen auf. Zwei perradiale Knospen sind ohne Tentakel. Das Manubrium ist konisch mit einer annähernd quadratischen Basis. Der Mund ist tubenförmig ausgezogen. Die [[Gonade]]n sind unregelmäßig perradial und interradial verteilt. Die Exumbrella weist vier Reihen von Nesselzellen auf. Das Cnidom besteht aus rundlichen Stenothelen, makrobasischen Eurytelen und atrichen [[Haplonema|Haplonemen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Velella Bae an Anaon.jpg|mini|Segelqualle mit randständigen Wehrpolypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Verbreitung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Segelquallen leben weltweit in tropischen und subtropischen Meeren (auch im westlichen [[Mittelmeer]]), und zwar an der Wasseroberfläche der [[Pelagial|Hochsee]]. Gelegentlich erscheinen sie auch an den Westküsten der Britischen Insel und Irlands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.marlin.ac.uk/lzspeciesreview.php?speciesid=4560 |wayback=20150325115215 |text=The Marine Life Information Network: Verbreitung der Velella velella vor Großbritannien und Irland}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Segelquallen können sich nicht aktiv fortbewegen, sondern werden vom Wind getrieben. Bei Stürmen können sie in großer Zahl an die Küsten gespült werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.3354/meps13644&amp;quot;&amp;gt;Timothy W. Jones, Julia K. Parrish, Hillary K. Burgess: &amp;#039;&amp;#039;Long-term patterns of mass stranding of the colonial cnidarian Velella velella: influence of environmental forcing.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marine Ecology Progress Series.&amp;#039;&amp;#039; 2021, Band 662, S.&amp;amp;nbsp;69–83 {{DOI|10.3354/meps13644}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Segelquallen ernähren sich überwiegend von kleinen [[plankton]]ischen Organismen wie Wasserflöhen, [[Ruderfußkrebse]]n und [[Krill]], aber auch Fischeiern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1093/plankt/fbv031&amp;quot;&amp;gt;Jennifer E. Purcell, Giacomo Milisenda, Aldo Rizzo, Steven A. Carrion, Serena Zampardi, S. Airoldi, Giacomo Zagami, Letterio Guglielmo, Ferdinando Boero, Thomas K. Doyle, Stefano Piraino: &amp;#039;&amp;#039;Digestion and predation rates of zooplankton by the pleustonic hydrozoan&amp;#039;&amp;#039;Velella velella&amp;#039;&amp;#039;and widespread blooms in 2013 and 2014.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Plankton Research.&amp;#039;&amp;#039; 2015, Band 37, Nummer 5, S.&amp;amp;nbsp;1056–1067 {{DOI|10.1093/plankt/fbv031}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1007/s00227-018-3404-1&amp;quot;&amp;gt;Samantha M. Zeman, Marco Corrales-Ugalde, Richard D. Brodeur, Kelly R. Sutherland: &amp;#039;&amp;#039;Trophic ecology of the neustonic cnidarian Velella velella in the northern California Current during an extensive bloom year: insights from gut contents and stable isotope analysis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marine Biology.&amp;#039;&amp;#039; 2018, Band 165, Nummer 9 {{DOI|10.1007/s00227-018-3404-1}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinde ==&lt;br /&gt;
Zu den Feinden der Segelqualle gehören unter anderem die zu den [[Nacktkiemer]]n gehörende pelagische Schnecke &amp;#039;&amp;#039;[[Glaucus atlanticus]]&amp;#039;&amp;#039; und die [[Veilchenschnecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Janthina janthina&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die Geschlechtspolypen der Segelquallen schnüren [[Ungeschlechtliche Vermehrung|ungeschlechtlich]] männliche und weibliche Medusen ab, die in große Tiefen (bis 1000 Meter) absinken und dort laichen. Die Larven steigen dank eines Öltropfens im Körper wieder zur Wasseroberfläche auf, wo sie sich zu [[adult]]en Segelquallen entwickeln. So können gigantische Schwärme entstehen, die im Atlantik schon Längen von 260 Kilometern erreicht haben.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Bouillon, Cinzia Gravili, Francesc Pagès, Josep-Maria Gili und Fernando Boero: &amp;#039;&amp;#039;An introduction to Hydrozoa.&amp;#039;&amp;#039; Mémoires du Muséum national d&amp;#039; Histoire naturelle, 194: 1-591, Publications Scientifiques du Muséum, Paris 2006, ISBN 978-2-85653-580-6&lt;br /&gt;
* Matthias Bergbauer, Bernd Humberg: &amp;#039;&amp;#039;Was lebt im Mittelmeer?&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07733-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Velella velella|Segelqualle}}&lt;br /&gt;
Stiftung Meeresschutz: [https://www.stiftung-meeresschutz.org/meerestiere/segelqualle-velella-velella-segler-vor-dem-wind/ Beschreibung Segelqualle], abgerufen am 22. März 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrozoen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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